Bye Bye Lightning: Unser Haushalt ist auf USB-C umgestellt

Wie viele Kabel habt ihr im Einsatz?

Mehr als 10 Jahre lang war das Lightning-Kabel mein täglicher Begleiter. 2012 hat Apple den Anschluss mit dem iPhone 5 eingeführt, das ich mir damals zum Verkaufsstart gekauft habe. Der 30-Pin-Anschluss dürfte dann relativ schnell aus unserem Haushalt verschwunden sein – wenn genau meine jetzige Frau das geerbte iPhone 4s in Rente geschickt hat, weiß ich allerdings nicht mehr.

Über die Jahre hinweg hat bei uns im Haus dann Lightning regiert. Okay, ab und zu hat sich auch noch ein Micro-USB- oder gar Mini-USB-Kabel verirrt. Bunt gemischt wurde die ganze Sache dann erst wieder, als Apple die ersten iPads und MacBooks mit USB-C ausgestattet hat.


Schatz, wir brauchen dann nur noch ein Kabel

Seit dem vergangenen Wochenende darf ich nun endlich vermelden: Unser Haushalt hat den kompletten Wechsel auf USB-C vollzogen. Meine Frau hat einen vorzeitigen und eigentlich ungeplanten Wechsel vom iPhone 13 auf das iPhone 15 vollführt. „Schatz, wir können uns das ganze Wirrwarr mit den Kabel sparen“, waren meine Worte, mit der ich sie überraschend schnell überzeugen konnte.

Ein einziges Kabel, um iPhone, iPad und MacBook aufladen zu können. Wer hätte das noch vor ein paar Jahren gedacht?

Komplett in Rente schicken kann ich das Lightning-Kabel aber noch nicht. Ein oder zwei Exemplare der aussterbenden Art werde ich definitiv für Gäste aufbewahren. Strom gibt es aber nur, wenn die Sonne scheint und mein Balkonkraftwerk arbeitet, das ist doch klar.

Nur dieses Apple-Gadgets setzt noch auf Lightning

Und ein letztes Lightning-Kabel benötigen wir auch noch für uns. Nicht unbedingt um meine AirPods Pro aufzuladen, das erledige ich meistens eh drahtlos im Büro. Gebraucht wird es noch für Apples MagSafe Duo Ladegerät, das meine Frau gerne verwendet, wenn wir nicht Zuhause übernachten.

Das mitgelieferte USB-C-Kabel des iPhones mit der Ummantelung aus Nylon gefällt mir schon ganz gut. Mein Favorit in Sachen Ladekabel bleibt aber weiterhin das Anker PowerLine III Flow, das es in zwei Längen und sieben verschiedenen Farben gibt.

Wie sieht es denn bei euch Zuhause aus? Habt ihr bereits den Umzug auf die 15er-Generation komplett vollzogen? Oder sind in eurem Haushalt auch in den kommenden Jahren noch Lightning-iPhones unterwegs?

Anker PowerLine III Flow, USB-C auf USB-C Ladekabel 100W 90cm, Typ-C Kabel,...
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Kommentare 24 Antworten

  1. Lightning wird uns noch Jahre bleiben. Die Kinder haben jeweils noch ein iPhone SE und die bekommen sicher so schnell kein iPhone 15 oder dann neuer. Selbst bei mir und meiner Frau dauert es noch

  2. Habe mit dem 15 Pro und den neuen AirPods Pro 2 USB-C nun auch komplett umgestellt – wobei, nicht ganz. Da ich als Zweitgerät noch sehr gerne ein 13 Mini nutze, dies aber induktiv, verbinde ich dieses gerne mal mit dem Apple Battery Pack. Und das geht nur mir Lightning aufzuladen. Daher bleibt das eine Kabel tatsächlich am Charger stecken. Zumal wir hier auch noch ältere, aussortierte iPads haben, die ab und an nochmal Einsatz finden für Verwandtschaft.

    In meinem Daily Bagpack ist aber Lightning nicht mehr zu finden und darüber bin ich sehr froh.

  3. Ich kann auch noch nicht auf lightning verzichten.
    Battery Pack, Trackpad, Tastatur, AirPods Max und Pro, iPhone der Frau. Da alle Geräte noch so gut wie neu sind, wird uns Lighzning hier noch ein paar Jahre begleiten.

