STOPPP: Kleine iPhone-App soll Raucher bei der Nikotin-Entwöhnung unterstützen

Mel Portrait
Mel 30. Dezember 2014, 18:00 Uhr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die ersten Vorsätze für 2015 werden ausgesprochen. Wer das Rauchen aufgeben möchte, kann sich seit kurzem die App STOPPP ansehen.

STOPPP 1 STOPPP 2 STOPPP 3 STOPPP 4

STOPPP (App Store-Link) steht seit dem 29. Dezember dieses Jahres kostenlos zum Download im deutschen App Store bereit und benötigt neben iOS 7.0 oder neuer nur knapp 9 MB eures Speicherplatzes auf iPhone oder iPod Touch. Darüber hinaus ist STOPPP bereits in die deutsche Sprache lokalisiert worden.

Die iPhone-Anwendung begreift sich als Coaching-App, und „gibt dir die Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören“, so ein Satz in der App-Beschreibung zu STOPPP im Store. Auch der Untertitel der App deutet auf die Verwendung hin, „Mit dem Rauchen aufhören und für immer Nichtraucher bleiben“. Zu diesem Zweck stellt STOPPP einige hilfreiche Features bereit, die dem Verlangen nach einer Zigarette entgegen wirken sollen.

Eigenes Nutzerprofil und kleine Trophäen nach Nichtraucher-Erfolg

Vor der ersten Nutzung ist es zunächst einmal notwendig, ein eigenes Profil zu erstellen, in dem der Beginn der Nichtraucher-Zeit, die tägliche Anzahl konsumierter Zigaretten, der Preis der Schachtel, die man für gewöhnlich raucht und die Inhaltsmenge der besagten Schachtel einzugeben hat. Anhand dieser Informationen liefert die App im Verlauf der Zeit Informationen zur bereits durchgestandenen Nichtraucherzeit, die in dieser Zeit normalerweise konsumierten Zigaretten und das gesparte Geld. So manch ein Raucher wird hinsichtlich dieser Fakten sicher höchst überrascht sein, wie viele Glimmstengel sich angesammelt und wie viel Geld sonst verpulvert wurde.

Darüber hinaus gibt es in STOPPP kleine Trophäen, die sich nach und nach freischalten und auch mit anderen Freunden teilen lassen, beispielsweise nach 10 Tagen als Nichtraucher. Auch Gesundheits-Fortschritte zu Themen wie einem verringerten Herzinfarkts- oder Lungenkrebs-Risiko können in der App eingesehen werden. Erste Verbesserungen können schon nach einigen Tagen der Glimmstengel-Abstinenz beobachtet werden, wie etwa eine Geschmacks- und Geruchsnervenregeneration binnen 14 Tagen nach Ende der letzten Zigarette.

In STOPPP können eigene Belohnungen eingepflegt werden

Ebenfalls angelegt werden können eigene Belohnungen in STOPPP, um die Motivation weiter hoch zu halten. Voreingestellt ist ein Latte Macchiato nach einem Tag als Nichtraucher, und eine Massage nach 10 Tagen Abstinenz, es lassen sich aber auch beliebig viele andere Belohnungen einrichten - zum Beispiel ein Kurzurlaub oder ein neues iPhone. Bei den Summen, die die App aus dem Verzicht auf Zigaretten berechnet, sind bei regelmäßigen Rauchern derartige Belohnungen durchaus möglich.

Völlig kostenlos ist die Nutzung von STOPPP allerdings nicht: Zwar gibt es eine 14-tägige Testphase, in der die Anwendung gratis ausprobiert werden kann, danach wird allerdings ein Jahres-Abo für 4,49 Euro oder eine lebenslange Freischaltung für 24,99 Euro fällig. Für gewöhnlich sollte allerdings das kleinere Abo für knapp 4,50 Euro ausreichen, um das erste schwierige Jahr hinter sich zu bringen - und weiterhin bringt ohne eigene Motivation auch die beste App nichts.

Teilen

Kommentare10 Antworten

  1. Christalentfrei sagt:

    ah ihr schaut auch taff? ?

  2. FYckou sagt:

    Ob es Melanie nun endlich schafft? 😉

  3. Uwe999999999 [Mobile] sagt:

    Leider gibt’s nur einen Weg:
    1. so, nun ist Schluß! Ich will nicht mehr…..
    2. Letzte Zigaretten verschenken, wegwerfen, versenken.
    3. Keine mehr anfassen.

    Entscheidend ist aber das ‚ich will nicht mehr ‚

  4. MonkeyMe sagt:

    Eine schöne Idee die App. Aber nix für ungut: das kann ich auch mit einer Excel-Tabelle oder dem Taschenrechner ausrechnen, was ich lieber nicht mache, sonst falle ich sofort in Ohnmacht ? Das Abo-Modell gefällt mir leider gar nicht.

  5. one2only sagt:

    Holt euch das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr, am Stück in 1-2 Tagen durchlesen ganz wichtig (Hirnwasch), alle Anweisungen strikt befolgen und Ruhe ist…

  6. JE1SUS sagt:

    Im Endeffekt zu teuer – da gibt es andere Apps

    • SmashD sagt:

      Naja, das wird ja so gerechtfertigt, dass man ja durch das Aufgeben des Rauchens viel Geld spart und dann ja wohl mal was davon abgeben kann. Gleiches Prinzip bei den vielen Abo-Apps und Webseiten zum Thema Abnehmen… Aber scheint ja zu fluppen. 😉

  7. Stitch Bateman sagt:

    Bin vor drei Jahren und rund einem Monat auf E-Dampfe umgestiegen. Laut meiner App Since iQuit habe ich seitdem knapp 28.200 Kippen nicht geraucht und 4.000 Euro gespart. Aber das wichtigste für mich, ich fühl mich so gesund, wie lange nicht mehr.
    Ich will hier mal keine Diskussion „Pro und Contra der E-Zigarette“ starten und gratuliere denen, die nie eine Zigarette geraucht haben. Aber allen denen es nicht gelingt, auch mit dieser App nicht vom Zigarettenkonsum loszukommen, empfehle ich die Alternative E-Dampfe!
    Und wer sich im kommenden Jahr vornimmt, nicht mehr zu rauchen, dann wieder schwach wird, und zum Glimmstängel greifen will, sollte der elektronischen Variante eine Chance geben! Es gibt heute so gute Dampfgeräte und Fachleute in den Geschäften, die ihre Kunden gut beraten, dass man den Weg nicht scheuen sollte, das Dampfen auszuprobieren, bevor man wieder zur Zigarette greift. Ich kann hier nur von meinen Erfahrungen berichten und die sind durchweg positiv.

Kommentar schreiben