Fischer Weltalmanach: 250.000 Daten & Fakten in einer App

Über diese App werden sich auf jeden Fall alle Erdkunde-Lehrer freuen. Der Fischer Weltalmanach bietet viele Daten und Fakten auf einen Blick.

Wer sich nicht nur einfach für Länder interessiert, sondern mehr über die verschiedenen Staaten der Erde erfahren will, sollte auf jeden Fall einen Blick auf den Fischer Weltalmanach (App Store-Link) werden. Die iPhone-Applikation ist am 23. März erschienen, kostet 7,99 Euro und ist rund 35 MB groß.

Die Inhalte wurden von der Redaktion des Nachschlagewerks „Der neue Fischer Weltalmanach“, der bei Amazon übrigens 19,99 Euro kostet und ähnlichen Umfang bietet, zusammengestellt. Ich habe mir die App näher angesehen und kann wirklich sagen, dass unglaublich viele Datensätze vorhanden sind.

Insgesamt sollen es 250.000 Daten zu allen verschiedenen Staaten sein, nachgezählt habe ich natürlich nicht. Aber wer immer mal herausfinden wollte, wie die Hauptstadt von Malawi heißt, wie viel Getreide in Deutschland im Verglich zum Rest der Welt produziert wird und in welchen Länder das meiste Geld in Bildung investiert wird, ist beim Fischer Weltalmanach auf jeden Fall an der richtige Adresse.

Um an die verschiedenen Daten zu kommen, gibt es verschiedene Wege. Über das Hauptmenü kann man die Staaten entweder über eine Weltkarte kategorisieren oder gleich alle Länder in einer langen Liste anzeigen lassen – eine Suchfunktion gibt es hier leider nicht. Ebenfalls zur Auswahl stehen zahlreiche Weltränge, die sich um alle möglichen Themen drehen.

Egal ob Waldfläche, BIP, Arbeitslosenrate oder Landwirtschaft – hier kann man sich zu fast jedem Thema eine Weltrangliste der verschiedenen Staaten anzeigen lassen. Hier sehe ich noch ein kleines Verbesserungspotential: Bisher kann man die einzelnen Länderseiten (hier gibt es weitere Informationen und kleine Chroniken) nur über die Länderliste aufrufen – nicht direkt aus der Weltrangliste.

Insgesamt bietet der Fischer Weltalmanach eine breit gefächerte Datenfront mit allen erdenklichen Zahlen und Informationen. Der Preis stimmt im Vergleich zum Taschenbuch ebenfalls, daher gibt es von uns eine Empfehlung – auch wenn mit der Suche und internen Verlinkung noch ein wenig Luft nach oben ist.

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100+ Fitness-Übungen: Muskelgruppen gezielt trainieren

Gesund leben ist ohne Bewegung kaum möglich. Wer keine Zeit zum Joggen, Radfahren oder sonstige Sportarten hat, kann sich mit einigen Fitness-Übungen fit halten.

In der neue erschienenen App „100+ Fitness-Übungen“ (iPhone/iPad) kann man insgesamt 112 Übungen für den ganzen Körper entdecken. Leider wird das komplett deutschsprachige Angebote nicht als Universal-App angeboten, aber immerhin zahlt man für die beiden rund 35 MB großen Versionen den gleichen Preis – 1,59 Euro.

Nach dem Start der App zeigt sich eine Übersicht des menschlichen Körpers mit allen wichtigen Muskelgruppen. Ein Fingertipp reicht an dieser Stelle aus, um eine Muskelgruppe zu markieren, die beim Training gezielt gefördert werden sollen. Dabei lassen sich auch gleich mehrere Muskelgruppen markieren, wobei sie grün hervorgehoben werden. Natürlich kann man den Körper auch drehen, um rückseitige Muskeln zu markieren.

Passend zu den selektieren Muskelgruppen stellt die App ausgewählte Übungen vor – etwa die „Beinpresse“, das „Schiffchen“ oder den „Reverse Crunch“. Bereits in der Übersicht zeigt die App ein erstes Foto der Übungen und nennt die Muskeln, die trainiert werden.

