Affinity Designer und Affinity Photo: Kostenlose Testversionen jetzt auch für Windows-User

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Mel 11. Februar 2017, 12:15 Uhr

Wir haben schon öfters über die sehr empfehlenswerten Mac-Apps Affinity Designer und Affinity Photo berichtet. Nun gibt es Neuigkeiten zu vermelden.

Affinity

Nicht jeder iPhone-, iPod Touch- oder iPad-Besitzer arbeitet auch am Schreibtisch zuhause oder im Beruf zwangsläufig mit dem Pendant macOS und einem Apple-Rechner. Steht daheim ein Windows-Laptop oder -Rechner auf dem Tisch, oder wird bei der Arbeit mit dem Betriebssystem aus Redmond hantiert, gibt es nun erfreuliche Nachrichten, sofern man sich für Bildbearbeitungs- und Design-Apps interessiert.

Die Entwickler von Serif geben auf ihrer Website in einem eigenen Blogeintrag bekannt, dass ab sofort auch kostenlose Testversionen der bekannten Anwendungen Affinity Designer und Affinity Photo für das Windows-Betriebssystem zur Verfügung stehen. „Obwohl wir eine bedingungslose Erstattung für 14 Tage anbieten, wurden Trial-Versionen für Windows sehr oft angefragt“, heißt es im Blogeintrag seitens Serif. „Wir wissen, es gibt immer noch einen riesigen Markt für Menschen, die eine professionelle Grafik-oder Foto-Software für einen einmaligen Kaufpreis ohne teure laufende Zahlungen erwerben wollen.“

Gleiches Dateiformat auf allen Plattformen

Diesem Wunsch vieler Nutzer kommt das Entwicklerteam nun nach und bietet im selbigen Blog entsprechende Download-Links für Windows-Testversionen des Affinity Designers und Affinity Photo. Auch Mac-Nutzer finden an dieser Stelle die Möglichkeit, die Software kostenlos auszuprobieren. „Die Windows-Versionen sind funktionsgleich mit den Mac-Apps und sind zum einmaligen Kaufpreis von jeweils 49,99 Euro erhältlich“, so Serif. „Inbegriffen sind kostenlose Updates, und auf ein Abonnement wird verzichtet.“

Wie Serif bekannt gibt, sollte es auch zwischen verschiedenen Plattformen keine Kompatibilitäts-Probleme geben. „Affinity Photo und Designer nutzen auf allen Plattformen das gleiche Dateiformat“, so die Aussage im Blogeintrag. „So können sowohl Privatnutzer als auch Professionelle nahtlos wechseln, selbst in Umgebungen, in denen Kollegen andere Systeme verwenden.“

Affinity Photo
Entwickler: Serif Labs
Preis: 54,99 €

Affinity Designer
Entwickler: Serif Labs
Preis: 54,99 €

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Kommentare10 Antworten

  1. tangente sagt:

    Das scheint deren Verkaufskonzept zu sein, denn vor nicht all zu langer Zeit gab es die Kostenlose Testversion in Form eines Betatestes (auch für Windows) um nach kurzer Zeit, sprich ca 14 Tagen als beendet erklärt zu werden.. nun ja, schlecht ist die Anwendung nun mal überhaupt nicht und der Preis ist auch ok. Es fällt nur auf. 😉

  2. Teddy2001 sagt:

    Mehr erfahren kannst du bei CT Uplink zu dem Thema 😊

  3. DL sagt:

    Öfter gibt es hier die Kreation „öfters“ zu bestaunen, ein solches Wort ist dem Duden unbekannt. Zudem gäbe es zwischen öfter und „öfters“ auch keinen Unterschied. – Bitte berichtigen.

  4. Jürgen sagt:

    Affinity Photo kann durchaus als preiswerte Alternative zu Photoshop betrachtet werden, aber eine entscheidene Rubrik fehlt: IPTC Dateiinformation. Für alle, die ihre Bilder an Agenturen versenden.

    Gab es deshalb zurück und Betrag wurde umgehend erstattet

  5. DieFel sagt:

    Was ich umständlich finde, ist das öffnen der Dateien. Man kann nicht, wie z.B. bei Lightroom durch die Dateien „Blättern“ und die Bilder alle nacheinander zu bearbeiten. Man muss alle einzeln, per Dialog, öffnen. Wenn man alle seine Bilder erst mal begradigen und beschneiden will, ist das so nicht praktikabel.

  6. Salix sagt:

    Da mir Adobe extrem unsympathisch ist und ich den Abozirkus leid war, benutze ich seit einigen Monaten Affinity Photo und bin sehr zufrieden. Man muß sich ein wenig umgewöhnen, aber das ist mir lieber als das im Laufe der Jahre monströs gewordene Photoshop. Ich freuhe mich schon auf die iPad Version👍🏼

  7. Despo sagt:

    Muss man für Windows und Mac zwei separate Lizenzen erwerben oder kann man irgendwie eine Lizenz für beide Geräte verwenden?

    • Salix sagt:

      Man muß für jedes Betriebssystem eine separate Lizenz kaufen, es muß ja auch speziell dafür entwickelt werden. Wenn man die Adobe Preise bedenkt, fand ich 40€ Einführungspreis pro System aber sehr fair, da es alle 1.x Updates beinhaltet.

      • Despo sagt:

        Ich verstehe schon, was du meinst, aber da noch nicht abzusehen ist, wie lange 1.X weiterentwickelt wird, ehe 2.x erscheint und man wieder 2 Versionen kauft, mag ich vorher erstmal schauen, ob ich nicht mit paint.net und/oder Gimp doch weit genug komme. Da bin ich am Ende doch nicht Pro genug, als das ich dann vielleicht jährlich mehrere hundert Euro ausgebe. (Designer, Photo, iOS Apps und später der Publisher –> 240 + x für jeden Versionssprung)

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