Apple Watch Ultra: Die ersten Stimmen zur neuen Extrem-Uhr

Testberichte und Videos online

Am Freitag wird sie ausgeliefert: Die Apple Watch Ultra. Das neue Modell für Extremsportler und die, die es noch werden wollen. Ob ihr mit der neuen Uhr tatsächlich für das nächste große Abenteuer gerüstet seid, das verraten euch vielleicht die ersten Testberichte, die seit wenigen Minuten online sind. Wir haben ein paar Stimmen zur neuen Apple Watch Ultra und einige Videos für euch gesammelt.

Die ersten Stimmen zur Apple Watch Ultra

Tagesanzeiger: Dass die Apple Watch Ultra auch grösser ist als andere Apple Watches, sieht auf Fotos dramatischer aus, als es sich am Arm anfühlt. Mir passt sie gerade noch. Bedauerlich ist allerdings, dass es nur eine grosse Grösse gibt. Ein kleines Modell fehlt leider. Bei all dem Lob für die neue Apple Watch Ultra bleibt meine grösste Kritik bestehen: Die Uhr funktioniert nur mit iPhone. Ohne iPhone geht nichts. Man kann sie weder mit einem iPad einrichten noch mit einem Mac. Und mit Android harmoniert sie schon gar nicht. (zum Review)


The Verge: Während Apple eine Menge davon an Wochenend-Krieger, Technik-Väter und aufstrebende Nicht-Couch-Potatoes verkaufen wird, würde ich behaupten, dass die Ultra am besten für Athleten geeignet ist, die sich an der Schwelle zwischen mittlerem und fortgeschrittenem Niveau bewegen. Die Akkulaufzeit ist für Wochenendausflüge am besten geeignet, und die einfachere Benutzeroberfläche und die Messwerte sind vorzuziehen, wenn du noch keine Lust auf übermäßig komplexe Diagramme hast. Hardcore-Athleten oder Entdecker wünschen sich eher zusätzliche Funktionen, die sie von der Ultra gewohnt sind und die die Ultra nicht hat. (Noch.) (zum Review)

Men’s Health: Ich habe mehrere Geräte von Suunto und Garmin getestet und bewertet. Sie haben ihre Reize; besonders gerne benutze ich die Fenix-Serie von Garmin. Aber am Ende des Tages funktioniert keine dieser Smartwatches so gut wie die Wearables von Apple, wenn es um die alltäglichen Funktionen geht, die den Großteil der Smartwatch-Nutzung ausmachen. Aus diesem Grund greife ich in der Regel auf die aktuelle Version des Apple Wearables zurück, wenn ich nicht gerade etwas anderes teste – sie ist für mich als iPhone-Nutzer einfach die beste Smartwatch, die ich tragen kann, und sie sieht an meinem Handgelenk einfach besser aus. Die Ultra ist eine Apple Watch. Für die meisten Menschen ist sie damit die beste Smartwatch, die sie bekommen können. (zum Review)

Im Video: Die neue Apple Watch Ultra

 

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Kommentare 14 Antworten

  1. Die Apple Watch Ultra ist ein Lifestyle Produkt und wird sicher ihrer Anhänger finden.

    Für professionelle oder semiprofessionelle Sportler ist sie dagegen nicht geeignet. Dafür sind fehlende Auswertungsprotokolle und auch der nicht vorhandene Anschluss von Sensoren (ANT) ausschlaggebend. In Sachen Tauchen fehlt u.a. die Luftanbindung.

    Wer einmal eine Fenix hatte und mit dieser trainiert weiß, was professionelle Trainingauswertung bedeutet.

    Nichts desto trotz bleibt: Es ist ein Device aus dem Apple – Universum und passt dort hervorragend hinein. Und man kann nur neidvoll auf Apple schauen, wie hier Funktionen verkauft werden, die 99% der Nutzer auch kaufen aber nie nutzen werden.

