Im Video: Microsofts Word, Excel und Powerpoint für das iPad

Was lange währt, wird endlich gut. Dieser Satz passt perfekt auf das gestern veröffentlichte Office für iPad.

Gestern Abend hat Microsoft auf einem Presse-Event Office für iPad (Word, Excel, Powerpoint) vorgestellt. Alle wichtigen Informationen haben wir gestern schon zusammengefasst, heute möchten wir euch die Funktionen und die Handhabung der Applikation noch einmal im Bewegtbild zeigen. In unserem Video (YouTube-Link) könnt ihr sehen wie Office auf dem iPad funktioniert.

Microsoft Office für iPad im Video

Office für das iPad wurde von Grund auf neu und speziell für das iPad entwickelt. Das spiegelt sich auch deutlich in der Bedienung wieder, die wirklich intuitiv und einfach von der Hand geht. Alle Funktionen sind über das Menü erreichbar, wobei die Optionen natürlich für die entsprechenden Apps je nach Anwendungsmuster variieren.

Das Bearbeiten vorhandenen Dateien oder auch das Erstellen neuer Dokumente funktioniert auf dem iPad wirklich kinderleicht. Mit einfachen Klicks und Gesten sind Bilder hinzugefügt, frei im Text platziert, Texte dekoriert, Tabellen erstellt, Übergänge ausgesucht und Hintergründe angepasst. Hier hat sich Microsoft wirklich toll optimierte Office-Apps für das iPad präsentiert.

Microsoft Word

Abgesehen von der monatlichen Gebühr finde ich die Office-Lösung von Microsoft um Längen besser als die angebotenen Applikation von Apple (Pages, Numbers, Keynote). Die Aufmachung ist viel übersichtlicher, die Bedienung intuitiver – auch die vielen Vorlagen können in Office überzeugen. Klar, wer zwischendurch mal ein Dokument editieren oder anlegen möchte, kommt auch mit den iWork-Apps von Apple gut aus.

Power-User, die die Office-Suite auch unter Windows und OS X nutzen, sollten aber über ein Abonnement nachdenken, denn das Zusammenspiel ist wirklich perfekt gelöst. Die Dokumente werden zentral im OneDrive gespeichert und können so auf jedem Gerät geöffnet und weiterverarbeitet werden ohne Konvertierungsverluste zu verzeichnen.

Microsoft 365 Abonnement wird vorausgesetzt

Das Verwenden von Word, Excel und Powerpoint macht allerdings nur dann Sinn, wenn ihr ein Microsoft 365 Abonnement abgeschlossen habt, da ihr ansonsten keine Bearbeitungen vornehmen könnt. Pro Monat verlangt Microsoft 10 Euro, optional ist die Zahlung von 99 Euro pro Jahr möglich. Die Zahlung könnt ihr übrigens bequem per iTunes veranlassen, da ihr das Abo direkt in den Apps abschließen könnt: Pikant: Apple schnappt sich dann natürlich gleich die üblichen 30 Prozent der Einahmen. Für uns Nutzer ist das vorteilhaft, als großer Apple-Konkurrent hätten wir von Microsoft eine andere Lösung erwartet – so kann man durch reduzierte iTunes-Karten immerhin ein wenig zahlen. Eine einmalige Bezahlung, selbst wenn es 20 Euro pro App wären, würde bei der breiten Nutzermasse aber deutlich besser ankommen.

Wie dem aus sei, unser Fazit lautet: Die Office-Apps für das iPad sind wirklich eine Bereicherung für den App Store. Wer tagtäglich mit Office-Dokumenten hantiert und auch mobil arbeiten möchte, kommt um ein Abonnement kaum herum. Auch wenn sich der Preis gewaschen hat, bekommt ihr eine so gut wie perfekte Office-Lösung, die nahtlos mit den Desktop-Versionen zusammenarbeitet. Wirklich Sinn macht der Einsatz aber wohl nur bei Unternehmen, die zwingend auf das Microsoft-Format und perfekte Kompatibilität zwischen den Plattformen angewiesen sind. Alle anderen fahren mit dem Gratis-iWork-Paket, das Apple zu jedem neuen iOS-Device mitliefert, deutlich besser.