Will man beispielsweise seine Bauchmuskeln trainieren, werden über 20 Übungen angezeigt, meist verschiedene Arten von Sit-Ups. Ein Großteil der Übungen kann man dabei sogar im heimischen Wohnzimmer durchführen, statt Hanteln oder Gewichten wird sich hier sicher ein anderer schwerer Gegenstand finden. Klasse: Jeder einzelne Schritt wird mit einem Bild und einer kleinen Beschreibung erklärt, damit man auch nichts falsch macht. Zudem lassen sich einzelne Übungen als Favorit markieren und tauchen nach Auswahl der Muskelgruppe ganz oben in der Liste auf.

Wer ein paar Minuten pro Tag investiert und noch ein paar Ideen sucht, bekommt mit „100+ Fitness-Übungen“ jedenfalls ein solides Programm, das viele passende Übungen auflistet und aufzeigt.

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Flinc: Mitfahrtzentrale und DriveNow machen gemeinsame Sache

Über Flinc haben wir zuletzt im Juli 2011 berichtet, mittlerweile ist die Mitfahrzentrale erwachsen geworden.

Im Mittelpunkt von Flinc (App Store-Link) steht natürlich die kostenlose iPhone-Applikation, die heute auf Version 1.4 aktualisiert wurde. Mittlerweile interessieren sich immer mehr große Firmen für das Angebot, heute wurde eine Kooperation mit DriveNow, einem Carsharing-Dienst, bekannt gegeben.

„Die Kooperation mit DriveNow ist ein wichtiger Schritt für flinc hin zu einem integrierten Social Mobility Network“, sagt flinc CEO Klaus Dibbern. „Das Carsharing-Angebot von DriveNow unterstreicht und erweitert die Flexibilität von flinc, besonders auf kurzen Strecken. Die flincer bekommen nun auch die DriveNow-Fahrten anderer flincer angeboten und haben damit noch bessere Chancen auf eine passende Mitfahrgelegenheit. Zudem schlägt ihnen flinc DriveNow-Fahrzeuge vor, die in ihrer Nähe sind.“

Im Gegensatz zu anderen Mitfahrzentralen setzt Flinc auf Flexibilität. Nicht immer muss es stur von Stadt zu Stadt gehen, man kann auch einfach unterwegs jemanden aufgabeln oder zusteigen.

In der neuen Version von Flinc ist es auch möglich, Fahrer und Mitfahrer nach der gemeinsamen Fahrt zu bewerten – das soll die nötige Vertrauensbasis für zukünftige Fahrten schaffen. Außerdem können Adressen nun als Favoriten gespeichert oder direkt aus dem Telefonbuch ausgewählt werden.

Zu guter letzt die Frage an euch: Habt ihr Flinc nach dem Start im vergangenen Sommer bereits ausprobieren können? Wie sind eure Erfahrungen mit dem sozialen Netzwerk der etwas anderen Art?

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Pixopush: Tolles Puzzle von 17-jährigem Entwickler

Pixopush ist ein kleines, aber feines Puzzle-Spiel mit fast 200 Leveln.

Wir freuen uns ja immer, wenn kleinere Entwickler auf uns zukommen und ihre wirklich gut gemachten Apps präsentieren. Diesmal hat uns eine Mail von Jan-Niklas erreicht. Er ist gerade einmal 17 Jahre alt, Schüler und arbeitet seit Oktober an seiner eigenen App.

Pixopush (App Store-Link) liegt seit einigen Tagen in Version 2.0 vor und kann für reduzierte 79 Cent auf das iPhone geladen werden. In mehreren Welten, die mit der Zeit immer schwerer werden, müssen fast 200 Level gelöst werden.

Die Spielidee ist denkbar einfach: Auf einem Feld muss man mindestens zwei Häuser mit einer Straße verbinden. Dabei schiebt man einzelne Felder in eine der vier Richtungen, muss dabei aber beachten, dass alle anderen Felder der Reihe ebenfalls verschoben werden.

