Freddys Lieblings-Apple-Produkt des Jahres: MacBook Pro 2016 mit Touch Bar

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Freddy 28. Dezember 2016, 09:05 Uhr

Meine Spiele, Apps und Zubehör des Jahres habe ich euch schon vorgestellt. Jetzt folgt das Lieblings-Produkt mit einem Apfel drauf.

MacBook Pro line up1Welches Apple-Produkt hat mich in diesem Jahr besonders begeistert? Gerne möchte ich euch ein paar persönliche Eindrücke zum neuen MacBook Pro mit Touch Bar geben, wobei es sich hier nicht um einen Testbericht handelt.

Das neue MacBook Pro in Spacegrau sieht sehr hochwertig aus - die Farbe gefällt mir. Ich habe mich für die 13 Zoll Variante in der Standardausstattung entschieden. Mit der neuen Tastatur komme ich gut klar, allerdings nutze ich im Büro noch das alte Apple Keyboard und kann mich so nicht auf eine Tastatur einstellen - weswegen ich auf dem MacBook auch öfters Probleme habe ein paar Tasten richtig zu treffen. Das wohl größte Problemkind ist die linke Shift-Taste. Aber generell macht es mir Spaß auf der Tastatur zu tippen, wobei der Anfangseindruck nicht so gut war: Warum sind die Tasten so verdammt laut?

Wenn man sich aber an die Tastatur gewöhnt hat, hämmert man einfach nicht mehr so stark auf die Tasten ein, wie es früher der Fall war. Die Geräusche werden reduziert und der Tastenanschlag wird immer besser. Das große Trackpad auf dem MacBook Pro ist wirklich riesig. Ein echtes Trackpad ist es ja gar nicht, da Apple auch hier, wie beim iPhone 7, auf ein mechanisches Klicken verzichtet. Leider kommt es ab und zu immer zu Probleme bei der Handballenerkennung und man verschiebt Fenster oder markiert Bereiche, die man eigentlich gar nicht markieren wollte.

Die Touch Bar. Da hab ich mir immer noch keine echte Meinung drüber gebildet. Die Lautstärke mit einem Klick ändern? Geht nicht mehr. Man benötigt mindestens zwei. Gleiches Problem bei der Helligkeitsregulierung. Wirklich oft benutze ich die smarte Touch-Leiste über der Tastatur ohnehin nicht. Aber bei einem Programm hat mich die Touch Bar begeistert: Pixelmator. Hier erreicht man die verschiedenen Funktionen schnell über die Touch Bar und muss nicht umständlich im Menü danach suchen.

MacBook Pro Touch Bar

Dennoch trauere ich meinem alten MacBook Pro aus 2013 doch etwas nach, da ich immer wieder mit komischen Problemen zu kämpfen habe. Mal wird die Magic Mouse einfach nicht per Bluetooth erkannt und muss neu eingerichtet werden, öfters friert der Rechner einfach ohne Grund ein und ich muss neustarten. Wenn ich beispielsweise ein Screenshot mache, wird dieser nicht auf dem Schreibtisch angezeigt. Hier muss ich den Finder neustarten oder gleich das MacBook.

Beste Freunde sind wir also noch nicht geworben - das MacBook Pro 2016 und ich. Wir sind aber auf einem guten Weg. Ich müsste generell mal die Festplatte aufräumen und die neuen Funktionen von macOS Sierra verwenden. Bisher habe ich noch keine Daten in der iCloud ausgelagert, an dieser Stelle sollte ich wohl ansetzen.

Das MacBook Pro 2016 mit Touch Bar gefällt mir - keine Frage. Dennoch habe ich deutlich mehr Probleme als zuvor mit dem drei Jahre alten MacBook Pro 15 Zoll aus 2013. Für mich ist das neue MacBook Pro dennoch das Apple-Produkt des Jahres, da hier die wohl größten Änderungen vorgenommen wurden.

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Kommentare14 Antworten

  1. Hurgl sagt:

    Also wenn man deinen Artikel liest, und das MacBook (welches von dir das beste Apple Produkt des Jahres ist) dann so abschneidet, gewinnt man den Eindruck, das der Rest der Apple Produkte höchstens auf Samsung Niveau sein kann.
    Wenn ich einem 3 Jahre alten Gerät nachtrauere, dann würde ich mir ehrlich gesagt einen “bestes Apple Produkt des Jahres”-Artikel echt sparen. Ok, auf der anderen Seite bekommt ihr mit dem Ding die meiste Provision ?.

  2. Cofrap sagt:

    Besser weil anders?
    Oder meinst Du Prominent Plaziert weil anders? So ganz werde ich aus dem Fazit nicht schlau.

    Klar ist das die Touch Bar eine Änderung ist. Ob besser oder schlechter muss der geneigte User natürlich selbst entscheiden.
    Da ich kein MacBook Pro besitze will ich mir das auch gar nicht anmaßen. 🙂

    Dennoch finde ich es erstaunlich das ein Feature welches eigentlich den Programmentwicklern die meiste Innovationskraft abverlangt Apple als Innovation gut geschrieben wird.
    Viele der Apps mit denen Apple die genialität des iPhones bewirbt sind ja auch nicht auf der kreativität Apples entstanden.
    Wie im übrigen ja auch das Werben mit kreativen Künstlern an sich. Ich werde nicht kreativ weil ich ein iPhone habe.
    Apple hat hier wenig getan um diese Touch Bar wirklich gekonnt umzusetzen, will man diese Nutzen muss das MacBook immer offen sein. Auch dann wenn man einem externen Monitor arbeiten will und entsprechend auch externe Eingabemedien nutzt.
    Fluch und Segen zugleich? Praktische Anwendung bei Programmen welche eine feine Justierung benötigen und einen leichteren Zugang anstelle der sonst benötigten verschachtelten Menus, aber auch einen größeren Monitor.

