User-Test: X2 Football 2010

Längere Zeit gab es keinen User-Test mehr, doch jetzt hat sich Alexander an die Tastatur gesetzt und stellt euch das Spiel X2 Football 2010 vor.

Der Nachfolger des mehrfach ausgezeichneten Fußballspiels X2 Football 2009 ist seit ca. einer Woche im AppStore verfügbar. Die größten Unterschiede zum Vorgänger sind die Einbindung von Vereinen, die es nun ermöglicht eine ganze Saison mit seinem Lieblingsclub zu spielen, der Online-Multiplayer und der Dream-Team-Modus, in welchem man sein anfangs schlechtes Team durch „Tokens“ mit neuen, besseren Spielern ausstatten kann und schließlich das Ultimative Team sein Eigen nennen darf.

Die Benutzeroberfläche besteht aus einem schwebenden Analogstick und drei Tasten, die durch verschieden oft und langes antippen verschiedenste Funktionen bieten (schießen, lupfen, Doppelpass, flanken, normales passen, tödlicher Pass, grätschen…). Nach jedem Tor gibt es ein automatisch eingeblendetes Wiederholungsmenü über welches man sich das Tor in Zeitlupe und aus den verschiedendsten Winkeln nocheinmal anschauen und auch speichern kann.

Neben der verbesserten Grafik und der Möglichkeit jetzt auch aus verschiedensten Ligen (zB: Bundesliga, Serie A, Primera Division, Premier League, Französische Liga etc.) seinen Lieblingsclub auswählen und mit ihm spielen zu können, bietet X2 Football 2010 auch verschiedene Stadien, Witterungsbedingungen und Tageszeiten zur Auswahl an. Da das Spiel keine offiziellen Lizenzen hat, sind die Team-Logos nie richtig, aber anhand der Untertitel (Manchester red) kann man erkennen mit welchem Team man spielt. Die Spielernamen sind überraschenderweise alle korrekt. Es besteht allerding auch die Möglichkeit die Teams/Spieler umzubenennen (Manchester red = Manchester United).
Die Nationalteams sind jeweils durch ihre Landesflagge gekennzeichnet.

Nicht so gut gefallen hat mir der noch ziemlich ruckelige Online-Multiplayer. Das etwas Techno-/Futureartig wirkende Design des Spiels gefällt mir auch nicht unbedingt so gut. Sonst gibt es eigentlich nur noch kleine Unannehmlichkeiten wie z.B. nur ein zur Verfügung stehenden Standartball oder ähnliches zu bemängeln. Der noch relativ hohe Preis ist auch ein Nachteil (habe für den Vorgänger 79 Cent bezahlt).

Zu dem derzeitigen Preis von 5,49€ kann ich die App schon empfehlen, da sie Spiele wie FIFA oder Real Football, die etwa zum gleichen Preis verkauft werden in den Schatten stellt. Allen Sparfüchsen kann ich raten auf eine Preisreduzierung auf 4€ zu warten (falls sie denn irgendwann kommt) oder sich bei Erscheinen erst einmal die Demo anzugucken.

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World Weather: Animierte Vorhersagen für 79 Cent

Ist das Leben oder Wettervorhersage noch lebenswert? Unser User Dario vertraut jedenfalls auf die App World Weather und stellt sie den anderen Lesern vor.

Die App World Weather zeigt mit sehr schön animierten und realistisch wirkenden Bildern das aktuelle Wetter und eine Vorschau für die nächsten sechs Tage an (Querformat). Der Ort kann ausgewählt werden, man kann aber das Wetter auch für den aktuellen Ort anzeigen lassen.

Die Benutzeroberfläche ist erstaunlich gut. Durch wischen, wie auf dem Homebildschirm, wechselt man schnell zwischen beliebigen Orten hin und her. Mit Hilfe eines kleinen Pfeils lassen sich weitere Information, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, -druck, Sonnenaufgang und -untergang, sowie die Mondphase einblenden. Dreht man das Gerät um 90° ändert die Ansicht in das Querformat und die 6-Tage-Vorhersage wird sichtbar.