So ist es gar nicht so einfach, die einzelnen Level zu lösen. Schon in der ersten Welt gibt es einige knifflige Level, die ich beim besten Willen nicht mit fünf Sternen bewältigen konnte. Der Einstieg ist trotzdem einfach gehalten, so dass man sich schnell mit dem Spielprinzip vertraut machen kann.

Wenn man bedenkt, dass der Entwickler gerade einmal 17 Jahre alt ist, kann man dieses Projekt eigentlich nur unterstützen. Wir würden uns noch ein paar geschmeidigere Sounds wünschen, aber sonst macht Pixopush bereits jetzt eine wirklich gute Figur.

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Für den Trip über Ostern: mTrip-Reiseführer

In knapp zwei Wochen steht Ostern vor der Tür. Viele von euch werden das lange Wochenende sicher für einen Städtetrip nutzen. Wir haben die passenden Reiseführer für euch.

Die Reiseführer von mTrip gab es schon einmal kostenlos, die letzte Preisaktion liegt aber schon über ein halbes Jahr zurück. Aber wenn wir ehrlich sind: Für einen kompletten Reiseführer zahlt man in der nächsten Buchhandlung ganz sicher mehr als 4,99 Euro – dieser Preis wird bei mTrip nämlich für eine Stadt gefordert.

Ich selbst habe mTrip bereits in mehreren Städten getestet, darunter in London. Sehr beeindruckt hat mich neben den Offline-Inhalten die Routenplanung – in fremden Städten nicht zu verachten. Hat man die Reisedetails eingegeben, kann man entweder frei aus den Besuchsorten wählen oder mTrip Genius wählen. Nach den persönlichen Wünschen, beispielsweise Denkmäler oder Museen, wird über die Reisedauer hinweg eine möglichst optimale Route geplant, um in der persönlichen Geschwindigkeit alle relevanten Orte gesehen zu haben.

Die Planung ist gut und nachvollziehbar, meist sind die einzelnen Punkte per Fuß zu erreichen, alternativ kann man sich auch eine U-Bahn-Verbindung anzeigen lassen – in London hat das problemlos funktioniert. Fotos, Beschreibungen, Details und Kommentare anderer User runden das Angebot zu den jeweiligen Attraktionen ab.

Zu den weiteren Funktionen zählt eine Offline-Karte mit POIs für Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels und Shopping-Möglichkeiten, aber auch ein Währungsrechner oder den Versand von digitalen Postkarten via Mail. Sämtliche Daten innerhalb der Apps stammen übrigens von Falk, ein bekannter Name in Sachen Reiseführer.

Für Desktop-Nutzer gibt es eine komplette Übersicht aller Reiseführer. Auf dem iPhone kann diese Übersicht leider nicht ausgerufen werden, daher hier die bekanntesten Städte aus dem mTrip-Angebot: BerlinMünchenParisLondonWienBarcelonaNew YorkRomAmsterdamIstanbul.

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PathPix Joy: Entspanntes Puzzle-Spiel für Zahlen-Freunde

Nachdem wir euch nun recht viele Spiele vorgestellt haben, wollen wir mit PathPix Joy weiter machen. Das fällt zwar auch in die Kategorie der Spiele, kann jedoch eher ins entspannte Spielen eingeordnet werden.

Wer im App Store nach PathPix sucht, dem werden direkt vier Apps zur Auswahl angeboten. All diese Apps stammen natürlich vom gleichen Entwickler und beinhalten unterschiedliche Puzzles. PathPix Joy ist die neuste Applikation für iPhone und iPad mit weiteren 99 Rätseln.

Das Spielprinzip von PathPix ist wirklich sehr einfach. Auf dem Display sieht man verschieden farbige Zahlen, die miteinander verbunden werden müssen. Dabei muss der Weg von der Anfangs- zur Endzahl genau dem Wert entsprechende, den die Zahl angibt. Verbindet man beispielsweise von einer 3 zur einer 3, müssen dafür genau drei Kacheln genutzt werden. Da auf dem Spielfeld sehr viele Zahlen vorhanden sind, gibt es nicht immer nur einen Weg. Immer wieder wird man feststellen müssen, dass man andere Zahlen nicht mehr verbinden kann und muss daher eine andere Lösung suchen.

