Im Test: Das Masterquiz Deutschland

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Fabian 15. Juli 2010, 17:16 Uhr

Allgemeinbildung ist nicht zu unterschätzen, spätestens beim Besuch bei Günther Jauch ist man darauf angewiesen. Eignet sich das Mastersquiz Deutschland für das Training?

Wie heißt der Fernsehmoderator, der gerne bunte Hemden trägt? Wie bezeichnete Boris Becker den Centre-Court von Wimbledon gerne? Wer ist das German Wunderkind? Wer diese Antworten weiß, hat gute Chancen im Masterquiz Deutschland ganz weit zu kommen.

Insgesamt gibt es 1.000 verschiedene Quizfragen, die sich entgegen der Artikelbeschreibung aber nicht nur um Deutschland drehen. Eingereiht sind diese in sechs verschiedene Themengebiete und drei Schwierigkeitsstufen, die sich leider nicht auswählen lassen.

Letztlich läuft das Spiel immer gleich ab. Man startet eine Fragerunde und bekommt nach und nach immer neue Fragen gestellt, wobei ab und an eine Wiederholung festgestellt werden kann. Beantwortet man die Frage, bekommt man Punkte und darf weiter machen, liegt man dagegen falsch, ist die Runde vorbei.

Sollte man eine Frage innerhalb von 15 Sekunden nicht beantworten können, hat man Zugriff auf drei verschieden Joker, die jeweils einmal eingesetzt werden können: Man kann einen 50-50-Joker und einen Zeitbonus ziehen oder die Frage überspringen. Dabei wird die richtige Antwort markiert - anklicken sollte man diese vor Ablauf der Zeit allerdings nicht - sonst stürzt das Masterquiz Deutschland ab.

Ansonsten konnten wir im schlicht, aber doch schick gestalteten Spiel keine Mängel feststellen. Als Bonus gibt es übrigens noch den Turnier-Modus, den man pro Tag nur drei Mal spielen kann. Am Ende eines jeden Monats werden dort unter den besten zehn Spielern 50 Euro verlost.

Was dem Spiel fehlt ist auf jeden Fall etwas Abwechslung. Es gibt keine richtige Frageleiter, wie man sie etwa aus Wer wird Millionär kennt. Jede Spielrunde läuft, abgesehen von den Fragen, immer gleich ab - was leider schnell langweilig wird.

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