Echo Prime im Test: Neues Hack & Slay in Science Fiction-Umgebung

Es ist wieder einmal Donnerstag – und selbiger hält wieder so einiges an Spiele-Neuigkeiten bereit, darunter das just erschienene Echo Prime.

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Vielleicht ist euch die Entwicklerschmiede Robot Entertainment schon bekannt – immerhin haben die Developer bereits in der Vergangenheit mit Games wie Hero Academy oder Orcs Must Die auf sich aufmerksam gemacht. Am heutigen Donnerstag ist nun das neueste Werk der Entwickler erschienen, Echo Prime (App Store-Link), das zum Preis von 4,49 Euro auf eure iPhones, iPod Touch oder iPads geladen werden kann. Ein Download aus dem mobilen Datennetzwerk ist aufgrund einer installierten Größe von 784 MB leider nicht mehr möglich.

In Echo Prime begibt man sich als menschliches Wesen in eine Galaxie der Zukunft: Mittlerweile haben die Menschen das Weltall erobert, sehen sich dadurch aber auch neuen Gefahren ausgesetzt. Dazu gehören neben Weltraum-Piraten auch jede Menge mutierter Aliens und andere feindlich gesinnte Kreaturen. 

Glücklicherweise ist man selbst nicht nur mit einem Arsenal an Waffen, allen voran einer Pistole und einem Schwert, ausgerüstet, sondern kann auch die Fähigkeiten der Echoes, mysteriöse Wesen aus einem fremden Universum, in Anspruch nehmen. Nach und nach schaltet man über die Echoes mächtige Waffen und Schilde frei, die die eigene Kraft entscheidend positiv beeinflussen können, und mit ganz anderen Zerstörungsmöglichkeiten aufwarten, als man selbst gedacht hat.

Gespielt wird in diesem Game, das sich am ehesten als Hack & Slay im Weltall beschreiben lässt, mittels intuitiver Touch- und Gestensteuerung. Der Protagonist läuft automatisch in die Richtung, die man per Fingertipp vorgibt, über eine Wischgeste weicht die Figur gegnerischen Angriffen galant aus. Beim Antippen von Feinden wird intuitiv ein Pistolenschuss oder ein Schwerthieb abgegeben, und über spezielle Buttons am oberen Bildrand kann man sich die Fähigkeiten der Echoes zunutze machen. Letztere können beispielsweise giftige Pfeile sein, aber auch Elektroschocks, die den Gegner für einen bestimmten Zeitraum lähmen.

Umfangreiche Upgrades – auch mit In-App-Käufen

In einem eigens dafür eingerichteten Menü kann der Krieger nicht nur sein Arsenal an Waffen einsehen, sondern auch über die App-eigene Währung Upgrades kaufen und die Echoes verwalten. Da man für jede erfolgreich abgeschlossene Mission, die jeweils aus mehreren Kampfbereichen besteht, mit Punkten und Erfahrungs-Updates ausgestattet wird, gelingt es schon nach kurzer Zeit, den Charakter aufzurüsten. Selbstverständlich finden sich auch In-App-Käufe zwischen 89 Cent und 44,99 Euro und einige meiner Meinung nach überflüssige Optionen wie Kraft- oder Heilbooster in diesem Menü, allerdings sollte man auch ohne diese gut zurecht kommen.

Eine Besonderheit von Echo Prime wollenz wir ebenfalls nicht außer Acht lassen: Die gesammelten Fähigkeiten der Echoes können sogar mit Freunden, die das Game ebenfalls spielen, geteilt werden, um ihnen beim Levelaufstieg zu helfen. Da wir das Game schon vor der eigentlichen Veröffentlichung angespielt haben, konnten wir dieses Feature noch nicht auf seine Funktion testen.

Insgesamt jedoch gibt es ein durchweg positives Fazit für Echo Prime. Wer gerne Hack & Slay-Games spielt, wird sicher auch hier seine Erfüllung finden. Bis zu 100 verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die für unterschiedlichste Effekte beliebig kombiniert werden können, eine ansprechende Grafik, die insbesondere auf den Retina-Display-Geräten eine gute Figur macht, und eine einfach zu handhabende, präzise Steuerung komplettieren diesen neuen Titel. Das Gameplay von Echo Prime demonstriert abschließend ein Launch-Trailer bei YouTube.

Kommentare 8 Antworten

  1. Und wieder nen minus Punkt wegen IA Käufe.Hiermit gebe ich offiziell Mel nen minus Punkt weil sie so gut wie immer nen minus Punkt für IA Käufe gibt.
    Das wäre ja so,als würde ich jeden Autotest was abziehen,weil ein Auto immer betankt werden muss um fahren zu können.

    1. Zu meiner Rechtfertigung: Wenn man ein eher im Premium-Bereich angesiedeltes Spiel für 4,49 Euro kauft, möchte man in dem Spiel dann auch noch mit In-App-Käufen zugebombt werden? Bei dem Kaufpreis dürfte man erwarten, dass sich selbige in Grenzen halten, oder noch besser, gar nicht erst auftreten.
      Und für Pauschalisierungen à la „Mel zieht bei In-App-Käufen immer einen Punkt ab“ ziehe ich paro einen Punkt ab.

  2. Dein Vergleich hinkt: dann müsste es ja auch Autos geben, die auch ohne Tanken fahren würden – und gäbe es die, würde ich konsequenterweise auch jedem Auto einen Minuspunkt geben, das erst betankt werden muß

  3. Ich kann verstehen, dass man einen Minuspunkt gibt, wenn In-App-Käufe zwingend notwendig sind. Da hier aber geschrieben ist, dass dies nicht der Fall ist, verstehe ich das ehrlich gesagt auch nicht.

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