Kommentar: Die Foxconn-Debatte & viele schwarze Schafe

Kategorie appNews, iPad, iPhone, Top-Thema - von Fabian am 07. Okt '12 um 16:09 Uhr

Derzeit erreichen uns gehäuft Mails zum Thema Foxconn. Grund genug für einen kleinen Kommentar und eine anschließende Diskussion mit euch.

Beinahe wöchentlich gibt es zum Thema Apple und Foxconn neue Nachrichten. Mal stürzen sich Mitarbeiter aus dem Fenster, mal gibt es Proteste und immer wieder soll gestreikt werden. Zunächst möchte ich klarstellen, dass auch wir die ganze Geschichte äußerst tragisch finden, gerade wenn es um Menschenleben geht. In diesem Bericht soll es aber nicht um die sozialen Zustände in der Region gehen, dann das ist wohl eine Welt, die sich die wenigsten von uns vorstellen können. Vielmehr soll es um die anhaltende Foxconn-Debatte gehen, in deren Fokus Apple immer wieder steht.

Aktuell macht wieder ein ganz neues Gerücht die Runde. Wie die China Labor Watch berichtet, soll es sogar soweit gehen, dass Mitarbeiter und Angestellte gewaltsam mit den Vorgesetzten schreiten. Angeblich wird eine deutlich höhere Qualität in der Produktion gefordert, die die Mitarbeiter aber wohl nicht realisieren können.

Was mich wundert: Immer wieder wird nur Apple in den Zusammenhang mit Foxconn gebracht. Immer wieder heißt es, Apple würde in nicht zumutbaren menschlichen Verhältnissen produzieren lassen. Wie gesagt, das vermag ich nicht zu beurteilen. Was ich aber beurteilen kann: Wenn es ein schwarzes Schaf gibt, dann ist das sicher nicht Apple allein. Viel mehr ist es eine ganze Horde an schwarzen Schafen.

Neben Apple lassen viele große Unternehmen von Foxconn produzieren – und das ganze Ausmaß wird so erst sichtbar. Amazon, Dell, Hewlett-Packard, Microsoft, ja sogar Nintendo, Sony und Nokia. Und auch Samsung lässt seine Geräte irgendwo in einer asiatischen Fabrik produzieren, in denen die Mitarbeiter sicher keinen goldenen Esel verdienen. Insgesamt sollen es mehr als eine Million Mitarbeiter sein – eine unvorstellbare Zahl.

Welche Möglichkeiten haben wir? Eigentlich keine, bis auf den Verzicht des Kaufs. Es liegt in der Obhut der Unternehmen, sich um die Produktionsstätten zu kümmern. Und zumindest in dieser Hinsicht scheint sich bei Apple etwas zu tun. Ich schätze den neuen CEO Tim Cook als deutlich offener ein, als noch seinen Vorgänger Steve Jobs. Ich möchte Jobs nichts mehr unterstellen, aber gehe davon aus, dass er sich wenig um die Arbeitsverhältnisse in China gekümmert haben wird. Cook dagegen hat eine der Fabriken sogar schon selbst besucht – und wird die Geschichte wohl auch in Zukunft nicht aus den Augen verlieren.

Ich möchte mit diesem Kommentar nicht alles schön reden – das wäre nicht angebracht. Viel mehr geht es mir darum, den Menschen die Augen zu öffnen – vielleicht greift man in Zukunft ja lieber zu Produkten, die nicht “Made in Asia” sind. Den Anfang könnte man zum Beispiel beim Zubehör für iPhone, iPad & Co machen, wenn man schon beim Gerät selbst nicht die Wahl hat. (Foto: Foxconn-Webseite)

Kommentare89 Antworten

  1. Gast Sade [iOS] sagt:

    Mein Rat, nicht böse gemeint, appgefahren sollte sich an die kernkompetenzen halten.

    [Antwort]

    Icarus antwortet:

    Finde ich nicht. Appgefahren kann sehr viele Menschen erreichen. Da haben sie auch eine gewisse verantwortung dies zum guten einzusetzen.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Ich will noch berichtigen: unter den vielen Auftraggebern war (und ist vielleicht noch) noch nicht einmal der größte Auftraggeber. Und wenn die Quelle stimmte, ist die Selbstmordrate nicht höher als durchschnittlich als in Europa. Wenn man aber von den Arbeitsbedingungen hört, scheint die Arbeit aber deutlich schlimmer zu sein als in Europa. Aber daran ist diese beschissene kapitalistische Diktatur China schuld.

    (Für Klugscheißer: China nennt sich Sozialismus, aber das ist bekannt und leider natürlich, das Diktaturen ihr System beschönigen und lügen, etwas anderes zu sein. Marx hatte postuliert, dass man über eine kapitalistische Diktatur hinweg muss, um den Staat zum Sozialismus zu führen. Aber sie sind (leider natürlich) im Übergang stecken geblieben und haben es offenbar nicht vor zu ändern. Es ist leider natürlich, dass auch Sozialisten, Demokraten und Linke gerne diktatorisch werden, wenn sie zu viel Macht haben und sich deshalb derart daran gewöhnt haben, dass sie ihre Macht nicht mehr abgeben wollen.)

    Somit ist hauptsächlich China an der Misere schuld. Aber die vielen Auftraggeber sind leider auch etwas mitschuldig, weil zwar unser System in Einigem sozialistisch sind, aber nicht sehr moralisch und hauptsächlich kapitalistisch ist und somit Chinas Diktatur indirekt unterstützt. Klar, man kann als “mündiger” Bürger (nebenbei: auch wollen viele Freiheit, was es zum Glück nicht gibt, denn dann könnte man, wenn man unbedingt frei sein wollte, andere rücksichtslos einfach so töten – aber auch das würde keine Freiheit bedeuten, weil man dann davon abhängt, dass nicht jemand anderes einen vorher tötet, was der Freiheit widerspricht) verweigern von China etwas zu kaufen, was mit Apple zu tun hat. Aber dann dürfte man auch nichts von Samsung, Nokia, Hewlett Packard , Cisco und vielen mehr nichts mehr kaufen. Und deshalb wird es dann schwer Alternativen zu finden. Und laut einem Spiegelartikel, die Apple nicht verteidigen, wurde nicht behauptet, dass die Arbeitsverhältnisse so dermaßen schlimm sind, wie in vielen Zeitschriften behauptet wird. Das machen Zeitschriften eher nur aus kapitalistischen Gründen, weil die Verleger wissen, dass Zeitschriften eine höhere Auflage verkaufen, wenn im Titel der Name Apple oder iPhone vorkommt. Das Gehalt ist in europäischer Relation unglaublich niedrig, aber in chinesischer Relation nicht unbedingt zu niedrig. Zudem ist der richtige moralische Aspekt schwer zu entscheiden. Einerseits ist es besser solche Firmen nicht zu unterstützen, andererseits müssten sie z.B. Bauern sein und würden vielleicht deshalb eher verhungern.