Ist das Puzzle richtig gelöst und alle Felder farbig ausgemalt, entsteht ein fertiges Bild. In PathPix Joy gibt es kleine Puzzles für Anfänger, aber auch sehr große Felder, wo man schon etwas länger knobeln muss. Für je faire 79 Cent kann man sowohl iPhone- (App Store-Link) als auch die iPad-Variante (App Store-Link) erwerben. Wer auf Knobel- und Zahlenspiele wie Sudoku steht, sollte sich PathPix Joy auf jeden Fall genauer ansehen. Die Vorgänger sind aufgrund des wirklich sehr gelungenen Spielprinzips bereits richtig gut angekommen und sind allesamt mit durchschnittlich viereinhalb Sternen bewertet.

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Hunters 2: Rundenbasiertes Action-Spiel erhält Nachfolger

Rodeo Games hat nun den Nachfolger seines Spiele-Hits präsentiert: Hunters 2 steht ab sofort für 3,99 Euro zum Kauf bereit.

In Hunters 2 (App Store-Link) begibt man sich mit mehreren Soldaten in ein spannendes Abenteuer. Mit ihnen muss man eine eigene Strategie entwickeln, um die Gegner abzuwehren. Mit Hunters 2 ist den Machern ein würdiger Nachfolger geglückt, wir wollen euch die Hauptmerkmale vorstellen.

Zur Verfügung steht ein Einzelspieler-Kampagnen-Modus, in dem man versuchen muss, möglichst alle Gegner schnell zu eliminieren und dabei  selbst wenig Schaden zu erlangen. Insgesamt kann man seine Krieger mit über 100 neuen Waffen ausstatten. In Hunters 2 warten neue Umgebungen, neue Grafiken und ein verbesserter Soundtrack auf den Spieler.

Schnell wird deutlich, dass der Schwierigkeitsgrad für Quereinsteiger enorm hoch ist. Mit jedem seiner Soldaten hat man pro Runde nur eine bestimmte Anzahl an Zügen zur Verfügung, die man entweder zum Bewegen oder Angreifen nutzen kann. Hier ist die richtige Strategie wichtig, denn läuft man einfach nur stur nach vorne, kann man schnell in einen Hinterhalt geraten.

Neben der Kampagne, die für mich wirklich eine große Herausforderung darstellt, gibt es nicht weniger leichte „tägliche Aufträge“. An denen kann man sich ebenfalls versuchen und so ein paar Credits abstauben, die man für neue Ausrüstung verwenden kann. Bessere Waffen und eine Panzerung sind meiner Meinung nach zwingend erforderlich, um eine Chance zu haben. Wer nicht so lange warten will, kann auch per In-App-Kauf nachrüsten.

Im Anschluss binden wir noch den Trailer (YouTube-Link) von Hunters 2 ein. Die 223 MB große Universal-App sollte vor allem bei Strategie- und Action-Fans sehr gut ankommen. Zu beachten ist allerdings, dass das komplette Spiel in englischer Sprache gehalten ist und grundlegende Kenntnisse zwingend vorausgesetzt werden.

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MP3-Neuerscheinungen: Lieber Amazon statt iTunes

Bei MP3-Downloads denkt man im Normalfall sofort an iTunes, aber es geht woanders auch deutlich günstiger.

Wir empfehlen euch lieber auf Amazon Ausschau nach neuer Musik zu halten – denn dort sind die Alben deutlich günstiger. Jede Woche Freitag gibt es Neuerscheinungen für fünf Euro, in dieser Woche etwa das neue Album von Silbermond. In iTunes werden stolze 12,99 Euro für „Himmel auf“ von Silbermond fällig.

Einen kleinen Haken hat die Geschichte aber: Ihr könnt die Musik nicht direkt am iPhone oder iPad laden, sondern müsst auf dem Computer den Amazon MP3 Downloader verwenden, der die Musik aber auf Wunsch direkt in euren iTunes-Ordner packt – für diese Ersparnis kann man das durchaus machen.

