Mein Weg zur eigenen Wallbox: Über Planung und Nachbarn

Ich lasse eine Charge Amps Halo installieren

Das Thema E-Mobilität beschäftigt mich nun schon seit über einem Jahr. Ziemlich genau vor zwölf Monaten habe ich meinen neuen Skoda Octavia Plugin-Hybrid beim Autohändler abgeholt. Ein Auto, das für meine kleine Familie perfekt geeignet ist. Denn wir können es in der heimischen Garage an der Haushaltssteckdose aufladen und sind nur selten mehr als 50 Kilometer pro Tag unterwegs. So fahren wir meistens elektrisch, haben im Fall der Fälle aber keine Probleme, was die Reichweite anbelangt. Für uns quasi der Einstieg-Light in die Welt der E-Mobilität.

Nun haben wir den nächsten Schritt gemacht. Vor einigen Monaten ist das schwedische Unternehmen Charge Amps, ein Hersteller von Wallboxen, auf mich zugekommen. Sie haben mir den Test einer Charge Amps Halo angeboten. Definitiv eine andere Größenordnung als ein Bluetooth-Lautsprecher oder ein USB-C-Hub für den Mac. Und am Ende fehlt mir hier auch einfach der Vergleich zu anderen Wallboxen, um euch ein richtiges Fazit zu liefern. Daher möchte ich euch in diesem und zwei weiteren Artikeln viel mehr vermitteln, wie die Installation der Wallbox bei uns zuhause abgelaufen ist, auf welche Details man achten muss und ob es sich gelohnt hat.


Die Bestandsaufnahme: Das Kabel reicht nicht

Wer bei sich Zuhause eine Wallbox installieren möchte, sollte zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen lassen. Im Zweifel macht das ein Elektriker kostenlos oder für einen kleinen Obolus. Ich habe das, nachdem ich die KfW-Förderung für die Installation von Wallboxen beantragt hatte (aktuell leider nicht mehr möglich), bereits im vergangenen Jahr erledigen lassen. Das Ergebnis war ernüchternd: Von unserem Reihenhaus wurde nur ein 3-adriges Kabel zur rund 25 Meter entfernten Garage gelegt. Für die Installation einer Wallbox wird allerdings ein 5-adriges Kabel mit einem passenden Querschnitt (je nach Länge) benötigt. Hier muss ich zurückblickend leider sagen, dass wir bei der Planung der Elektroinstallation schlecht beraten wurden. Mit ein wenig Voraussicht wären so erheblich weniger Aufwand nötig gewesen – und auch die Kosten wären viel geringer ausgefallen.

Die Akquise: Welche Nachbarn machen mit?

Es war also relativ schnell klar, dass ein neues Kabel verlegt werden muss. Bei der Installation einer Wallbox ist das wohl der Bereich, der je nach Haus am individuellsten ist. Möglicherweise habt ihr die Garage direkt am Haus und der Weg vom Hausanschluss ist nicht besonders weit? Möglicherweise muss sogar nur durch eine Wand gebohrt werden?

Bei mir sah es deutlich anders aus: 25 Meter Tiefbau. Ein großer Posten auf meiner Rechnung, der aber erneut sehr individuell ausfällt. Die Entfernung ist nicht einmal das große Problem, viel mehr die Tatsache, dass Pflastersteine zur Seite geschafft und wieder eingesetzt werden mussten. Und das eben nicht nur auf dem eigenen Grundstück, sondern auch über fremdes und gemeinschaftliches Eigentum.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Laut dem Wohneigentumsmodernisierungsgesetz kann euch kein Miteigentümer mehr in die Suppe spucken und die Installation einer Wallbox verhindern, nur weil ihm das nicht passt. In einer Eigentümergemeinschaft gibt es zwar ein Mitspracherecht rund um die Installation, aber eben nur über das „wie“ und nicht das „ob“.

Ratsam ist es auf jeden Fall, mögliche Nachbarn mit ins Boot zu holen, auch wenn diese möglicherweise noch gar kein E-Auto oder einen Plugin-Hybrid fahren. Denn was nicht ist, das kann ja noch werden – und auch für die Nachbarn ist euer Installationsvorhaben am Ende vielleicht eine günstige Möglichkeit für eine Investition für die Zukunft. In meinem Fall haben sich meine zwei direkten Nachbarn angeschlossen, so konnten wir uns einen Teil der Tiefbaukosten teilen. Für mich hat das eine ordentliche Ersparnis bedeutet. Es hat sich also definitiv gelohnt, etwas Zeit und Aufwand in die Akquise zu stecken.