    Die Berichtigung ist: Wenn ich mich richtig erinnere, hat schon Steve Jobs eine Kommission errichtet, die die Arbeitsverhältnisse überprüfen sollen und Apple hat schon die Arbeitsverhältnisse verbessert. Klar, man kann jetzt sagen, das macht Apple nur um ihr “Saubermannimage” wieder etwas herzustellen und somit mehr Produkte zu verkaufen. Das ist auch mehr als logisch in unserem kapitalistischem System. Aber Apple ist deswegen anscheinend dennoch besser als die anderen Auftraggeber.

    Genial ist von Besitzer eines HP Notebooks/Rechner oder Samsung Gerätes zu hören, dass sie nie etwas von Apple kaufen würden, weil an den Geräten Blut klebt. Aber vergessen vielleicht absichtlich, dass der andere Besitz offenbar genauso oder schlimm ist. :-D

    Das ist bescheuerte Scheinheiligkeit!

    [Antwort]

    Kai antwortet:

    “Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
    Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt.”

    Irgendwie muss ich immer an diese Textzeilen denken, wenn ich solche Kommentare lese…

    [Antwort]

    Gast Sade [iOS] antwortet:

    Der Artikel prangert nichts an, außer dass immer nur Apple als Vorzeigekunde von Foxconn genannt wird. Damit wird Apples Beteiligung an den Umständen unter denen gefertigt wird relativiert: “die anderen machen es ja auch nicht besser”. Anschließend werden die Hände in den Schoß gelegt, mit der Erklärung, dass wir ja gar nicht anders können, als die Umstände unter denen gefertigt wird zu akzeptieren, da wir ja unsere Apple Produkte haben wollen. Die Mitschuld wird schön verteilt auf andere und wir gehen in die Opferrolle.

    Der Artikel redet nicht über die schlechten Arbeitsbedingungen. Und nun Hör dir den Song noch mal an. Gleich die erste Strophe.

    Wer etwas ändern will, sollte einfach sein Konsumverhalten überdenken. Aber wir haben ja gar keine andere Wahl, nicht wahr?

    [Antwort]

    Kai antwortet:

    Deine Betrachtung und Meinung über diesen Artikel kann ich nachvollziehen. Jedoch finde ich es äußerst positiv, dass noch andere Hersteller genannt werden. Kaum jemand hier wird gewusst haben, dass die o.g. auch dort Produzieren lassen.

    Also hat, unabhängig von der Qualität und Aussage des Artikels, eine Wirkung stattgefunden.

    Wieviele Themen hat es schon gegeben, die durchaus einen Platz in der Tagesschau verdient hätten, aber von den großen Medienanstalten nicht beachtet wurden. Das Internet ist mittlerweile (für mich zumindest) die Informationsquelle Nr. 1. Auch vor allem deshalb, weil viele in ihren Blogs eine ungefiltert Meinung schreiben. Die helfen wesentlich besser bei der eigenen Meinungsfindung, als die von den Redaktionen zensierten Artikel.

    Und jetzt erzähl mir bitte nicht, dass du schonmal auf etwas verzichtet hast, nur um die Welt ein wenig besser zu machen!?

    appgefahren hat mit dem Artikel schon wesentlich mehr getan, als 99% der Leser hier.

    Meine Interpretation des Liedes ändert sich übrigens auch nicht, nur weil ich es mir noch 100x anhöre…

    Droggelbecher63 antwortet:

    Quatsch !!!

    Ich finds cool das Appgefahren solche Sachen schreiben.
    Ich hätte dieses Thema sonst nie ehrfahren.
    Und da Appgefahren eine App für Apple-Geräte ist finde ich solche Berichte gar nicht schlimm.

    [Antwort]

    krzysiekbln antwortet:

    Sorry, aber dann ist DEIN News-Horizont einfach nur beschränkt und ob das gut ist, sei mal dahingestellt.

    [Antwort]

  2. SoIero sagt:

    Leider wahr, ich verfolge das ganze auch mit Schrecken aber mal so gefragt, was bleibt uns dann noch für eine Auswahl wenn wir Produkte meiden die aus Asien kommen? Wenn man so drüber nachdenkt eigentlich erschreckend… Ich wünsche trotzdem noch allen einen schönen Rest Sonntag.

    [Antwort]

  3. uncleBen sagt:

    ich finde das auch eine unverschämtheit von der presse ! sie kritisieren apple, dass sie die schlechten arbeitsbedingung von foxconn unterstützen und immer höheren qualitätsstandard wollen. Das stimmt zwar, ich will als endkunde natürlich hohe qualität, aber warum um gottes willen ist EINZIG UND ALLEIN apple dran schuld ? sie machen ÜBERHAUPT NICHTS ! andere firmen machen doch genauso viel, und werden die an den pranger gestellt ? NEIN ! weil sie ja die tollen android nutzer sind, bla bli. mir geht das einfach irgendwann zu weit. man kann über apple sagen, dass sie teure preise haben, aber ich als nutzer lasse es mir nicht gefallen, dass meine handymarke so dargestellt wird, dass sie menschenleben kostet oder den nutzer die taschen aussaugt.

    ich hoffe irgendwann, irgendwann wenn ich alt bin, wird dieser elende und sinnlose streit ein ende nehmen. es gibt hier keinen schuldigen. ALLE firmen sind dran schuld, weil fast der ganze markt von fixconn produzieren lässt. möge diese zeit bald anbrechen … sonst will ich mir nicht ausmahlen was noch kommt.

    [Antwort]

    Dembi antwortet:

    Naja, das ist ein zweischneidiges Schwert mit der Presse. Zum einen profitiert Apple in einem sehr hohen Maaße davon, dass “die” Presse – wenn man es mal so allgemein halten will – über jeden kleinsten Wind in epischer Breite berichtet und das zumeist sehr positiv aber wer so im Blickfeld steht, ist natürlich auch angreifbar.
    Zu Apple und Foxconn im speziellen denke ich, könnte Apple wirklich ein Vorreiter für die Branche sein. Apple gilt derzeit als wertvollstes Unternehmen weltweit. Es wäre also durchaus möglich, dass Apple mal auf einen minimalen Teil seiner Gewinne verzichtet und damit zumindest für den Teil der Mitarbeiter, die für Apple produzieren, für einen höheren Lebenstandard sorgt. Insofern finde ich die Diskussion gar nicht so schlecht. Ich bin sicher, dass sich Apple auch an anderer Stelle sozial engagiert aber für die Branche könnten sie hier auch ein Leuchtturm sein und das haben sie meinem Kenntnisstand nach bisher versäumt, denn dass sich die Käufer in großer Zahl von den wirklich geilen Produkten abwenden, glaube ich eher weniger ;)

    [Antwort]

    Hagenuck1 [Mobile] antwortet:

    Aber genau diese höheren Standards hat Apple ja durch die Überprüfung letztens schon geschaffen, so wurde zumindest Berichtet. Auch sind die Löhne gestiegen und die Mitarbeiter müssen nicht mehr so viele Stunden arbeiten, was in unseren Augen erstmal besser erscheint, aber ob die Mitarbeiter selbst das so gut finden, weil sie im Endeffekt dann ja doch wieder weniger Geld bekommen, ist eine ganz andere Sache…

    [Antwort]

  4. NicoSo95 sagt:

    Wenn ich mir die Berichte so angucke, dann ist Apple die einzige Firma, die um Besserung bemüht ist..