Zu den weiteren Angeboten in dieser Woche zählen unter anderem Roxette, Katy Perry, Kissin‘ Dynamite oder Ministry. Zu der kompletten Übersicht gelangt ihr über diesen Amazon-Link.

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Wimmelburg: Interaktives Wimmelbuch für iPhone und iPad im Test

Wie haben wir früher doch diese unglaublich detailreichen Bücher geliebt, auf deren bunten Seiten es so viel zu entdecken gab. Selbst im jugendlichen Alter schaute ich den Kleinen gerne noch über die Schulter.

Mit dem Siegeszug der Tablets und Smartphones können die Kleinen von heute diese Art von Büchern jetzt auch auf iPhone, iPod Touch und iPad genießen. Ein solches Exemplar ist Wimmelburg der deutschen Entwickler von LunaLand, welches in zwei verschiedenen Versionen aus dem deutschen App Store geladen werden kann. Zum einen gibt es eine Variante für iPhone und iPod Touch (App Store-Link), die zur Zeit für 79 Cent erstanden werden kann, und auch eine iPad-Version (App Store-Link) für 2,39 Euro. Beide Apps sind 33 MB groß, und werden laut Entwickler bis zum 12. April zu diesem günstigen Preis zu haben sein – danach werden 1,59 bzw. 2,99 Euro fällig.

Die App im Querformat hält insbesondere für kleinere Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren, die noch nicht lesen oder schreiben können, eine Kulisse einer großen Burg bereit, in der sich nicht nur umgeschaut, sondern auch mit über 50 verschiedenen Charakteren interagiert werden kann. Die kindgerechte Steuerung erfolgt ganz einfach über das Antippen der jeweiligen Figuren, Wischgesten nach links, rechts, oben oder unten, um die Ansicht zu verändern, oder auch der Pinch-to-Zoom-Geste, um sich einen besseren Überblick verschaffen zu können.

Die Kulisse der mittelalterlichen Burg besteht aus handgezeichneten 2D-Illustrationen, die hintereinander gestaffelt sind, und sich so zu einer dreidimensionalen „Bühne“ mit einer dynamisch mitbewegenden Perspektive auffächern. So erleben die Kinder unter anderem Mägde beim neusten Tratsch, Knappen, die bei einer Berührung mit Holzschwertern üben, oder Wachen, die eher ungeschickt mit Pfeil und Bogen schießen. Witzigerweise findet man sogar einen pinkelnden Hund und auch einen betrunkenen Mönch, der seinen Rausch ausschläft und beim Antippen rülpst.

Auch die Soundkulisse kann mit einem lebendig schwirrendem Burgplatz, zwitschernden Vögeln und gelegentlich gurrenden Tauben überzeugen. Die beim Antippen der Figuren entstehenden Töne sind gut umgesetzt und lassen selbst Erwachsenen wie mir teils ein Lächeln über das Gesicht huschen. So etwa, wenn man die schlafenden Musiker antippt, die schnarchen, und deren Instrumente quietschende Geräusche von sich geben, oder den drei Pferden im Stall, die alle unterschiedlich wiehern.

Soweit so gut. Allerdings hat die Wimmelburg-App trotz ihrer sorgfältig gezeichneten Illustrationen und den überzeugenden Sounds einen entscheidenden Fehler: Sie beinhaltet wohl kaum genügend Material, um Kinder über einen längeren Zeitraum beschäftigen zu können. Denn außer dem Marktplatz mit der Burg drumherum gibt es, wie in anderen Wimmelbild-Büchern üblich, zur Abwechslung keine anderen Kulissen. Hier wären mehrere auswählbare Szenarien, beispielsweise auch in bestimmten Räumen der Burg, sicher auf Dauer für Kinder interessanter gewesen.

