Studie: 73 Prozent der Deutschen nutzen Macs am Arbeitsplatz

Wahlfreiheit des Arbeitsgeräts oft nicht üblich

Dass bei uns in der appgefahren-Redaktion ausschließlich Apple-Geräte für die tägliche Arbeit zum Einsatz kommen, dürfte bei einem Apple-Blog nicht verwunderlich sein. Aber wie sieht es im generellen Arbeitsleben in Deutschland und weltweit aus? Stehen in Büros mehrheitlich Macs und MacBooks auf den Schreibtischen, und bieten Unternehmen ihren Angestellten die Möglichkeit, frei wählen zu können? Diesem Thema hat sich eine aktuelle internationale Studie von Jamf, einem Anbieter für Apple-Gerätemanagement-Software, gewidmet, bei der 2.000 Angestellte in neun Ländern, davon 300 aus Deutschland, befragt wurden.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Studie: Neun von zehn Angestellten (94 Prozent) in Deutschland würden eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen, wenn sie dafür frei ihr Arbeitsgerät wählen dürften. Umgerechnet in Geldwert sind die Befragten in Deutschland bereit, auf durchschnittlich 110 Euro ihres Gehalts zu verzichten. Der weltweite Durchschnitt beträgt 95 Euro. Ganzen 86 Prozent der Beteiligten ist die Wahl des eigenen Arbeitsgeräts sehr wichtig, allerdings bieten lediglich 48 Prozent der deutschen Unternehmen entsprechende Mitarbeiterwahlprogramme an.


Apple-Geräte werden mehrheitlich bevorzugt

Hätten sie die Wahlfreiheit, würden mehr als die Hälfte der deutschen Studienteilnehmer und -teilnehmerinnen (54 Prozent) ein Apple-Gerät als Desktop-Rechner wählen, als Laptop würden sich 63 Prozent ein Apple-Gerät wünschen, und 64 Prozent der Befragten würden beim Mobiltelefon Apple bevorzugen.

Die Realität in weltweiten Büros sieht anders aus: Am wenigsten sind Apple-Geräte als Desktop-Rechner in französischen Unternehmen vertreten. Nur 55 Prozent der Studienbeteiligten nutzen einen Apple-Rechner am Arbeitsplatz. In den USA sind es 70 Prozent, in Deutschland 73 Prozent, und in Großbritannien sogar 79 Prozent. Bei der Nutzung von Apple-Geräten als Laptop ist das Verhältnis nahezu umgekehrt. Hier sind die USA (75 Prozent) und Frankreich (73 Prozent) an der Spitze, gefolgt von Deutschland (61 Prozent) und Großbritannien (55 Prozent).

Angestellte, die von anderen Geräten auf Apple-Geräte umgestiegen sind, geben zu 85 Prozent an, eine Verbesserung festzustellen. Genannt werden etwa eine verbesserte Produktivität (83 Prozent), Selbstständigkeit (84 Prozent) und Kreativität (85 Prozent). Jamf-CEO Dean Hager erklärt dazu:

„Die Erfahrung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wird mehr als je zuvor durch die von ihnen verwendete Technologie bestimmt. Angestellten die Wahl zu lassen, mit welcher Technologie sie arbeiten, hat auch für Arbeitgeber einen großen Wert. Das Angebot von Wahlprogrammen in Zusammenarbeit mit den richtigen Technologiepartnern kann Unternehmen dabei helfen, Talente zu gewinnen und zu halten und gleichzeitig die Kreativität und Produktivität […] zu steigern.“

Der vollständige Bericht zu den internationalen Studienergebnissen steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Was für einen Rechner bzw. Gerät nutzt ihr an eurem Arbeitsplatz? Habt ihr die Möglichkeit, selbst mitbestimmen zu können, welches Arbeitsgerät ihr verwenden wollt? Wir sind gespannt auf eure Kommentare zu diesem Thema.

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Kommentare 48 Antworten

  1. Gewiss doch 😂
    Windows wird in Deutschland fast gar nicht in Arbeitsstätten verwendet. Nicht in der Industrie. Nicht bei Ärzten oder Banken. In Behörden erst recht nicht. Alle nehmen Apple.

  2. Ich arbeite in einem größeren Maschinenbau-Unternehmen. Ich kenne weder einen Kunden, noch einen Lieferanten, der komplett bzw. zum größten Teil auf Apple setzt.

