Es gibt mal wieder Neuigkeiten von Sonos. Okay, so neu sind sie vielleicht nicht, denn bereits in den vergangenen Wochen sind die neuen Hardware-Produkte durchs Netz gegeistert. Neben den Over-Ear-Kopfhörern Sonos Ace Ultra auch die Sonos Beam der dritten Generation, die ebenfalls den Namenszusatz Ultra erhält. Aber was steckt eigentlich drin?
Sonos Beam Ultra bekommt echtes 7.1.2 Dolby Atmos
Neben der kleinen Sonos Ray und der großen Sonos Arc erfreut sich die Sonos Beam seit Jahren großer Beliebtheit. Jetzt gibt es ein ordentliches Hardware-Update. Die Soundbar ist jetzt mit neun individuellen
Treibern ausgestattet. Darunter befinden sich zwei dedizierte nach oben gerichtete Treiber, die echtes 7.1.2 Dolby Atmos und wärmeren Bass liefern.
„Ein neu gestalteter Center-Kanal sorgt für klarere Dialoge, mit vier Stufen von KI-gestützter Sprachverbesserung für mehr Klarheit und Nachtmodus für lange Nächte“, heißt es in einer Pressemitteilung von Sonos. Natürlich kann ein Heimkino-Setup mit der Sonos Beam Ultra nachträglich durch weitere Komponenten ergänzt werden, etwa einen Subwoofer oder Rear-Lautsprecher. Letzteres ist jetzt übrigens auch mit tragbaren Speakern wie dem Sonos Move 2 oder Sonos Play möglich.
Mit einem Preis von 699 Euro ist die Sonos Beam Ultra leider auch deutlich teurer. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt ab dem 29. September.
Das kann der Sonos Ace Ultra Kopfhörer
Die große Neuerung beim Over-Ear-Kopfhörer ist sicherlich die Headphone Engine 2. Mit der kann man den Kopfhörer direkt mit dem Sonos System verbinden, aktuell aber noch im Early-Access-Modus. Mit nur einem Tastendruck wechselt der Sound vom Sonos System auf den Kopfhörer und wieder zurück – ohne Smartphone.
Außerdem ist der Ace Ultra mit einem von Sonos entwickelten 40mm-Treiber, adaptivem ANC mit zehn Mikrofonen und bis zu 35 Stunden Akkulaufzeit mit eingeschaltetem ANC ausgestattet. Der Preis liegt bei 449 Euro.
Sonos 27: Neues Audio-Betriebssystem mit neuen KI-Möglichkeiten
Neben den neuen Produkten stellt Sonos heute auch ein neues Betriebssystem für seine Hardware vor. Sonos 27 bringt eine neue Reihe von Funktionen mit sich, die die offene Plattform und Anpassungsfähigkeit erweitern: KI-Steuerung durch mehrere Assistenten und Agenten, neue Möglichkeiten, Sound im Haus zu bewegen und eine neu gestaltete App.
„Mit dieser Sonos Integration können Menschen ChatGPT bitten, überall in ihrem Zuhause von ihrem Smartphone oder Computer Musik abzuspielen, ohne das Gespräch zu verlassen“, sagt Atty Eleti, Produktleiter für ChatGPT Voice bei OpenAI. „Es ist eine einfache Möglichkeit, im Moment zu bleiben, und wir freuen uns, es Sonos Nutzern auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.“
Ebenfalls spannend ist die neue Systemfunktion Sonos Fabric, die es Sonos Produkten ermöglicht, einander zu erkennen und sich an den Moment anzupassen. Im Herbst sollen zwei neue Features eingeführt werden, die darauf aufbauen:
Headphone Linking (im Early Access) verbindet Sonos Ace Ultra direkt mit dem Sonos System und ermöglicht es den Hörern, Sound von nahegelegenen Lautsprechern auf den Kopfhörer und wieder zurück wechseln zu lassen.
Sonos Positioning Technology nutzt Hochfrequenzschall, um den Standort eines Lautsprechers zu erkennen und seine Funktion im System entsprechend zu verändern. Dies ermöglicht es, kompatible tragbare Lautsprecher sofort als Surround Lautsprecher zu nutzen, wenn sie richtig positioniert wurden.


