Setlists: Praktische App für Musiker listet Songs, Lyrics und Akkorde für Konzerte

Die sogenannte Setlist ist gleichzusetzen mit dem geplanten Ablauf eines Konzerts. Mit der App Setlists kommen Musiker auf der Bühne nie in Verlegenheit.

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In vielen Fällen sind es kleine Notizen oder ein Zettelchen, die die Reihenfolge der zu spielenden Songs während eines Live-Auftritts markieren. Mit der Universal-App Setlists (App Store-Link) können Musiker jedoch auch das iPhone oder iPad nutzen, um den genauen Ablauf samt einiger Zusatzfunktionen im Auge behalten zu können. Setlists lässt sich kostenlos aus dem App Store herunterladen und benötigt neben etwa 65 MB an freiem Speicherplatz auch iOS 8.0 oder neuer. Eine deutsche Lokalisierung wurde bisher noch nicht umgesetzt, dafür gibt es aber eine iPhone 6-Anpassung.


Mit Setlists kann nicht nur das Programm und der Ablauf eines Konzertes samt Lyrics und Gitarren-Akkorden für die einzelnen Songs erstellt, sondern auch gleich ein ganzer Katalog des eigenen Repertoires angelegt werden. Möchte man allerdings gleich mehrere Setlists kreieren, beispielsweise, weil man unterschiedliche Programme je nach Auftrittsort spielt, und diese auch noch über mehrere Geräte hinweg synchronisieren, wird ein einmaliger In-App-Kauf von 14,99 Euro für die Pro-Version von Setlists fällig. Wer die App bereits kostenpflichtig in Version 1.x genutzt hat, bekommt das Pro-Feature gratis.

Im eigenen Katalog können verschiedenste Informationen zu einem Song aufgelistet werden, beispielsweise die Dauer, die BPM, Titel und Künstler, Lyrics und auch Gitarren-Akkorde. Geht es dann auf die Bühne, lässt sich ein Live-Modus der Setlist aufrufen, der hinsichtlich seiner Ansicht vom Nutzer konfiguriert werden kann. Schriftart und -größe, farbliche Darstellung der Lyrics und auch die Akkord-Informationen können so variiert werden, dass alles während des Konzerts gut abzulesen ist.

Setlists bietet Dropbox- und iCloud-Backup sowie einen Apple Watch-Support

Das Darstellen der Lyrics und Akkorde erfolgt im Fullscreen-Modus und kann mit Hilfe verschiedener Tools automatisch voranschreiten – sollte man so mit seinem Instrument beschäftigt sein, dass keine Hand frei bleibt zum manuellen Fingerwisch zur nächsten Seite. Wer über ein Bluetooth-Fußpedal verfügt, kann dieses zum Weiterblättern im Song verwenden, es lässt sich alternativ aber auch ein automatisches Scrolling einsetzen, dessen Geschwindigkeit vom Musiker bestimmt werden kann.

Damit keine Songs des Repertoires verloren gehen, besteht eine Möglichkeit, einen iCloud- oder Dropbox-Sync als Backup zu nutzen, zudem können einzelne Songs als txt- oder rtf-Datei aus verschiedenen Quellen, darunter Dropbox, Box und Google Drive, in Setlists importiert werden. Ebenfalls möglich ist ein Weiterleiten eines Songs per E-Mail oder ein Ausdruck mit kompatiblen AirPrint-Druckern. Wer nur zwischendurch einen kleinen Blick auf den nächsten Song im Programm werfen will, findet darüber hinaus auch eine Apple Watch-Anbindung, um diese Infos am Handgelenk darstellen zu können.

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Kommentare 8 Antworten

    1. Ich hab durchaus auch schon Bands und Musiker-Kollegen gesehen, die ein iPad anstelle eines Notenständers nutzen. Dieses steht dann meist sogar relativ unauffällig zwischen Mikrostativen oder ähnlichem und bieten sicherlich einige Vorteile. Alternativ kann man eben auch beides machen, wenn kein iPad vorhanden ist oder man lieber von Papier spielt. Da hat man dann das iPhone neben den Noten auf dem Notenständer und alle weiteren Infos immer sichtbar.

  1. Schreibt doch von Sachen, bei denen ihr euch auskennt……

    Wir nutzen seit Jahren ipads onstage für setlists und als prompter und probetool undundund.

    Dafür ist der setlist Maker die App schlechthin. Einfach grandios. Und noch besser als onsong ?.

  2. @Gerry: bei vielen professionellen Coverbands mit ipads
    absolut üblich. Man kann sogar alle Geräte auf der Bühne vernetzten und umgeschaltet wird per Bluetooth Fußtaster. Mein Tip wäre allerdings auch Set List Maker.

  3. Wir benutzen seit Jahren Onsong. ImProberaum und auf der Bühne. Haben auch Setlist getestet aber das könnte uns nicht Überzeugen. Onsong bietet unglaublich viel. Beim anwählen eines Songs werden zum Beispiel per Midi die Sounds des Keyboards automatisch eingestellt. Aber das sollte jeder selber testen und dann für sich entscheiden.

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