    1. Ich arbeite in der Software-Entwicklung. Selbst die Android-Entwickler bevorzugen MacBooks. Es gibt ein paar Exoten, die sich dann ihr Custom Linux auf nem Nicht-Mac einrichten, aber die sind selten.

      Will jetzt nicht sagen dass das Repräsentativ ist, aber die Branchen unterscheiden sich da schon sehr stark. 73% erscheint mir allerdings auch sehr viel.

    2. Bei uns im mittelständischen Maschinenbauunternehmen sind es gerade mal 5%. Und in heterogenen Netzwerken gibt es immer noch Probleme mit Fileservern und SMB – Total ärgerlich. Auch das auslagern von _DS_Store Files nervt gewaltig. Das man das nicht mit einer Einstellung im Finder unterbinden kann, sondern auf Sondertools zugreifen muss – eine Zumutung.

    3. Ich arbeite in einem Krankenhaus Deutschlands größten privaten Krankenhausbetreibers.
      Hier gibt es noch reichlich Software von Medizinprodukteherstellern, die bspw. ein Windows oder einen alten Internet Explorer benötigen, um lauffähig zu sein – und das nur, weil es keine Updates auf bspw. Microsoft Edge gibt. Ich nehme an, die paar MacBooks, die unsere Azubis hier bekommen, fallen da nicht wirklich ins Gewicht.
      Selbst in den Chefetagen gibt es nur Laptops von Dell mit Windows 10… und das firmenweite ausrollen von Windows 10 hat schon erheblich gedauert.
      Das in Deutschland 73% der Unternehmen auf Apple-Hardware setzen (können), möchte ich da bezweifeln.
      Da wäre mal interessant, an wen die Studie/Umfrage adressiert war. Wohl nur irgendwelche StartUps…

  3. Kann ich nicht nachvollziehen. In meinem Elektronik Betrieb mit >1200 Leuten am Standort und mehreren Tausend weltweit haben fast alle Windows PCs / Laptops (ich würde sagen 98%, mit 2% Mac Nutzer in den USA). Sowohl in der Produktion, als auch im Büro und in der Entwicklung ist das so. Von anderen (Groß-)Betrieben bei uns in der Gegend (Unterallgäu) weiß ich auch nichts anderes. In kleinen Büros, Startups usw. kann es durchaus sein, dass Macs genutzt werden. In der Industrie bei uns in Deutschland? Definitiv: Nein.

  4. Bei allem Wohlwollen für Apple – bleibt bei der Wahrheit!
    Solche Studien taugen noch nicht einmal den Strom, der verbraucht wurde, um so etwas zu schreiben!

  5. „Diesem Thema hat sich eine aktuelle internationale Studie von Jamf, einem Anbieter für Apple-Gerätemanagement-Software …“

    1. international und dann ganze 2000 Angestellte befragt, sehr aussagekräftige Studie!
    2. Anbieter für Apple-Gerätemanagement-Software, in welcher Branche sind denn die 2000 Angestellten tätig?

    Eine Studie die man sich hätte sparen können, die Anzahl der Befragten ist viel zu gering und welche Berufszweige sollen denn da alles vertreten gewesen sein?

  6. Ich arbeite in einem großen internationalen Unternehmen mit 6 stelliger Mitarbeiterzahl und keine aus anderen Großunternehmen die IT Ausstattung. Wer auch immer diese Statstik erstellt hat. Diese hat unter Garantie nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Never ever stimmt diese Prozentzahl!!!

  7. Das kann auf keinen Fall stimmen! Ich bin selbst Architekt, meine Mitarbeiter und ich nutzen in unserem Atelier ausschließlich Geräte von Apple. Ich komme viel rum und achte interessiert darauf, welche Geräte in anderen Firmen zum Einsatz kommen. Ich würde behaupten, nicht einmal in der Kreativbranche sind es 73%, in anderen Branchen sind Apple-Geräte nach wie vor eine Seltenheit, in der Industrie benutzt man gar keine Macs. (iPhones/iPads und Macs muss man natürlich getrennt voneinander betrachten.)

  8. Das ist nun wirklich Quatsch! Es reicht doch, sich mal im Alltag umzusehen, um festzustellen, das mit Sicherheit nicht mehr als die Hälfte aller Firmen Macs in die Büros stellen! Seid so lieb, editiert oder entfernt diesen Beitrag, damit macht man sich nun wirklich unglaubwürdig 🙁 .