Die Benutzeroberfläche ist schlicht gehalten, sodass sich die App einfach bedienen lässt, auch wenn sie komplett in englischer Sprache gehalten ist. Die Animationen füllen nahezu den gesamten Bildschirm aus. Sie sind realistisch und ansprechend gestaltet. Ein guter Kontrast ermöglicht, dass die Informationen gut ablesbar sind. Besonders gut gefällt mir auch das App Icon.

Der einzig negative Punkt, der mir auffällt, ist der, dass wenn mehrere Orte ausgewählt sind, das Wetter erst angezeigt wird, wenn sich alle Informationen aller Orte aktualisiert haben. Die Wartezeit ist demnach länger, je mehr Städte man ausgewählt hat.

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Zombieville USA: Es gibt nur ein Ziel

Wie unser User Tobias festgestellt hat, gibt es in Zombieville USA nur ein Ziel: Die Gegner niederstrecken und den Level beenden.

Zombieville USA ist ein Survival Gams, in dem man mit seinem Charakter zum Ende eines Levels laufen muss. Dabei stehen einem viele Waffen zu Wahl, vom Schwert bis zum Laserstrahl. Das Spiel ist unendlich – es geht lediglich um den Highscore.

Der Einfachheit halber gibt es nur zwei Buttons – einen für den Knüppfel oder das Schwert, der keine Munition verbraucht, und den anderen für die Waffe, die man vor jedem Level gegen eine neu gekaufte wechseln kann.

Es macht Spaß immer weiter zu kommen und wenn man es doch nicht schafft, wird nach jedem fünften Level ein Speicherpunkt gesetzt, bei dem man das nächste Mal anfangen kann.

In Häusern, die am Straßenrand stehen, finden sich Munition und Geld. In dem in 2D-Grafik gehaltenen Spiel gibt es verschiedene Zombiearten, zum einem Gegner mit viel Energie, schnellere, schwache, aber auch normale.

Die Vielfalt der Zombie-Arten ist dem Spiel auf jeden Fall positiv anzurechnen. Ebenso wie die Möglichkeit, die Gegner mit einer Vielzahl an Waffen zu bekämpfen. Zwar ist das Spiel so lange spaßig, letztlich bietet es aber wenig Abwechslung, da es immer nur darum geht durch das Level zu kommen und die Bösewichte zu besiegen.

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South Park – top oder flop?

Unser User Tobias hat das Spiel zur gleichnamigen Serie angespielt. Lohnt sich ein Kauf wirklich, oder ist das Spiel ein Flop?

South Park zählt neben den Simpsons zu einer der beliebtesten amerikanischen Cartoon-Serien im deutschen Fernsehen. Selbstverständlich gibt es die kleinen Fieslinge auch im App Store – aber hält das Spiel wirklich, was der große Name verspricht? Die South Park App ist jedenfalls eine kleine Sammlung von größtenteils sehr ähnlichen Minispielen.

Die Steuerung ist jedenfalls schnell zu erlernen. So steuert man Cartman auf seinen Rollerblades durch neigen des iPhones. Allerdings wird man schnell feststellen, dass das Spielerlebnis selbst nicht viel schwieriger ist – und vor allem eintönig.

Das Gameplay ist wirklich sehr öde und die Abläufe wiederholen sich ständig. Zudem ändert sich die Grafik während des Spiels fast nie, der Schauplatz bleibt immer ein und die selbe Arena. Letztlich ist es nur ein unlustiges Umherlaufen in leichten und wenig abwechslungsreichen Parcours.

South Park Fans dürften sich lediglich an den Szenen zwischen den einzelnen Spielen erfreuen, denn die bringen einen etwas zum Schmunzeln – zum Beispiel wenn Cartman abstreitet, dass er fett ist.

79 Cent können eigentlich nicht viel Schmerzen bereiten, aber South Park setzt dreist auf den Gedanken, dass das Spiel an das Niveau der Serie herankommt.