    1. 1. Ja, wie geschnitten Brot und so sicher, wie das Amen in der Kirche.
      2. Doch und weder die (momentan) noch fehlende Software, noch die Nichtunterstützung einer proprietären Garmin-Schnittstellen ändert daran etwas.
      3. Wen schert’s?
      4. Gut erkannt, aber die ahnungslose Überheblichkeit am Ende ist einfach nur peinlich.

      PS. Garmin ist das neue BlackBerry 🙂

    2. Nicht nur dass die Luftintegration (was in dieser Preisklasse selbstverständlich ist) fehlt, sie wollen auch noch 80€ im Jahr für die simpelste Nullzeitberechnung, die du bei jedem Billigteil für 30€ hinterhergeworfen bekommst.

      Sie haben sich selbst für Anfänger (also solche, die es nicht ausprobieren, sondern auch wirklich Tauchen lernen) komplett disqualifiziert.

      Das ist ein Produkt, was man nutzen kann, wenn man im Urlaub nichts zu tun hat und paar 6-10m Tauchgänge bucht. Dann zahlt man die 5€ pro Tag an Apple statt an das Tauchcenter für ein Leihgerät.
      Wobei auf solchen Tiefen eh ohne getaucht wird.

  2. Die Men’s Health hat das Thema nicht ganz verstanden. Im Alltag ist jede AW klasse – wer braucht da bitte eine Ultra? Ok, jene die auch mit einem Porsche zum Bäcker um die Ecke fahren, aber sonst doch niemand.

    So wie ich Apples Video verstehe, hat man sich die Taucher ausgesucht. Der Gedanke macht schon Sinn, weil die Runner, Biker und Triathlonsportler schon von vielen Mitbewerbern beackert werden. Das sage ich, weil ich nicht weiß wie stark die Mitbewerber bei Taucheruhren sind.

    Mal sehen was die echten Kompetenzen zu dem Wecker sagen.

    Und weil es erst letzten Sonntag wieder ein Thema war: Ich hatte meiner Frau die Ultra vorgeschlagen und sie fand sie auch ganz nice. Sie fing mit der AW2 an, wechselte dann zur Fenix 6 Pro weil der Akku der AW2 nervte. Dann war ihr die Fenix zu aufwendig und sie wechselte zur AW6. Letzten Sonntag kaggte die AW6 beim Long Run im Regen wiederholt voll ab, weshalb ich die ihr die Ultra ans Herz legte. Heute kam wieder Post von Garmin. loooool

  3. So einen Klopfer würde ich mir nie an den Arm hängen…
    aber wär es mag.

    Bin mit meiner 8er rund um zufrieden und bekomme alle Daten die ich wünsche. 🙂

  4. Als jahrelanger Apple-überhaupt und auch Apple-Watch-User bin ich dieses Jahr auf die Garmin-Epix2 umgestiegen. Ich war immer zufrieden mit der Apple Watch und muss sagen, dass das Teil einfach sauber läuft. Aber es gibt Dinge, die mich immer genervt haben und jetzt hats mir halt gereicht damit.

    1. Ich mochte das Design nie und wollte immer eine runde Uhr. Hab also gewartet und gewartet. Macht Apple jetzt nach Jahren aber immernoch nicht. (Geschmackssache – ich weiß)

    2. Die Gesundheits-Features waren jahrelang ordentlich. Da hat Apple was geleistet. Respekt. Aber seit Generation 4 kommt da nicht mehr sehr viel dazu.