Microsoft Excel

Kommentare 22 Antworten

  1. stimme voll und ganz zu was abo angeht. bereue bis jetzt nichts! nur eins vermisse ich in den microsoft-apps, naemlich die anbindung anderer clouddienste ausser hauseigenes onedrive und nas (mag smb nicht)…

  2. Für den PrivatUser ist Office Schrott. Für denjenigen, der beruflich dazu „gezwungen“ wird und wo es von der Firma bezahlt wird, kann es eventuell gut sein.

  3. was habt Ihr für eine Kamera genommen, das Video ist so unscharf, da kann man nicht mal die Unterschrift unter den Programmen erkennen,

    1. Das Video ist in 1080p verfügbar. Wenn du an iPhone oder iPad schaust, kann es gut sein, dass YouTube ne andere Qualität wählt. Schau es dir am Desktop-Rechner nochmal an 😉

  4. Ich sehe den Sinn als Privatperson nicht. Ich habe Word am PC und das gratis. Wenn ich wirklich Dokumente bearbeite, brauche ich mehr als die 10 Zoll und dann habe ich auch gerne eine große Tastatur.

    Aber mal davon abgesehen, würde ich niemals 100€ jährlich für den Mist zahlen. Einmalig – okay vlt.

    Kenne aber auch nicht die Vorteile von Office 365 gegenüber dem ganz normalen Office, was bei den meisten schon beim PC dabei war oder man via Uni gratis erwerben konnte.

      1. Danke für deinen Beitrag, Sinnloseres kann man wirklich nicht schreiben. Jeder kann seinen Standpunkt zum Thema äußern, nur du schaffst es nicht wohoo – gut gemacht :’D

          1. … Ihr Kiddies nervt… Wen bitte interessiert hier, wie angeblich dein Name ist.

            Fdf und stfauli gebt euren Eltern bitte das iPad zurück. Ihr schreibt doch selbst nur Mist.

      2. Wer mit dem Kopf dabei ist, lese sich bitte nochmal obigen Beitrag durch, dann versteht er auch meine Worte.
        Ich hasse es einfach, wenn jeder seinen undurchdachten nicht reflektierten Mist absondert. Das stiehlt einem über den Tag einfach Zeit.
        Wie kann man sich über eine Tablet-Version monieren, indem man die nichtvorhandene Tastatur moniert? Oder den kleineren Bildschirm?
        Und sich dann über ein Modell aufregen, welches man weder kennt, noch durchschaut. Aber hauptsache kommentieren. Das regt mich auf.

  5. Bleibt nur zu hoffen, dass Privatanwender sich nicht vor die Abo-Geldvernichtungsmaschine spannen lassen und damit bei MS ein nochmaliges Nachdenken über ihr Vermarktungskonzept bewirken.
    Bislang nutze ich MS Office auf drei Rechnern mit einem Product Key, wieso das nicht auch auf zwei Rechnern und einem Tablet gehen sollte ist mir unverständlich.

    In dieser Form – als Abo – leider völlig indiskutabel für mich. Schade.

    1. 100% ACK

      Leider scheinen die Leute das nicht zu sehen… :(((
      Wer Software mietet begiebt sich – auf Gedeih und Verderb – in die Hände der Software-Riesen. Was heute „nur“ € 10.– kostet, für das kann morgen (wenn’s nur noch Software-Mieter gibt ) praktisch jeder beliebige Preis verlangt werden! Wie beim Auto und dem Treibstoff…

  6. Für Firmen mag das okay sein, aber für Privatanwender ist das Abomodell ein Faß ohne Boden. Ich könnte mir eher vorstellen, pro Dokument zu zahlen, alSo z.B für 99ct das Recht, 20 Dokumente zu erstellen, ohne Zeilmit.

    1. Das ist wohl auch hauptsächlich für Geschäftsleute konzipiert, als Privatanwender (ausgenommen diejenigen, die immer das maximale an Funktionen haben möchten, selbst wenn sie es nicht nutzen) hat man das mit Funktionen überfrachtete MS Office noch nie wirklich gebraucht, vor allem nicht seit es Gratis Alternativen wie Openoffice oder Libre Office gibt! Für das bisschen Korrespondenz, das man als privater Nutzer so hat, reicht Pages völlig aus!
      Ich habe Microsoft Office früher mal benutzt, seit dem es Open Office gab, hab ich es nicht mehr verwendet und seitdem ich einen Mac habe nutze ich das übersichtlichere Pages, das reicht mir völlig!
      Private Nutzer wird man mit diesem Abomodell sicher kaum ködern können!

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