Huawei Freebuds 2: Dieser AirPods-Klon zeigt Apple auf, was alles möglich ist

Obwohl sich Apples drahtlose Bluetooth-InEars gut verkaufen und mittlerweile über eine große Fangemeinde verfügen, lässt eine verbesserte zweite Generation noch immer auf sich warten. Die Konkurrenz hingegen schläft nicht – und Huawei zeigt mit den eigenen Freebuds 2 auf, wie es geht.

Huawei Freebuds 2 1

Apple hat kürzlich seine neuesten iPhone-Modelle im Rahmen einer Keynote in Cupertino vorgestellt – darunter aber keine aktualisierte Version der beliebten AirPods. Was mit den kabellosen InEars in Zukunft alles möglich sein könnte, zeigt nun eindrucksvoll die Konkurrenz, genauer gesagt der chinesische Hersteller Huawei. Letzterer mischt insbesondere in den letzten Jahren den Smartphone- und Zubehör-Markt auf und bietet vergleichsweise überdurchschnittlich gut ausgestattete Geräte zu einem günstigen Preis.

Am 16. Oktober dieses Jahres will Huawei nun nicht nur seine Smartphone-Reihe Mate aktualisieren, sondern gleichzeitig auch die neue Generation der eigenen Freebuds, den kabellosen Bluetooth-InEars, vorstellen. Ein wenig wirken die Huawei Freebuds 2 wie ein kreativer Klon der Apple AirPods, vor allem, was Bauart, Farbe und Transportcase angeht – allerdings wird klar, dass das neue Huawei-Modell weitaus mehr auf dem Kasten hat als Apples aktuelle Generation. Und damit deutlich aufzeigt, was alles mit den kleinen Ohrstöpseln möglich ist.

Offiziell werden die Huawei Freebuds 2 erst am 16. Oktober 2018 vorgestellt werden, doch das Magazin Winfuture lieferte bereits vorab einige Infos und erste Produktbilder. Spannend sind die Huawei Freebuds 2 vor allem deshalb, weil sie mittels Qi-Standard kabellos im Case aufgeladen werden können. Zudem wird es möglich sein, das Ladecase auf das neue Huawei Mate 20 (Pro) aufzulegen und es dort kabellos aufzuladen. Bei Verwendung eines Ladekabels mit USB-C sollen die InEars binnen zwei Stunden komplett wieder aufgeladen sein, beim Wireless Charging sollte man etwa drei Stunden einplanen.

Kaufpreis soll bei etwa 150 Euro liegen

Ein weiteres tolles Feature der Huawei Freebuds 2 ist eine KI-gestützte Spracherkennung, die in Verbindung mit den beiden neuen Smartphone Mate 20 bzw. Mate 20 Pro funktionieren soll. Die nur jeweils 4,1 Gramm schweren, 4,3 cm langen und 1,86 cm breiten Ohrhörer verfügen dazu über einen integrierten Knochensensor, der die Stimme des Users erfasst und sie daher von Stimmen aus der Umgebung unterscheiden kann. Neben der Wiedergabe von Musik lässt sich auch der Google Assistant steuern, der beim neuen Smartphone-Modell Mate 20 Pro im Fokus stehen soll.

Zudem werden die drahtlosen InEars über das Hi-Res Wireless Audio-Protokoll (HWA) verfügen und damit Bitraten von bis zu 560 Kbps unterstützen. Bei aktiv genutzter HWA-Funktion können die Freebuds 2 bei der Musikwiedergabe etwa drei Stunden lang genutzt werden, durch die Verwendung des Ladecases zum Nachladen sollen so insgesamt 20 Stunden möglich sein. Im Standby-Betrieb halten die Kopfhörer 15 Stunden ohne weiteres Nachladen durch. Integriert ist außerdem eine Rauschunterdrückung für Wind- und Umgebungsgeräusche, um störungsfreie Telefonate garantieren zu können.

Der Verkaufspreis der Huawei Freebuds 2 wird aller Voraussicht nach bei etwa 150 Euro und damit in etwa auf gleicher Höhe wie Apples AirPods liegen. Man darf gespannt sein, ob sich der Konzern aus Cupertino ebenfalls noch in diesem Jahr etwas Neues zu den AirPods einfallen lässt. Eine Qi-Ladefunktion über die Rückseite eines iPhone XS (Max) oder XS wäre auf jeden Fall ein tolles Feature, das Apple sich von Huawei abgucken könnte.

