Neues für den Schreibtisch: mTable von Just Mobile

Kategorie appWare, Mac - von Mel am 26. Jan '12 um 13:11 Uhr

Chaos auf dem Schreibtisch, kein Platz mehr, um sich auszubreiten, wo ist denn nur der Stift wieder hin… – wer kennt das nicht?

Diesem wohl allgegenwärtigen Problem widmet sich die bei uns schon des öfteren in Erscheinung getretene Herstellerfirma Just Mobile. Dass diese neben Halterungen und Ständern für iDevices und mobilen Akkus allerdings auch allerhand Zubehör für Mac-Nutzer in ihrem Sortiment haben, war uns bislang nicht wirklich bewusst.

Nun allerdings liegt uns ein verheißungsvolles Objekt für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch vor: der mTable. Diese Aluvorrichtung wendet sich vor allem an Nutzer eines MacBooks oder MacBooks Pros, die selbiges über einen externen Monitor am Schreibtisch nutzen – so wie ich. Aber auch iMac- oder Mac Mini-User sollten mit dem mTable etwas anfangen können.

War sonst die Belegung des kostbaren Schreibtisch-Platzes unwiederbringlich mit Tastatur, Maus, MacBook, Mac Mini oder sonstigen Geräten verbunden, hilft der mTable, diesbezüglich zumindest ein wenig Platz freizuschaufeln. Denn die aus mattem Aluminium gefertigte Vorrichtung wird einfach unter den externen Monitor oder den iMac gestellt. So kann der darunter entstandene Platz für andere Dinge genutzt werden.

In meinem Test passte das Apple Wireless Keyboard samt Magic Mouse problemlos nebeneinander unter den mTable. Wer jedoch sein MacBook an einen externen Screen angeschlossen hat, wird sicherlich eher die Variante einer MacBook-Garage zu schätzen wissen. Diesbezüglich waren die Designer von Just Mobile sehr gewieft, und haben an beiden Seitenteilen genügend Platz gelassen, um alle Anschlüsse des MacBooks erreichen zu können. Da bei hoher Auslastung des Geräts der Lüfter in rege Betriebsamkeit gerät, wurde der mTable an der Rückseite mit Löchern versehen, damit für eine optimale Belüftung des MacBooks gesorgt ist – wobei wir nicht unbedingt empfehlen würden, ein geschlossenes MacBook über einen zu langen Zeitraum zu stark zu belasten.

Wer einen Mac Mini nutzt, kann neben einem Thunderbolt/Cinema Display auch die kleine Box des Rechners auf dem mTable unterbringen, da dieser durch die Maße 38,5 x 27 x 3,5 cm groß genug für beide Geräte ist. Der Platz unterhalb des mTables reicht aus, um ein 13“ oder 15“ MacBook/MacBook Pro zu beherbergen.

Die Konstruktion des mTables wirkt sehr massiv und stabil: Ich nutze den mTable mit einem etwa 6 kg schweren 25“-HP-Monitor – dieses Gewicht merkt man der Aluvorrichtung nicht an. Das Metall biegt sich nicht durch, und ist außerdem durch großflächige, farblich passende Gummifüße vor dem Verrutschen geschützt.

Eine kleine, nahezu unauffällige Zusatzfunktion habe ich persönlich sofort ins Herz geschlossen: Am vorderen Rand des mTables gibt es eine Vertiefung, die zur Aufnahme eines Stiftes geeignet ist. Für mich als Chaosmensch, die ihren Kugelschreiber gerne unter verschiedenen Papiermassen auf dem eigenen Schreibtisch verliert, bedeutet diese unauffällige Mulde endlich etwas mehr Ordnung.

In meinem Fall wird dort der farblich passende AluPen Pro gelagert, den Freddy bereits in einem kleinen Video vorgestellt hat. Im Gegensatz zu seinem etwas fülligeren Vorgänger beinhaltet der AluPen Pro nun auch eine Mine zur Nutzung als gewöhnlichen Kugelschreiber, sollte iPad oder iPhone einmal nicht zur Hand sein. Wie wir kürzlich von Just Mobile erfahren haben, wurde der in silber oder schwarz erhältliche Stylus auf der CES Las Vegas sogar mit dem Best of Show-Preis ausgezeichnet. Ich nutze den AluPen Pro derzeit für erste Zeichenerfahrungen auf dem iPad – und fühle mich fast so, als wenn ich mit Kohlestiften auf einem Skizzenblock male.