    [Antwort]

  5. Mastergenius sagt:

    Das Problem scheint demnach eher ein anderes zu sein: Fast alle großen Elektrokonzerne lassen zumindest in asiatischen Ländern produzieren. Dies liegt vor allem an den günstigen Preisen, die eben nur durch unmenschliche Bedingungen gehalten werden können. Daher bleiben nur zwei Optionen: Entweder man kauft aus Ausbeuterbetrieben oder man bleibt zurück. Und dies wird sich nicht ändern, wenn sich das Denken sowohl von Konsumenten als auch von Konzernen nicht ändert. Ein Konsument muss bereit sein, etwas mehr für faire Artikel auf den Tisch zu legen und ein Produzent muss bereit sein, seine Gewinnspanne etwas zu reduzieren. Um das zu verdeutlichen, eignet sich das iPhone 5 übrigens sehr gut. Ohne es jetzt explizit nachzulesen, meine ich mich zu erinnern, dass der reine Materialpreis bei unter 200€ liegt. Wenn es nun für grob 500€ über die Ladentheke geht, ist erstmal ein Gewinn von 300€ drin. Davon müssen zwar noch Transport und Gehälter abgezogen werden, aber auch das einzelne iPhone wird das nicht viel sein. Hier kann Apple also durchaus noch etwas Geld für bessere Arbeitsbedingungen investieren. Wenn wir dann noch bereit sind, 50€ mehr zu bezahlen (und die meisten von uns wären das vmtl bei Apple sogar), lässt sich das iPhone auch in Europa produzieren und niemand wird am Hungertod nagen.

    [Antwort]

    Fabian antwortet:

    Da kann am andersrum genau so fragen: Was kostet ein Galaxy S3 in der Herstellung? Sicher etwas weniger als das iPhone. Und ein Galaxy wird auch im 400-500 Euro Bereich verkauft. Wie gesagt, die großen Konzerne bekleckern sich da alle nicht mit Ruhm.

    [Antwort]

    Krampe545 antwortet:

    Es ist bei allen Konzernen gleich, aber Apple ist der Böse, verständlich, der größte Feind wird immer zuerst angegriffen ;)

    [Antwort]

    rs [iOS] antwortet:

    denkt eigentlich auch jemand daran, dass die ENTWICKLUNG solcher Produkte auch Geld kostet?

    [Antwort]

    Krampe545 antwortet:

    Ja und Mitarbeiter, Support, Marketing u.s.w. Aber alle stürzen sich immer auf die “Materialkosten” und bilden sich damit eine Meinung wovon sie keine Ahnung haben!!

    Mastergenius antwortet:

    Natürlich kostet das auch Geld. Aber diese Kosten muss man auf jedes einzelne verkaufte iPhone verteilen. Und bei den Verkaufszahlen des iPhone werden das pro Stück wohl kaum 200-300€ sein.

    Mastergenius antwortet:

    Das mag sein, aber vom iPhone wusste ich das zufällig.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Ich füge noch hinzu: Mit reinen Materialkosten, würde ohne Entwicklungskosten man irgendeine Kamera, irgendein Speicher usw.. Aber auch das reicht nicht aus, weil srlbst mit Entwicklung, gibt es Kosten für den Zusammenbau. Und dadurch hätte man noch immer kein brauchbares Gerät. Das komplexe Betriebssystem musste auch entwickelt werden. Gegenüber Android kommt auch noch hinzu, dass alle zwei bis drei Male/Jahre man prinzipiell ein komplett neues Gerät bekommt durch große Firmwareupdates. Seinesgleichen sucht man vergeblich bei Android außer bei Geräten von Google (für Klugscheißer: Ja, hergestellt von HTC, Samsung oder Asus, aber als Gerät von Google verkauft!).

  6. PepPatty sagt:

    Die Frage ist doch: was haben wir für Alternativen???
    Ich bin durchaus ein Freund von Produkten aus dem nahen Umfeld.
    Es gibt da ja das Eine oder Andere, aber ne richtige Auswahl ist da leider nicht vorhanden.
    In dem Moment wo es um die Technik geht, gibt es keine Wahl.
    Ich bin auch gern bereit dafür mehr Geld auszugeben, aber wenns nichts gibt, gibts halt nix.

    [Antwort]

    iPadder [Mobile] antwortet:

    Ein Produkt überstürzt auf den Markt bringen hat noch nie was gebracht…die Gier nach Profit ist heute einfach zu hoch,leider!
    Profit hoch und Qualität runter ist der falsche Weg…
    Entscheiden muß jeder selber

    [Antwort]

    Icarus antwortet:

    Eine Wahl wäre die Produkte gebraucht zu kaufen. Dies beinhaltet aber, nicht immer das Neueste haben zu können und auch nicht unbedingt jedes Jahr ein neues Gerät.
    Letzteres ist meines Erachtens wirklich über trieben. Man könnte auch noch super mit einem 3GS auskommen und bräuchte kein iPhone 5.
    Dieser Konsum-/gruppenzwang immer das Neueste haben zu müssen fördert aber derartige Vorgänge. Foxconn will ja auch noch Profit machen, wie jeder andere der mit in der Wirtschaft tätig ist. Wenn die Produkte besser, schneller und billiger produziert werden sollen, dann bleibt irgendwer auf Strecke und das sind meistens Die kleinen Arbeiter.

    [Antwort]

    Ruediger [Mobile] antwortet:

    Ich verwende noch ein 3GS.

    Aber derjenige, der ein gebrauchtes Gerät verkauft, wird sich evtl. ein neues Modell kaufen.

    [Antwort]

    Icarus antwortet:

    Wahrscheinlich. Aber das alte wird wenigstens noch genutzt und nicht stattdessen ein weiteres neues gekauft.

    Hagenuck1 [Mobile] antwortet:

    Das Problem ist dann nur, dass wenn keine neuen Produkte mehr verkauft werden den Mitarbeitern auf Grund von Fehlender Arbeit auch nicht geholfen wäre….

    [Antwort]

  7. Max sagt:

    Ich würde den Kommentar im großen und ganzen so unterschreiben, würde aber hinzufügen:
    Was man Apple mehr als den anderen Firmen vorwerfen kann ist die extreme Ausbeutung bei gleichzeitig rießiger Gewinnmarge. Wenn ich bei H&M ein T-Shirt für 5€ kaufe muss ich ja fast davon ausgehen, dass für die Näherinnen nicht viel Geld übrig bleibt, wenn aber bei einem iPhone für 679€ für Apple ein Reingewinn von ca 400€ pro Gerät bleibt dann wäre es wohl angebracht, die Foxconn-Arbeiter besser zu bezahlen, und wenn es nur aus Eigeninteresse ist, damit es nicht mehr zu solchen negativen Schlagzeilen kommt

    [Antwort]

    Olav antwortet:

    Wenn Apple die einzige Firma wäre, die bei Foxconn produzieren ließe, dann wäre das sehr einfach! Ist sie aber nicht!

