PayPal überarbeitet eigene App und vereinfacht das Senden & Empfangen von Geld

Der Bezahlservice PayPal hat Änderungen für die eigene App angekündigt. Das erwartet euch.

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Wenn ich online einkaufe, zahle ich liebend gern mit PayPal. Das ist schnell, sicher und unkompliziert. Ebenfalls klasse: Wenn man Freunden ein paar Euros schuldet, zum Beispiel für einen gemeinsamen Einkauf, kann man mit PayPal das Geld schnell an Freunde senden oder direkt von Freunden einfordern. Das finde ich ungemein praktisch, allerdings muss jeder einen PayPal-Account haben.

Jetzt hat PayPal in einem Blogbeitrag die Neuheiten der PayPal-App angekündigt. Nachdem PayPal vor mehr als zwei Jahren die runderneuerte Version 6.0 vorgestellt hat, gibt es nun wieder ein großes Update. Die neuen Funktionen können in Australien und Italien schon ausprobiert werden, hierzulande müssen wir uns noch ein wenig gedulden, die überarbeitete App soll in den nächsten Wochen auch hier erscheinen.

Neues Layout wird in den kommenden Wochen ausgerollt 

Das neue Design vereinfacht den Zugriff auf das Guthaben und Benachrichtigungen, außerdem kann man jetzt vom Startbildschirm sofort auf die Schaltflächen „Geld senden“ und „Geld anfordern“ zugreifen. Praktisch: Ihr könnt euren Kontakten jetzt ein eigenes Bild hinzuzufügen, um Verwechslungen zu vermeiden. Falls euer Kontakt kein Bild hinzugefügt habt, könnt ihr nun selbst eins wählen.

Die PayPal Mobile App bleibt der schnellste, einfachste und sicherste Weg, um Geld an oder von PayPal-Nutzern auf der ganzen Welt zu senden oder zu empfangen. Und mit erweiterten Authentifizierungsfunktionen, 24/7 Betrugsüberwachung und sofortigen Kontobenachrichtigungen haben Kunden die Gewissheit, dass ihr Geld genau dort ist, wo es sein sollte.

PayPal bereitet sich wohl auf den Start von Apple Pay vor und möchte die Kunden halten. Im Herbst wird Apple Pay ja auch in Deutschland starten, ob Apple Pay Cash auch hierzulande an den Start gehen wird, ist bisher noch unklar. Hier handelt es sich um eine starke Konkurrenz für PayPal, denn mit Apple Pay Cash kann man über iMessage ganz einfach Geld an Freunde mit einem iOS-Gerät senden.

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Kommentare 6 Antworten

  1. Ich habe PayPal den Rücken gekehrt, da mit die Betrugsmöglichkeiten zu unübersichtlich wurden.
    Auch Aussagen von PayPal wie z.B.: „Wenn Sie jemandem die Erlaubnis erteilen 50€ abzubuchen, kann derjenige auch 2000€ abbuchen.“ finde ich merkwürdig.
    Ist mir bei einem Streitfall tatsächlich von der Hotline gesagt worden!

    Ich habe inzwischen die deutsche Alternative PayDirekt gewählt. Funktioniert wunderbar und ist im Steitfall hoffentlich seriöser.
    Verbreitung ist natürlich derzeit noch nicht mit PayPal vergleichbar.

  2. Bei PayDirekt geht die Verbreitung tatsächlich gegen 0 und mir fehlt der Glaube, dass sich das noch ändern wird. Ich gebe PayDirekt noch ein Jahr, dann wird es heimlich still und leise wieder eingestellt – ist doch bereits jetzt ne Tot-Geburt einiger deutscher Banken.

  3. Paypal unterstütz die Betrüger, ich habe das zweimal erfahren müssen. Zu dem ist Paypal keien Bank. Man kan dort ein Konto mit einer Wegwerfmailadresse eröffnen und damit Geld hin und herschieben.

    1. Da kann ich Uwe nur zustimmen. Zudem werden die AGBs regelmäßig geändert, so dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, das gilt was vor einiger Zeit noch galt.

  4. Ich finde, dass PayPal die Kosten nicht transparent darstellt. Z.B. soll das Senden und Empfangen an bzw. von Freunden ja eigentlich kostenlos sein. Als ich aber mit der Funktion „Geld anfordern“ einen Betrag von einem Freund angefordert und erhalten habe, wurde mir davon eine Gebühr abgezogen.

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