Nichts desto trotz weiß die Wimmelburg-App mit ihren liebevollen Grafiken und der tollen Soundkulisse zu überzeugen. Ob allerdings ein späterer Preis von 2,99 Euro für ein einziges Szenario auf dem iPad gerechtfertigt ist, sollte in Frage gestellt werden. Immerhin gibt es von Seiten der Entwickler einen Hinweis in der App auf neue Erweiterungen – man darf also gespannt sein, wie es mit der Wimmelburg weiter geht.

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Light The Flower: Pflanzen auf Sonnensuche

Light The Flower (App Store-Link) hat es gestern in den Store geschafft, wird von Chillingo angeboten und kann für 79 Cent gekauft werden.

Light The Flower ist wirklich sehr simpel und kann auch schon von der etwas jüngeren Generation gespielt werden. In jedem der über 60 Level muss der Sonnenstrahl mithilfe von Spiegeln auf die Pflanzen gerichtet werden.

Dabei kann man die vorhandenen Spiegel ganz einfach mit der 1-Finger-Geste platzieren und drehen. Anfangs muss man nur einen Spiegel positionieren, schnell kommen weitere hinzu. Dabei sollte man den Strahl nicht einfach auf die Pflanzen richten, sondern versuchen dabei auch noch alle drei Sterne zum Leuchten zu bringen.

Nach und nach kommen weitere Hindernisse hinzu, wie zum Beispiel farbige Pflanzen, die man mit der entsprechenden Farbe treffen muss. Den Sonnenstrahl kann man durch verschiedene farbige Spiegel färben. Erschwerend kommt von Anfang an hinzu, dass Objekte den direkten Weg zum Ziel versperren.

Insgesamt macht das Spiel einen guten Eindruck und ist für eine breite Masse entwickelt worden. Hier finden nicht nur Jugendliche und Erwachsene Spaß, sondern auch Kinder. Light The Flower bringt eine schöne Grafik und eine Anbindung ans Game Center mit – und auch wenn es nicht an Klassiker wie Cut the Rope oder Angry Birds herankommt, ist es trotzdem ein sehr nettes Casual-Game. Einen kleinen Trailer zur Neuerscheinung findet ihr auf YouTube.

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Pocket League Story erstmals für 1,59 Euro

Kairosoft ist für seine wirklich gelungenen Retro-Simulationen bekannt. Pocket League Story gibt es jetzt zum neuen Tiefstpreis.

Wenn man sich rein auf die Bewertungen der Nutzer bezieht, konnte Pocket League Story (App Store-Link) für das iPhone nicht ganz an die Erfolge einiger seiner Vorgänger anknüpfen. Fußball-Fans, die ihre eigene Mannschaft aufbauen wollen, können jetzt aber einen Blick auf das nur 12 MB große Spiel werfen.

Zum ersten Mal ist Pocket League Story für 1,59 Euro zu haben, der Normalpreis liegt bei 2,99 Euro. 50 Prozent Rabatt und trotzdem stundenlanger Spielspaß, das ist nicht unbedingt der schlechteste Deal.

Derzeit kommt der Titel auf eine durchschnittliche Wertung von vier Sternen, was vor allem an der Tatsache liegt, dass eine vorherige Version auf dem iPhone 3G nicht richtig funktioniert. Mittlerweile sollte aber alles fehlerfrei laufen.

Lob gibt es für die wieder einmal gelungene Management-Umsetzung, die gerade für ein kleines Gerät wie das iPhone nicht überladen ist. Man spielt Match für Match, verbessert in der Zwischenzeit sein Trainingsgelände und die Mannschaft. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug, man kann das iPhone kaum aus der Hand legen und hat nach einigen Tagen das große Ziel, die Weltmeisterschaft, erreicht.

Wer die Spiele von Kairosoft noch nicht kennt, sollte unbedingt einen Blick auf Game Dev Story werfen. Der bisher größte Erfolg der Entwicklerfirma kostet zwar 2,99 Euro, ist aber jeden Cent werd. Die derzeitige Bewertung liegt bei glatten fünf Sternen. Und falls ihr nicht so viel Geld ausgeben wollt, ist es definitiv ein Fall für den Preisalarm.

