Der Markt für Kalender-Apps im deutschen App Store dürfte mittlerweile sehr gesättigt sein. Wer hier mit einer neuen Anwendung punkten will, muss gute Argumente vorweisen und einige Funktionen oder Designs bieten, die man in anderen Kalendern nicht findet.
Hier in der EU muss Apple ja seit geraumer Zeit die Nutzung von Drittanbieter-Apps als Standard auf dem iPhone erlauben. Das Unternehmen hat diese Anforderung auch für den Browser, die E-Mail-App, die Telefon-App und einige weitere Anwendungen umgesetzt. Doch bei der Kalender-App will sich Apple scheinbar nicht bewegen und lässt nur die hauseigene Anwendung als Standard zu. Ein Antrag des Anbieters Proton, auch dessen App als Standard zu erlauben, wurde von Apple bereits Ende August abgelehnt, berichtet heise.
Entwickler Lukas Burgstaller hat ganze Arbeit geleistet
Wir haben in der Vergangenheit bereits öfters über die Apps von Lukas Burgstaller berichtet. Der österreichische Entwickler aus Graz zeigt sich unter anderem für den RSS-Reader Fiery Feeds und die Schlafmusik-App Dozzzer verantwortlich, und ist seit einiger Zeit auch mit der ToDo-App Focus im deutschen App Store vertreten. Mit der nun erschienenen Version 2.0 von Focus gibt es nicht nur eine Namensänderung in „TaskFocus“, sondern auch einige Neuerungen, die wir euch nachfolgend vorstellen.
Die meisten von uns werden ihre Kalender wohl mittlerweile komplett auf iPhone, iPad und Mac digitalisiert haben und nutzen dafür entweder Apples hauseigene Kalenderlösung oder auch Dienste von Drittanbietern wie Microsoft, Proton oder Google. „Back to the roots“ heißt es hingegen mit dem Dragon Touch Digital Calender, der sowohl auf der eigenen Website, als auch bei Amazon gelistet ist – und das derzeit sogar mit Rabatt.
Seit dem Update auf iOS 26 berichten zahlreiche Nutzer und Nutzerinnen in der Apple Support Community, auf Reddit, X, Facebook und anderen Plattformen über Probleme mit der Suchfunktion in der Kalender-App von Apple.
Google hat ein neues Update vorgelegt und bringt den Google Kalender (App Store-Link) endlich offiziell auf die Apple Watch. Mit der neuesten Version der iOS-App (ab 25.24.1) können Nutzer und Nutzerinnen jetzt direkt vom Handgelenk aus auf Termine und Aufgaben zugreifen – ganz ohne Umweg über das iPhone.
Ein kleiner Blick in unser Archiv zeigt: Bereits seit November 2012 haben wir Fantastical (App Store-Link) im Einsatz. Kurz nach dem Start für Mac ist die Kalender-Apps damals für das iPhone erschienen. Noch zum Preis von nur 1,79 Euro, aber der App Store war damals auch noch ein ganz anderes Geschäftsfeld. Mittlerweile hat sich bei Fantastical viel geändert, unter anderem wurde vor einigen Jahren ein Abo-Modell eingeführt.
Bereits im April 2024 hat Apple das kanadische Start-up Mayday Labs gekauft, wie aus einer Übersicht der Europäischen Kommission hervorgeht. Das Start-up, dessen App nach der Übernahme durch Apple eingestellt wurde, hat eine KI-gestützte Kalender-App entwickelt, die für iPhone, iPad und Mac funktionierte. Nun kommen Gerüchte auf, dass Apple einige der Mayday-Labs-Technologien für seine eigene Kalender-App übernehmen könnte.
Ab sofort kostenlos im deutschen App Store erhältlich
Fans von Nintendo können sich jetzt über eine neue Anwendung des großen Spiele- und Spielkonsolen-Konzerns im deutschen App Store freuen: Ab sofort steht Nintendo Today! (App Store-Link) für das iPhone als kostenloser Download bereit.
Lange Zeit konnte mich der hauseigene Apple-Kalender weder auf dem Mac noch auf dem iPhone überzeugen. Nachdem Apple eine farbliche Markierung für verschiedene Kalender eingeführt und die Darstellung auf allen Geräten optimiert hat, finde ich den Standard-Kalender ganz nett. Dennoch nutze ich seit vielen Jahren die bessere Alternative Fantastical.
