DiamondProtect: Flüssiger Nano-Displayschutz für iPhone, iPad & Co. im Test

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Freddy 02. Januar 2017, 10:05 Uhr

Wie gut ist eine unsichtbare Hülle für das iPhone oder iPad? Ich habe das Flüssigglas DiamondProtect ausprobiert.

DiamondProtect

Das iPhone 7 und ich hatten keinen guten Start. Anfangs habe ich komplett auf einen Schutz verzichtet - und hatte so einige Probleme. Nach einigen Tagen in Holland haben sich leider kleine Mini-Kratzer auf meinem Display breit gemacht, die wohl aufgrund von Sand in der Hosentasche entstanden sind - ärgerlich. Doch dem war noch nicht genug. Einige Wochen später ist mein iPhone leider hingefallen, das Displayglas der Kameraabdeckung war hin. Nach einer langen Odyssee, die hier hier noch einmal nachlesen könnt, habe ich von Apple ein Austauschgerät erhalten. Mir war klar: Diesmal schützt du dein Lieblingssmartphone deutlich besser!

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Neben dem einfachen und nicht dick auftragenden Leather Clip von Artwizz, habe ich direkt nach dem Auspacken den Nano-Displayschutz von DiamondProtect aufgetragen. Unser Leser Martin hatte uns damals per Mail auf das Produkt aufmerksam gemacht, gerne möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Produkt schildern, das ich jetzt seit einem Monat im Einsatz habe. Doch was ist DiamondProtect eigentlich genau?

Hierbei handelt es sich nicht um eine Panzerfolie, sondern um einen flüssigen Schutz, den man direkt auf das Gerät aufträgt und nach der Anwendung unsichtbar ist. Im Lieferung enthalten sind ein Reinigungstuch, der Displayschutz und ein Microfasertuch. Die Anwendung ist dabei kinderleicht und sollte bestenfalls am Abend erfolgen, denn das Gerät sollte nach der Anwendung 12 Stunden nicht verwendet werden. Nach der Reinigung trägt man den Schutz mit dem mitgelieferten Tuch auf - und zwar solange, bis das Tuch keine Flüssigkeit mehr abgibt. Nach 10 Minuten Wartezeit könnt ihr die etwas matte Oberfläche mit dem Microfasertuch abwischen und seht keinen Unterschied zu vorher.

DiamondProtect packung

Die Benutzung ist noch einfacher als das Auftragen einer Schutzfolie, bei der sich öfters kleine Blasen bilden oder das Glas direkt brechen kann. Wie vom Panzerglas bekannt, verfügt auch DiamondProtect über den Härtegrad 9H und bietet so starken Schutz. "DiamondProtect nutzt die Technologie der Raumfahrttechnik, welche genutzt wird, um Material widerstandsfähiger zu machen. Durch diese Nanotechnologie und durch die Manipulation von atomaren Strukturen wird die Oberfläche des Gerätes geschützt. DiamondProtect legt sich wie eine zweite Haut auf Ihr Gerät, um dieses zu schützen", schreibt der Hersteller selbst.

DiamondProtect ist ein unsichtbarer Schutz

Ich habe das unsichtbare Glas auf mein iPhone 7 aufgetragen und es wie gewohnt benutzt - kleine Kratzer sind so eigentlich unvermeidbar. Nach einem Monat ist mein iPhone aber immer noch kratzerfrei. Ebenfalls klasse: DiamondProtect kann man nicht nur auf das Display auftragen, sondern auf das komplette Gerät und schützt somit auch die Rückseite und Kanten. Ein Packung ist ausreichend für Smartphones und Tablets bis zu 10,1 Zoll Bildschirmgröße und kann auch Uhren, Kameras, eBook Reader, Monitore oder Fernseher schützen. Die Benutzung ist in keinster Weise eingeschränkt. Wer ein iPad Pro 12,9" schützen möchte, sollte zwei Packungen einsetzen. Ebenfalls klasse: Die unsichtbare Hülle ist oleophob und ist damit schmutz- und ölabweisend, ebenso ist die Flüssigkeit hydrophob und somit wasserabweisend.

Zudem sollte man beachten, dass das Flüssigglas nicht lebenslang schützt. Je nach Gebrauch des Geräts wird die Haltbarkeit mit durchschnittlich 17 Monaten angegeben. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Schutz nach 15 Monaten erneuern.

Und wie schlägt sich diese unsichtbare Hülle in der Praxis? Meiner Meinung nach sehr gut. Natürlich habe ich mein iPhone nicht erneut fallen lassen, um den Bruchtest zu machen, doch es sollte auch klar sein, dass DiamondProtect bei einem Sturz das Display nicht zu 100 Prozent schützt und es auch zu Sturzschäden kommen kann. Fällt das Gerät auf eine Ecke, ist es um das Display schneller geschehen als einem lieb ist. Dennoch habe ich bisher keine Kratzer entdecken können und bin mit der Kombination aus Leather Clip und DiamondProtect sehr zufrieden.