    [Antwort]

  8. Gewerkschafter [iOS] sagt:

    Der eigentliche Skandal dabei ist, dass die Mitarbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen (s. Fernsehberichte), während Firmen wie Apple, Samsung, etc. nur zum Zweck der Gewinnmaximierung die Produktionskosten auf ein Niveau druecken, zu dem eine Produktion in den Volkswirtschaften mit besseren Arbeitsbedingungen (dank der Gewerkschaften!) nicht möglich ist.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Da irrst du dich. Das iPhone gleicher Qualität könnten außerhalb Chinas für max. 20€ mehr produziert werden. Warum sie es nicht machen, kann ich aber auch nicht sagen.

    [Antwort]

  9. Jotter sagt:

    Wie bei Lidl u. Co. hier erreicht man durch Druck eine Verbesserung der Verhältnisse. Die Firmen haben dann Angst dass wir das unter KZ ähnlichen Bedingungen produzierte nicht mehr kaufen sondern nur fair produziertes.

    [Antwort]

    Icarus antwortet:

    Und wer kümmert sich um den Druck?
    Das müssten wir tun, denn dort haben die Arbeiter keine große stimme. Wenn in Europa und Amerika die Leute sagen würden ich verzichte darauf ein Produkt zu kaufen, das unter schlechten Bedingungen produziert wird, dann würde es sehr schnell anders aussehen.
    Ich finde es gut dass Apple so am Pranger steht. Als es das letzte mal soweit war (die vielen selbstmordfälle zum Beginn des iPhone 4) hat sich Apple diese Publicity zu Herzen genommen und zumindest theoretisch einen guten Start hingelegt, den andere große unternehmen verpasst haben.
    Es hat sich also schon etwas getan.

    [Antwort]

  10. Werner Voigt [Mobile] sagt:

    Habe eine multisim im iPhone4!Da erscheinen alle Pushnachrichten !Auf dem iPhone5 aber keine!! Wieso??

    [Antwort]

    SpecTec antwortet:

    Thema verfehlt, 6, setzen.

    [Antwort]

    Ruediger [Mobile] antwortet:

    http://www.appgefahren.de/forum

    [Antwort]

    Dembi antwortet:

    ;))))))

    [Antwort]

    AppleKenner antwortet:

    Voll das Thema verfehlt würde ich mal sagen!!!

    [Antwort]

  11. Ruediger [Mobile] sagt:

    Wir sind leider auf Asien angewiesen, denn ein großer Teil von Bauteilen stammt aus Asien.

    Auch wenn es Made in Germany ist, werden Bauteile verwendet, die in Asien produziert wurden?
    Woher stammen wohl z.B. Mikrocontroller? ;)

    Auch Deutsche Automobilhersteller wie z.B. Daimler Benz, oder BMW sind auf die Elektronik aus Asien angewiesen.

    Der Zulieferer Hella (Beleuchtung) verwendet(e) z.B. Relais von NEC Tokin.

    Die Firmen kann man praktisch nicht boykottieren, da wie im Bericht treffend erwähnt wurde, nicht nur Apple bei Foxconn produzieren lässt.

    Bei Werken, wo 100.000 Arbeiter (1 Werk!) angestellt werden, kann man sich gut vorstellen, wie chaotisch es sein dürfte.
    Dies dürfte so ähnlich wie Legebatterien sein.

    Auf Apple wird halt wegen dem hohen Bekanntheitsgrad herum gehackt.

    Über den Textildiscounter KIK verliert niemand mehr ein Wort.

    http://www.youtube.com/embed/e2L8N6uNxW4

    Aber auch hier in Deutschland herrscht bei einigen Firmen ordentlich Druck.

    Ich habe für eine Zeitarbeitsfirma im Zentrallager vom Discounter Netto gearbeitet.
    Das ca. 3 Jahre alte Lager ist verdreckt und die Kantine übertrieben teuer (fast so teuer wie an der Tanke).
    Aber dafür sind die Portionen in der Kantine winzig und geschmacklich nicht der Bringer.
    Einen Nährwert sucht man wahrscheinlich vergebens.

    Salatblätter auf Semmeln kosten anscheinend zu viel, also werden sie gleich weg gelassen.

    Ich sollte dort mit einem Schnelläufer kommissionieren.
    Gefordert wurden 180 Collis / Stunde.
    Dies schafft man nicht annähernd da in 6 Gängen kommissioniert werden muss.
    Jeder Gang ist ca. 120 Meter lang und man muss an beiden Seiten kommissionieren, also 120 Meter hin, wenden und wieder zurück.
    Muss man durch alle Gänge von beiden Seiten hat man für 1 Markt also 1440m zurück gelegt.
    Die Ware muss dabei so auf Paletten gebaut werden, dass sie stabil steht und verladen werden kann.

    Schnell kann man eigentlich nur sein, wenn man schnell durch die Gänge fährt, kurz vor dem Lagerplatz vom Gas geht und absteigt, während das Gerät noch rollt.

    Eine Person hat sich selber angefahren …

    Netto hat sich zum Glück für mich erledigt.

    Bei manchen Firmen ist es also nicht unbedingt anders, jedoch ist es in China krasser.

    Wenn es hier Werke mit 100.000 Angestellten geben würde, würden dort ähnliche Zustände herrschen.

    [Antwort]

  12. Gollum-Allein sagt:

    Das Thema hat eigentlich hier nix zu suchen. Wir alle haben nicht den Einblick um uns eine Meinung bilden zu können!

    [Antwort]

    Ruediger [Mobile] antwortet:

    Kommentare, was hier nichts zu suchen hat und was schon, haben hier auch nichts zu suchen.

    Wenn man jedoch die rasche Anzahl der Kommentare sieht, spricht das Thema an.

    Die Leser können selber entscheiden, was wo etwas zu suchen hat.
    Und zwar in dem Themen gelesen und kommentiert werden.

    [Antwort]

    Gollum-Allein antwortet:

    Das ist nun meine Meinung und Du hast Deine!

    Es ist auch eine Art Entwicklungshilfe für China und Co… Wenn keiner dort produziert fließen auch kaum finanzielle Mittel. Vielmehr sind die Regierungen in der Verantwortung die Rahmenbedingungen zu schaffen. Selbst deutsche Auto’s werden dort hergestellt!

    [Antwort]

  13. SpecTec sagt:

    Das Apple nicht alleine Schuld ist ist klar, aber nur weil man jetzt sagt Nintendo, Sony und und und machen das auch heißt das nicht das der Anteil der Schuld bei Apple sinkt.

    Apple wird klar in vielen Medien mit dieser Geschichte in einem Satz genannt da Apple einfach für gute Schlagzeilen sorgt, wer sich über so etwas aufregt sollte sich vielleicht die frage stellen ob er die richtigen Medien nutzt, es gibt auch noch Medien die korrekt und komplett berichten.