    3. Die Akkulaufzeit verbessert sich auch gar nicht oder nur marginal und dieses stääändige Laden

    4. Das Schlimmste aber, über das irgendwie niemand spricht: Nach Nutzung der Garmin Epix fällt mir erst auf, was man alles an Analyse mit den Sensor-Daten zustande bringen kann. Unfassbar, was dadurch alles an Empfehlungen, Gesundheits-, Leistungsdaten, Trainingszuständen, Erholungszeiten, Trainingsempfehlungen usw usw. abbildbar ist. Apple nutzt hier sicher ähnlich gute wenn nicht bessere Sensoren und schafft es nicht annähernd, diese Sensordaten so detailliert zu analysieren und daraus Empfehlungen abzuleiten. Das ist für mich echt „erbärmlich“ und höchst peinlich.

    Es ist also meines Erachtens nicht die Apple Watch schlecht, sondern das, was Apple aus den Sensordaten macht bzw. eher nicht macht.

    Aber vielleicht sehe ich das zu sehr vom sportlichen Gesichtspunkt her. Nur macht Apple gerade auch damit seit den letzten beiden Generationen verstärkt Werbung. Nur muss ich sagen: Da kommt sie an die Garmin überhaupt nicht ran. Leider!

    1. Da kann ich dir zu 100% zustimmen. Schon allein die Auswertungen sind der Hammer.
      Keine einfachen Kreise die sich schließen, sondern detailierte Informationen. Seit dem neustes Update wird ja auch der HRV Status mit eingerechnet.
      So gern ich die Apple Watch hatte, aber mit der Garmin bin ich zufriedener und die Tatsache nur alle 2 Wochen zu Laden ist auch nicht zu verachten (die Epix wohl eher aber auch im Rahmen)

      1. Apple hatte schon immer auf die Entwickler gesetzt und denen den Weg für Apps offen gehalten. Aber auch dort ist es mit den Abos ziemlich abgegangen und man kann sich leider auch nicht drauf verlassen, dass man nach einem iOS-Update und gleichzeitiger Verweigerung eines Abos die App dann noch nutzen kann.
        Bei Garmin kommt eine Uhr mit allen Apps die man braucht und es kommen auch welche nach und nach dazu. Und man muss wissen, dass es eine Sportuhr ist, die auch etwas Mitarbeit verlangt und die es ernst meint. Was viele einfach nicht wissen: Das was Apple mit ihrem Fitness+ auf der Glotze verkaufen, hat Garmin in der Uhr enthalten – ohne Zusatzkosten. Und: Apps hin oder her: Auf der Garmin kann ich alles auch ohne Handy auswerten.

        @Blonder: Ich hatte die Epix2 und Fenix 7 neulich im Markt in der Hand und wusste nicht genau ob es sich um ein reines Ausstellungsprodukt handelt (war kein Strom drauf und das Display war nur ein Aufkleber). Hat deine Uhr beim drücken der Tasten einen festen Druckpunkt, der ordentlich knackt? Die Ausstellungsstücke drückten sich sehr weich und ohne jeden Widerstand.

        1. Das waren mit Sicherheit Dummys. Die „Echten“ haben einen ordentlichen Druckpunkt. Gefühlt ist der bei der 7X etwas stärker als bei der Epix die ich vorher hatte. Kann aber auch täuschen…

    2. Also dass mit der Akkulaufzeit nervt mich am meisten … bei der Aw 8 wird die Laufzeit als so toll beschrieben bzw. dargestellt als hätte sie sich so enorm verbessert was ich persönlich lachhaft finde und so lange der Akku nicht mal ne Woche hält ist diese Smartwatch für mich uninteressant

    3. Man muss sich doch nur mal die Schlafauswertungen der Apple Watch der letzten Jahre ansehen.
      Während andere Uhren oder Activity Tracker eine detaillierte Auswertung der einzelnen Schlafphasen lieferte, hat meine Apple Watch lediglich meine Schlafdauer ermitteln können. Die sehe ich allerdings auch bei einem simplen Blick auf die Uhrzeit.

      Inzwischen hat Apple hier zwar nachgebessert, aber inhaltlich haben die ermittelten Daten wenig mit der Realität zu tun. Das macht selbst ein 50€ Tracker von HUAWEI/Honor besser.

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