Die Haltbarkeit liegt bei durchschnittlich 17 Monaten

Als günstig würde ich das Produkt nicht bezeichnen, aber vergleichbare Produkte/Folien, die zwar "für immer halten", sind ebenfalls nicht günstig. Eine Packung DiamondProtect kostet 29,95 Euro (Amazon-Link), wer gleich drei kauft, bezahlt nur 59,90 Euro (Amazon-Link) und bekommt demnach eine Packung gratis. Wer die ganze Familie mit dem Flüssigglas versorgen möchte, kann sechs Pakete für 119,80 Euro (Amazon-Link) kaufen.

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Kommentare18 Antworten

  1. Wolf13 sagt:

    Ich habe Schwierigkeiten mit Hüllen für das IPhone. Das ganze Design wird dadurch versaut. Die Rückseite könnte dann auch lila sein. Steckt ja alles in einer Hülle.

  2. Rheumakai sagt:

    kann man die alte Folie beim wechseln dann Restlos entfernen?

  3. Oo_JG_oO sagt:

    Das wollte ich auch fragen:
    Wie bekommt man das Zeug denn wieder ab?

  4. MrCrabs sagt:

    Folien lassen sich am besten mit einem Föhn (nicht zu heiß machen) sauber und rückstandfrei entfernen.

    Zitat:
    “Einige Wochen später ist mein iPhone leider hingefallen, …”
    Zitat Ende.

    Ooooch. Ist es hingefallen? Oder hat dich dein User fallen lassen?

    Ich zähle mich zu den Anwendern, die das was sie teuer gekauft haben auch anfassen und spüren wollen. Ein Designstück von 500 bis über 1000,- EUR in einem 10 EUR Plastik- oder Gummi-Cover zu versenken ist doch nur uncool und unlogisch.

    • Oo_JG_oO sagt:

      Dann findest du Kratzer, Dellen und sonstige Beschädigungen also cooler?

    • WePe sagt:

      @MrCrabs: Was kann ich denn dafür, dass Apple meint, meinen transportablen Hochleistungs-Computer in empfindliches und rutschiges Alu verpacken zu müssen und das dann als millionenfach verscherbeltes “Designstück” zu bezeichnen?

  5. DL sagt:

    Wer kann den Unterschied zwischen “öfters” und öfter erläutern?

  6. icarus sagt:

    Ist es vergleichbar mit liquid glass von glaz?

  7. Horst Rothermel sagt:

    Hm, die Rezessionen bei Amazon sind nicht wirklich gut.

  8. DDexter sagt:

    Da sträubt es dem Chemie-Ingenieur das Fell…
    So ein Quatsch zu verkaufen und mit der Nano-Floskel den Kunden das Geld aus der Tasche leiern ist einfach nur gut. Ich würde gern mal mit nem Schichtdickenmessgerät an diesen unsichtbaren Film ran gehen wenn er denn überhaupt existiert. Oder im Querschliff wirklich wissen was auf meiner Glasoberfläche wirklich von dieser Nano-Beschichtung haften bleibt. Meine Meinung zu so nem Scheiß – lasst die Finger weg. Da könnt ihr auch ne Dose Klarlack draufsprühen das bringt mehr.
    Einmal in die Tasche geschoben und Hotte-Hü Super-Nanobeschichtung adé.

    Ne ordentlich gute Schutzfolie oder ein sehr gutes Glas bringt sicher etwas aber dieses Pseudo Liquid Glas fürs Handy war schon auf dem Auto scheiße und wird eine noch glattere Glasoberfläche kaum schützen.

  9. Bergradlerin sagt:

    Es lebe der Placeboeffekt! o/

  10. mimo sagt:

    Solch einen Blödsinn habe ich schon lange nicht gelesen. Mein Testaufbau: zwei alte iPhon4. Eins habe ich ich mit Glaz Liquid behandelt das andere nicht. Die iPhones wurden mit Münzen, Nägeln und einem Messer “behandelt” Das ohne Flüssigglas hatte ordentliche Kratzer. Das mit dem Schutz hatte garnichts!

    Vielleicht sollte,man erst mal selbst testen und dann seine Meinung schreiben. Mit Folien habe ich bisher immer nur stress gehabt. Und auf Smartphones mit abgerundeten Display kann man Folien eh vergessen.

    Auf meine Phones kommt nur noch das Liquid Zeug drauf.

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