iWork-Suite: Diese drei Apps bekommen jetzt alle Apple-Nutzer kostenlos

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Fabian 19. April 2017, 07:02 Uhr

Apple macht den App Store jetzt etwas einfacher und stellt seine Anwendungen dauerhaft allen Nutzern kostenlos zur Verfügung. Wir starten mit den drei iWork-Apps.

iWork Pages

Bereits seit dem Jahr 2013 bietet Apple allen Käufern eines neuen iPhones, iPads oder Macs einen kostenlosen Download der iWork-Suite an. Pages, Numbers und Keynote, die normalerweise immer bezahlt werden mussten, gab es als kostenlose Zugabe. Besonders beim Kauf von gebrauchten Geräten kam es dabei aber immer zu Problemen, denn nach dem ersten Download waren die Apps an den jeweiligen Nutzer-Account gebunden. Eine kleine Hürde, die Apple jetzt ausgeräumt hat: Alle Apps können dauerhaft kostenlos auf iPhone, iPad und auch Mac geladen werden. Wir stellen sie euch noch einmal kurz vor.

Pages: Was Word auf dem Windows-Computer ist, ist Pages auf dem Mac. Die Textverarbeitung liefert euch alle gewohnten Funktionen und natürlich auch zahlreiche Vorlagen, egal ob förmliche Schreiben, ein Brief an Freunde oder Einladungen für den nächsten Kindergeburtstag. Wie bei den anderen Anwendungen, können die Inhalte auch in Pages in der iCloud gespeichert und so auf iPhone und iPad synchronisiert werden.

Pages
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Pages
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Numbers: Die Tabellenkalkulation aus dem Hause Apple ist bei mir noch fast häufiger im Einsatz, als es Pages ist. Für die Arbeit pflegen wir dort nicht nur unseren Dienstplan und die Urlaubsliste, sondern auch eine Checkliste mit allen täglichen Aufgaben. Und auch für größere Berechnungen und Kalkulationen ist Numbers fast so gut zu gebrauchen wie das bekannte Excel.

Numbers
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Numbers
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Keynote: Dass weniger oftmals mehr ist, zeigt sich bei einem Blick auf Keynote. Für eine gelungene Präsentation benötigt es nicht viele Effekte, wie Apple bei seinen eigenen "Keynotes" beweist. Ein paar kleine Spielereien und bunte Vorlagen sind dann aber auch in dieser mit Powerpoint vergleichbaren App zu finden.

Keynote
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Keynote
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

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Kommentare12 Antworten

  1. Dimmi sagt:

    Wollen die von ihren Problemen mit der Hardware ablenken?

  2. PeReTs sagt:

    Welchen Problemen?

    • Ramala sagt:

      Probleme haben doch immer nur eine kleine Anzahl von Nutzern. So wie beim MBP 2011/12/13 zum Beispiel. Ich ärgere mih gerade mit Apple rum, weil mein MBP en lange Zeit bestrittenen Grafikartenfehler hat und verreckt ist. Als ich damals im Apple-store sah der zuständige Shirt-Träger den Fehler, wusste damit aber nichts anzufangen. Heute, Monate nach der Rückrufaktion will davon keiner mehr etwas wissen.

  3. Ramala sagt:

    Ich nutze die Tools seit Jahren. Mit Keynotes habe ich zahlreiche Präsentatiosvorlagen für Unternehmen erstellt, die für die Windoof-User ins PowerPoint konvertiert wurden. Warum nicht gleich mit PP erstellt? Weil’s mit Keynote, wie auch mit Numbers und vor allem mit Pages sehr viel einfacher geht. Allein der PDF-Support, den es bei Office nicht wirklich gibt, macht den großen Unterschied.

    Das es diese Tools nun kostfrei gibt, ist eine feine Sache. Ich nutze sie auch schon länger auf dem iPad und seit urzem auch in der Cloud.

    • Obst-Micha sagt:

      Was für ein Quatsch, PDF-Support ist seit langem in MS-Office enthalten.
      Und sobald es anspruchsvoller wird, sind die iWorks-Apps schnell am Ende.
      Ich selber bin seit ewigen Zeiten MS-Office-Nutzer, Trainer, Programmierer und Supporter für zahlreiche mittlere und große Unternehmen. Ich kenne Excel seit Version 4, Word seit V5, und ich kenne auch die Probleme, die viele damit hatten und haben. Und die allermeisten lassen sich auf unsachgemäße Benutzung zurückführen.
      Aber ich kenne auch die iWorks-Suite ganz gut, und ich stimme zu, dass sie für schnelle Ergebnisse ganz passabel funktioniert. Aber wenn es dann komplexer wird, geht kaum ein Weg an MS-Office vorbei.
      Ich würde für den privaten Einsatz allerdings immer iWorks empfehlen (den Apple-Usern zumindest), erst recht jetzt zum Nulltarif.

      • igeek sagt:

        Mich würde mal interessieren welche anspruchsvollen Dinge iWorks nicht können soll die ein Office kann?
        Und ich muss klar widersprechen, auch ein Office hat seine Macken, wie übrigens jede Software. Das hat dann wenig mit unsachgemäßer Nutzung zu tun.

        Aber prinzipiell bin ich auch gerne Office Nutzer.

      • User-id sagt:

        sobald es anspruchsvoller wird? was denn genau?
        besonders Pages ist ganz stark und kann viele Hunderte Seiten
        allein die Art wie man Medien in ein Dokument integrieren kann ist fantastisch
        also ich wüsste nicht, wozu ich für MS Office Geld zahlen soll …

        • Zool sagt:

          MS Office ist durch die Programmierbarkeit ein extrem mächtiges Tool – spätestens wenns darum geht z.B. dynamische Daten aus einer SQL-Datenbank zu nutzen stößt man mit der iWorks suite auf unüberwindbare Grenzen. Für Privatanwender allerdings weitgehend irrelevant.

    • suicide27survivor sagt:

      Windoof, herrlich,so lustig, noch nie gehört … nicht.

  4. Micha sagt:

    Wenn ihr schon so eine tolle Lobeshymmne schreibt, dann bitte richtig: Es ist jetzt kostenlos für alle in dem Sinne, daß ich mir nicht erst ein neues iPhone oder MacBook oder iPad kaufen muss… ABER es muss mindestens iOS 10 oder mac OS Sierra vorhanden sein und gerade an dem letzteren scheitern viele ältere MacBooks. Selbst ein 2009-er Pro lässt sich nicht offiziell auf Sierra updaten.

  5. igeek sagt:

    Gewisse Abhängigkeiten sind immer vorhanden. So ist das nun mal mit Software

    • Micha sagt:

      Darum ging es gar nicht. Die Fakten zum Artikel warren einfach nicht zu Ende recherchiert oder einfach nur die jubelnde Pressemitteilung von Apple abgeschrieben worden. Sonst wäre es denen auch aufgefallen und man hätte dies in einem Satz mit erwähnen können. Spricht aber für die Qualität von appgefahren, die in der letzten Zeit immer schlechter wurde (mein Eindruck).

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