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Madcoaster: Achterbahnfahrt ins Ungewisse

Der Publisher Chillingo schickt einen weiteren Titel ins Rennen: Die Universal-App Madcoaster.

Madcoaster (App Store-Link) kann für günstige 79 Cent auf iPhone und iPad geladen werden und nimmt dabei gerade einmal 16 MB Speicherplatz ein, so dass man das Spiel auch unterwegs installieren kann.

Das eigentliche Spielprinzip hinter Madcoaster ist nicht neu: Wer schon einmal Jetpack Joyride oder Monster Dash gespielt hat, wird sich auch schnell mit Madcoaster anfreunden können. Auf einer rasanten und ramponierten Achterbahnstrecke fährt man mit einem Zug aus fünf Passagieren und muss die Fahrgäste gekonnt über die Strecke manövrieren.

Dabei ist auch in Madcoaster das bekannte Missionen-System verbaut. Pro Anlauf stehen drei Leben zur Verfügung und die gestellten Aufgaben müssen erfüllt werden. Hier gibt es zum Beispiel die Anweisungen „Sammle 100 Münzen“ oder „Erreiche 3.000 Meter“. Auf der Achterbahnstrecke befinden sich Tiere, die man einfach umfahren sollte, da sie Punkte geben und auch bei einigen Missionen auftauchen.

Die Steuerung in Madcoaster ist wirklich sehr simpel. Mit einem Klick kann man springen, mit einem Wisch nach unten gelangt man auf die darunter liegende Ebene. Zusätzlich sammelt man natürlich Münzen und zwischendurch tauchen kleine Extras auf, die zum Beispiel Münzen oder Vögel magnetisch anziehen.

Ebenfalls findet man aber auch In-App-Käufe um weitere Themes freizuschalten – wer kein Geld ausgeben möchte, muss „einfach“ 10.000 Meter erreichen. Insgesamt macht Madcoaster einen guten Eindruck und Highscorejäger kommen hier auf ihre Kosten – Qualität, wie man es von Chillingo gewohnt ist.

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SeatGuru: Den besseren Platz im Flugzeug finden

In der vergangenen Woche habe ich noch nach einer SeatGuru-App gesucht. Kurz danach muss sie erschienen sein.

Wer häufiger mit dem Flugzeug unterwegs ist, sollte unbedingt einen Blick auf SeatGuru (App Store-Link) werfen. Denn egal ob in Airbus, Boeing oder einer anderen Maschine: Es sind längst nicht alle Sitze gleich. SeatGuru verrät, auf welchen Sitzen man es am besten hat und welche Reihen im Flugzeug man lieber meiden sollte.

In der kostenlosen iPhone-Applikation, die nicht einmal 1 MB groß ist, kann man unter „Seat Map Advice“ ganz einfach seine Flugnummer eingeben oder manuell nach einem Flug oder einer bestimmten Maschine suchen. Direkt danach bekommt man eine simple, aber dennoch wichtige Grafik angezeigt.

In der so genannten Seatmap sind alle Sitze des Flugzeugs eingezeichnet. Sind die Sitze weiß, handelt es sich um ganz normale Plätze. Bei bunten Markierungen wird es dagegen interessant. Man kann auf den ersten Blick sehen, wo man etwas mehr Beinfreiheit hat oder auf welchen Plätzen man mit Einschränkungen leben muss – wenn etwa eine Rückenlehne nicht verstellt werden kann.

Auf innerdeutschen oder anderen kurzen Flügen mögen diese Informationen vielleicht noch nicht viel bringen, wer aber schon einmal auf einem etwas längeren Flug unterwegs war, wird sich bestimmt etwas mehr Beinfreiheit gewünscht haben. Mit den Informationen aus SeatGuru kann man sich bei der Buchung oder dem Check-In direkt für seinen Wunschplatz entscheiden – und profitieren.

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Blick in den Himmel: Sternenkarte vs. Star Walk

Am Wochenende hat es die Neuerscheinung Sternenkarte fast in die Top-10 der Charts geschafft. Wir wollen die App mit dem Klassiker Star Walk vergleichen.

