Über die praktische Banking-App für die Menüleiste, SimpleBanking, haben wir bei uns im Blog bereits mehrfach berichtet. Mit Version 2.0.5 bekommt die macOS-App vor allem an den Stellen Feinschliff, die im Alltag schnell nerven können. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Aktualisierung der Konten: Wartete bislang ein Konto auf eine Freigabe im Browser, mussten auch die übrigen Konten stillstehen. Jetzt öffnet sich die erforderliche Bank-Freigabe in einem eigenen Fenster, und das ohne Cookies und ohne Browserverlauf. Das Aktualisieren soll dadurch wieder unmittelbar reagieren.
Ebenfalls neu ist die stärkere Verzahnung mit typischen Mac-Workflows. Kontostand, letzte Umsätze und eine Übersicht der Konten lassen sich direkt über Raycast, Spotlight oder einen Kurzbefehl abrufen. Praktisch dabei: Für diese rein lesenden Aktionen greift SimpleBanking auf den bereits lokal vorhandenen Datenbestand zurück. Ein erneuter Bankabruf oder eine Freigabe ist dafür nicht nötig.
Ein kleineres, aber sichtbares Update gibt es bei den Händler-Logos. SimpleBanking berechnet die Grafiken jetzt exakt in der Pixelgröße, in der sie tatsächlich angezeigt werden. Dadurch sollen die Logos deutlich schärfer aussehen. Gleichzeitig werden besonders breite Markenlogos nicht mehr ungünstig abgeschnitten. Das ist kein spektakuläres Feature, dürfte die Oberfläche aber etwas aufgeräumter wirken lassen.
Multibanking wächst weiter

Mit Version 2.0.5 erweitert sich außerdem die Liste der unterstützten Banken und Finanzdienstleister. Neu hinzu kommen unter anderem UniCredit, Bank Austria, BAWAG, easybank, DZ Bank, Volkswagen Financial Services und Viva.com. Darüber hinaus unterstützt SimpleBanking nun 44 weitere Institute in acht Ländern außerhalb Deutschlands. Die App bleibt damit ihrem Multibanking-Ansatz treu und lässt Konten verschiedener Anbieter in einer gemeinsamen Ansicht zusammenlaufen.
Wie wir schon mehrfach berichtet haben, setzt SimpleBanking grundsätzlich darauf, Banking möglichst unauffällig in den Mac-Alltag einzubauen. Neben Menüleiste und neuen Spotlight- beziehungsweise Raycast-Funktionen gibt es ein Desktop-Widget, das die Saldo-Karte direkt auf den Schreibtisch bringen kann. Hinzu kommt simplesend für SEPA-Überweisungen aus der Menüleiste, inklusive IBAN aus der Zwischenablage, Empfängervorschlägen und Live-Saldo beim Tippen. Die eigentliche Freigabe erfolgt weiterhin bei der jeweiligen Bank.
Auch für KI-Workflows bringt SimpleBanking interessante Voraussetzungen mit: Über MCP können KI-Assistenten die Umsätze auswerten, während die Daten laut Produktbeschreibung das Gerät nicht verlassen. Grundsätzlich bleibt die App kostenlos, wer simplesend nutzen möchte, zahlt einmalig 15 Euro statt eines Abos. Im Zuge des Entwickler-Geburtstags gibt es derzeit mit dem Code 2BXEBA53 fünf Prozent Rabatt auf den den simplesend-Kauf. SimpleBanking ist als native macOS-App für macOS 14.0 oder neuer auf der Website des deutschen Entwicklers Maik Klotz verfügbar, läuft auf Apple-Silicon- und Intel-Macs und wird als Open-Source-Projekt angeboten.