    Hier noch eine Gleichung:
    Apple wird an den Pranger gestellt= Apple bemüht sich um bessere Bedingungen,

    Apple wird nicht an den Pranger gestellt= Apple macht nichts.

    Samsung wird an den Pranger gestellt= Samsung bemüht sich um ……

    Samsung wird nicht an den Pranger gestellt= siehe aktuelle Situation!!!

    So ist es leider und so war es immer und so wird es leider auch immer bleiben.

    [Antwort]

  14. ÄSZED sagt:

    Aber was für Alternativen hat Apple? Wer würde sich den schon ein Handy für 2.000€ kaufen, wenn Apple in Deutschland oder den USA produzieren würde. Es ist nunmal die einzige geschäftsfähige Möglichkeit.

    [Antwort]

    Icarus antwortet:

    Vielleicht wären es dann die gerechtfertigten 800€ pro Gerät. Weniger Gewinn würde aber den Aktionären nicht gefallen.

    [Antwort]

  15. VomPbiszumO sagt:

    Mann kann sagen man erhöht den Preis von ein iPhone und lässt es in Europa oder oder produzieren so hilft es aber nicht den Foxconn Arbeitern. Immerhin müssen sie auch von etwas leben. Wenn man aber den Preis höher setzt und den Arbeitern mehr gibt dann ist das doch nur eine sinnvolle Lösung. Den Ort kann man Wechsel, das heist aber nicht gleich das die Bedingungen besser werden. Mann sollte eine Lösung schaffen in denen auch die jetzigen Arbeiter zufrieden werden. Und man sollte da auch nicht nur auf eine Firma gucken. Es sind doch alle Firmen die Rang und Namen haben nicht besser. Apple ist gerade nur im Mittelpunkt weil sie ein neues Produkt rausbringen in ein paar Monaten redet doch keiner mehr so publizierende wie jetzt dann erreicht es nur denen die es verfolgen l.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Eine Frau kann laut dir nichts sagen??? ;)

    [Antwort]

    Ruediger [Mobile] antwortet:

    Wenn sie Siri heißt, dann nicht immer :D

    [Antwort]

  16. TroFri sagt:

    Was wäre, wenn ab jetzt alle Elektronikgeräte in den USA oder in Europa produziert würden? Wir hätten zu wenig Platz und zu wenig Arbeiter.. Hingegen in China oder Japan wären viele arbeitslos. Diese arbeiten lieber mit schlechten Arbeitsbedingungen, als ohne Job.
    Das geht natürlich auch nicht, also ein riesiges Problem. Eines von vielen auf dieser Erde -.-

    PS: Auf der Apple Homepage hat es ein schönes Erinnerungsvideo und Brief von Tim Cook für Steve Jobs, der genau vor einem Jahr gestorben ist.

    [Antwort]

    Fabian antwortet:

    Danke auf den Hinweis mit dem Video. Habe ich mal auf Facebook geteilt.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Japan??? Soll das etwa ein dritte Welt Land sein? Was hast du denn für eine Vorstellung von Japan?

    [Antwort]

  17. Stickstoffjunky [iOS] sagt:

    Ich habe selber mal bei Foxconn gearbeitet. So schlimm sind die Arbeitsverhältnisse im Vergleich zu anderen chinesischen Firmen nicht.

    [Antwort]

  18. WissenIstBesser [iOS] sagt:

    Schau Euch einfach mal diese Seite, dann versteht man mehr über UNSERE PROBLEME: http://www.storyofstuff.org/
    Das Video ist sehr anschaulich.

    [Antwort]

  19. iRaptor sagt:

    Kleiner RS im vierten Absatz (glaube ich)
    #Ninteno

    [Antwort]

  20. Ensign sagt:

    Ich hatte hierzu letztens einen interessanten Blog gelesen: Apple in der Schlagzeile oder im Artikel verbessert das google Ranking und dies scheint wohl auch der Hauptgrund zu sein…

    [Antwort]

  21. Jotter sagt:

    Zu behaupten das wäre eine Hilfe für die Armen ist menschenverachtend. Müßte für alles was an Technik in 3. Welt produziert wird wie bei fairtrade für Kaffee u. Kakao eine faire Mindestentlohnung geben. Bei Apples unangemessenen Wucherpreisen ist das sogar locker ohne Aufpreis möglich.

    [Antwort]

    Paulie antwortet:

    Seit wann ist Fair Trade wirklich fair?
    Dabei handelt es sich um willkürliche Preise, entkoppelt vom Preismechanismus “Angebot & Nachfrage”. Und aufgrund der hohen “Verwaltungskosten” verbessert sich zwar die Situation in den Produktionsländern nicht, aber immerhin lässt sich gutgläubigen Menschen in den Industrienationen das Geld aus der Tasche ziehen.
    Dies ist die moderne Form des Ablasshandels (gleiches gilt zum großen Teil für Bio-Artikel)!

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Du redest Unsinn! Oder beweise das Gegenteil (auch empirische Belege möglich, aber sie MÜSSEN glaubwürdig sein – der Massenmörder Breivik hat im Internet viele Bestätigung für seine abstrusen verrückten Ideen gefunden).

    [Antwort]

  22. no.body [iOS] sagt:

    Vor einiger Zeit gab es mal einen Bericht im TV über Angestellte bei Foxconn. Da ging es um Leute die weiße Ware schraubten. Also nix was mit Apple, HP oder wie sie alle heißen zu tun hat.
    Der Tenor des Berichts war, dass Foxconn ein begehrter Arbeitgeber ist, da dort im Vergleich mehr gezählt wird und es viele Sozialleistungen inklusive gibt. Allerdings ist die Arbeitsbelastung wohl wirklich sehr hoch, vor allem im Vergleich zu uns in Europa.

    [Antwort]

  23. Fawkes sagt:

    “Welche Möglichkeiten haben wir? Eigentlich keine, bis auf den Verzicht des Kaufs.”
    Ist das so? Die Foxconn Mitarbeiter wollen teilweise sogar Überstunden machen, um mehr Geld zu haben (wenn ich mich richtig erinnere waren diese auch sauer als nur noch weniger Überstunden erlaubt waren als zuvor).
    Wenn wir es uns so einfach machen und jetzt einfach auf den Kauf verzichten, sinkt die Nachfrage und wenn die Nachfrage sinkt müssen weniger Geräte produziert werden. Wenn weniger Geräte produziert werden braucht man auch weniger Mitarbeiter und schon sitzen einige ganz ohne Arbeit da.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Also in Foxconn passiert leider sehr oft, dass Gehalt durchaus mehrere Monate später kommt und Überstunden auch manchmal sehr spät bezahlt werden. Im Spiegel wurde von zwei Mitarbeitern betichtet. Sie hatte teilweise mehrere Monate Gehaltsverspätungen, wodurch sie fast in die private Insolvenz gedrängt wurde und ein Grund für sie ein Selbstmordversuch zu veranstalten. Ein Miterbeiter dagegen genug Geld, hat sich einen potenten schnellen Sportwagen gekauft und wollte nur solange dort arbeiten, bis er eine eigene Firma kreieren konnte, das Produkte weiterverkauft und erhoffte sich dadurch einen viel geößeren Gewinn. also nicht alles ist dort so schlimm, wie von vielen (auch wegen den hiesigen Medien) oft behauptet.