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Ragdoll Blaster 2: Zielen, Schiessen und Treffen

Uns hat das Spiel Ragdoll Blasters 2 bisher nichts gesagt. Euch auch nicht? Kein Problem, denn dank appgefahren-User Tobias gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht.

In Ragdoll Blaster 2 geht es darum, mit kleinen Crash Dummies Zielscheiben zu treffen. Dabei stehen einem unendlich viele von diesen zur Verfügung, aber es wird trotzdem oft kniffelig: Die Schwierigkeit der Levels reicht von leicht bis schwer, den die Zielscheibe befindet sich teilweise im Weltraum, ist mit Dynamit versperrt oder fliegt davon. Die Abwechslung hier ist riesig.

Die Steuerung ist leicht: Mit dem Finger zieht man das Zielrohr – auf Wunsch sogar mit Laserstrahl der die Intensität und Weite des Schusses verdeutlicht – und schießt seine Dummies ab. Auch wenn man unendlich Dummies hat, ist es teilweise sehr schwer eine Scheibe zu treffen.

Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass es sehr viel Abwechslung gibt. Mal ist man im Weltraum unterwegs, wenige Minuten später sitzt man mitten in der Eiszeit. Vom Umfang her kann sich das Spiel wirklich sehen lassen es gibt richtig viele Level die teilweise sehr fordernd sein können.

Trotzdem begreifen Einsteiger die Physik des Spiels recht schnell und finden sich schon nach wenigen Runden gut zurecht. Eine neue Herausforderung gibt es, wenn es in den Weltraum geht – denn dort ist die Schwerkraft und damit auch die Flugbahnen der Dummies anders.

Der unbegrenzte Vorrat an Dummies lässt manche Level leider etwas zweckentfremdet wirken. Dort wo ein gezielter Schuss reichen würde, schiesst man oft eine ganze Salve ab – einen Treffer wird es schließlich schon geben.

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GT Racing: Viel Umfang, viel Spaß?

Motorsportfans haben GT Racing: Rennakademie von Gameloft bestimmt schon angespielt. Für alle anderen hat appgefahren-User Marc die ersten Eindrücke gesammelt.

GT Racing ist ein Rennspiel was inhaltlich stark an die berühmte Gran Turismo Reihe angelehnt ist. Das heißt, ihr müsst euch Lizenzen für verschiedene Rennserien und entsprechende Boliden erarbeiten. Fahrt ihr in den Rennen auf das Podium gewinnt ihr Punkte, die ihr in einen von über 100 Wagen investieren könnt, vom uralten Ford Model T von 1904 bis zum Sport Prototypen Audi R10, bekannt aus den 24 Stunden von Le Mans.

Im Spiel stehen zwei verschiedene Spielmodi zur Verfügung. Einerseits den Karriere-Modus, wo ihr euch Credits verdienen müsst um Wagen zu kaufen und zu tunen, andererseits den Arcade-Modus, wo alle Autos sofort zugänglich sind- vorrausgesetzt ihr habt die benötigte Lizenz erfahren. Diese erhaltet ihr in kleineren Tests, wie etwa Bremsen oder Kurvenfahren.

Die Grafik des Spiels ist im Vergleich mit älteren Spielen von Gameloft, wie Asphalt 5, eher mittelprächtig. Die Autos sind kantig, und am Horizont poppen immer wieder Häuser, oder andere Dinge auf. Immerhin gibt es eine Cockpitperspektive, die teils sehr schön gelungen ist, mir aber teils Kopfschütteln abverlangt. So hat der Audi R10 beispielsweise das selbe Cockpit wie ein Audi TT – das ist unrealistisch.

Punkten tut die Rennakademie vor allem mit ihren Umfang, denn der ist einfach gigantisch. Es stehen über 100 lizensierte Wagen zur Verfügung, das ist einfach unglaublich viel. Mit 30 Rennstrecken stehen genügend Orte zur Verfügung, darunter auch Klassiker wie Monaco oder Laguna Sec.