Nun fragt sich der aufmerksame Leser aber sicher: Gibt es denn keine Nachteile beim mTable und AluPen Pro? Wirklich große Mankos habe zumindest ich bei beiden Produkten bislang nicht feststellen können. Für einige dürfte allerdings der Preis der beiden Accessoires einen negativen Faktor darstellen. Immerhin wird so für den AluPen Pro bei Amazon derzeit rund 39 Euro (schwarz/silber) verlangt. Der mTable schlägt mit 59,98 Euro (Amazon-Link) zu Buche, direkt beim Hersteller zahlt man sogar 10 Euro mehr.

Kommentare15 Antworten

  1. WobIntosh sagt:

    ~60€ ist aber Apple-Standart-Zubehörpreis, insofern geht das schon. Und so schnell geht der Stift sicherlich auch nicht kaputt, zumal gute Kulis ja gern mal viel, viel mehr Kosten.

    Aber ansonsten erschließt sich mir der Sinn des Gadgets trotzdem nicht so ganz… Was genau soll man damit machen?

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    Mel antwortet:

    “Denn die aus mattem Aluminium gefertigte Vorrichtung wird einfach unter den externen Monitor oder den iMac gestellt. So kann der darunter entstandene Platz für andere Dinge genutzt werden.”

    Neben dem zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch wird der externe Screen auch etwas erhöht, was ich weitaus angenehmer zum Arbeiten finde, da man den Monitor eher “auf Augenhöhe” hat. :-)

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    WobIntosh antwortet:

    Hmm… Klingt einleuchtend, aber ich werde meinen Kram wohl weiterhin sonstwo stapeln ;)

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  2. Starbax [Mobile] sagt:

    Ich habe mal gelesen, dass man sein MacBook möglichst nicht im geschlossenen Zustand laufen lassen sollte, da die Kühlung auch über die Tastatur geregelt wird und sich dann die Tasten in den Bildschirm brennen würden. Habt ihr damit Erfahrungen??

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    Mel antwortet:

    Sowas habe ich persönlich noch nie gehört. Die Belüftung sitzt, soweit ich informiert bin, am schwarzen Deckelscharnier.
    Seitdem ich das MacBook Pro zusammen mit dem mTable nutze, habe ich es nur zwei Mal aufgeklappt neben den Screen gestellt, und das auch nur, weil der Lüfter begann, wegen aufwändigen Anwendungen bzw. beim Spielen eines Games ordentlich Krach zu machen.
    Im “normalen” Zustand, d.h. bei verhältnismäßiger Nutzung, bei denen man den Lüfter geräuschetechnisch nicht wahrnimmt, wird mein MacBook selbst im zugeklappten Zustand normal warm, aber überhitzt nicht.

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  3. Icarus [Mobile] sagt:

    Wie sieht das Ganze mit den Hedge Docks aus? Da ist das MBP auch geschlossen. Kennt ihr das und könntet es evtl. Mal testen?

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    Mel antwortet:

    Meinst du diese hier?

    http://hengedocks.com/index.html

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    Icarus [Mobile] antwortet:

    Die meine ich. Aber untenstehendes Kommentar klingt plausibel und einleuchtend.

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  4. Fwfg [Mobile] sagt:

    Das Problem ist nur wenn man sein MacBook anschalten will muss man erst alle Kabel abmachen; herausziehen; aufklappen; anmachen; zuklappen; drunterschieben; Kabel wieder anschließen. Meiner Meinung nach viel zu umständlich. Großer Kritikpunkt.

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    Starbax [Mobile] antwortet:

    Wer macht denn sein mbp aus??? Meins ist schon 4 Monate an^^

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    Mel antwortet:

    Mit meinem MacBook Pro 13″ funktioniert es auch mit angeschlossenen Kabeln, es vorsichtig unter dem mTable raus zu ziehen. Herunterfahren kann man ja über den externen Monitor machen, nur zum Hochfahren muss ich es kurz hervor schieben, und wenn die Sync mit dem externen Screen erfolgt ist, es (mit den Kabeln dran!) langsam wieder unter den mTable schieben.
    Mit einem 15″-MacBook sollte das allerdings wohl nicht mehr wirklich gehen.

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  5. droog sagt:

    Habs mir für 15€ nachgebaut :)

    http://imageshack.us/f/526/img3990g.jpg/

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    Fabian antwortet:

    Jetzt musst du nur noch den Kabelsalat verstecken :D

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    Mel antwortet:

    Nicht schlecht.
    Allerdings würden mich die Kabel dahinter massiv stören… :-)

    Darf man fragen, was das für ein Monitor ist, den du da drauf stehen hast? HP?

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  6. Turi Kammer sagt:

    Hi folks
    Ich habe auch so ein praktisches mTable, frage mich aber, ob es keinen Kniff gibt, der mir erlaubt, das abgeschaltete MacBook in geschlossenem Zustand einzuschalten.
    Gruss in die Runde! Turi

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