Pocket Devil: Wenn die Qual zum Spiel wird

Und einmal mehr hat ein User eine App für euch getestet. Diesmal stellt Alexander das 79 Cent günstige Spiel Pocket Devil vor.

Einige von euch kennen vielleicht schon das Spiel Pocket God, das bereits von appgefahren.de getestet wurde. Seit geraumer Zeit gibt es allerdings einen Klon des erfolgreichen Spiels, nämlich Pocket Devil. Das Spielprinzip ist das gleiche wie beim Vorbild, man ist Herrscher über kleine Teufelchen, die man mithilfe vieler verschiedener Folterinstrumente quälen muss. Der einzige wesentliche Unterschied zwischen den beiden Spielen ist, dass man bei Pocket God Gott ist und auf vielen Inseln spielt, und bei Pocket Devil der Teufel ist und in der Hölle seine Späßchen treibt.

Das flüssig laufende Spiel verfügt über Facebook und Twitter Verbindung, mithilfe der man seinen Highscore, aus den zahlreichen Minispielen, auf seinem Profil posten kann. Die Benutzeroberfläche ist gut an den Bildschirm angepasst, am Rand gibt es zahlreiche Buttons mit denen man die Minispiele und Foltergegenstände aktivieren kann. In der Mitte des Bildschirms kann man bis zu fünf Teufelchen mithilfe der am Rand aktivierten Gegenstände/Minispiele nach Lust und Laune quälen.

Positiv fällt auf, dass das Spiel von der Guillotine bis hin zum Skateboarden mit den Teufeln viele verschiedene Facetten hat. Auch ist es, obwohl es noch nicht so lange erhältlich ist wie Pocket God nicht bloß ein schlechter Klon des Spiels, sondern schon fast ein Rivale geworden. Die häufigen Updates tragen dazu bei, dass das Spiel immer besser wird.

Im direkten Vergleich mit seinem Vorbild ist sind die Teufel noch der klare Verlierer, denn es kann nicht mit der Kooperation der Entwickler von Doodle Jump und den 5 Inseln, mit denen Pocket God daherkommt, mithalten. Auch sind die verschiedenen Gegenstände die man im Spiel benutzt nicht versteckt und müssen somit nicht erst entdeckt werden, man drückt einfach auf einen Button und etwas passiert, der Entdeckungsgeist wird dabei einfach außen vor gelassen. Wie sein Pendant hat das Spiel keinen richtigen Sinn, man verfolgt kein Ziel, das man irgendwo erreichen könnte.

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