Die Grafik hätte allerdings etwas besser ausfallen können. Und auch wenn der Karriere-Modus sehr motivierend sind, sind die längeren Rennen teilweise wirklich richtig langatmig. So muss man schon mehrere Wochen spielen, um an alle Autos zu kommen – und irgendwann wird es richtig schwer.

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Fishing Kings: Angel, Fische & Entspannung?

Die appgefahren-User testen und testen. Diesmal stellt euch Tobias das Gameloft-Spiel Fishing Kings vor.

Eine ruhige Stunde am See, die Vögel zwitschern, das Wasser plätschert und ihr werft eure Angelrute aus. Wer keine Angel zur Hand hat oder kein passendes Gewässer in der Nähe, könnte mit der neuesten Gameloft-Kreation glücklich werden.

Fishing Kings bring das allseits bekannte Angeln als App auf das iPhone und den iPod Touch. Wie man es von Gameloft gewohnt ist, wurde das Spiel grafisch und technisch auf höchstem Niveau umgesetzt.

Besonders die Steuerung ist sehr innovativ ausgefallen. Die Distanz der ausgeworfenen Leine kann durch ziehen auf der Wasseroberfläche verändert werden und die Leine wird mit Umdrehungen auf dem Bildschirm wieder eingeholt – etwa wenn ein Fisch am Haken hängt. Besonders für Einsteiger ist die Steuerung sehr leicht zu erlernen.

Wie im echten Leben hat auch in Fishing Kings jeder Fisch seine eigenen Vorlieben. Mit bestimmten Ködern lockt man also bestimmte Fische an. In extrem vielen Missionen muss man sich selbst beweisen und darf sich keinen Fehler erlauben, wenn es darum geht den größten Fisch aus dem Teich zu holen.

Im Laufe des Spiels bleibt es jedoch nicht beim einfachen Teich. Es steht eine kleine Weltreise an, denn Fishing Kings umfasst viele Orte, von den Bahamas bis zu kalten Flüssen im hohen Norden ist alles dabei.

Zwar gibt es viele Schauplätze, aber nur 31 verschiedene Fische, die man angeln kann. Hier hätte es durchaus etwas mehr sein können. Dennoch wird für die 2,39 Euro stundenlanger Spielspaß geboten, weshalb ich eine absolute Kaufempfehlung ausspreche.

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Pocket Devil: Wenn die Qual zum Spiel wird

Und einmal mehr hat ein User eine App für euch getestet. Diesmal stellt Alexander das 79 Cent günstige Spiel Pocket Devil vor.

Einige von euch kennen vielleicht schon das Spiel Pocket God, das bereits von appgefahren.de getestet wurde. Seit geraumer Zeit gibt es allerdings einen Klon des erfolgreichen Spiels, nämlich Pocket Devil. Das Spielprinzip ist das gleiche wie beim Vorbild, man ist Herrscher über kleine Teufelchen, die man mithilfe vieler verschiedener Folterinstrumente quälen muss. Der einzige wesentliche Unterschied zwischen den beiden Spielen ist, dass man bei Pocket God Gott ist und auf vielen Inseln spielt, und bei Pocket Devil der Teufel ist und in der Hölle seine Späßchen treibt.

Das flüssig laufende Spiel verfügt über Facebook und Twitter Verbindung, mithilfe der man seinen Highscore, aus den zahlreichen Minispielen, auf seinem Profil posten kann. Die Benutzeroberfläche ist gut an den Bildschirm angepasst, am Rand gibt es zahlreiche Buttons mit denen man die Minispiele und Foltergegenstände aktivieren kann. In der Mitte des Bildschirms kann man bis zu fünf Teufelchen mithilfe der am Rand aktivierten Gegenstände/Minispiele nach Lust und Laune quälen.

Positiv fällt auf, dass das Spiel von der Guillotine bis hin zum Skateboarden mit den Teufeln viele verschiedene Facetten hat. Auch ist es, obwohl es noch nicht so lange erhältlich ist wie Pocket God nicht bloß ein schlechter Klon des Spiels, sondern schon fast ein Rivale geworden. Die häufigen Updates tragen dazu bei, dass das Spiel immer besser wird.