  4. Lightning wird uns noch lange erhalten bleiben, da neben den nicht-Apple-Geräten nur mein iPhone 15 Pro derzeit mit USB-C geladen wird. Und auch wenn irgendwann iPads und IPhones umgestellt sein sollten, wird unser SteelSeries-Controller weiterhin ein Lightningkabel benötigen. 🤪

  5. Der USB C Anschluss ist schon sehr verlockend. Wenn es ein 15 Mini oder gar 15 Pro Mini gäbe, würde ich keine Sekunde zögern. Aber ich möchte keinen Backstein haben 😁 gerade im Urlaub habe ich wieder festgestellt wie schön handlich und praktisch das Mini ist. Ich weiß, dass die Minis eher selten vertreten sind ¯\_(ツ)_/¯

    1. Immer wenn das Mini erwähnt wird wie toll das sein soll usw. muss ich persönlich lachen. Dieses Gerät ist der Archetypus einer Internetblase welches mit den Anforderungen des Großteils der Iphone Käufer so gar nichts gemein hat (was man ja einfach an den Verkaufszahlen sieht und der ziemlich wahrscheinlichen Einstellung des Formfaktors).
      Spannend das sogar Apple auf die vielen Forenbeiträge (nein, nicht hier eher weltweit) und fleißiger Mitglieder reingefallen ist. Andere Firmen können an solchen Flops zugrunde gehen wenn sie einem vermeintlichen Hype auf den Leim gehen….
      Wenn man dann auch noch diverse Forenbetreiber sieht die das tote Pferd weiter gerne pushen wird es noch lustiger…

      1. Nur was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es ist tatsächlich eher Nische, aber es bleibt ein tolles Gerät – nur halt nicht für Jedermann. In seiner Nische hingegen ist es konkurrenzlos. Wer ein kleines Smartphone haben möchte mit Flagship-Specs, der findet einfach nichts anderes und schon gar nichts besseres.

      2. Galvan,
        Es ist völlig unnötig sich künstlich aufzuregen. Ich habe lediglich von meinem Wunsch berichtet und gleich klargestellt, dass mir die allgemeine Unbeliebtheit des Mini bekannt ist.
        Dennoch glaube ich weiterhin, dass die Bezeichnung ‚Mini‘ viel zur Unbeliebtheit beigetragen hat. Iphone 12 in 5,4 “ und 12 Plus 6,1 “ hätten vielleicht einen anderen Effekt geboten.
        Und ich bin auch überzeugt, dass sich ein 12 Pro in der Größe des Mini besser verkauft hätte.

        1. Hi, nein geht gewiss nicht gegen dich sondern ich finde es tatsächlich spannend wie stark in Foren dieser Flop positiv benannt wurde und wird im Gegensatz zum Verkaufserfolg. Natürlich gibt es Menschen die sowas suchen aber eben nicht so viele wie gerne (auch hier in der Vergangenheit) weisgemacht wird. Ich will auch damit aufzeigen das ein vermeintlicher Hype in Foren selten der Wirklichkeit da draußen entspricht. Die Entwicklungskapazität wäre an anderer Stelle sinnhafter gewesen… (sorry da spüre ich als Entwickler extra Schmerzen ….).

          1. Die Frage ist, ob der geringe Verkaufsanteil des Mini an der gesamten Serie auch wirklich negativ für Apple war. Hat Apple mit der Entwicklung der beiden Minis Miese gemacht oder reichen die Verkaufszahlen für einen Gewinn und die Miniserie wurde eingestampft, weil der Anteil an den gesamten Verkäufen gering war und sie sich die Mühe nicht mehr machen wollten. Wir werden es nicht erfahren.

  6. Ich würde gerne auch auf ein Kabel umsteigen der permanent am Strom hängt. Jetzt hätte ich eine Frage dazu:
    Dann wäre ja eigentlich ein Macbook Pro Ladegerät das sinnvollste oder? Damit könnte ich dann eben das Macbook, iPad, iPhone und die Airpods (alle haben ein USB C Anschluss) aufladen. Dann noch die PS5 Controller / Headset, die Nintendo Switch und jetzt mittlerweile auch meine Meta Quest 3. Ein 20W iPhone Ladegerät wäre halt nicht praktisch für ein iPad Pro oder Macbook Pro.
    Wäre das so in Ordnung oder wäre das Ladegerät vom Macbook „zu stark“ für die anderen USB C Geräte, sodass langfristig die Akkus einen Schaden bekommen könnten?
    Wenn das nicht empfehlenswert ist, was für eine Lösung wäre ideal für ein „1 – Kabel Haushalt“?
    Vielen Dank

    1. Zu viel/stark gibt es nicht. Die Ladegeräte regulieren selbst, wie viel sie aufnehmen wollen/können. Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Soll es wirklich nur bei einem Ladegerät mit einem Kabel bleiben, dann wäre das MacBook-Ladegerät für dein aufgezähltes Equipment sehr gut geeignet. Ich nehme an, du möchtest es nutzen, weil es schon da ist? Denn ich persönlich bin kein Fan von denen, da eben nur ein Anschluss und kein GaN, also ziemlich klobig und unhandlich. Für mehr Flexibilität bevorzuge ich Multiport-Charger, am besten mit 2-3 USB-C-Ports, um alles gleichzeitig laden zu können. Da gibt es von Anker, Ugreen oder Baseus eine reichhaltige Auswahl. Ein gutes 100W von denen kostet immer wieder 30-40€.