    1. Btw, ich sage das als Mitarbeiter im IT-Sektor, wir haben die volle Wahlfreiheit und nichtmal da überwiegen die Apple-User (von denen ich einer bin).

  9. Ich habe gerade eine Umfrage in meinem Büro gemacht: 100% Nutzen ein iPad und ein iPhone.
    Anzahl der befragten: 1

    Allein die Headline müsste eigentlich von Freddy stammen. Fängt Mel jetzt auch mit solch Unsinn an? Reicht nicht ein Troll in der Redaktion?

  10. „…davon 300 aus Deutschland, befragt …“ 🤣😂🤣
    Das heißt von denen hatten 219 einen Mac (irgendwo).
    Und das wird dann auf Deutschland hochgerechnet?
    Was ne selten dumme Milchmädchenrechnung.
    Was genau waren diese 219 Personen mit Mac denn beruflich?
    Lass mich raten: Influencer, YouTuber, Journalisten, Designer, Zeichner… das ist schon mal das ganz typische Klientel, noch n paar Privatpraxen, Waldorfschulen (und Vergleichbare)… Ende Gelände.
    Ich bin noch in keiner Verwaltung/ Behörde/ Schule/ Rentenkasse/ Krankenkasse/ Arztpraxis/ Krankenhaus (Private ausgenommen) über irgendwelche Macs gestolpert. Warum? Weil die meiste Hardware mit Mac gar nicht kann, gleich gar nicht Systemübergreifend und dort auch nach Anschaffungspreis/ günstigster Anbieter eingekauft wird.
    Selten so gelacht.

    1. Also ich denke auch, dass diese „Studie“ totaler Quatsch ist. Aber ich habe 2 Ärzte (Hautarzt & Urologe) die nutzen iMacs. Aber das sind echt die Ausnahmen, alle anderen Ärzte bei denen ich bin, nutzen Windows PCs

  11. @Mel – Ich glaube weiter an Dich. Deine Berichte sind bisher die Besten. Auch was teils die Auswahl betrifft. Aber das hier ist wirklich Quark😂Also vergeben und vergessen. Auf zum nächsten tollen Bericht von Dir😃

    1. Du glaubst weiter an copy&paste? Okay. Das bisherige Highlight war der Artikel über die neuen Apple-Prozessoren aus Silikon. Aber der hier ist auch nicht schlecht.

      1. @Salix
        Natürlich nicht;-) Ich find aber die Themenauswahl bei Mel ab und an ganz gut. Da geht’s auch mal um sicherheitskritische Themen. Liest man viel zu selten.

        1. @tom: Bri der Themenauswahl magst Du Recht haben. Nur versteht leider Mel nichts von Sicherheit, sie schreibt nur irgendwelche (Marketing-)Texte ab. Daher schreibt sie auch regelmäßig, dass „VPNs die Privatsphäre schützen“ oder dass etwas „lediglich mit AES128“ verschlüsselt ist.

  12. Das quasi alle Menschen auf ein Teil des Gehalts verzichten würden, um auf einen Mac umzusteigen, entspringt wohl auch eher der Marketing Idee von Jamf.

  13. Direktlink zum PDF: https://resources.jamf.com/documents/books/internationale-studie-2021_2.pdf

    „Die Demografie und Methodik der Studie wurden so gewählt, dass sie die Erfahrungen der Mitarbeiter und der IT weltweit widerspiegeln und Unternehmen aller Art zu repräsentieren.
    Von den 2.000 Befragten waren die Hälfte Apple Nutzer, die andere Hälfte nutzte keine Apple Technologie für die Arbeit.“

    Ja also wenn man gezielt 50% Apple Nutzer für die Studie auswählt, dann hat man schon mal mindestens 50% Apple Nutzer im Ergebnis. Also mal ehrlich, die „Studie“ gibt die Aussagen hier im Artikel so nicht wieder.

  14. Das ist doch alles dummes Zeug. Allein die weltweiten Marktanteile von Apple am PC Geschäft sprechen eine ganz andere Sprache. Hier beträgt der Marktanteil meines Wissens gerade einmal 10 %.