Im direkten Vergleich mit seinem Vorbild ist sind die Teufel noch der klare Verlierer, denn es kann nicht mit der Kooperation der Entwickler von Doodle Jump und den 5 Inseln, mit denen Pocket God daherkommt, mithalten. Auch sind die verschiedenen Gegenstände die man im Spiel benutzt nicht versteckt und müssen somit nicht erst entdeckt werden, man drückt einfach auf einen Button und etwas passiert, der Entdeckungsgeist wird dabei einfach außen vor gelassen. Wie sein Pendant hat das Spiel keinen richtigen Sinn, man verfolgt kein Ziel, das man irgendwo erreichen könnte.

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iStudiez: Das Tool für Schüler und Studenten

Heute starten wir wieder mit einem User-Test durch. Franz stellt euch die von Apple im Store beworbene App iStudiez in der Lite-Version vor.

Mit iStudiez kann man auch in der kostenlosen Lite-Version seine Kurse und Hausaufgaben einfach verwalten. Gerade für Schüler und Studenten ist die App wie gemacht, aber auch als einfache Planungsamt für sonstige Aktivitäten wie etwa Sport oder anderes Hobbys kann man sie nutzen.

Die ganze Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet und stellt die verschiedenen Kurse in verschieden Farben dar. Alle Termine und Belegungen erscheinen auch im internen Kalender. Der untere Bildschirmrand ist viergeteilt. Heute, Kalender, Aufgaben und Planer sind die anklickbaren Icons. Heute zeigt die nächsten Fächer an die heute noch anstehen.

Im Kalender findet man eine Monatsübersicht, in der mit Hilfe von verschiedenfarbigen Punkten angezeigt wird, welches Fach an welchem Tag stattfindet. Unter Aufgaben können zusätzlich Hausaufgaben oder ähnliches eingetragen werden. Die Spalte Planung dient dem Eintragen von Kursen und Stunden, hier kann auch die nächste Klausur, Lehrer und Ort hinzugefügt werden.

In der Pro-Version gibt es einige nette Features, auf die man in der kostenlosen App verzichten muss. Etwa Push-Benachrichtigungen, die an wichtige Dinge wie Hausaufgaben oder Abgabetermine erinnern können. Außerdem können dort alle Daten per E-Mail exportiert werden.

Im Grunde kriegt man die genannten Funktionen mit etwas Bastelarbeit auch in iCal hin und kann sie dann auf sein Gerät kopieren. Allerdings hat diese App das gewisse Etwas, das einfach Spaß macht. So hat sie es auf meinen allerersten Homescreen geschafft und ich benutze sie eigentlich häufiger als den Kalender. Mit einem baldigen Update soll man übrigens auch Noten und Credit-Points eintragen und verwalten können.

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GTA Chinatown Wars: Lieben oder hassen

Unser User Marc hat den neuesten Teil der Grand Theft Auto-Reihe für euch unter die Lupe genommen und berichtet für euch von seinen Erfahrungen mit dem iPhone-Spiel.

Die GTA Serie ist etwa wie Bayern München: Man liebt sie, oder man hasst sie. Für die einen produziert Rockstar Games Action-Meilensteine, für die anderen sinnloses Gemetzel. Nichtsdestotrotz ist die Grand Theft Auto Reihe eine der erfolgreichsten Franchises der Videospielgeschichte. Die Erfolgsgeschichte GTA begann im Jahr 1997. Der erste Ableger der Reihe kam in simpler 2d Grafik für den PC daher. Man steuerte einen Charakter aus der Vogelperspektive und musste mit ihm allemöglichen kriminellen Jobs erledigen.

Das damals innovative Spielprinzip hat sich bis heute nicht verändert. An die Anfänge der Serie lehnt auch der Titel Chinatown Wars an. Ihr steuert den jungen Chinesen Huan Lee durch die aus GTAIII und IV bekannte Gangstermetropole Liberty City und fahrt, mordet und dealt euch durch die Missionen. Neben dem Haupthandlungsstrang kann der Spieler zahlreiche Nebenmissionen und Minispiele spielen, die hauptsächlich einem Ziel dienen: Der Beschaffung von Barem. Damit könnt ihr Häuser, Waffen und Autos kaufen.