Eigenleistung, Komplett-Angebot oder irgendwas dazwischen?

Als nächstes haben wir uns gemeinsam mit dem Thema beschäftigt, wie die Installation durchgeführt wird. Die Option der Eigenleistung haben wir relativ schnell ausgeschlossen – und das hatte vor allem zwei Gründe: Der Graben führt über einen Fußweg zu insgesamt acht Häusern, die gesamten Arbeiten sollten also schnell erledigt sein. Zudem mussten Pflaster, Split und Schotter aufgenommen werden. Hier mal ein kleiner Ausblick auf das, was bei uns so los war:

Gerade der Tiefbau ist aber durchaus eine Option, selbst tätig zu werden und Geld zu sparen. Wenn der Weg für das Kabel nur über das eigene Grundstück führt und man sich Zeit lassen kann, ist es durchaus eine Option, selbst zum Spaten und zur Schaufel zu greifen. Insbesondere dann, wenn man vielleicht nur einige Meter durch den Vorgarten oder über die Wiese buddeln muss und gar keine Steine aus dem Weg geschafft werden müssen.

In unserem Fall hat sich relativ schnell herausgestellt, dass die Kollegen des jungen Start-Ups Lade-Express aus unserer Nachbarstadt Essen einen ziemlich guten Komplett-Preis bieten. Selbst wenn ein Teil der Arbeiten von einer anderen Firma etwas günstiger angeboten worden wäre, hätten wir wohl auf das Komplett-Angebot zurückgegriffen. Insbesondere im Hinblick auf eventuelle Verzögerungen durch verschiedene Auftragnehmer. Denn schließlich sollten Zuwege und ein Teil des Garagenhofs nur für kurze Zeit in eine Baustelle verwandelt werden. Generell kann es natürlich nie schaden, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen – egal ob einzelne Posten oder das komplette Programm.

Im nächsten Teil: Es wird gebuddelt und gebohrt

Die Entscheidungen für einen Komplett-Service hat die Angebotserstellung und Planung für uns natürlich erheblich vereinfacht. Im Prinzip mussten wir nur einen Termin vereinbaren und das Angebot absegnen, den Rest hat Lade-Express für uns erledigt. Und wie genau das gelaufen ist, das werde ich euch im nächsten Teil von meinem kleinen Abenteuer berichten. Solltet ihr bis dahin konkrete Fragen haben, könnt ihr diese natürlich gerne in den Kommentaren posten.

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Kommentare 29 Antworten

  1. Sehr interessanter Artikel, freue mich schon auf die nächsten Teile 🙂
    Bei mir Stand das Thema im letzten Sommer auch an und zum Glück hatte mein Vatter damals beim Bau der Garage dran gedacht, ne Starkstromsteckdose verbauen zu lassen, sodass bei mir keine großen Umbauarbeiten notwendig wurden. Hat den einen oder anderen Euro gespart.

    1. Ja, darüber ärgere ich mich am meisten. Nicht unbedingt über mich selbst, sondern eher über das Bauunternehmen und die Elektro-Firma. Von dem Geld für Tiefbauarbeiten und Bagger hätte man auch eine Woche in den Urlaub fahren können, den ganzen Aufwand nicht mit eingerechnet. Also, denkt beim Hausbau bitte an ein ordentliches Kabel in die Garage.

      Ich habe übrigens direkt noch ein Netzwerkkabel in die Garage legen lassen. Hat auch seine praktischen Vorzüge, dazu mehr in einem der weiteren Artikel.

    2. Hallo Fabian, ich habe auch zwei Wallboxen bei mir zuhause installiert. Eine in der Garage direkt neben dem Wechselrichter und die andere draußen. Ich habe alle Kabel Quer durch das Haus selber gezogen und habe teilweise richtig geflucht, wie man denn so ne Sch… machen kann freiwillig.

      Hab aber auch auf dem Dach eine Riesen PV Anlage von 10KWP, die ich jetzt noch erweitern will um mindestens 5kwp. Und meine Anlage ist perfekt ausgerichtet nach Süden und hat den perfekten Winkel. Sollte es bei euch passen mit der Sonne, investier das Geld.