  15. >95%
    Der Rechner in sind Window PCs in Behörden und non Kreativ Firmen

    Hier mal eine kleine Auflistung wo ich es persönlich sah (Arbeite in einer Geräte Service Firma):
    Deutscher Bundestag
    Polizei
    Feuerwehr
    Arbeitsamt
    Jobcenter
    Deutsche Bahn
    Krankenhäuser
    Versicherungen

    und die < 5% Macs findet man meist in den obersten Etagen, weil sie was Cooles schickes haben wollen, nicht weil sie es brächten.

  16. Willkommen in der Apple-Blase. (Man schaut nicht mehr über den eigenen Tellerrand).
    73% von 300, das ist doch lächerlich und repräsentiert nicht ganz Deutschland.

  17. Wow, super repräsentativ!
    Ich halte die Zahlen für kompletten Quatsch.
    Apple am Arbeitsplatz kenne ich nur von den wenigen Ex-Kolleg*innen bei einem großen Call-Center-Unternehmen, die dort für den Auftraggeber Apple im Telefonsupport tätig waren. Ansonsten: Windows only.
    Auch bei vorherigen und meinem aktuellen Arbeitgeber, mehrheitlich Versicherungsunternehmen, ist der Einsatz von Macs aufgrund der Verwendung branchenspezifischer Software schlicht nicht möglich (jedenfalls nicht mit MacOS).

  18. Komme aus dem öffentlichen Dienst. In der kompletten Verwaltung sind von ca. 3000 Geräten sind vielleicht 5 Macs dabei. Davon die meisten bei den Presse-Menschen.

    Mir kommt der Wert aus dem Artikel also auch ungewöhnlich hoch vor.

  19. Ich arbeite in einem weltweit agierenden Unternehmen mit 15.000 Mitarbeitern, bei uns gibt und gab es nie nur einen AppleRechner. Bei uns ist ausschließlich Windows mit HP verfügbar…

  20. Ja ne ist klar und weil Office für Mac so top funktioniert und komplett kompatibel mit das Windows Pendant ist.

    Oder sind hier nur iPads für caféladen gemeint?

  21. Was wolltet ihr mit dem Artikel wirklich aussagen? Es ist doch sicherlich auch euch aufgefallen, dass 73% der Deutschen mit einem Apple Gerät arbeiten nicht stimmen kann, oder?

  22. Ich arbeite für ein Unternehmen, das Unternehmensberatung für Informationssicherheit und Datenschutz anbietet. Ich bin als BSI-zertifizierter Berter und Auditor seit 10 Jahren in Organisationen verschiedenster Art und Größe unterwegs, vom 20 Personen-Startup bis zum weltweiten Konzern mit 250.000 Mitarbeitern, von Kommunalverwaltungen bis zu Bundesbehörden.
    Mein gefühlter, selbstverständlich nicht repräsentativer Anteil an Macs in Deutschland, den ich wahrgenommen habe, ist bei 2-3%.

    1. Deine Schätzung des realen Anteils an Macs teile ich 👍🏼, wobei das nach Berufsgruppen dann auch noch anders ausfällt. (Etliche Null, andere 100%, denk mal an Freiberufler – 1 Mac+1 Person = 100%)

      Wer den Link (PDF) von Dude klickt, kommt von ganz alleine drauf: außer der Tatsache, dass es im Auftrag von irgendwem, irgendwo, irgendeine Befragung gegeben hat, stimmt aber auch gar nichts darüber hinaus in diesem Artikel. 😅
      Manchmal muss man vor dem (ab)schreiben auch mal selbst Recherche betreiben oder wenigstens die eigene Logik zu Rate ziehen. Im Bereich des Möglich wäre das gewesen. 😉
      Zitat:
      „Um die Bedeutung von Mitarbeiter-Wahlprogrammen und ihre Auswirkung
      auf die Zukunft der Arbeit in Unternehmen zu bewerten, beauftragte Jamf das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Sommer 2021 mit einer globalen Umfrage von 2.000 Mitarbeitern und 500 Entscheidungsträgern der IT aus dem privaten und öffentlichen Sektor.“ 💡💡💡
      Ergo es gab eine global-interne Umfrage unter IT-lern und ihren Vorgesetzten, keine 300 befragten Deutschen und auch nirgends die Rede von 73%, gleich gar nicht „aller Deutschen“. 🤫 Man kann die ganze PDF danach absuchen.
      Wie Dude feststellt – das liest sich dann ganz anders zu den im Artikel aufgestellten Behauptungen.

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