Kommentare 15 Antworten

  1. Ist ja immer toll was die Chinesen angeblich so auf dem Kasten haben. Außer kopieren und dann später eine verbesserte Version auf den Markt bringen nämlich nichts. Alles wird nur abgekupfert, ähnlich designt, und dann als angeblich tolles Ding auf den Markt geworfen. Nunh sollen diese Dinger fast genausoviel kosten wie die Apple Originale, da überlege ich mir mehr als 2x ob ich mir diese billigen Chinesenkopien hole. Ist bei Handys genauso. Ich streite nicht ab das die Handys gut sind, aber bei den Preisen dafür, bei der Allerweltssoftware Android und beim Wiederverkauf des Geräts zeigt sich der Unterschied zwischen Chinesenplastik und dem Original. Huawai entfacht hier nur ein Strohfeuer, ein Gegner für Apple…….Sicherlich nicht. Sieht man ja auch an den Mergen die die beiden Unternehmen mit ihren Produkten einfahren.

    1. „allerdings wird klar, dass das neue Huawei-Modell weitaus mehr auf dem Kasten hat als Apples aktuelle Generation“ – DAS ist bei dir also „alles wird nur abgekupfert“… ?‍♂️

      1. Airpods sind zwei Jahre alt, natürlich sind sie abgekupfert und kommen moderner daher, mehr auch nicht.

        Ok, benenne ein originales globales China Produkt welches kein CopyCat ist … viel Glück.

    1. „allerdings wird klar, dass das neue Huawei-Modell weitaus mehr auf dem Kasten hat als Apples aktuelle Generation“ – DAS ist bei dir also „sehr gut kopieren“… ?‍♂️

  2. So ist es, Respekt würde ich denen zollen wenn die eine ganze Serie von selbstentwickelten, selbstdesignten Produkten auf den Markt bringen würden die Apple technisch das fürchten lehren. Aber sowas können die nicht, selbst sowas wie die vielgescholtene Notch wird kopiert um wenigstens so zu tun als wäre man etwas. Einfach nur billig…..was aber wie gesagt, nichts daran ändert das die Geräte sicherlich gut sind….nur eben keine Konkurrenz.

  3. Tja wenn man Entwickelt dann wirds teuer.
    Also Billig und Kopieren oder Teuer und Entwicklung leisten.
    Ich sehs bei der Firma wo ich Arbeite.
    Unsere Entwicklung kostet. Das muss auf den Teilepreis aufgeschlagen werden.
    Trotzdem ist es gut dass es Billige Hersteller gibt denn so wird auch Apple klar gemacht dass die Preise nicht ins unermessliche getrieben werden können. Konkurrenz bzw. Mitbewerber beleben das Geschäft.

  4. Was ist hier los? Auf China hinrotzen und glauben das Apple leicht wo anders produziert? Oder von abkupfern oder Designklau bei Kopfhörern sprechen?! Also echt Leute, die haben dort schon Jahrzehnte lang Kopfhörer produziert bevor Apple überhaupt mal auf die Idee kam in dem Sektor Fuß zu fassen. Also bei aller Apple liebe, solch Kommentare wie hier habe ich das letzte mal vor 25 Jahren in der „Bravo“ Zeitschrift in deren Leserbriefen gelesen. ?

  5. Welche Firma welches Teil wo produziert oder produzieren lässt, interessiert mich überhaupt nicht.
    Auch wer wem über die Schulter schaut oder „abkupfert “ lässt mich als Verbraucher völlig kalt.
    Ich möchte nur für mein sauer verdientes Geld einen adäquaten Gegenwert haben.

  6. ich hatte 8 Jahre lang Iphones…nur irgendwann wollte ich mal was neues, weil die Iphones halt echt immer gleich aussehen (keine Frage hochwertiges Design, edle Verpackungen etc.)

    Aber irgendwann gestand ich mir mal ein, dass ich eigentlich nur telefoniere, Musik höre und viel fotografiere. Und dann kam das Mate20 Pro auf den Markt welches ich mir einfach mal näher angesehen hab.
    Die Kooperation mit Leica, und der Verbau einer Tripple Camera ist alles andere als „biliger“ Nachbau. Denn das hat iphone heute, meines Wissens nach, noch in keinem Iphone drinnen.

    Es bleibt am Ende jedem selbst überlassen wofür er sein Geld ausgeben möchte.
    Ich hab meinen Wechsel nicht bereut zudem es ja nicht so viel günstiger war. Das Huawei hatte einen Neuwert von 1000€ als es herauskam…nicht viel günstiger als iphone.

    Es ist und bleibt eine Konsumentenentscheidung 🙂

    Hab mir grad die airpods gekauft, aber es fehlen halt leider einige Funktionen, die halt nur via iphone kompatibel wären (Akkustand Anzeige etc.). Finde es super, dass Huawei nachzieht und eine neue Generation abgestimmt auf die Huawei Serien bringt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de