Nuki: Intelligentes Türschloss kann offiziell vorbestellt werden

Wer seine Haustür per App oder Smartwatch öffnen will, sollte einen Blick auf Nuki werfen.

Noki

Aufgrund von Patent- und Rechteverletzungen musste Noki in Nuki („new key“) umbenannt werden. Nokia hatte sich gegen den Noki-Namen erfolgreich gewehrt. Doch heute wollen wir den Fokus darauf legen, dass das intelligente Türschloss jetzt offiziell im hauseigenen Webshop vorbestellt werden kann.

Durch die Kickstarter-Kampagne haben 2038 Unterstützer ingesamt 385.524 Euro dazu beigetragen, um das Projekt zu verwirklichen. Im Dezember dieses Jahres sollen alle Unterstützer nach dem Eingang der Bestellungen beliefert werden. Wer die Kickstarter-Aktion verpasst hat, kann jetzt aber auch offiziell über den Webshop bestellen. Das angepeilte Lieferdatum ist hier Februar 2016, auch hier werden die Bestellungen nach dem Eingangsdatum abgearbeitet – somit kann der Termin auch etwas weiter nach hintern rutschen.

Nuki öffnet das Türschloss per Smartphone

Nuki wird dabei auf der Innenseite der Tür auf dem Schloss angebracht. Der dort platzierte Schlüssel wird nach Betätigung per Smartphone automatisch gedreht, innerhalb von drei Sekunden ist die Tür geöffnet. Dabei ist im Gegensatz zu anderen Systemen kein Ausbau des vorhandenen Zylinders nötig und auch an der Haustür müssen keine Veränderungen vorgenommen werden. Die Hersteller empfehlen Nuki nur an Türschlössern mit Not- und Gefahrenfunktion anzubringen. Steckt ein Schlüssel von innen, kann man hier dennoch von außen aufschließen – und umgekehrt.

Noki Detail

Die Steuerung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth und wahlweise WLAN, selbst mit dem zuvor vorhandenen Schlüssel lässt sich die Tür weiterhin öffnen. Wer seine Tür von überall aus öffnen und schließen möchte, muss zusätzlich die Nuki Bridge einsetzen. Zusätzlich gibt es auch den Nuki Fob, ein kleiner Schlüsselanhänger mit Bluetooth, der zuvor per App konfiguriert werden muss, dann aber komplett ohne Smartphone die Tür öffnen kann. Besonders praktisch für Kinder oder Leute ohne Smartphone.

  • Nuki Keyturner für 149 Euro
  • Nuki Bridge für 99 Euro
  • Nuki Combo (Keyturner+Bridge) für 229 Euro
  • Nuki Fob für 39 Euro
  • zum Online-Store

Auch wir haben die Hersteller bei Kickstarter sehr früh unterstützt und sind schon gespannt, wie sich das intelligente Türschloss in der realen Welt schlägt. Wer sich jetzt auch für Nuki entscheidet, kann direkt über den Webshop bestellen, der Versand innerhalb der EU kostet 10 Euro. Habt ihr Nuki unterstützt? Werdet ihr Nuki noch unterstützen? Was haltet ihr von der Idee?

Nuki im Video


(YouTube-Link)

Kommentare 37 Antworten

    1. Ich muß mich bei solchen Kommentaren immer sowas von zurückhalten nicht in totalen Sarkasmus zu verfallen. Wenn du was billiges zum Spielen suchst nimm eventuell Ü-Eier, Yps-Hefte oder ein Happy-Meal. Wenn du was anständiges haben möchtest zahle den Peis dafür – vor allem wenn du nicht ansatzweise dazu in der Lage bist zu beurteilen was für ein Wert dahinter steckt. Bitte beachten: ich hab mich wirklich extremst zurückgehalten.

  1. Keine positive Meinung. Versteh ich das richtig? Wenn von innen ein Schlüssel steckt, der Nuki jedoch aus Batteriegründen nicht anspricht, kann ich die Tür dennoch von aussen öffnen? Also mit nem zweiten Schlüssel. Ich bin mir sicher, dass sowas an meinem Zylinder nicht geht….auch an der Wohnzimmertür bspw. würde der innen steckende Schlüssrl den Zylinder soweit blockieren, dass ich von aussen keinen Schlüssel mehr einführen kann. Das wär ja fatal. Zum Anschaffungspreis käne dann noch Türöffnung durch Fachbetrieb?

    1. An meiner Haustür würde es gehen.
      Mein Doppelhaus Partner macht es mit einem Abus System vor.
      Allerdings mit Fernbedienung.
      Ist übrigens ähnlich teuer.

    2. Eben deswegen liefert der Hersteller den Hinweis, das Schloss nur an Türen zu installieren, die eine solche „not- und Gefahrenfunktion“ aufweisen, um ein ausschließen zu verhindern, wenn auf der anderen Seite bereits ein Schlüssel steckt. Das geht tatsächlich nicht an allen Türen, bei uns zuhause würde es meines Wissen auch nicht gehen…

  2. Die Idee ist super, den Zylinder tauschen gegen einen mit Not-/Gefahrenfunktion ist kinderleicht – aber der Preis einfach zu hoch. Bei 99 Euro bin ich definitiv dabei!