      1. Ja über einen Multiport Charger habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. In dem Fall wäre 100W die beste Wahl, da ja auch ein Macbook Pro aufgeladen werden muss.

        Aber ich habe ein paar mal gelesen, dass man kleinere Geräte (z.B iPhone 15 Pro Max) nicht mit einem Macbook Ladegerät aufladen soll, da es langfristig nicht gut für den Akku ist. Also wenn das Netzteil eine höhere Ladeleistung (sagen wir mal 100W) als das Endgerät (z.B iPhone 15 Pro Max mit 27W) hat, könnte es sich negativ auf die Haltbarkeit des Akkus auswirken.
        Wiederum habe ich auch gelesen, wie ihr schon sagt, dass die Geräte nur die Leistung nehmen die sie brauchen. Das hat mich unsicher gemacht.

        Ist das denn auf die „aktuelle Technik“ bezogen, welches die Leistung nehmen welches sie benötigen? Oder wäre es egal wenn ich mit dem 100W Ladegerät ein iPhone 5S auflade, welches eigentlich nur 5W braucht?
        Danke

  7. Ich bin begeistert oder eher erstaunt über die Kaufentscheidungen. Ich mag Apple Produkte und bin relativ treu. Aber mir würde jetzt nicht im Traum einfallen alles auf USB Type-C Geräte umzustellen. Nicht nur, dass es sehr investitionsintensiv wäre, ich sehe aus technischer Sicht keinen Mehrwert und doch habe ich das Gefühl, dass der TYP-C die iPhone Innovation in diesem Jahr ist, der alle nachgaffen und den Verkauf befeuern. Für mich irgendwie nicht ganz greifbar.

    1. Als jemand, der recht Technik affin ist, habe ich unzählige Geräte, Gadgets, etc. daheim, die alle über USB-C geladen werden. Darüber hinaus auch teils untereinander wunderbar funktionieren, da sie eben über den gleichen Anschluss agieren – kleine SSDs z.B. All das kann ich jetzt mit dem iPhone nun auch endlich nutzen und muss zudem nicht mehr auf dieses eine Extra-Kabel achten. Ja, für mich ist USB-C eine große Sache. Für den Ottonormaluser vermutlich ziemlich egal.

      1. Ich bin auch Technikaffin aber die meisten Geräte trage ich nicht täglich spazieren, so dass es mich wirklich stört ob das Gerät welches rein Stationär betrieben wird einen Micro, Mini oder C USB Port haben (was nicht heißen soll, dass es nicht schön ist dass es nun in laufe der Zeit weniger Unterschiedliche Kabel geworden sind).

        Bei den mobilen Geräten ist dies sicherlich anderes aber auch hier muss ich ehrlich sein, bis auf das iPhone, AirPods und Apple Watch gibt es da bei mir keines welches ich tag täglich immer dabei habe und deswegen ein weiteres Kabel extra mitnehmen müsste.

        Selbst wenn ich mal meine Switch oder Rog Ally mitnehme, um irgendwo die Wartezeit mit spielen zu überbrücken, benötige ich nun nicht zwangsläufig noch extra das USB-C Kabel. Die Typischen Wartezeiten halten die Geräte übern Akkubetrieb aus.

        Wenn ich so ne Konsole mit in den Urlaub nehme und parallel noch einen mobilen Lautsprecher dabei habe. Würde ich auch nicht auf die Idee kommen und nur mit einem Ladekabel in den Urlaub zu fliegen/fahren. Für jedes Gerät habe ich ein Kabel dabei, um einfach bei Bedarf die Geräte Gleichzeitig laden und dass kommt bei mir Regelmäßig vor (nach den klassischen Strandtag, hängt Abends am USB-Bahnhof das iPhone, die Apple Watch und der mobile Lautsprecher).

        Entsprechend kann ich wirklich nicht verstehen, warum doch so viele nun so einen großes Ding um USB-C machen und dass man nur noch 1 Kabel benötigt.

  8. Mich wird Lightning noch sicherlich 4-5 Jahre begleiten, denn das iPhone 14 Pro soll bis zum Ende des Major Update Supports genutzt werden. Parallel dazu existieren hier auch die AirPods 3, die ebenfalls Lightning besitzen.

  9. Magic Mouse und Apple-TV-Fernbedienung müssen weiterhin (selten) über Lightning aufgeladen werden. Und dann sind da noch viele andere Nicht-Apple-Produkte, die nach Micro-USB verlangen. Darüber hinaus gibt’s noch den Hövding 3-Fahrradairbag, der sich nicht am Original Apple USB-C-Kabel laden lässt, warum auch immer…

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