Für die guten Vorsätze: Vier digitale Haushaltsbücher für den täglichen Einsatz

2016 wollt ihr endlich mit einem ordentlich geführten Haushaltsbuch starten? Wir hätten da vier praktische Apps für euch.

Coin jar with money on medical bills

MoneyControl: Die Universal-App für iPhone und iPad kann kostenlos aus dem App Store geladen werden. Nach der Installation kann man in der kostenlosen Basis-Version 20 Buchungen eintragen, das sollte zum Ausprobieren reichen. Für 1,99 Euro kann man sich danach die Vollversion freischalten, das ist ein faires Angebot. Die App erlaubt es regelmäßige Einnahmen und Ausgaben automatisch zu verbuchen, einzelne Buchungen bestimmten Personen oder Kategorien zuzuweisen oder ein Budget aufzustellen. So ist es möglich, sich genau zeigen zu lassen, wie viel Geld im Monat jedes Familienmitglied etwa für Lebensmitteleinkäufe ausgegeben hat – und passend dazu ein Höchstlimit (Budget) vorzugeben. (App Store-Link)

Daily Budget: Diese App steht nicht nur als kostenpflichtige Pro-Version mit dem kompletten Funktionsumfang, sondern auch als kostenlose Testversion zum Download auf iPhone und iPad bereit. Der Fokus von Daily Budget liegt auf einer einfachen Bedienung: Ein einfacher Fingertipp genügt, um eine neue Buchung zu erfassen. Auf dem Startbildschirm der App steht der tägliche Budget im Mittelpunkt. Sollte man an einem Tag mehr oder weniger ausgeben, steht am nächsten Tag mehr oder weniger Geld zum Ausgeben bereit. So behält man stets den Überblick und wird angespornt, ein wenig mehr zu sparen – oder darf sich auch mal etwas gönnen. (App Store-Link)

Haushaltsbuch Pro: Diese App punktet vor allem mit der einfachen Synchronisation über mehrere Geräte und Nutzer hinweg. IN Haushaltsbuch Pro kann man ganz einfach mehrere Haushalte anlegen, die über den Server des deutschen Entwicklers synchronisiert werden. Dazu ist noch nicht einmal ein Login notwendig, man teilt einfach eine eindeutige ID mit den anderen Personen aus dem Haushalt. Auch diese App ist sehr übersichtlich aufgebaut: Über ein kleines Plus-Icon können im Bereich Transaktionen neue Einnahmen und Ausgaben hinzugefügt werden – inklusive Beschreibung, Kategorie und Belegfoto. Alle Einträge werden danach chronologisch aufgelistet und können in diversen Statistiken näher aufgeschlüsselt werden. (App Store-Link)

Coin Keeper: Diese Universal-App bietet ein modernes Design und zahlreiche interessante Funktionen. So kann ein Widget in der Mitteilungszentrale aktiviert werden, das samt Ziffernblock daher kommt und so schnelle Eingaben von Ausgaben und Einnahmen erlaubt, ohne die App öffnen zu müssen. Ähnlich wie die Konkurrenz kann auch Coin Keeper kostenlos ausprobiert werden, die vollständige Freischaltung erfolgt dann per In-App-Kauf, beispielsweise für 99 Cent pro Monat oder dauerhaft für eine einmalige Zahlung von 7,99 Euro. Coin Keeper überzeugt zudem mit regelmäßigen Updates, im vergangenen Jahr gab es in jedem Monat mindestens eine Aktualisierung, viele davon mit neuen praktischen Features wie Touch ID oder 3D Touch. (App Store-Link)

Im App Store gibt es noch zahlreiche weitere Apps, um ein digitales Haushaltsbuch zu führen. Alle Anwendungen können wir an dieser Stelle unmöglich aufzählen, wir freuen uns aber auf eure Geheimtipps aus dem App Store!

Kommentare 17 Antworten

  1. Habe auch einige ausprobiert und bin bei moneycontrol geblieben. Hässliches Design und der Sync sind allerdings zwei große Minuspunkte, hat bei mir öfter alles durcheinander gewürfelt, seitdem nutze ich den Sync nicht mehr.

    1. Gebe dir bezüglich Design leider völlig recht. Den Sync habe ich aus gleichem Grund auch abgeschaltet. Nutze es nur noch auf dem iPhone.
      Bin aber trotz dieser Nachteile bei Money Control geblieben. Einmal eingerichtet macht die App gute Arbeit.

    2. Der Sync nervt mich auch. Gebe der App jetzt zum neuen Jahr nochmal ne Chance.
      Ich habe sie, weil es auch ne android version gibt. Von welchen Apps gibt’s das auch?

    3. Welche Problem habt ihr mit dem Sync? Bei läuft dieser zwischen iOS, Android und Windows ohne Probleme. Ich finde es super, dass es die App für so viele verschiedene Plattformen gibt.

  2. Ich bin nach langer Zeit zu YNAB (You Need a Budget) gewechselt. Damit verfolgt man nicht nur seine Ausgaben, sondern man kann auch schon Geld vorausschauend zur Seite legen (Budgetieren). Dazu noch tolle Auswertungen.

  3. Ich nutze finanzblick als Haushaltsbuch. Da hier seit geraumer Zeit Buchungen splittbar sind und somit sehr gut aufzuteilen. Ich hatte früher ein Haushaltsbuch in Form einer sehr detaillierten excel Liste. Doch seit ich Kinder und somit keine Zeit mehr dafür habe, hat finanzblick die Liste kpl. abgelöst. Und die Buchungen der Konten sind voll automatisch und für das Bargeld gibt es mittlerweile ein Widget.

  4. Wie oben schon erwähnt nutze ich auch MoneyControl und kann es sehr empfehlen. Ich habe vorher eine ganze Platte anderer Apps aus diesem Gebiet getestet die mich aber alle nicht überzeugen konnten.

    Ich finde MoneyControl sehr aufgeräumt und übersichtlich. Der größte Pluspunkt für mich sind die angepassten Versionen für all (für mich) wichtigen Plattformen. Die Excel Tabelle die ich früher geführt habe, hat damit endgültig ausgedient.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de