Die Steuerung der Minispiele ist dank des Touchscreens sehr innovativ und macht fast mehr Spaß als das Spiel an sich. Ihr müsst per Drehbewegungen auf dem Bildschirm Autos kurzschließen, an einer Tankstelle versuchen Benzin in Flaschen abzufüllen und alle möglichen Drogen ankaufen und verkaufen, mit möglichst hohem Gewinn. Die Fahrzeugsteuerung muss ohne Acelerometer auskommen. Man steuert die Wagen mit zwei virtuellen Pfeiltasten.

In vielen Punkten hat mit das neue GTA für das iPhone begeistern können. Durch die riesige und frei erkundbare Stadt hat das Spiel einen riesigen Umfang, durch kleine Mini-Spiele wird immer wieder die Zeit vertrieben. Trotz einer tollen Grafik und der riesigen Welt läuft Chinatown Wars immer flüssig und bietet Zwischensequenzen in coolen Comiclook.

Wie in allen GTA-Reihen steht ein riesiger Fuhrpark zur Verfügung. Alles, was irgendwie rumfährt oder rumsteht, kann man auch benutzen. Dazu zählen auch die vielen Waffen, unter anderem Kettensägen, Molotow Cocktails und vieles mehr.

Der Umfang und die Grafik haben natürlich ihren Preis. Während des Spielens wird der Akku des iPhone regelrecht leergesaugt. Auch an die Steuerung muss man sich zu Beginn erst einmal gewöhnen. Ebenfalls interessant: die teilweise explizite Darstellung von Drogenhandel, was insofern fragwürdig ist, da auch 10-Jährige einfach in den Genuss des Spiels kommen könnten.

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Nonstop-Action im wilden Guerrilla Bob

In unseren User-Tests stehen die hochkarätigen Apps Schlange. Heute stellt euch Franz den Action-Shooter Guerrilla Bob vor.

Bob und John waren beste Freunde seit sie 10 waren. Bob trat der Armee bei und wurde hoch dekoriert bis er eines Tages ein Nationalheld war, während John sich für ein kriminelles Leben entschied. Später verschärfte sich ihr Verhältnis, sie wurden Feinde – und Bob wurde seitdem Guerrilla Bob genannt.

Das ist die Geschichte von Guerilla Bob, dem Helden im gleichnamigen Spiel. Hier muss der Spieler seinen Charakter durch eine hübsch gezeichnete Welt steuern und alle Gegner ausschalten die ihm entgegen kommen. Am Ende und zwischen durch gilt es stärkere Endgegner zu eliminieren.

Guerilla wird aus einer schrägen Vogelperspektive gesteuert in der wir unsere Figur nur von hinten zu sehen bekommen. Am linken Bildschirmrand zeigt uns eine Zigarre den restlichen Gesundheitsstand des Helden an, welcher logischerweise mit jedem Treffer kleiner wird. Links unten haben wir einen virtuellen Joystick der unser Männchen bewegt und rechts einen weiteren um mit den Waffen zu zielen. Abgedrückt wird übrigens automatisch, wenn man den Joystick bewegt.

Das Spiel verfügt über eine sehr hübsche Grafik, welche auf dem 3GS komplett ohne Ruckeln oder sonstige Probleme dargestellt wird. Die Steuerung ist sehr präzise und es macht einfach mal Spaß ein bisschen durch die Gegend zu ballern. Außerdem sichert die Art der Darstellung als auch die Story oder die Namen der Gegner einen anhaltenden Spaß. Hier haben die Entwickler einen guten Humor bewiesen.