  2. Ich hab bei uns 17m (inkl. im Haus) 5x10mm2 selbst verlegt. Davon waren ca. 10m außen. Ein wahrer Kraftakt und nur weil es auf meinem Grundstück war, haben wir es auch selbst gemacht. 5x10mm2 Erdkabel ist aber auch wirklich störrisch.
    Wir hatten in der Garage nämlich auch nur 5×1,5mm2. Was uns damals vor 17 Jahren geritten hat, keine Ahnung.
    Egal. Jetzt hängen zwei Wallboxen mit einer Gesamtleistung von 22KW an der Wand und ich denke für die Zukunft ist alles okay (nicht jede hat 22KW, die sind im Lastverbund so geschaltet). Natürlich darf man die 22KW nur nach dem Förderjahr schalten.
    Gekostet hat uns die ganze Aktion wegen der Förderung und der Eigenleistung inkl. Elektriker gerade mal 500 Euro + Förderung. War also durchaus erschwinglich.
    Cooler Bericht und man sieht mal, dass man es mit Willen doch schafft.
    BTW – wir laden fast immer nur mit 3,6 kW 1-phasig weil das jetzige Auto nur 1-phasiges Laden erlaubt, aber auch weil die PV Anlage das Auto dann vollständig versorgt, so dass wir zum allergrößten Teil nie dazukaufen müssen. Trotzdem so schön Hybridfahrzeuge sind, sie sind nur ein Kompromiss und mach einem Jahr bereuen wir fast, nicht damals gleich ein richtiges E-Fahrzeug geleast zu haben.
    Gr STR

    1. STR, ich wollte gern auch 22kw haben und man hat mir gesagt, ich bekomme nur 11KW gefördert.

      Und meine sind auch im Verbund geschalten, also 11KW an einer Dose und 5,5kw an zwei Dosen getrennt. Vielleicht trenn ich das mal noch mit zwei Automaten, dass ich jeweils 11KW ziehen kann.

      Da ich alles alleine gemacht habe und er nur die Kabel nehmen musste und zusammen stecken, hab ich mit Förderung glaube ich knapp 150€ bezahlt.

      1. Du bekommst wie ich nur 11KW gefördert. Aber nach einem Jahr kannst Du auf 22KW gehen. Die Förderung verlangt von Dir die Mindestnutzung laut Förderantrag für 1 Jahr! Also meine waren in der SW auf 11KW beschränkt. 6 Monate vor Ablauf des Jahres habe ich den Antrag auf Änderung von 11 auf 22KW gestellt, da die Zusage nur 6 Monate gilt. Nach genau 1 Jahr nach Inbetriebnahme der Wallboxen (Man muss halt genau auf das Datum achten) sind die Boxen dann auf 22KW hochgestellt worden. Aber wie erwähnt, werde ich aktuell noch selten nutzen. Wer weiß aber was in ein paar Jahren ist und da die Anzahl der 22KW Zusagen in der Straße begrenzt ist, hab ich die mir halt geschnappt. Das kannst auch Du!
        STR

  3. Schön geschrieben, bin schon auf den nächsten Teil gespannt. Bei uns ist es generell etwas einfacher. Vom Haus bis zu den Garagen liegt nur unser eigener Garten, also der der Eigentümergemeinschaft. Selbst wenn sonst keiner mitspielt könnte man ein eigenes Kabel vom Haus zu den Garagen legen. Leider aber haben die Stadtwerke schon bestätigt, dass die Kabel in der Straße gar nicht für die Auslastung vorgesehen sind. 🤷‍♂️

    1. 11KW sind nur anzeigepflichtig und sofern Eure Zuleitung zum Haus nicht vom 2.WK stammt, werden da auch 16A pro Leitung locker durchgehen.
      22KW wie bei mir sind genehmigungspflichtig, und da kann es sein, dass man das nicht genehmigt bekommt. Aber prinzipiell wüsste ich nicht, warum Dir das verwehrt werden sollte.
      Standard zu Hause sind 11KW und das sollte eigentlich immer gehen, wenn Euer Haus mit eine entsprechende Zuleitung hat.
      Da würde ich nochmal nachhaken, warum sie so etwas sagen. Und den Elektriker würde ich fragen welche Zuleitung und Absicherung das Haus hat. Bei uns sind es zB. 50A und die Zuleitung ist 5x16mm2.