Zumindest in Sachen Preis hat Sternenkarte (App Store-Link) die Nase vorn. Für die am 19. März aktualisierte Universal-App zahlt man nur 1,59 Euro, während Star Walk (iPhone/iPad) für beide Geräte einzeln gekauft werden muss und mit 2,39/3,99 Euro auch etwas mehr kostet.

Sternenkarte ist eine einfache und übersichtliche App, die mit einem deutschen Tutorial daher kommt. Direkt nach dem Start wird auf dem Bildschirm das Weltall mit all seinen Sternen und Planeten angezeigt. Behält man die Ansicht für einige Sekunden bei, werden Sternbilder miteinander verbunden und ihr Name angezeigt.

Leider sind alle Planeten nur in englischer Sprache verfügbar, werden dank Gyroskop und Kompass aber an der richtige Stelle angezeigt. Alternativ kann man auf eine Wisch-Funktion umstellen und sich mit dem Finger durch den Weltraum bewegen, um Sterne und Planeten zu entdecken. Als Extra gibt es eine Erdansicht, über die man sich den Blick in den Himmel von einer beliebigen Position auf der Erde anzeigen lassen kann.

Genau wie Sternenkarte wurde auch Star Walk schon mit Retina-Grafiken für das neue iPad ausgestattet, ist 150 MB allerdings um ein Vielfaches größer. Warum das so ist, wird schon beim ersten Start der App deutlich: Star Walk verfügt über viele Extras und Grafiken, die man in Sternenkarte vergeblich sucht.

Auch hier haben wir natürlich den Blick in den Himmel gewagt und sind einfach nur begeistert: Grafisch macht Star Walk so schnell niemand etwas vor. Und lernen kann man auch noch etwas: Zu jedem Planeten oder Stern kann man sich zusätzliche Informationen anzeigen lassen – alles auf deutsch und offline verfügbar.

Da Star Walk mit vielen weiteren Funktionen punkten kann, unter anderem einer Time Machine für kleine Zeitreisen, empfehlen wir euch diese App sowohl für das iPhone, als auch für das iPad – auch wenn ihr etwas mehr ausgeben müsst als für Sternenkarte. Es lohnt sich!

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Chubby Bunny: Fordernde Puzzle-Neuerscheinung für iPhone & iPad

No Monkeys hat heute ebenfalls eine neue App vorgestellt: Sie hört auf den Namen Chubby Bunny (iPhone/iPad).

Chubby Bunny ist nur knapp 8 MB groß und liegt in zwei einzelnen Versionen für je 79 Cent beziehungsweise 1,59 Euro bereit. Wir stellen euch das Puzzle-Spiel vor.

Chubby Bunny ist auf Karottenjagd, doch die Wiese ist in einzelnen Kacheln aufgeteilt, auf denen sich jeweils ein Objekt der Begierde befindet. Mit Chubby kann man immer nur benachbarte Felder auswählen, wobei danach das aktuelle Feld wegfällt. Um alle Karotten einzusammeln muss man also einen Weg finden, der den Hasen nicht in einer Sackgasse verhungern lässt – dann gilt das Level nämlich als gescheitert.

In den über 60 Leveln kommen immer weitere Hindernisse hinzu. So kann Chubby beispielsweise nicht über einen Zaun springen oder muss Felder zwei Mal besuchen, weil es dort auch zwei Karotten zu holen gibt. Um den kleinen Hasen zu bewegen genügt ein Klick auf das entsprechende Feld, durch einen Fingerwisch kann gleich der ganze Weg eingezeichnet werden.

Zu Beginn sind die Level noch recht einfach, doch im späteren Spielverlauf muss man wirklich scharf nachdenken, damit man alle Karotten einsammelt, ohne dass man stecken bleibt.

Chubby Bunny ist gelungen und fordert den Spieler auf, erst zu denken und dann zu klicken. Wer mit der heutigen Top-Neuerscheinung Angry Birds Space nichts anfangen kann und stattdessen lieber ein kleines Spielchen zum Kobeln sucht, macht mit Chubby Bunny jedenfalls nicht viel verkehrt.

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