Merck PSE 1.0: Kostenloses Periodensystem der Elemente

In jedem Chemielabor hängt es an der Wand – das Periodensystem der Elemente. Merck übernimmt es jetzt völlig kostenfrei in jedes iPhone oder jeden iPod touch.

Das Periodensystem der chemischen Elemente ist so etwas wie ein gigantisch großer Spickzettel der Chemiker. Ein Blick auf das verschachtelte System reicht bereits aus, um viele chemische Fragen sofort zu klären. Allein die Position eines Elements in einer bestimmten Gruppe des Periodensystems sagt bereits viel über die Reaktionsfreudigkeit und die chemischen Eigenschaften aus. 

Das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck bietet sein interaktives Periodensystem der Elemente nun erstmals in einer rein mobilen Form an. Das Periodensystem gibt es bereits seit 2007 auf der Merck-Webseite (pse.merck.de) und wurde als zukunftsweisende Anwendung im World Wide Web mit dem „Annual Multimedia Award 2008“ ausgezeichnet. Das neue Merck PSE 1.0 steht als App im iTunes App Store bereit und kann von allen Lernenden und Lehrenden völlig kostenfrei heruntergeladen werden. 

In der Queransicht der Apple-Geräte ist das vollständige Periodensystem der Elemente in der klassischen Anordnung der Elemente zu sehen. Mit dem Finger fährt der Benutzer einfach über die Elemente und hebt sie auf diese Weise hervor. Sobald ein Element selektiert wird, zeigt die App die Abkürzung, die Ordnungszahl, den Namen, die Klassifikation, die Gruppenzugehörigkeit und die Periode in einer Popup-Box an. 

Ein weiterer Fingerzeig fragt einen äußerst umfangreichen Fundus an Zusatzinformationen ab, wie er nur selten in diesem Umfang in anderen PSEs zur Verfügung steht. Zu jedem Element gibt es einen ausführlichen allgemeinen Text, Informationen zum Entdecker, oftmals auch ein Foto vom reinen Element sowie eine Liste mit Basisinformationen. Chemiker freuen sich am meisten über die Basisinformationen, da sie die Relative Atommasse, den Schmelz- und Siedepunkt, den Aggregatzustand, die Dichte, die Härte nach Mohs, die möglichen Oxydationszahlen, die Elektronegativität und den Atomradius nennen. Sogar die Elektronenkonfiguration wird verraten − viele Schüler wird’s freuen.

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