Felis: Niedliches Jump’N’Run um einen Katzenretter mit verbesserungswürdiger Steuerung

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Mel 02. Februar 2017, 15:15 Uhr

Zu einer der Neuerscheinungen im deutschen App Store zählt das kleine Jump’N’Run Felis.

Felis

Felis (App Store-Link) wurde als Universal-App zum Kaufpreis von 3,99 Euro Ende Januar dieses Jahres im App Store veröffentlicht und lässt sich dort auf alle Geräte laden, die mindestens über 642 MB an freiem Speicherplatz sowie iOS 6.0 oder neuer verfügen. Eine deutsche Lokalisierung besteht für den neuen Spiele-Titel bisher noch nicht.

Die Aufgabe des Spielers in Felis ist es, eine Horde Katzen vor feindseligen Gegnern aus ihren Käfigen zu retten. Beachten sollte man allerdings die Tatsache, dass nicht alle Kätzchen einfach zu finden sind - einige Käfige stehen offensichtlich direkt am Wegesrand, andere sind versteckt und müssen vom Gamer ausfindig gemacht werden.

Hat man einen der miauenden Stubentiger aus seinem Gefängnis befreit, folgt das Tier der eigenen Spielfigur und muss im weiteren vor herannahenden Feinden beschützt werden. Kleine Buttons entlang des Weges erlauben es, die geretteten Kätzchen zwischenzuspeichern und sie in Sicherheit zu wissen. Aber Vorsicht: Auch die Katzen können sterben - man sollte sie also gut gegen die zahlreichen Gegner verteidigen. In jedem Level gibt es insgesamt drei Katzen, die aufgelesen und sicher ins Ziel gebracht werden wollen.

Zu kleine Buttons und ungenaues Steuerkreuz trüben Spielspaß

Für weitere Unterhaltung sorgen im Verlauf des Spiels kleine Puzzle-Elemente. So müssen die Katzen beizeiten auch getragen, Schlüssel gefunden und Türen geöffnet werden. In einem eigenen kleinen Inventar lassen sich darüber hinaus gefundene Extras sichern, beispielsweise die bereits erwähnten Schlüssel, Zaubertränke oder Bomben.

Auch wenn Grafik und Spielidee wirklich ansprechend sind und eigentlich für ein gelungenes Jump’N’Run sorgen sollten, ist es aktuell noch die Steuerung, die für einiges an Missmut sorgt. Wie der Entwickler José Pedro Diaz auch selbst im Forum von TouchArcade berichtet, ist hier noch Platz für Verbesserung. Aktuell setzt Felis auf virtuelle A- und B-Buttons zum Springen und Attackieren sowie ein Steuerkreuz zum Fortbewegen der Spielfigur.

Leider sind sowohl Steuerkreuz als auch die Aktionsbuttons relativ klein geraten, lassen sich nicht auf dem Screen verschieben, und können auch nicht vom Nutzer angepasst werden. Insbesondere die Navigation der Figur über das Steuerkreuz erweist sich aktuell noch als hakelig und beizeiten frustrierend durch die Ungenauigkeit. Der Entwickler verspricht aber schon jetzt, genau an diesem Manko arbeiten zu wollen und holt bei TouchArcade Verbesserungswünsche der User ein.

Felis: Save all the cats!
Entwickler: Jose Diaz
Preis: 1,09 €

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

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