Faviconographer: Neues kostenloses Mac-Tool blendet Favicons in Safari-Tabs ein

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Mel 11. September 2017, 12:30 Uhr

Der deutsche Entwickler Daniel Alm hat mit Faviconographer eine neue kleine Mac-App veröffentlicht.

Faviconographer Mac

Daniel Alm dürfte als Entwickler vor allem für seine Timing 2-Anwendung bekannt sein, ein Zeitmanagement-Werkzeug für Freiberufler und Selbständige. Mit Faviconographer bietet Alm nun ein neues kostenloses Tool für alle Mac-Nutzer an, die viel Zeit in Apples hauseigenem Browser Safari verbringen und sich mehr Übersicht über geöffnete Websites wünschen.

Faviconographer lässt sich gratis von der Website des Entwicklers herunterladen und benötigt nach der Installation gerade einmal 16 MB auf der Festplatte des Macs. Die Anwendung blendet über den Safari-Tabs die entsprechenden Favicons ein, damit man sieht, welche Website zu welchem Tab gehört. Getestet wurde die App unter macOS Sierra, und sollte auch mit dem neuen macOS High Sierra kompatibel sein.

Faviconographer manipuliert keine Systemdateien

Laut Daniel Alm wurde selbiger vom Blogger John Gruber inspiriert, der das Thema Favicons auf seiner Website thematisiert hat. Bevor man Faviconographer nutzen kann, ist nach dem ersten Start zunächst ein Besuch in den Sicherheitseinstellungen des Macs notwendig, in denen man der App Zugriff gestatten muss, den Mac zu steuern. Wie Alm auf seiner Website berichtet, „hackt“ Faviconographer das System allerdings nicht, fügt keinen Code in andere Apps ein oder manipuliert Systemdateien. „Es benötigt nicht einmal Administrator-Rechte“, so Daniel Alm.

Aktuell gibt es von Seiten der App auch noch kleine Einschränkungen, die der Entwickler auf seiner Website detailliert auflistet. So wird Faviconographer nur Icons für das jeweils aktive Safari-Fenster anzeigen, und das auch nur, wenn Safari sich im Vordergrund befindet. Auch minimale Verzögerungen beim Wechsel von Safari-Fenstern können auftreten sowie beim Verschieben von Tabs im Browser. Grundsätzlich sorgt Faviconographer aber für eine optimierte und übersichtlichere Darstellung beim Surfen im Web - probiert dieses nützliche Tool daher auf jeden Fall einmal aus.

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Kommentare2 Antworten

  1. AppleBastian sagt:

    Danke für den Tipp. So etwas suche ich schon, seitdem ich auf einen Mac umgestiegen bin

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