      1. Ja, das denke ich auch. Ein Hausanschluss für ein einzelnes (Reihen-) Haus hat normalerweise um die 30KW, wenn ich mich recht erinnere. Bei Mehrfamilienhäuser muss ja mehr sogar mehr reingehen.

      2. Laut Stadtwerke ist die Infrastruktur in unserer Straße nicht gegeben. Da unser Mehrfamilienhaus aus den 60ern ist und die Stromleitungen dementsprechend alt aussehen bin ich mir nicht sicher ob denn die Zuleitung zum Haus ausreichend ist. Zumindest waren beide Punkte für mich bisher Argumente gegen ein E-Auto.

        1. Immer schwierig. Ich bin der Meinung, basierend auf meinen Recherchen vor 2 Jahren, was aber nicht heißt, dass es tatsächlich so ist, dass der Netzbetreiber sicherstellen muss, dass Du 11KW Wallboxen nutzen kannst. Aber Recht haben und Recht bekommen sind zwei unterschiedliche Dinge.
          Wie alt Dein Haus ist, ist ja nur eine indirekte Angabe über die Hauszuleitung. Wenn Euer Haus z.B. nur mit 32A abgesichert ist, dann wären 11KW auch keine Problem.
          Eigentlich dürfen sie Dir die 11KW nicht verwehren, sofern Dein Hausanschluss entsprechend abgesichert ist. Für die Straße ist der Netzbetreiber verpflichtet (so war meine Meinung) sicherzustellen, dass jeder Hausanschluss 11KW Wallboxen betreiben können muss. Daher würde ich den Netzbetreiber anschreiben und fragen, auf welcher Grundlage er eine 11KW Wallbox verweigert und darauf bestehen, denn das wäre auch ein erheblicher Wertverlust für Eure Immobilie und ganz und garnicht zeitgemäß.
          Also abhaken würde ich an Eurer Stelle das Thema nicht, ganz im Gegenteil würde ich da mehr Wille gegenüber dem Netzbetreiber zum Ausdruck bringen. Und wie gesagt, die Prüfung des Hausanschlusses sollte jeder Elektriker in 2 min erledigen können. Dran bleiben! Das ist Dein gutes Recht.

  4. Hatte mal bei meinem Vermieter nachgefragt zum Thema Laden. Es sind dort 64 Wohnungen mit fünf Eingängen vorhanden, also Strom wäre da. NEIN, das geht nicht. Da es ja mehrere 10.000€ kosten würde. Mir persönlich hätten ja ~3kW gereicht, wollte ja kein HPC Laden hinstellen.

    1. Also das mit den mehreren 10.000 Euro, das glaube ich nicht. Selbst ein Vermieter kann dir die Installation einer Wallbox nicht verbieten. Er kann höchstens verlangen, dass du nach dem Auszug alles wieder zurück baust.

      1. @Fabian, das habe ich mir nicht ausgedacht. 1-2.000€ da wäre ich ja noch dabei. Es wurde ja nix hinterfragt oder mal vernünftig darüber geredet.

  5. Nach meinem Kenntnisstand steht gesetzlich jedem eine Lademöglichkeit zu.Gerade für Mehrfamilienhäuser.
    Da muss der Vermieter durch ob er will oder nicht.

    1. Das ist auch mein Kenntnisstand. Kosten der Installation muss man halt selbst tragen und der Vermieter kann verlangen, dass alles wieder zurück gebaut wird, wenn man auszieht. Wenn es tatsächlich solche Vermieter geben sollte…

  6. Bei uns war die Wallbox Installation easy, da sie direkt am Haus angebracht wurde mangels Garage. Habe ne Fronius Wattpilot, weil die PV dann auch von fronius gesteuert wird.

    1. Ich hab auch den Fronius und Wattpilot, PV Überschuss-Laden ist ne feine Sache. Undnich kann Dir den Ohm-Pilot empfehlen um dein Warmwasser mit Dem Überschuss zu heizen.

