Year Walk: Mysteriöses Puzzle-Adventure für iPhone und iPad

Kategorie: appRelease, iPad, iPhone, Spiele - von Freddy am 21. Feb '13 um 10:54 Uhr

Year Walk zählt zu den Neuerscheinungen des Tages. Wir haben mit dem Spiel schon einige Stunden verbracht und möchten euch unseren Eindruck schildern.

Year Walk (App Store-Link) ist eine 3,59 Euro teure Universal-App für iPhone und iPad. Es handelt sich um ein mysteriöses Abenteuer, das fern ab von Action und Farbe bestritten werden muss. Year Walk gehört zu den Spielen, die sich aus der Masse abheben und eine andere Herangehensweise fordern. Ob das allerdings auch Spaß macht, zeigt unsere folgender Bericht.

Zum Start wird man direkt ins kalte Wasser geworfen und befindet sich mitten im Spiel, um genau zu sein in einem Wald, der mit Schnee bedeckt ist. Durch einfache Wischbewegungen nach rechts oder links kann man in der First-Person-Ansicht in die entsprechende Richtung gehen. Pfeile am oberen oder unteren Displayrand zeigen weitere Wege auf, um in der Perspektive zu wechseln.

Year Walk verzichtet auf viel Text. Zum Anfang gibt es ein paar einfache Phrasen, damit man zumindest einen Anhaltspunkt bekommt, was man gerade machen muss. So muss man durch die Landschaft stapfen und verschiedenste Gegenstände suchen und finden, meistens weiß man allerdings gar nicht, wonach man eigentlich sucht. In Year Walk muss man schon etwas Geduld mitbringen, denn hier erschließt sich nicht alles auf Anhieb. Nach einigen Stunden musste ich erst einmal eine Pause einlegen, da ich einfach nicht mehr weitergekommen bin – da ist ein wenig Frust vorprogrammiert.

Die Welt verändert sich je nach gefunden Objekten und getroffenen Personen, man wird aber immer wieder auf gleiche Wege und Abschnitte treffen, die man schon einmal gesehen hat. Positiv hervorheben sollte man die Atmosphäre, die Grafik und die Soundkulisse. Hier haben die Entwickler ein schönes Gesamtbild geschaffen, das die Spieler an ihr Gerät fesselt.

Die Entwickler selbst beschreiben Year Walk wie folgt: “Erleben Sie altertümliche schwedische Phänomene des „Year Walking“ durch eine andere Art des Abenteuers, das die Grenze zwischen zwei und drei Dimensionen sowie zwischen Realität und Übernatürlichem verschwimmen lässt.” Für Casual-Spieler eignet sich Year Walk also eher nicht, wer gerne selbst etwas forscht und sich umsieht, kommt hier auf seine Kosten. Die wenige Dialoge sind nur in englischer Sprache verfügbar, solide Grundkentnnisse sollte man schon mitbringen.

Insgesamt ist Year Walk sicherlich gut gemacht, ich persönlich konnte mich aber nicht wirklich mit dem Spiel anfreunden. Wer auf mysteriöse Entdeckungsreise gehen möchte, sollte schon etwas mehr Zeit mitbringen, denn für eine Runde zwischendurch eigenen sich andere Spiele deutlich besser.

Die Kollegen von Toucharcade haben schon ein Gameplay-Video (YouTube-Link) angefertigt, das wir euch gerne nachfolgend einbinden möchten. Achtung: Wer das Spiel komplett selbst entdecken möchte, sollte sich das Video nicht ansehen, da es natürlich auch die ersten Lösungen verrät – wer am Anfang zum Beispiel nicht weiter weiß, kann sich im Video einen Rat einholen. Wer übrigens noch tiefer ins Geschehen abtauchen möchte, kann sich die kostenlose Applikation “Year Walk Companion” (App Store-Link) herunterladen – hier gibt es Zusatzinformationen zur Story, zu Personen und zu einigein Objekte und Gebäuden.

Kommentare4 Antworten

  1. Marc sagt:

    Auf die News hab ich gewartet! :D

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  2. MichaelJ [iOS] sagt:

    Wow

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  3. Tom1893 [iOS] sagt:

    Meiner Meinung nach ist das Spiel zu kurz. Ich weiß nicht wie ihr es geschafft habt mehrere Stunden damit zu verbringen. Dennoch ist es ganz nett gemacht und wirklich mal was anderes. Nach dem ersten Durchspielen wird die Compagnion-App. noch relevant. Sonderlich viel Spielzeit bietet das im Maingame dann allerdings auch nicht. ->1894

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    Freddy Antwort vom Februar 21st, 2013 21:38:

    Da ich öfters nicht genau wusste was ich machen muss, vergeht schon einiges an Zeit bis man in Spiel fortschreitet. Wenn man auf Anhieb alle Lösungen und richtigen Wege findet, geht’s natürlich schneller.

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