Man wird mit 10 Leben ins Spiel geschickt, welche sobald sie weg sind nicht mehr wieder kommen. Häufig findet man Medipacks welche die Zigarre wieder länger werden lassen, neue Leben sind jedoch nicht vorgesehen. Das ist auch die größte Schwäche im Spiel. Schon auf einfach ist es in meinen Augen ganz schön knackig und keinesfalls einfach, selbst in den ersten Leveln wird man einfach so oft getroffen, dass es schon mal ein bisschen frustrierend werden kann. Allerdings steigt so der Nervenkitzel extrem an, und man ist froh wenn die Gegnerwellen wieder kurz abflauen.

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Brothers in Arms 2: Zeitreise in den 2. Weltkrieg

Appgefahren-User Marcel hat bereits viel Freude mit Brother in Arms 2: Global Front erlebt und möchte seine Erfahrungen mit euch teilen.

Als US Army Lieutenant David Wilson müsst ihr in Brothers in Arms 2: Global Front auf fünf Schauplätzen (Nordafrika, Sizilien, Frankreich, Deutschland, Pazifik) Missionen erfüllen, und die verteidigenden Japaner oder Deutsche aus dem Weg räumen. Eure Aufgaben bestehen unter anderem darin, feindliche Flakstellungen zu sprengen, Kameraden zu retten, oder einfach nur weiter ins Feindesland vorzustoßen.

Die Missionen folgen einer spannenden Story, in der euer Charakter versucht den Tod seines Bruders Eric auszuklären, und dabei einer Verschwörung auf die Spur kommt. Mehr verrate ich dazu an dieser Stelle aber nicht. Die Schauplätze durch die ihr David steuert sind allesamt traumhaft modelliert.

Ein nettes Gimmick ist, dass ihr wie in Spielen wie Battlefield auch Fahrzeuge steuern könnt. Es gibt eine Mission wo ihr mit einem Geländewagen durch die feindlichen Linien rasen müsst, eine in der ihr mit einem Panzer feindliche Bunker ausschaltet, und eine wo ihr einen Gleiter per Bewegungssensor durch feindliches Flakfeuer lenken müsst. Die Steuerung der Fahrzeuge ist alllerdings nicht immer gut umgesetzt.

Ein großer Pluspunkt des Spiel ist der fantastisch umgesetzte Onlinemodus, indem ihr euch mit euren Frenden wahlweise über Bluetooth, oder WiFi auf Seiten der Achsenmächte, oder Alliierten auf 5 verschiedenen Karten duelliert. So bleibt der Spielspaß erhalten, wenn man alle Missionen durchgespielt hat oder die Kampagne zu eintönig wird, was aufgrund der ähnlichen Missionsschemen nicht ausgeschlossen ist.

Das Gameplay ist in bewährter Gameloft-Qualität sehr gut umgesetzt. Wie schon in Sandstorm und N.O.V.A. steuert ihr euren Charakter mit einem virtuellen Joystick. Für Schießen, sprinten, zielen und ducken gibt es extra Buttons. Indem ihr mit dem Finger über den Bildschirm fahrt seht ihr euch um. Im Vergleich zum Vorgänger seht ihr das Geschehen in Brothers in Arms 2 jedoch aus der Ego-Perspektive und nicht aus der am Vorläufer kritisierten dritten Person.

Besonders gut gefallen hat mir neben der guten Story und der herausragenden Grafik auch die gute Atmosphäre und die Tatsache, dass die Computer-Gegner etwas Intelligenz hinzu gewonnen haben. Eine Klasse für sich ist der tolle Online-Modus.

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Crusade of Destiny erinnert an altes Zelda

Unser User Alexander fühlt sich bei Crusade of Destiny an die alten Zelda-Klassiker erinnert. In seinem Testbericht schreibt er, warum ihn das Rollenspiel nicht restlos begeisern konnte.

In dem Rollenspiel Crusade of Destiny lebt man im Mittelalter und ist ein einfacher „Chickenfarmer“ mit einem Holzschwert. Durch dass beenden verschiedener Quests und durch das Töten von Tieren bekommt man Erfahrungspunkte und Gegenstände. Von den Erfahrungspunkten steigt man im Level auf, was dazu führt, dass man neue Fähigkeiten bekommt, stärker wird und andere schwierigere Quests bestreiten kann.