    1. Entschuldige bitte – ob der Preis zu hoch ist kannst du wirklich nicht beurteilen – das du nicht bereit bist den Preis zu bezahlen ist ok. Aber erwarte deshalb bitte nicht das der Hersteller sein Produkt verschenkt.

  3. Ja und ja. Es wird aufgeschlossen und auch die „Falle“ geöffnet. Ist die Türe etwas unter Druck, springt sie auch auf.
    Seit Jahren besitze ich das Abus-System (unter dem Namen der Fa. Conrad). Dies funktioniert mit Code und Schlüsselanhänger genauso wie das Nuki. Das Türschloss sollte innen etwas vorstehen, damit die drei Schrauben festen Halt haben. Das Nuki wird dann über Schlüssel und Schloss gestülpt und dreht dann den Schlüssel.
    Bisher hatte ich mit dem Abus keinerlei Probleme und hoffe dies ebenfalls, als Unterstützer, mit dem Nuki zu haben.
    Warten wir den Dezember ab.

    1. Ich hab nur den Keylocker geholt ohne Bridge. Geht nur mit BT. Sehe kaum Sinn von der Ferne meine Tür zu öffnen. Daher begrenzt sich das Risiko.
      Grüße STR

      1. Stelle dir vor du bist im Büro oder sonst bei einer Arbeit – das Telefon klingelt, dein Kind ist dran, steht vor der Türe und hat seinen Schlüssel nicht dabei …

        1. Tja, das ist natürlich ein Beispiel, aber dafür kauf ich so ein System nicht. Da bereitet man sich generell vor, auch ohne Fernzugriff. Darauf würde ich mich nämlich so eh nicht verlassen. Für mich reines Marketing, für andere vl. mehr.

          Mir geht’s um die Bequemlichkeit. Ich hab lange nachgedacht die Bridge zu kaufen, aber mein Leben lang habe ich den Fernzugriff so nicht benötigt, jetzt auch nicht. Meine Kinder kennen noch unsere Nachbarn 🙂
          Aber es ist ein plausibler Grund, nur für mich irrelevant.
          Aber der Hinweis ist berechtigt. Danke.
          Grüße
          STR

        2. Und… Da fällt mir noch ein: soweit ich das verstanden habe kann ich, sofern die Kinder dann mal im Smartphonealter sind, eine Einmalöffnung zuschicken. Das würd ja reichen. Ein Kind vergisst gerne mala den Schlüssel aber niemals sein Handy 🙂 Gott sei Dank sind meine noch zu klein für ein Handy, aber die Generation ist definitiv reif dafür…
          STR

  4. Ich bleibe beim konventionellen Schlüssel, da muss ich nicht erst BT einschalten um aufschließen zu können! Zudem ist abends wenn ich heim komme der Akku meist eh ziemlich leerXD

    1. BT ist doch mit FSE zB im Auto eh an. Dann geh ich zur Tür und die geht allein auf oder über die Mitteilungszentrale ein Klick.
      Ich hatte das Glück für 99 Euro 🙂

      Grüße
      STR

    2. Und ja… Der Schlüssel ist deshalb nicht oldschool. Es ist wie vieles ein Gadget. Versteh zB auch nicht warum bei allen das Wetter vom aktuellen Ort auf dem Desktop abgebildet ist. Das kenne ich von aktuellen Ort meist 🙂
      Gruß STR

  5. Würde echt drüber nachdenken bei unseren alten Dicken Holzeingangstür… Wenn unser Schlüssel nicht eh schon harken würde… Denke muss da erstmal nen neuen Zylinder oder gar ne neue Tür reinsetzten.

      1. Hihi! Jo jetzt les ich’s auch… Vielleicht sollte man nicht alles ins Micro quatschten, wenn Siri schon schlafen gegangen ist & mal wieder selbst tippen. ??

    1. Amerikanische Türschlösser haben völlig andere Maße als die in Europa. Somit dürfte das hier nicht passen. Es gibt noch ein System hier am Markt das allerdings nur über Funksender zu öffnen ist, und wo du auf jeden Fall einen anderen Zylinder brauchst, da er in der Wohnung überstehen muss. Name fällt mir gerade nicht ein, sollte es aber bei Conrad geben.

  6. Wenn man dann auch mal mit einem anderen Handy mit der gleichen App und Zugangsdaten sein Schloss öffnen kann, wäre das System perfekt. So könnte man mal schnell zum Nachbarn gehen und dessen Smartphone leihen, wenn man sich ausgeschlossen hat.

  7. Da Frage ich mich jetzt wie das da genau mit Sicherheit ausschaut. Auf dem Video haben die gesagt, dass es genauso sicher wie online Banking ist. Dazu bin ich nicht wirklich überzeugt. Zuerst habe ich mir gedacht, na da werden Schlüsseldienste pleitegehen, aber jemand muss noch die Zylinder austauschen.

  8. Erstens: viele Türen haben zwei Schlösser. Zweitens: es ist ziemlich teuer. Drittens: ich zweifele daran, dass es so sicher ist.
    Mal sehen, wie es funktioniert

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