Motorsport Manager Mobile 2 ausprobiert: Noch besser als der schon sehr gute Vorgänger

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Fabian 17. Juli 2017, 10:33 Uhr

Rennsport-Fans aufgepasst: Der neue Motorsport Manager Mobile 2 bekommt im App Store von den bisherigen Käufern nicht umsonst volle fünf Sterne.

Motorsport Manager Mobile 1 Rennen

Wenn ich aktuell nicht privat einiges mit meine Umzug zu erledigen hätte, wüsste ich schon genau, womit ich mich in den nächsten Tagen stundenlang beschäftigen könnte: Der Motorsport Manager Mobile 2 (App Store-Link) hat mich bereits in der ersten Stunde so sehr fasziniert, dass ich ihn am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Dabei gab es aber zwei Probleme: Ich musste in einem Umzugskarton ein Lightning-Kabel zum Aufladen meines iPads suchen und natürlich auch für euch in die Tasten hauen. Schließich wollt ihr bestimmt wissen, wie sich Motorsport Manager Mobile 2 auf der Strecke schlägt.

Bereits mit dem ersten Teil von Motorsport Manager Mobile hatte ich jede Menge Spaß. Umso gespannter war ich, wie sich der Nachfolger schlägt. Herunterladen könnt ihr die neue Universal-App für 4,49 Euro - es handelt sich um ein Premium-Spiel, das zwar über In-App-Käufe verfügt, diese drängen sich aber nicht in den Vordergrund. Hardcore-Fans können zum Beispiel zum Game-Editor greifen, mit dem Fahrer- und Teamnamen für noch mehr Realismus geändert werden können. Motorsport Manager Mobile 2 verfügt zwar über keine Lizenzen, mit dem Editor kann man aber trotzdem mit Hamilton, Vettel und Verstappen antreten.

Deutsche Übersetzung erleichtert Einstieg

Wer den ersten Teil gespielt hat, wird sich in Motorsport Manager Mobile 2 sofort zurechtfinden. Aber auch Neueinsteiger dürfte der Start in das Spiel nicht besonders schwer fallen. Das hat vor allem zwei Gründe: Es gibt nicht nur eine deutsche Übersetzung, sondern auch immer wieder Hinweise zu neuen Funktionen. So bekommt man schnell raus, was sich in welchen Menüs versteckt und welche Buttons man drücken muss.

Die Arbeit in der Motorsport-Simulation teilt sich in zwei Bereiche auf. Zwischen den Rennwochenenden muss man im Hauptquartier nach neuen Sponsoren Ausschau halten, Fahrzeuge warten und neue Teile kaufen oder selbst bauen. Zu Beginn ist das Spiel dabei noch nicht so umfassend, wie es später mal sein wird: In der Einsteiger-Meisterschaft kommen einige Einheitsteile zum Einsatz, beispielsweise Motor und Getriebe.

Motorsport Manager Mobile 2 HQ

Richtig spannend wird es dann auf der Strecke: Zunächst fährt man im Qualifying um eine möglichst gute Startposition und versucht das Setup der Fahrzeuge zu verbessern, dann jagt man im Rennen dem Sieg hinterher. Als neues Team ist das gar nicht so einfach, besonders wichtig ist natürlich die Strategie. Und die kann auch mal nach hinten losgehen: Im zweiten Rennen war ich mit einer anderen Reifenstrategie schon auf Podestkurs unterwegs, als ich meinen Fahrer kurz nach dem geplanten Boxenstopp nach einem Regenschauer erneut zum Reifenwechsel hereinrufen musste.

Motorsport Manager Mobile 2 ist ein Muss für Rennsport-Fans

Immerhin habe ich auch daraus gelernt: Ein Blick auf die stets aktualisierte Wettervorhersage kann sicher nicht schaden. Und so wird bestimmt noch ein wenig Zeit vergehen, bis ich mein Rennteam an die Spitze der Meisterschaft gebracht habe und später bis in die Weltmeisterschaft aufsteige. Motorsport Manager Mobile 2 macht definitiv Lust auf mehr - das Spiel ist toll aufgebaut, bietet einen einfachen Einstieg und verzichtet auf nervige Freemium-Timer, von denen man vorgeschrieben bekommt, wann man spielen darf und wann nicht.

Rennsport-Fans dürfen bei Motorsport Manager Mobile 2 bedenkenlos zuschlagen, das kann ich nach gut einer Stunde mit dem Spiel bedenkenlos sagen. Für zusätzliche Spannung ist jedenfalls gesorgt, denn im Vergleich zum ersten Teil gibt es zahlreiche Neuerungen. So altern die Fahrer und lernen dazu, die Strategien in den Rennen sind noch ausgeklügelter und die Entwicklung der Fahrzeuge noch individueller. So muss ein Spiel für iPhone und iPad aussehen!

Motorsport Manager Mobile 2
Preis: 4,49 €*

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Kommentare7 Antworten

  1. Burnsson sagt:

    Winzige Übersetzungsfehler und ein reproduzierbarer Fehler in den Fahrereigenschaften sind die bisher einzigen Bugs, die mir auffielen. Ansonsten absoluter Suchtfaktor, 2 Nachtschichten wurden gerettet 😜

  2. Ch3st3r sagt:

    Ich spiel das Spiel zurzeit auch dauerhaft und kostet mich am meisten Akku. Ein absolut geniales Spiel, welches einen stundenlang motiviert. Mir persönlich fehlt allerdings eine Möglichkeit, die Kamera bei Rennen frei zu bewegen. Man muss sich aktuell auf die Anzeigen des Spiel und die „Tweets“ davor verlassen, wie genau das Streckenlayout ist 😁

  3. Burnsson sagt:

    Ja, das stimmt, die Kamera fest installieren zu können fehlt definitiv, genauso wie ne kurze Empfehlung für das Setup. Ansonsten genau das, was man (ich) von einer Fortsetzung erwartet – ich bin begeistert ☺️

    • Ch3st3r sagt:

      Das finde ich noch nicht einmal schlimm mit den Setup. Immerhin hat man nun mehr Zeit für Qualifying, als noch im 1. Teil. Also Strecke ungefähr abschätzen und beide Fahrer auf unterschiedlichen Setups fahren lassen. So 4-5 verschiedene Setups kann man schon testen 🤔

  4. Burnsson sagt:

    Das ist Jammern auf hohem Niveau, ich weiß.
    Was anderes bleibt nicht übrig, allerdings widersprechen sich die Angaben auch manchmal. Erst ist von Hochgeschwindigkeitskurs die Rede, dann von langsamen Kurven die Rede. Wenn es dann noch regnet und man zwei unterschiedliche Fahrer hat, wird es schwer.
    Wenn man dann den Vergleich zieht, wie professionell man als Manager arbeiten kann, sollte es doch kein Aufwand sein, bessere Vorab-Info zum nächsten Rennen zu haben 😉
    Aber wie gesagt, das ist Jammern auf höchstem Niveau und ich vergeude nun wertvolle MM2-Zeit, um über die mangelhaften 0,1% zu berichten, anstatt die perfekten 99,9% gebührend zu loben 😁

  5. daGamser sagt:

    Bei mir stürzt das Spiel dauernd ab. Daher zurückgegeben

    • SirAnn sagt:

      Hilfreich wäre es, wenn du noch iOS und das verwendete Gerät genauer spezifiziert hättest. „Bei mir stürzt das Spiel dauernd ab“ ist genauso wenig hilfreich wie: Bei mir läuft es auf allen Geräten super!

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