  7. Wir haben nur zwei Parkplätze (ohne Dach oder Garage) hintereinander, die auch noch durch ein fremdes Grundstück von unserem getrennt sind. Dessen Parkplatz inklusive Garage befindet sich aber auf der anderen Seite seines Grundstücks.
    Und so eine Wallbox sozusagen öffentlich zugänglich anzubringen (ein Fußweg führt ohne Trennung an unserem Parkplatz vorbei) finde ich auch etwas gefährlich und öffnet mutwilligen Beschädigungen ja Tür und Tor.
    Daher klappt das bei uns wohl nicht.

    1. Viele Wallboxen sind öffentlich zugänglich. Bei unserer Aussenbox (wir haben auch eine innen) kann man das Kabel fest verriegeln und Laden ist nur über die App oder ein RFID Chip möglich.
      Am Ende kostet die Wallbox etwa 1000 Euro und sich generell dagegen zu entschieden, weil eventuell die Box durch Vandalismus beschädigt werden könnte, halte ich in der Erwägung für nicht angemessen. Ich kenne auch nicht wirklich jemand, der damit Problem gehabt hat und gelesen hab ich davon auch nicht. Es ist halt wie ne große Steckdose und die reißt ja auch nicht jeder aus der Wand. Das sollte kein wirklicher Grund sein. Was wollen die Leute denn machen? Größter Schaden wäre ja dann der Wert der Box und da steht das Auto gefährlich auf dem Parkplatz.

  8. Der Fronius Wattpilot ist leider auch absolut NICHT gegen Diebstahl gesichert., also wenn du den abziehst, Kabel abschneidest kannst du die irgendwo neu anschließen mit Sicherheit.

    Ich werd mir echt noch was eingefallen lassen, wie ich die sichern kann.

    Da lag nen Bügel dabei, wo das Kabel rein kommt und dann nen Schloss davor. Mit Beschreibung haben sie es da leider ne so.

    1. Was für ein Bügel? Hab das den Elektriker machen lassen und die haben alles mitgenommen an Verpackung. Die haben keinen Bügel dagelassen.
      Aber so ein Kabel durchschneiden kostet auch Überwindung. Ist auch gehörig Strom/Spannung dahinter.

      1. Richtig. Kann mir auch nicht vorstellen, dass da jemand versucht ein unter Spannung stehendes Kabel durchzuzwicken. Zumal das Kabel so stark ist, das bekommst net so einfach durch. Das Risiko geht doch niemand ein 🙄 Wie dumm müsste man da sein. Ich kann auch die Easee Boxen mit so einem kleinen Schloss absichern. Ab da schütze ich andere davor keinen Blödsinn zu machen. Mutig wer da ran geht. Quasi schützt sich die Box selbst.
        Ich dachte eher man hat Sorgen, dass die jemand kaputt haut. Diebstahl schließe ich eigentlich aus. Man kann ja für Geld viel machen, aber an offenen Leitungen herumhantieren wird keiner machen.

  9. wir haben in einem Bungalow mit 25 Metern Abstand zur Garage und zwei Wallboxen, neuem Zählerschrank in der Garage und zwei Zählern auch noch zwei Starkstrom- und zwei LAN-Kabel zwischen Haus unf Garage verlegen lassen. Jetzt haben wir aber auch zwei 22KW-Wallboxen auf der Auffahrt und hätten uns für das Geld einen neuen Golf zum Basispreis kaufen können. Aber wir sind happy!!

    1. Respekt. Einmal ordentlich gemacht. Hat schon was. Aber das hat wirklich soooo viel Geld gekostet? Am Ende muss natürlich das Gesamtpaket für den Kunden passen, aber wenn das alles wirklich so um 20K gekostet hat, dann hoffe ich, dass die Wallboxen ein Leben lang halten 🤣

      1. Es waren knapp 18.000 Euro und es gab damals noch 2x 2.000 Euro Förderung und da waren auch noch 22KW erlaubt. Mit dem Spritpreis aus der Zeit hatten wir kalkuliert, dass sich alles in 4 Jahren gerechnet hat. Die Wallboxen von Mennekes kann ich zumindest nicht empfehlen.

        Außerhalb vom WLAN kann man diese nur per VPN bedienen und das Ding ist alles andere als smart – technisch mag das Ding vielleicht top sein, aber von der Software her ist leider Steinzeit angesagt.

    1. Nein, aktuell nicht. Ich hatte es aber beantragt, als es noch ging – und bis Mai Zeit, meine Unterlagen einzureichen. War natürlich praktisch 🙂

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