    Ein externes Keyboard mit Touch Bar wäre sicher die bessere Lösung gewesen, auch hinsichtlich des Preises so eines MacBooks.

    • Cofrap sagt:

      Ich habe auch mal etwas gegoogelt weil ich meinte mich an ein anderes Konzept mit Touchsreen erinnern zu können. Hatte ich damals aber für mich als eher sinnfrei befunden weil ich als Spieler eigentlich die Tasten Blind spiele und deswegen auch das Hardware Feedback brauche. Bei einem Touchscreen fällt das weg, ich muss hinsehen um die Tasten richtig zu treffen. Das ist bei schnellen Spielen eher kontraproduktiv.

      http://www.golem.de/news/deathstalker-ultimate-razers-tastatur-mit-switchblade-touchscreen-und-freies-sdk-1208-93880.html

      War, oder ist wenn es die noch gibt, zimlich teuer.

      Bei produktiven Programmen ist das anders, da kann man mal den Blick vom Bildschirm nehmen.
      Wobei Apple in den Design vorschriften alles unterbunden hat was den Blick vom Bildschirm weg lenkt.
      Was natürlich unsinn ist da das Nutzen der Touch Bar das hinsehen, und damit das wegsehen vomBildschirm, erfordert. Apple speert selbst mal wieder die richtige Nutzung seiner Technik welche der Nutzer aber zahlen soll.

  3. Vernunft und Unsinn sagt:

    Hm, ich habe das Gefühl, dass Du hier unbedingt aus einem wenig überzeugenden Notebook (Tastaturprobleme, Abstürze usw. – das klingt doch sehr nach einem PC aus grauen Windows-Vorzeiten…) ein “Produkt des Jahres” machen möchtest. Im Kurzbericht überwiegt jedenfalls die Skepsis, zumindest kommt er so bei mir an. Wenn es Apple in 2016 nicht geschafft hat, eine wirklich überzeugende Hardware auf den Markt zu bringen, dann darf man das m.E. auch im Klartext schreiben… 😉

  4. Chrissie sagt:

    Ups, was für ein Text. Ich muss den Argumenten oben recht geben ohne das neue MacBook Pro zu kennen. Rein sprachlich.

  5. submac sagt:

    Puh, da bin ich mit meinem neuen HP Convertible wohl besser dran. ? Nur Spaß, das wäre der Äpfel-Birnen-Vergleich!

  6. Jonnatas Tiago de Oliveira Pfaff sagt:

    Für mich ist der neue MBP mit Touch Bar eine große ”merda”. warrum kaufen die leute diese große merda??? Die unterstützen apple weiter merda zu machen und für viele geld zur verkaufen

  7. HeatPoint sagt:

    Naja… Immerhin hat mich DEIN “Produkt des Jahres”, oder vielmehr der Bericht darüber, überzeugt, das das MBP 2016 nicht wirklich das Richtige für mich ist. Obwohl ich anfangs zur Markteinführung wirklich begeistert von dem Gerät war, hat sich da in den letzten Monaten doch eher eine gewisse Distanz (nicht zuletzt aufgrund der diversen Schlagzeilen über Akku, Abstürze usw.) aufgebaut. Ich denke, das ich mit meinem MBP early 2015 doch sehr gut bedient bin. Wenn ich deinen Bericht verfasst hätte, würde ich glatt darüber nachdenken, mein altes MacBook wieder rauszukramen und mit dem 2013er weiter zu arbeiten. Nichts ist schlimmer als >8 Stunden auf der Arbeit mit Hardware zu arbeiten, die einen nicht überzeugt, oder mit der man nicht zufrieden ist. Als Leiter einer Konstruktionsabteilung mit 2D- und 3D-CAD-Anwendungen kann ich da ein Lied von singen!

  8. doni23 sagt:

    Nur so als kurzer Tipp, vielleicht kannst du dich danach ein wenig besser mit der Touch Bar anfreunden: Man muss nicht 2x tippen um Lautstärke oder Helligkeit zu regulieren, du kannst einfach den jeweiligen Button gedrückt halten und anschließend den Regler verschieben. Glaube ich zumindest dass das so funktioniert.

  9. Ironic2 sagt:

    2x drücken für Helligkeit und Lautstärke? Einfach gedrückt halten und nach links bzw. rechts schieben. War glaube ich in der Präsentation zu hören , ich habe das Teil selbst zum Glück nicht, nur das MBP 2015 🙂

  10. Freddy sagt:

    @Ironic2 & doni23: Stimmt, hab ich total verdrängt. Das merke ich mir ab sofort und hoffe, dass ich mich dran gewöhne.

  11. GuT sagt:

    Also ich mag den Artikel, es muss eben nicht immer alles glänzen was man liebt. Zeigt mir das Freddy ein echter Apple Fanboy ist ohne alles hochzuloben und durch die rosarote Brille anzupreisen.

  12. Bergradlerin sagt:

    Ich habe das 15″ mit TB und finde partout nichts zu meckern. Und nein, ich bin kein Fangirl, sondern arbeite einfach gern mit dem für mich (sic) besten Equipment.

  13. MadMax sagt:

    Hat eigentlich jemand schon mal was läuten gehört, ob es demnächst auch eine externe Tastatur mit TB geben wird? Wäre ja wünschenswert, damit auch auch die iMäkker die praktischen Funktionen nutzen können.

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