Günstiger als Evernote: Notizen mit Memonic 2 verwalten

Kategorie , - von Fabian am 31. Mai '11 um 14:15 Uhr

Evernote ist ein tolles Programm für Notizen, die auf verschiedenen Geräten synchronisiert werden sollen. Nun gibt es Konkurrenz: Memonic 2.

Die Gratis-Applikation Evernote (App Store-Link) ist ein wirklich praktisches Tool: Egal ob am Computer, am iPhone oder iPad, oder einfach über eine normale Webseite: Es können Text, Fotos und Sprachnotizen aufgezeichnet und in eine Cloud geladen werden. Die durchschnittliche Bewertung für die aktuelle Version von viereinhalb Sternen spricht eigentlich für sich…

Wenn da nicht ein dickes Minus wäre, die Premium-Funktion: Mit der freischaltbaren Dateisynchronisierung kann man über die verschiedenen Versionen von Evernote Dateien hinzufügen, synchronisieren, abrufen und freigeben. Das klingt zunächst richtig toll, kostet pro Monat aber 3,99 Euro. Alternativ kann man per In-App-Kauf auch ein Jahr freischalten – für satte 35,99 Euro.

Eine günstigere Alternative ist Memonic 2 (App Store-Link), das erst vor wenigen Tagen aktualisiert wurde. Im kostenlosen Basis-Modus können in drei Gruppen 100 Notizen angelegt werden, neben der iPhone-App gibt es auch eine passende Software für Mac- und Windows-Computer. Unbegrenzten Speicherplatz, SSL-Verschlüsselung und einen Sammelmodus gibt es für 22 Euro im Jahr.

Über den Web Clipper können sogar ganze Webseiten gespeichert werden, um sie später am iPhone lesen zu können. Ganz nebenbei kann man natürlich auch Notizen anlegen und und Dateien ablegen. Hier gibt es allerdings noch ein Problem mit der iPhone-App: In die Cloud hochgeladene Anlagen scheinen hier wohl noch nicht sichtbar zu sein. Dieser Fehler wird hoffentlich von den Entwicklern behoben.

Ansonsten ist Memonic 2 durchaus einen Blick wert, wenn man seine Notizen entweder alleine, oder auch mit anderen Nutzern komfortabel teilen möchte. Schmackhaft gemacht wird es zudem durch den geringeren Preis im Vergleich zu unserem Favoriten Evernote. Über eine möglicherweise bald erscheinende iPad-Version von Memonic 2 liegen uns keine Informationen vor.

Kommentare10 Antworten

  1. TomFromMunich sagt:

    Danke für den Tipp!
    Konkurrenz belebt ja immer das Geschäft, ist also gut für uns User 8-)

    Hier noch eine Anmerkung zu Evernote: so lange man nicht dauernd hochauflösende Bilder (oder große Audionotizen) reinpumpt, kommt man kaum an die Grenze der Freemium-Version, die bei 60 MB liegt. Und ich verwende es am iPhone, iPad und Mac und synce lustig hin und her…

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    Tronic69 [Mobile] antwortet:

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin sehr zufrieden mit Evernote und mir reichen beim Free-Account die 60 MB monatlich locker aus. Webclipper gibt es auch bei Evernote und keine Beschränkung auf 100 Notizen. Mit Nevernote klappt der Sync sogar unter Linux problemlos.
    Wer viele Dateien synchronisieren will, der sollte besser zu Tools greifen, die dafür gedacht sind – wie z. B. Dropbox oder Sugar Sync.

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    Oso21 [Mobile] antwortet:

    So mach ich das auch….

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  2. gerraldo [Mobile] sagt:

    Wenn’s auch in Englisch sein darf, dann Springpad. Ist gratis, auf allen iDevices und so viel mehr als (nur) Notizen. Praktisch eine Art “Lebensverwaltung”… ;0)

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  3. Quickmix sagt:

    Eine iPad Version kommt bald laut Entwicklerseite:

    http://www.memonic.com

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  4. AlexSteinborn [Mobile] sagt:

    Wie kommt ihr drauf dass es teurer ist als Evernote? Ich nutze Evernote seit einem Jahr, habe ca. 500 Notes und müsste bisher kein Cent bezahlen. Denn bei 60mb im Monat kann man eine Menge speichern. Bei der hier ist mit 100 Notizen aber Feierabend? Und dann?!?

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  5. Achim sagt:

    Hab grad mal bisserl die Web-Oberfläche von Memonic 2 ausprobiert. Ich stimme den Vorrednern voll zu: Konkurrenz belebt zwar das Geschäft, aber (noch) hat Evernote nichts von Memonic zu befürchten. Evernote ist um längen besser (wohlgemerkt im Web – die iGeräte-App von Memonic wollte ich gar nicht mehr testen)

    Schönen Abend noch!

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  6. Hupfer [Mobile] sagt:

    Die Synchronisierung bei Evernote über alle Devices ist auch ohne Premium-Account und damit ohne Kosten möglich!

    Dennoch: Ich verfolge die memonic-Entwicklung nun schon seit einigen Monaten – offensichtlich eine sehr aufstrebende junge Firma mit dem Mut, dem Platzhirsch Evernote Paroli zu bieten! Konkurrenz belebt – mal sehen …

    Springend ist mir zu verspielt …, zu viele Details und Funktionen …

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  7. Hallo miteinander!

    Wir haben gerade unsere neue iPad App freigegeben, schaut sie euch doch mal an!

    http://itunes.apple.com/ch/app/memonic-2/id435953943

    Unter anderem mit folgenden Features:
    * iPad optimierte UI, die an unsere Webapplikation angelehnt ist
    * Alle Notizen mit Bildern und Anhängen synchronisieren, sodass die auch offline genutzt werden können
    * Organisation der Notizen mit Ordnern und Tags
    * Teilen von Notizen via E-Mail, Twitter und Facebook
    * Direkt Notizen auf dem iPad erstellen, auch mit Bildern

    Grüsse,
    Alex

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  8. iCoco sagt:

    Nachdem ich zunächst Evernote als digitalen Notizenbehälter entdeckt hatte, habe ich dann einige Monate lang Memonic am iMac und iPhone benutzt. Primär, weil es mir optisch besser gefiel, und auch wegen des leistungsfähigen Web-Clipper Werkzeugs. Jetzt bin ich aber (wieder) zu Evernote zurück. Grund: So schön Memonic auch anzusehen ist, es gab dauernd irgend welche kleineren und größeren Problemchen. Mal wurde ein Foto inline angezeigt, mal nur als Attachment, mal ging ein Foto komplett verloren, dann wieder stürzte die App gerne sang- und klanglos ab, Tags ließen sich nur über Umwege ändern usw. Nun scheinen sich die Entwickler auf ein neues Projekt zu stürzen, das mehr Profit verspricht und auch einen anderen Ansatz verfolgt (Squirro) und die Entwicklung von Memonic bleibt stehen. Bei Evernote dagegen läuft alles wie es soll, nur vielleicht an der Schönheit hapert es im Vergleich. Aber die liegt eh im Auge des Betrachters. Und das Wichtigste ist, dass die Funktionalitäten stimmen. Ich hätte gerne eine europäische App unterstützt, aber nun bin ich wieder bei Evernote gelandet. Praktisch ist bei Evernote übrigens auch, dass man im Bedarfsfall einfach mal für einen Monat auf Premium upgraden kann und danach wieder auf die kostenlose Version zurückfallen kann.

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