Day One: Tagebuch-App reicht seit Jahren versprochene Verschlüsselung nach

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Fabian 13. Juni 2017, 07:02 Uhr

Eine Funktion, die seit Jahren versprochen wurde, hat endlich einzig in die beliebte Tagebuch-App Day One erhalten.

Day One

"Seit Jahren erzählt der Entwickler von Verschlüsselung und was ist passiert - nichts. Jetzt mit der neuen Version legen die Burschen die gleiche Platte auf und was wird passieren, nichts und an alle die darauf hoffen - träumt weiter", heißt es in einem Kommentar unter unserem Artikel zur Neuveröffentlichung von Day One im Februar 2016. Mehr als ein Jahr später können wir nun endlich vermelden: Die Tagebuch-App für iPhone und iPad sowie Mac hat tatsächlich ein Update erhalten, das die lange versprochene Verschlüsselung der Tagebücher liefert.

Informationen über die genaue Funktionsweise der Verschlüsselung in Day One erhaltet ihr auf dieser von den Entwicklern eingerichteten Webseite. Die Verschlüsselung kann in den Einstellungen für einzelne Tagebücher manuell aktiviert werden. Die Tagebücher werden mit einem privaten Schlüssel versehen, über den nur der Nutzer verfügt. Wichtig: Diesen Schlüssel, der in Form eines QR-Codes geliefert wird, darf man tunlichst nicht verlieren, denn sonst verliert man auch alle Daten. Ein weiterer kleiner Nachteil der Geschichte: Die im vergangenen März eingeführte IFTTT-Unterstützung in Day One ist noch nicht mit der Verschlüsselung kompatibel, das soll sich aber bald ändern.

Day One Tagebuch + Notizen
Entwickler: Bloom Built Inc
Preis: Kostenlos*

Day One
Entwickler: Bloom Built Inc
Preis: Kostenlos*

Das bietet Day One für iPhone, iPad und Mac

Day One zählt mit Abstand zu den beliebtesten Tagebuch-Apps im App Store, auch wenn es leider nicht ganz günstig ist. Auf iPhone und iPad geht der Preis mit 5,49 Euro noch absolut in Ordnung, auf dem Mac ist man allerdings gleich mit 43,99 Euro dabei - das ist definitiv kein Schnäppchen mehr, sondern eine Investition, die man sich genau überlegen muss. Dass die Bewertung aktuell nur bei dreieinhalb Sternen liegt, ist immer noch auf die Server-Umstellung sowie die fehlende Verschlüsselung zurückzuführen.

In Day One können mehrere voneinander getrennte Tagebücher erstellt werden. Erlaubt sind bis zu zehn Stück mit verschiedenen Namen und einer eigenen Farbgestaltung. Zudem erlaubt es Day One, dass einem Eintrag im Tagebuch mehrere Fotos zugewiesen werden können. Ebenfalls gut ist eine überarbeitete Kartenansicht, die dem Nutzer vorherige Tagebucheinträge in der Nähe zeigt. Neben der Kartenansicht bietet Day One zahlreiche weitere Filter, mit denen man seine alten Einträge im digitalen Tagebuch schneller und einfacher finden kann.

Mit der in dieser Woche veröffentlichten Version 2.2 bietet Day One zudem eine integrierte Kamera, dank der man Fotos zu neuen Einträgen noch einfacher hinzufügen kann und sich den Umweg über die Kamera-App spart.

Day One 2

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Kommentare4 Antworten

  1. badekugel sagt:

    Leider gibts es immer noch kein iCloud Sync.

  2. Cyberdude33 sagt:

    Ich habe noch die Version 1, die hat iCloud Sync 🙂

  3. Cyberdude33 sagt:

    Wahrscheinlich nicht, aber die Daten liegen auf Apple Servern, und nicht dort wo man nicht weiß ob es die Firma in 5 Jahren noch gibt 😉

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