Flexispot E2Q: Höhenverstellbarer Schreibtisch im Test

Stabil und vielfältig konfigurierbar

Seit ein paar Tagen tippe ich nun meine Texte an meinem neuen höhenverstellbaren Schreibtisch „Flexispot E2Q“, den ich für euch testen durfte. Nach einem etwas mühseligen Aufbau macht der Flexispot einen super Eindruck und bietet mir dank der großen Arbeitsfläche genug Platz für meine Arbeitsmaterialien.

Der Flexispot E2Q ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch, den ihr auf der Webseite von Flexispot euren Vorlieben entsprechend konfigurieren könnt. Zwar gibt es das Stahl-Gestell nur in schwarz, doch habt ihr bei Farbe und Größe der Tischplatte diverse Wahlmöglichkeiten. Ich habe mich für eine Platte in Ahorn mit einer Größe von 160×80 cm entschieden.


In dieser Konfiguration kostet der E2Q 449,98 Euro. Zusätzlich könnt ihr beim Kauf auch noch diverses Zubehör, wie eine Steckdosenleiste, einen passenden Bürostuhl, eine Monitorhalterung oder ähnliches auswählen. Ich habe mich auf den Schreibtisch selbst beschränkt.

Nachbesserungsbedarf bei der Übersetzung der Anleitung

Der Flexispot kam in drei Paketen bei mir an. Die Montage habe ich dann allerdings meinem Freund überlassen, da der Tisch insgesamt knapp 70 Kilo wiegt. Innerhalb von zwei Stunden hatte mein Freund den Tisch aufgebaut und den Doppelmotor angeschlossen. Da die Anleitung allerdings schlecht übersetzt war, war der Aufbau teilweise ein bisschen mühselig. Hier gibt es Nachbesserungsbedarf.

Steht der Tisch, macht er einen äußerst stabilen Eindruck und kann mit 150 kg Maximallast auch so einiges an Equipment beherbergen.

Flexispot E2Q ist stufenlos höhenverstellbar

Praktisch ist auch das mitgelieferte Kabelmanagement-Tuch, unter dem die Kabel auf der Unterseite des Tisches gut und vor allem nicht sichtbar aufgehoben sind. Ebenfalls gut gefällt mir, dass man selbst entscheiden kann, an welcher Stelle das Bedienelement angebracht wird, über das man die Höhe des Schreibtisches regulieren kann. Ich habe mich für die linke Seite entschieden.

Die Höhe des Flexispots lässt sich stufenlos per Druck auf die Pfeiltasten einstellen. Der Tisch fährt dann angenehm leise rauf oder runter. Ihr könnt zwischen einer Höhe von 73 bis 123 cm wählen. Zudem habt ihr die Möglichkeit, eure eigene perfekte Stehhöhe und auch eure Sitzhöhe auf den dazugehörigen Knöpfen zu hinterlegen, sodass der Flexispot per einmaligem Knopfdruck auf die richtige Höhe gefahren wird, wenn ihr die Position wechseln wollt. Insgesamt bietet der Tisch vier Memory-Speicherplätze an, sodass ihr auch weitere Höhen konfigurieren könnt.

Zu guter Letzt bietet das Bedienpanel auch noch einen USB-Ladenanschluss, über den ihr zum Beispiel euer iPhone laden könnt, wenn ihr noch ein Kabel mit USB-A-Anschluss im Einsatz habt. Moderner wäre natürlich ein USB-C-Anschluss.

Flexispot bietet Tischplatten in diversen Größen an

Die Schreibtischplatte des E2Q ist in verschiedenen Längen erhältlich: 120 cm, 140 cm, 160 cm, 180 cm und 200 cm. Die Breite von 80 cm ist bei allen Platten gleich.

Ich habe mich für die drittgrößte Platte (160×80 cm) entschieden und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Der Tisch bietet so genug Stauraum für alle meine Arbeitsmaterialien und mehr. Auch die Optik der Platte gefällt mir gut. Wer dunklere Töne präferiert, kann sich zum Beispiel für Schwarz, Mahagoni oder Ebenholzfarben entscheiden.