    [Antwort]

    Fawkes antwortet:

    Mein Kommentar bezog sich auf den ersten Fall.
    Wenn sich nun alle entscheiden nichts mehr zu kaufen was mit Foxconn zutun hat, brauchen diese auch weniger Mitarbeiter. Die besagten könnten also ihren Job los sein und haben dann gar kein Gehalt mehr.

    [Antwort]

  24. Olav sagt:

    “Lasst nicht den Lärm der Meinungen anderer Leute die eigene Stimme übertönen. Und das Wichtigste ist: Habt den Mut, Eurem Herzen und Eurer Intuition zu folgen.” (Steve Jobs)

    Sollte dieser Leitspruch auch heute, ein Jahr nach dem Tod von Steve Jobs, noch für Apple gelten -und davon bin ich überzeugt-, gibt es aus meiner Sicht, nicht nur für die Entwicklung dieser genialen Produkte sondern auch für deren Produktion, nur einen Weg für das wertvollste Unternehmen der Welt. (Unser Lieblingsunternehmen!)

    Apple sollte m.E. weiter in diesen Ländern produzieren lassen. Allerdings in Unternehmen, welche dann ausschließlich für Apple arbeiten. So könnten menschenwürdige Arbeitsbedingungen und eine für diese Länder überdurchschnittliche Bezahlung realisiert werden.

    Natürlich würde dieser Prozess einige Zeit dauern bis er glaubhaft realisiert werden könnte aber Apple ist m.E. derzeit fast das einzige Unternehmen, welches durch seine Vormachtstellung, überhaupt in der Lage wäre die notwendigen politischen Hindernisse hierfür zu überwinden.

    Sollte dieses gelingen, wäre nicht nur Steve Jobs für immer unsterblich, sondern auch Apple selbst!
    Es wäre die beste Werbung für das beste Unternehmen der Welt!

    Ich denke jeder Mensch wäre bereit, für solch fair produzierte Artikel ein wenig mehr zu bezahlen!
    -Ein wenig mehr!
    Denn mehr als ein wenig wäre, wenn überhaupt, wohl garnicht nötig, wenn es ABSOLUT GLAUBWÜRDIG umgesetzt würde.!

    Steve Jobs hat nach seiner Rückkehr einige Zeit unentgeltlich in “seiner” Firma gearbeitet, um seine Ideologien glaubhaft für alle zu verwirklichen. Erst als er Erfolg hatte, hat er sich dafür (sicherlich fürstlich) entlohnen lassen.

    Seinem Geist folgend, könnte Apple das Gleiche tun!
    Viele viele Menschen würden Apple anschließend dafür (sicherlich fürstlich), durch den Kauf von noch mehr Apple Produkten, entlohnen!

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Steven Jobs hat schon immer nie mehr als einen symbolischen Dollar im Jahr verdient. Aber man beachte, dass er dann noch nebenher viele Aktien bekam.

    [Antwort]

  25. Droggelbecher63 sagt:

    Du hast recht.
    Weil heutzutage kommt ja jedes 2. Produkt aus China.
    Da hat man fast keine andere Wahl mehr.

    [Antwort]

  26. Frank1968 [iOS] sagt:

    Der Bericht ist peinlich und stellt den Versuch dar die Last von Apples Schultern auf andere zu verteilen – bei den Preisen die für Apple Produkte erzielt werden könnte man auch in westlichen Ländern produzieren und einen Gewinn einfahren, nur wird dann nicht so schnell der Hals gefüllt wie Apple das gerne hätte…

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Nein! Die Käufer von iOS Produkten werden oft als Leute mit rosaroter Brille bezeichnet und kapitalistischer, inhumaner und unmoralische geizige (jedoch wegen dem Preis auch als dummer iKult-Angänger wegen den überteuerten Preisen) bezeichnet.

    Deshalb ist es natürlich von dieser dummen Masse sich abzugrenzen, indem man zeigt, dass die Produkte nicht überteuert sind und moralisch nicht schlimmer sind (sondern sogar etwas besser als die anderen sind), während andere z.B. ein Samsung Galaxy S3 bevorzugen und dabei ignorieren, dass Samsung auch in etwas menschenunwürdiger Umgebung produzieren und vielleicht sogar Kinderarbeit fördern. Zudem sind die 350€ dort viel mehr als in DE. Insofern sind die Gehälter dort nicht übertrieben niedrig (aber im Verhältnis vermutlich doch niedriger als in Europe DURCHSCHNITTLICH IM VERHÄLTNIS). Lies mal den Spiegelartikel darüber, als das iPhone 5 erschien.

    [Antwort]

  27. Paulie sagt:

    Wer sich fragt, warum gerade Apple immer wieder kritisiert wird, sollte bedenken, dass auch nicht alle anderen Unternehmen, welche ebenfalls unter fragewürdigen Bedingungen fertigen lassen, mit Ihrem “hochmoralischen” code of conduct hausieren gehen.

    Heuchler werden eben von Zeit zu Zeit von der Öffentlichkeit als solche enttarnt!
    Da hilft auch kein Greenwashing & Co mehr, die Integrität ist so oder so dahin.

    Wer kein Problem damit hat, mit dem Leid anderer Menschen sein Geld zu verdienen, soll dies tun!
    Allerdings möge er dann aber bitte nicht auch noch versuchen, die Öffentlichkeit vom Gegenteil zu überzeugen. Da sind ja einige Vertreter des organisierten Verbrechens ehrlicher (außer gegenüber der Justiz) als das Unternehmen aus Cupertino.

    Ansonsten sei Appgefahren gedankt, sie haben Ihren Auftrag der Relativierung bestens erfüllt. So sieht Qualitätsjournalismus im Jahre 2012 aus. Respekt!
    [Ironie off - damit es auch jeder versteht]

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Besitzer von Sony, Samsung, HP Produkten behaupten “Nie Apple! Arbeitsbedingungen in Foxconn dind übel und daher klebt an jedem iPhone Blut!”, aber bedenken nicht, dass ihre anderen Elektronikprodukte auch Blut haften haben, aber (vielleicht aus Unwissenheit) lügen angeblich so etwas nicht zu verändern.Und die Angabe der Materialkosten ist schwachsinnig. Es wurden nicht die erheblichen Entwicklungskosten, die große Programmierarbeit, der Transport mit Zwischenlagern, das Bereithalten von genügend Geräten in Apple Stores, der Zusammenbau der Gerätenbestandteile, die Qualitätssicherung der iPhones und Design (sowohl edel, als auch das dünnste Smartphone mit so vielen Funktionen), mehre Jahre große Updates (was nicht nur Fehler beseitigt, sondern sogar mehr und neue Funktionen hinzufügt), die Werbung u.s.w. NICHT beachtet, weshalb das iPhone in der Produktion deutlich mehr als nur die 230€ Materialkosten kostet. So etwas wurde wohl absichtlich nicht erwähnt, damit de Artikel aufrührerisch wie in Bild klingt und somit die Klickzahlen erhöhen kann (was sich durch Werbung auszahlt).