Wer auf dem iPhone oder iPad Microsofts Mail- und Kalender-Lösung Outlook (App Store-Link) verwendet, kann sich über eine kleine, aber praktische Neuerung in der App freuen. Microsoft macht es möglich, E-Mail-Entwürfe in der Anwendung minimieren zu können, um so gleichzeitig auf andere Inhalte in Outlook zugreifen zu können.
Dies ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum bisherigen Vorgehen. Es war notwendig, eine E-Mail als Entwurf zu sichern, dann entsprechende Informationen aus anderen Mails oder dem Kalender zu suchen, und danach wieder zum Erstellen der Mail durch das Öffnen des gespeicherten Entwurfes zurückzukehren.
Feature schon für User der TestFlight-Version freigeschaltet
Diese umständliche Handhabung hat nun ein Ende, zumindest für Outlook-Nutzer und -Nutzerinnen, die aktuell die TestFlight-Version von Microsoft Outlook in Version 4.2449.0 oder neuer auf ihrem iPhone oder iPad verwenden. Wie immer bei Betaversionen, behält sich Microsoft auch in diesem Fall vor, noch vor dem offiziellen Release Änderungen vorzunehmen oder die Funktion ganz zu streichen. Bei einem erfolgreichen Test soll das Feature nach und nach offiziell verteilt werden.
Mit dem neuen Feature, das auch für Android-User bereitgestellt werden soll, lässt sich ein E-Mail-Entwurf in Microsoft Outlook in einen separaten Bereich der App verschieben. So kann man bequem durch andere Inhalte der App browsen, um beispielsweise einen Termin nachzusehen oder Passagen aus einer anderen Mail für späteres Einfügen kopieren. Im Anschluss kann die Arbeit an der ursprünglichen E-Mail ohne weitere Zwischenschritte einfach wieder aufgenommen werden.
Microsoft Outlook für das iPhone kann kostenlos aus dem deutschen App Store heruntergeladen werden und benötigt zur Installation neben rund 358 MB an freiem Speicherplatz auch mindestens iOS 17.0 oder neuer auf dem Gerät. Alle Inhalte stehen in deutscher Sprache bereit. Seit 2022 blendet Microsoft für Gratis-User der App immer wieder Werbung ein, die aussieht wie eine neue E-Mail. Wer diese abschalten möchte, muss ein Microsoft 365-Abonnement abschließen. Von den Nutzern und Nutzerinnen gibt es im App Store durchschnittlich 4,6 Sterne für die mobile App.
Bereits zu Beginn des Jahres haben wir über die ersten Gerüchte zu diesem Thema berichtet, damals hat 9to5Mac Hinweise im Code von iOS 18.3 entdeckt. Es dreht sich um eine App oder einen Service mit dem Namen „Einladungen“. Nun liefert Mark Gurman weitere Details.
Structured (App Store-Link) ist eine App, mit der man seinen Tagesablauf dank Integration von Kalender-Events, Erinnerungen und Aufgaben besser strukturieren kann. Nachdem das Berliner Entwicklerteam eine App für iPhone und iPad im Jahr 2020 veröffentlicht hat, folgte Anfang 2022 auch eine eigene App für den Mac, sowie mittlerweile auch eine Integration eines intelligenten KI-Assistenten.
Die zweite Beta von iOS 18.3 enthält Hinweise auf eine neue App von Apple namens „Einladungen“. Diese App soll das Erstellen und Verwalten von Meetings und persönlichen Veranstaltungen erleichtern. Zwar kann die Kalender-App bereits für diesen Zweck genutzt werden, doch „Einladungen“ könnte zusätzliche Funktionen bieten.
Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und damit verbunden auch die sich ständig erweiternden Möglichkeiten, KI-basierte Funktionen im Alltag nutzen zu können. Auch Microsoft macht mit der Mobilversion der hauseigenen Mail- und Kalenderlösung Outlook im KI-Treiben mit und integriert über Copilot nun auch standort- und wetterbasierte Designs in der App.