Flexispot E2Q ab 419,98 Euro zu haben

Wie oben beschrieben, kostet der Flexipot E2Q in meiner Konfiguration 449,98 Euro. Die Größe der Tischplatte reduziert oder erhöht den Preis. Über die Flexispot-Webseite könnt ihr das Modell versandkostenfrei bestellen. Ich empfehle den Flexispot E2Q gerne weiter und erfreue mich jetzt weiterhin an meinem neuen Sitz- und Steharbeitsplatz.

Pro

  • stabiler Stand
  • hochwertige Tischplatte
  • hohe Traglast
  • Memory-Funktion

Kontra

  • Anleitung schlecht übersetzt

Flexispot E2Q

ab 419,98 EUR

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Kommentare 7 Antworten

  1. Die Tische gibt es wie Sand am Meer. Ob es jetzt unbedingt Flexispot sein muss, sei mal dahingestellt. Preisniveau Ikea. Und mal ehrlich fürs Homeoffice 6 Positionen speichern ? Bei diversen Händlern bei Amazon, wird genau diese Konstruktion für deutlich weniger angeboten, bei gleicher Qualität. Was die Anleitung betrifft, mag das für den Text stimmen. Ansonsten sind Bilder und Markierungen doch recht einfach zu verstehen

    1. Und mal ehrlich fürs Homeoffice 6 Positionen speichern ?
      > Kommt halt darauf ob man nur einen Stuhl hat oder noch andere Alternativen verwendet. Da kann es schon entsprechend Sinnvoll sein mehrere Positionen speichern zu können.

      Ich wechsele nicht nur zwischen Stehen und Sitzen, sondern sondern beim Stehen zwischen normalen Stehen und Stehen mit Stehhilfe und brache da dann 2 Unterschiedliche Positionen. Beim Sitzen wechsele ich zwischen Schreibtischstuhl, Hocker (ähnlich wie man oben in Bild sehen kann) sowie Stehhilfe (die ich auch wie einen Barhocker nutzen kann) und bräuchte da entsprechenden 3 weitere Positionen eigentlich. Mein Tisch hat aber nur 4 Speicher Positionen und so muss ich den Kompromiss eingehen beim Barhocker betrieb auf die Höhe von der Stehhilfen Position zugehen, was mir eigentlich ein bisschen zu tief ist.

      BTW. der Tisch aus den Test hat auch nur 4 Speicher Positionen (Sitzen, Stehen, Posi 3 und Posi 4). Siehst du am Bild vom Controller und steht auch im Artikel selbst (Insgesamt bietet der Tisch vier Memory-Speicherplätze an)

      1. Stimmt es nur 4, den gibt es aber auch mit 6. Wenn Du so oft deine Position wechseln kannst, soll das für dich ja in Ordnung sein. Ich habe zu Hause eine vom Arbeitgeber und Versorgungsamt finanzierte Ausstattung. Preislich und qualitativ deutlich über dem Teil aus dem Artikel und nebenbei bemerkt mit 4 Speicherplätzen versorgt. Davon sind 2 in Nutzung. Wenn ich noch etwas dazwischen habe, dann gibt es eine manuellen Modus. Insofern…. Aber das muss ja jeder individuell entscheiden, was er für nen billigen Positionsspeicher investieren will.

        1. „… eine vom Arbeitgeber und Versorgungsamt finanzierte Ausstattung. …“ Dann kann man sich natürlich anders versorgen als müsste man es aus seiner eigenen Tasche bezahlen. Und wenn man selbst zahlen muss, dann stimmt auch dein letzter Satz (unabhängig davon, ob man dieses Invest von der Steuer absetzen kann oder nicht).
          Und was spricht gegen 4 oder 6 oder mehr speicherbare Postionen?
          Aber: wenn man es schon nicht selbst bezahlen muss (aus welchen Gründen auch immer), dann sollte man die Bälle bissel flach halten (Preisniveau Ikea, wird genau diese Konstruktion für deutlich weniger angeboten, bei gleicher Qualität [kannst du was zur Qualität von Flexispot aus eigener Erfahrung beitragen?])

  2. Nur zur Info: IKEA hat inzwischen sein Modell für den elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch überarbeitet und verkauft das alte Modell scheinbar gerade ab. Ich glaube, das hat gar keine Speichermöglichkeit, könnte aber preislich für einige trotzdem interessant sein. In unserer Filiale gab es ihn jedenfalls günstiger, als auf der Webseite.

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