    [Antwort]

  28. Yeti [iOS] sagt:

    Für mich hat dieser Bericht den Anschein, als wenn hier etwas relativiert werden soll.
    Sicherlich sind bei dem Thema Arbeitsverhältnisse in Fernost eine ganze Reihe von Faktoren zu berücksichtigen, siehe hierzu auch die kürzlich im TV ausgestrahlten Beiträge zum Thema Jeans-Herstellung;
    Allerdings finde ich den Beitrag an dieser Stelle für eine fundierte Diskussion zu kurz und zu oberflächlich, ich denke das ist auch nicht ein Thema für Appgefahren!

    [Antwort]

  29. laowa sagt:

    So beeindruckend es ist, daß Fabian das Thema anspricht, nur ändern wird dies an der ‘International Hunting Line’ gar nichts! Erinnern wir uns doch mal: Zuerst jagten die Japaner (Kameras, Uhren) die Europäer, dann aufgrund gestiegener Produktions-kosten jagten die Koreaner die Japaner, dann setzten die Chinesen die Jagd auf die Japaner fort, und bald wird verstärkt Indien China jagen. Adidas hat 2009 seine Produktionsstandorte bereits nach Indien aufgrund gestiegener Herstellungskosten verlagert; und demnächst wird dann Pakistan, Afghanistan und Afrika die ‘International Hunting Line’ fortsetzen !
    Sind wir doch mal ehrlich – wir alle als Verbraucher verursachen dies doch – wo steht denn heute noch nicht ‘Made in China’ drauf! Die Gehälter sollen steigen und die Produkte, die wir kaufen, billiger werden? Foxconn ist nur ein winziges Beispiel! Wieso finden sie noch Arbeiter? Weil es an Alternativen mangelt! China besteht eben nicht nur aus den Turbo Cities Chongqing, Shanghai, Beijing, Shenzhen und Dalian. Ich lebe 6 Monate im Jahr in China und weiß worüber ich rede!
    Die Alternative? Kaufverweigerung? Dann fliegen die Arbeiter eben auf die Strasse ( ohne Jobcenter, Arbeitslosenunterstützung oder Hartz 4) BTW. Fabriken werden über Bacht dichtgemacht wie 10.000de in der ersten Rezession 2008/2009 mit 100.000 Arbeitskräften. Also langsam mit den Pferden und der schnellen Kritik ohne Lösungsansätze!

    [Antwort]

    Opcode antwortet:

    Mit Abstand der fundierteste Kommentar.

    Das Problem hat globale Ausmaße und ist – auch wenn jeder Stammtisch meint DIE Lösung zu kennen – hochkomplex und extrem diffizil.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Zuerst: Schöne Antwort.
    Tipp: Bitte versuche nicht krampfhaft neue Rechtschreibung zu verwenden ( außer du bist Schweizer, wo es kein ß mehr gibt znd deshalb Biere nur noch in Massen trinken kannst ;) ).

    Schreibe bitte in neuer richtiger Rechtschreibung (ß ist nicht ausgestorben!), oder in alter Rechtschreibung.

    [Antwort]

  30. Talex [iOS] sagt:

    Meines Erachtens soll Apple sowie auch andere beteiligten Unternehmen alles dafür tun, um die Arbeitsbedingungen der produzieren Menschen menschlicher zu gestalten, egal wie viel mehr das iPhone oder sonstige Produkte dadurch kosten werden. Ich wäre bereit auch mehr zu zahlen. Wenn der Preis aber auch für mich zu hoch wird, werde ich ggf. zu Konkurrenzprodukten greifen, die zu fairen Bedingungen produzieren. Ich möchte jedenfalls nicht ein Smatphone haben, bei dessen Produktion Menschen gequellt wurden, egal wie günstig es dann ist. iPhone 5 habe ich bereits bestellt. Vielleicht unbewusst oder unüberlegt. Nach dem ich es jetzt weiss, werde ich meine nächste Kaufentscheidung nur dann tätigen, wenn Apple mich mit Taten überzeugt. Bis dahin tut es mir leid, dass ich da auch mitgemacht habe.

    [Antwort]

    Speedystar [iOS] antwortet:

    Und warum ist das kein Thema für appgefahren? Immer hin geht es bei appgefahren grob gesagt um alles was mit Apple zu tun hat. Nicht nur um Apps. Schau mal auf die Internetseite da findest du auch z.B. Mac’s und sonstige News die Apple betreffen.

    [Antwort]

  31. Speedystar [iOS] sagt:

    Ich verstehe das ganze Gerede nicht. In erster Linie ist der Arbeitgeber für die Arbeitsbedingungen verantwortlich und nicht der Auftraggeber. Wenn der Arbeitgeber das nicht auf die reihe bekommt die Bedingungen zu verbessern müssen die Mitarbeiter das selber in die Hand nehmen Stichwort Gewerkschaft. Apple macht in meinen Augen schon mehr als jedes andere Unternehmen das in Asien produzieren lässt. Was meint ihr eigentlich warum es hier oder sonst wo Gewerkschaften gibt? Ein Unternehmen ist einfach dumm wenn es nicht den Günstigsten Anbieter (selbe Qualität vorausgesetzt) nehmen würde. Und erst recht nicht wenn es um eine AG geht.

    Übrigens zum Thema iPhone kosten, schon mal überlegt wie viele Mitarbeiter Apple hat, wie groß die Entwicklungsabteilung ist? Klar kann ich ein Handy billiger verkaufen wenn ich alles Klaue, und wesentlich weniger in die Entwicklung stecken muss. Außerdem frage ich mich ob Samsung, Nokia und wie sie alle heißen auch Shops haben die alle Geld kosten?

    Und bevor ich jetzt eine drüber bekomme, ” Ironie aus” :-)

    So aber jetzt mal im ernste. Ich find das auch nicht gut was da ab geht. Aber die ganzen Kommentare hier, bei denen man Merkt das viele Leute einfach keine Ahnung, Regen einfach nur auf.

    [Antwort]

    Montgomery antwortet:

    Exakt, und Androidhersteller haben nun einmal viel weniger Kosten, weil Android leider viel klaut. Selbst Microsoft (die mit Windows bei Macs geklaut haben) hat mit Win Phone gezeigt, dass man ansprechende und gut-aussehende Smartphonebetriebssysteme herstellen kann ohne eine Ähnlichkeit mit iOS haben zu müssen.

    [Antwort]

  32. Telespieler sagt:

    1) Das ist eine Nachrichtenseite
    Das bedeutet, es sollte über alle thematisch relevanten Haupt- und Nebenthemen neutral berichtet werden.