Die gewonnenen Gegenstände werden entweder für bestimmte Quests benötigt oder man verkauft sie und bekommt Geld, wovon man sich dann bessere Ausrüstung kaufen kann. Das ganze steuert man direkt auf seinem iPhone-Display mit einem Steuerknüppel und verschiedenen Tasten für die Waffen.

Als ein begeisterter Zelda Spieler bin finde ich die Perspektive und das Lösen von Labyrinthen natürlich ziemlich klasse. Die Grafik erinnert ein wenig an das Zelda Spiel Ocarina of Time. Schön ist die Möglichkeit, drei verschiedene Spielstände zu erstellen (allerdings kann man bereits erstellt Spielstände wohl nicht löschen, sondern nur überschreiben).

Allerdings ist das Spiel extrem langatmig ist, um zum ersten richtigen Quest zu kommen muss man nicht nur kurz in das Spiel hinein finden, nein man muss ziemlich viele Gegner töten und wird ständig noch vor der Quest mit dem Satz: „Du bist leider noch nicht stark genug“ abgespeist. Da hat man schon fast keine Lust mehr, stark genug zu werden.

Auch die schon angesprochene Grafik, die einem Zelda-Spiel vom Nintendo 64 ähnelt, ist für den iPod touch und das iPhone ziemlich schlecht. Auch gibt es keine Zusammenhängende Welt sondern man geht in einen Stein und ist in der Wüste oder am Meer, man läuft nicht wirklich durch die Welt und erkundet sie. Die deutschen Übersetzungen lässt man lieber unkommentiert und schaltet direkt auf englisch um.

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User-Test: Red Bull X-Fighters

Als erster Appgefahren-User hat sich Marc an die Tasten gesetzt und stellt das Spiel Red Bull X-Fighters: International Freestyle Motocross 2009 vor.

Red Bull X-Fighters ist das offizielle Spiel zur realen Freestyle Motocross World Tour. Das Spiel enthält ganze acht Arenen: London, Mexiko, Spanien, Texas, Deutschland, Warschau, Las Vegas sowie ein Football Stadion, in dem ein Weltrekord für den weitesten Motocross Sprung aufgestellt werden muss. In Las Vegas muss zudem ein möglichst hoher Sprung durchgeführt werden. Der Hauptmodus ist allerdings die komplette Saison der Motocross-Meisterschaft.

In den verschiedenen Events geht es darum, mit verschiedenen Stunts möglichst viele Punkte zu erzielen, oder einfach eine Bestzeit herauszufahren – oder gar eine Kombination aus beidem. Stunts werden durchgeführt indem man, während das Motorrad nach einem Sprung in der Luft ist, verschiedene Muster mit dem Finger auf das Display „malt“.

Insgesamt sind 20, teils halsbrecherische Tricks verfügbar, die je nach Schwierigkeitsgrad verschieden viele Punkte bringen. Indem man das iPhone neigt, ist es zudem möglich Front- und. Backflips durchzuführen oder, ist man nicht in der Luft, einen Wheelie, der die Beschleunigung erhöht.

Positiv fällt bei der App der große Umfang auf. Für eine 1,59 App bringt das Spiel langen Spielspaß (vorrausgesetzt man ist kein Dauerzocker), sowie einen hohen Suchtfaktor. Man strebt stets danach seine bisherigen Highscores in den Arenen nach oben zu treiben. Außerdem sehen die Arenen recht ansprechend aus, die Atmosphäre ist durch ein johlendes Publikum und Kamerablitze fast Gänsehaut erregend.

Die einzigen zwei Punkte, die bei dem Game negativ auffallen, sind für mich, dass es nicht die Möglichkeit gibt, zwischen verschiedenen Charakteren zu wählen. Es wäre schon cool gewesen, als einer der „Real Life FMX Stars“ durch die Arenen zu toben. Desweiteren ist der Schwierigkeitsgrad am Ende teilweise doch recht hoch. Für Unentschlossene gibt es allerdings eine Lite-Version, in der man beide Modi (Zeitfahren und Stunt-Modus) ausprobieren kann.

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