iRobot Roomba 960: Ein weiteres „Schnäppchen“ aus den Amazon-Angeboten vorgestellt

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Fabian 13. November 2017, 08:15 Uhr

Das Thema Saugrobotoren fasziniert immer wieder. Grund genug, rund um das aktuelle Amazon-Angebot noch einmal über das Thema zu berichten.

iRobot Roomba 960

Mein erster Saugroboter war ein Dyson 360 Eye. Ein Gerät mit einem fantastischen Design, das ich mir für einen Preis von damals weit über 1.000 Euro aber nie selbst gekauft hätte, zumal das Teil nicht wirklich kompatibel mit den Heizkörpern in meiner alten Wohnung war. Hauptgrund der Probleme: Das grundlegende Design und die Höhe des Saugroboters.

Im neuen Heim hat der Dyson 360 Eye gleich zwei Chancen bekommen, nachdem aufgrund der langen Nichtnutzung der Akku getauscht werden musste, was dank des deutschsprachigen Kundendiensts absolut kein Problem war. Aber auch danach hat der 360 Eye nicht überzeugen können: Im Dachgeschoss hat er sich aufgrund seiner geringen Breite stets an einer kleinen Leiste zwischen oberster Stufe und Laminat festgefahren, im Obergeschoss hakt er sich stets unter einer Kommode fest. Und auch in Sachen Software-Update hat sich Dyson in den letzten zwölf Monaten wenig innovativ gezeigt.

Gleiches gilt für Vorwerk, die mit dem Kobold VR200 seit einigen Jahren einen sehr soliden Saugroboter im Einsatz haben. Er verrichtet im Dachgeschoss zuverlässig seine Dienste, ist mit einem Preis von 699 Euro aber relativ teuer. Aufgrund des Preiskampfs im freien Markt bekommt man bei den ebenfalls bewährten Marken Neato und iRobot beispielsweise deutlich mehr für sein Geld.

Bevor in wenigen Wochen das neue Top-Modell Neato Botvac D7 auf den Markt kommt, teste ich aktuell den Neato Botvac D5, der technisch quasi baugleich mit dem Kobold ist, allerdings nur rund 465 Euro kostet. Bei den ersten Reinigungen hat sich der D5 sehr gut geschlagen, benötigt nie Hilfe und hat mehrere Räume intelligent und zuverlässig abgefahren. Auf einige Extras, wie beispielsweise eine bei der Reinigung erstellte Karte, muss man bei Neato allerdings verzichten. Dazu aber die Tage im vollständigen Testbericht mehr.

Das erwartet euch beim iRobot Roomba 960

Nun habe ich schon wieder sehr weit ausgeholt, um letztlich auf das Angebot bei Amazon zu kommen: Dort bekommt ihr heute im Countdown zur Cyber Monday Woche den iRobot Roomba 960 für 649 Euro, das sind rund 150 Euro weniger als im aktuellen Internet-Preisvergleich. Aber lohnt sich der Aufpreis von rund 200 Euro im Vergleich zum Neato D5 überhaupt? Leider ist diese Frage sehr schwer zu beantworten...

Bei den grundlegenden Funktionen unterscheiden sich die Modelle natürlich nicht, der iRobot Roomba 960 hat allerdings einige Extras auf Lager, die wirklich interessant sind. So liefert iRobot auf dem 960er-Modell eine Reinigungskarte, auf der man genau sehen kann, wo der Roboter hergefahren ist und welche Bereiche er möglicherweise ausgelassen hat. So kann man sehr gut erkennen, welche Möbel man vielleicht ein Stückchen zur Seite rücken sollte, damit der Roboter noch besser in die Ecken kommt.

iRobot Roomba 960 2

Eine sehr interessante Funktion des iRobot Roomba 960 ist der patentierte "Dirt Detect"-Sensor, der automatisch Bereiche mit stärkerer Verschmutzung erkennt und den Roboter dort solange kreisen lässt, bist der gesamte Dreck aufgesaugt ist. Wie sich diese Funktion in der Praxis schlägt, kann ich leider nicht beurteilen.

Klar ist allerdings: Wenn man sich für den iRobot Roomba 960 entscheidet, bekommt man eines der besten Modelle, die derzeit am Markt erhältlich sind. Nicht vergessen darf man allerdings, dass ein Saugroboter leider noch keinen Staubsauger komplett ersetzen kann. Und vor allem aufräumen muss man am Ende immer noch selbst.

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Kommentare8 Antworten

  1. Bhutzler sagt:

    Ich habe den 980. Aber die Karte schaue ich praktisch nie an. Denn er lässt nichts aus. Man kann auch sehen, welche Bereiche besonders dreckig waren.
    Richtig interessant wird es, wenn man in der Karte festlegen kann, welcher Raum gereinigt werden soll. Ich hoffe die Funktion wird irgendwann noch nachgereicht.

  2. robb sagt:

    Bei mir verrichtet seit September der xiaomi treu seinen Dienst. Inklusive Karte und Steuerung von Unterwegs per App. Der hat knapp 250€ gekostet und wüsste nicht was ein anderer teurerer besser machen könnte.

  3. seppel85 sagt:

    Du meinst den D7 der dieses ja noch erscheint?! Den D85 gib’s doch schon! Oder schmeiß ich da jetzt was durcheinander?!🙃

    • MaJu sagt:

      Weil der Dyson Probleme ganz konkret in deiner Wohnung hat, ist er noch lange kein schlechter Saugroboter. Nach mehreren Roomba seit sehr vielen Jahren haben wir nun den Dyson: er reinigt um Welten besser.

    • Fabian sagt:

      Ja, meinte den D7. Bin beim Zahlen-Jonglieren durcheinander gekommen.

  4. axeld sagt:

    Ich empfehle sehr gerne den „Xiaomi Mi Staubsaugroboter“. Bei gleichwertiger Ausstattung und tollem Design kann man einfach nichts falsch machen und das zu einem Preis von zur Zeit um die 180 €.

  5. seppel85 sagt:

    180€ war leider nur am 11.11 für genau 20 Kunden! Im mom bestpreis um die 214€

  6. ssilk sagt:

    WAS SOLL DAS DENN? Ein Test über ein noch nicht vorhandenes Gerät und eigentlich ein Test über andere Geräte und über das eigentliche Objekt NICHTS ALS SPEKULATIONEN verbreitet.
    Ich hab mich beim lesen so über die verschwendete Zeit geärgert dass ich mir einen account gemacht habe, damit ich das mal deutlich sagen kann, weil es ist nicht der erste Artikel der nur aus Spekulation besteht.
    Setzt wenigstens die Überschrift richtig!!

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