    2) Das ist ein Kommentar
    … wenn auch ein extrem kurzer, ohne jeden Hintergrund… und stellt die persönliche Meinung des Betreibers dar.

    3) Der Arbeitgeber ist zunächst für die Bedingungen verantwortlich.
    Allerdings sind die Unternehmen, die solche Betriebe in Anspruch nehmen nicht völlig frei von jeder Pflicht, da sie schließlich gerade die internen und äußeren Umstände ausnutzen, um die eigenen Produkte nicht im eigenen Land produzieren zu müssen (sprich: billige Arbeitskräfte, die rund um die Uhr ackern wie die Bekloppten).

    Das ist aber nicht nur bei Foxconn so. Aber es ist bei Foxconn “schön” sichtbar, was in der Wirtschaftswelt so vor sich geht. Da macht man gerne mal beide Augen zu, wenn es umsatzdienlich ist.

    Und der Verbraucher? Der jammert sich fortwährend einen ab (außer bei Apple vll), daß alles so teuer ist und ist dann schockiert, wenn man ihm vorrechnet, was es kosten würde, das heißgeliebte Produkt im eigenen Land herstellen zu lassen.

    Also: entweder oder.

    [Antwort]

  33. Gast1234 [iOS] sagt:

    Das Apple immer wieder als Beispiel genannt wird, liegt halt an der bekanntheit der Marke. Samsung kennen hier in Deutschland viel weniger “normale” Menschen. Zumal Apple durch die Bekanntheit auch immer wieder kostenlose Werbung bekommt, wie man an der Berichterstattung in den Massenmedien sehen konnte, letztens erst wieder bei der vorstellung IP5, dies geschieht z.B. bei Samsung nicht in diesem Maße.
    Da Apple allerdings einen Gewinn von mehr als 25% einfährt ( nach Abzug ALLER Kosten ), könnte man eigentlich erwarten, das die Arbeitsbedingungen der Foxconn Mitarbeiter besser sein könnten.

    [Antwort]

  34. Morgenmicha sagt:

    Bei aller Arbeitsbelastung bei foxconn darf man auch nicht vergessen: die 10-Tausende Arbeiter verdienen viel viel mehr Geld als in ihren ärmlichen ländlichen Provinzen. Man darf 350€ Monatsgehalt nicht mit D vergleichen. Hier bekommt man so viel Kohle auch vom Staat fürs nixtun. In China ist so viel Geld aber viel viel mehr Wert! Foxconn beutet mit Apple, Samsung, hp und Co zwar aus, aber gibt den Menschen auch überhaupt eine finanzielle Zukunft. Klar, zwar mit Luxusartikeln, aber solange ein Markt da ist. Den Leuten wäre nicht geholfen wenn Apple die Verträge kündigt.

    [Antwort]

  35. Olav sagt:

    Ich meine das wäre erst nach seiner Rückkehr zu Apple so gewesen. Aber egal!

    Wichtig und ich meine absolut wegweisend für mein Beispiel ist, dass er sich durch Aktienpakete (als der Kurs im Keller war, hat er sogar nachgefordert) und z.B. eine Gulfstream

    http://www.hautejets.com/wp-content/uploads/2009/06/jobs_gulfstream.jpg

    http://cache.gizmodo.es/wp-content/uploads/2010/11/500x_gulfstream-iii-aircrafts-flying-theater_52.jpg

    hat entlohnen lassen NACHDEM er wiederholt und andauernde Erfolge vorzuweisen hatte.

    Ok, nun kann man natürlich sagen, dass dies nicht schwer ist wenn man sowieso schon sehr viel Geld hat.
    Trotzdem ist es ein tolles Zeichen, dass sich viele Manager mal hinter die Ohren schreiben sollten!
    (Vielleicht sogar Kanzlerkandidaten :-)
    Sorry!

    [Antwort]

    Olav antwortet:

    Sorry, die Technik wollte nicht wie ich es wollte.
    Dieser Kommentar war eigentlich als Antwort auf einen Kommentar meines Beitrages von vor 21 Std. gedacht und müsste somit weiter oben stehen. :-(

    [Antwort]

  36. Ichbinweg sagt:

    Appgefahren berichtet ja auch über Kopfhörer, Cases und Lautsprecher. Also ist es absolut korrekt, auch diesen Artikel zu schreiben. Es kann gar nicht genug Stellen geben, an denen solche Sachen berichtet werden.

    Leider beschränkt sich das Problem der “Asien-Produktion” ja aber nicht nur auf diese Technik, gleiches gilt für Kleidung (z. B. KIK), Möbel (z. B. auch IKEA) etc.

    Das wird auch alles “klaglos” gekauft. Und warum ? Weil “alle” immer billig billig billig wollen. Hmm, ok, nicht ganz, denn die Apple-Geräte erfordern schon einen ordentlichen Griff in die Schatulle.

    Ist “Nichtkaufen” die echte Option? Ich denke nicht, wo soll das alles denn produziert werden und wer soll es dann bezahlen? Schaut euch doch mal das Einkommensgefüge an, hier fängt die Problematik doch an. Je weniger Kaufkraft vorhanden ist, desto billiger muß produziert werden.

    [Antwort]

  37. mounty04 [iOS] sagt:

    Dem Artikel ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen. Halten wir uns dran!!

    [Antwort]

  38. MichaelNeyzen sagt:

    Im Grunde dürfte man dann gar nichts mehr kaufen. Die Globalisierung macht vor nichts mehr halt. Man müsste in einer Höhle leben, selber wieder Obst und Gemüse anbauen, Kleidung selber nähen und sogar den Stoff selbst produzieren. Die Arbeitsbedingungen mögen traurig sein, aber wenn wir nicht bereit sind mehr Geld auszugeben, muss es wohl so sein.

    Schlimm finde ich, dass die Gewinne nicht dort ankommen, wo sie hingehören. Bevor ein Fabrikarbeiter mehr Lohn bekommt, heimsen die Chefs sich erstmal eine Prämie ein.

    Viel schlimmer als Foxconn finde ich im übrigen unser Öffentlich Rechtliches Fernsehen. Da verdienen Menschen im Jahr um die 400.000€ für 5 Minuten Redebeitrag. (Monika Lierhaus für die Aktion Mensch Lotterie) Dabei könnte man mit dem Geld so viele gehandicapte Menschen unterstützen.

    Das Prinzip ist überall gleich: Die Reichen beuten die Arbeitskraft der Armen aus. (Beim ARD ein Selbstbedienungsladen)

    Wem das nicht klar ist, der ist in meinen Augen Naiv. Die Frage ist nicht, ob etwas passiert, sondern wann! Erst wenn es uns richtig dreckig geht, werden wir unseren Hintern hochbekommen und dagegen demonstrieren. So lange wir satt sind, bewegt sich keiner.

    Und ob Appple, Samsung, Microsoft, Google, Griechenland oder ARD, das spielt keine Rolle.

    [Antwort]

  39. Rene sagt:

    Der Artikel sollte dem ein oder anderen mal die Augen öffnen, also genau durchlesen und umsetzen.

    [Antwort]

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