MacBook Air 2020: Meine ersten zwei Wochen mit Apples neuestem Laptop

Wie schlägt sich die Neuerscheinung?

Als Apple vor einigen Wochen die neueste MacBook Air-Generation vorgestellt hat, ging ein Raunen durch die geneigten Apple-Fans: Die Ausstattung in Verbindung mit dem verhältnismäßig günstigen Preis ließen viele aufhorchen. Das Einstiegsmodell lässt sich bereits ab 1.199 Euro im Apple Store bestellen, inklusive einer zum Vorgänger verdoppelten SSD mit 256 GB Speicherplatz und einem Core i3-Prozessor. Auch nach den großen Tastatur-Problemen der Vergangenheit scheint Apple dazugelernt zu haben und verbaut im neuen MacBook Air 2020 erstmals nach dem MacBook Pro 16″ des letzten Jahres das weniger störungsanfällige Magic Keyboard mit veränderter Tastenstruktur.

Als dann der Blick auf mein bisheriges treues Arbeitstier, ein MacBook Pro 13″ aus dem Jahr 2011, immerhin mit Core i7-Prozessor, 8 GB RAM und nachgerüsteter 500 GB SSD (ja, damals ließen sich Arbeitsspeicher und Festplatte noch selbst austauschen…) fiel, wusste ich, die Zeit war gekommen, das mittlerweile arg in die Jahre gekommene, aber noch voll einsatzfähige Gerät gegen ein neues auszutauschen. Nach Absprache mit meinen beiden Chefs wurde es dann die leicht verbesserte Variante, die nur 50 Euro teurer ist, dafür statt eines Dual-Core i3-Prozessors den weitaus leistungsfähigeren Quad-Core i5-Prozessor verbaut bekommen hat. Dank iCloud und Co. reichte mir eine 256 GB-SSD, und für den Alltag sollte ich nicht mehr als 8 GB RAM brauchen. Mein so zusammengestelltes, 1.249 Euro teures Exemplar machte sich nach gefühlt endloser Wartezeit auf den Weg und ist nun seit genau zwei Wochen im Einsatz. Meine ersten Eindrücke will ich daher mit euch teilen.


Natürlich ist der Umstieg von einem so alten MacBook Pro, auf dem ich zuletzt nicht einmal mehr die neueste macOS-Version installieren konnte, gewaltig. Die größte Freude war gerade zu Beginn der direkte Vergleich vom klobigen, mehr als 1,9 kg schweren und fast doppelt so dicken MacBook Pro zum extrem schlanken, gerade einmal 1.290 Gramm leichten MacBook Air 2020. Auch die Ladekabel-Kombination benötigt weitaus weniger Platz im Rucksack: Das mitgelieferte 30W-Netzteil ist nur minimal größer als ein Standard-Ladegerät, das ich für iPhone und Co. im Wohnzimmer nutze. Einen Wermutstropfen hat die moderne Ladetechnik allerdings: Auf meinen geliebten Magsafe-Anschluss, der bequem magnetisch einschnappte, muss ich nun leider verzichten. Das von Apple mitgelieferte, zwei Meter lange USB-C-Ladekabel reicht für meine Zwecke aber bisher hervorragend, egal, ob das MacBook Air auf dem Sofa oder am Schreibtisch zum Einsatz kommt.

A propos Schreibtisch: Mein immer noch hervorragend funktionierendes 27″ Apple Thunderbolt Display forderte zur Verwendung mit dem neuen MacBook Air einen passenden Adapter. Dieser lässt sich problemlos bei Apple nach- oder mitbestellen, kostet aber auch mal eben schlappe 55 Euro. Für einen kleinen, etwa 10 cm langen Thunderbolt 2-auf-Thunderbolt 3-Adapter. An dieser Stelle frage ich mich dann doch wieder, auf was man sich mit Apple eigentlich freiwillig einlässt – einen Pakt mit dem Teufel wohlmöglich. Dank freundlicher Chefs war aber auch der Adapter schnell besorgt, und ich konnte meiner Arbeit mit gewohnt großem Display, Magic Mouse und Apples Bluetooth Keyboard weiter nachgehen. 

Lauter Lüfter? Nicht mit meinem MacBook Air!

Die vorab im Internet, allen voran bei YouTube, kursierenden Reviews von amerikanischen Medienvertretern ließen mich dann doch etwas aufhorchen. Auch wenn die Leistung des neuen MacBook Air 2020 gepriesen wurde, wurde oft Kritik am schnell und laut anspringenden Lüfter, der selbst schon bei mehreren geöffneten Browserfenstern und Spotify im Hintergrund rödeln solle, laut. Gespannt war ich daher, wie sehr ich das MacBook Air in meinem gewöhnlichen Alltag ausreizen würde. 

Nach nunmehr zwei Wochen kann ich sagen: Das Gerät in der von mir ausgewählten Konfiguration mit i5-Prozessor und 8 GB RAM wurde noch nicht einmal an seine wirkliche Leistungsgrenze gebracht. Den Lüfter wirklich länger gehört habe ich nur beim Ausprobieren von Spielen auf dem Mac, beispielsweise bei den von mir ausprobierten Titeln Beyond Blue, Sonic Racing und Oceanhorn 2, alle mit bester Grafikeinstellung, sofern wählbar. Lediglich Ubisofts Rayman Mini aus Apple Arcade zeigte zeitlupenartige Verlangsamungen und machte trotz großartiger Grafik keinerlei Spaß – obwohl mein MacBook Air als kompatibel angegeben wurde. Bei den flüssig laufenden Spielen machte sich der Lüfter zwar bemerkbar, das MacBook Air wurde warm, aber laut Aktivitätsanzeige blieb es hinsichtlich der CPU-Auslastung bei etwa 50-60 Prozent für das jeweilige Spiel. Besonders erfreulich ist auch die Möglichkeit, meinen Dual Shock-Controller der PS4 über wenige Klicks per Bluetooth verbinden und so mit einem gewohnten Gamepad spielen zu können.

Im Alltag kaum in die Knie zu zwingen

Im normalen Alltag, mit Safari samt 4-7 geöffneten Fenstern, dem Franz-Multi-Messenger, Affinity Photo, geöffnetem Apple Mail, sowie Pages, einem aktivierten VPN-Client und kleineren Hintergrund-Diensten in der Mac-Menüzeile konnte ich mein neues MacBook Air 2020 nicht ansatzweise derart herausfordern, dass es übermäßig warm geworden oder der Lüfter angesprungen wäre. Ich muss dazu sagen, dass ich bis auf die grafisch anspruchsvolleren Spiele auch noch keine anderen rechenintensiven Prozesse wie etwa die Bearbeitung und das Rendern von HD-Videos mit dem MacBook Air unternommen habe. Sollte dies in Zukunft doch einmal der Fall sein, werde ich den Artikel natürlich dahingehend ergänzen.

Besonders das Display des MacBook Air 2020 hat es mir nach zweiwöchiger Nutzungszeit bereits sehr angetan: Der 13,3″ große Bildschirm mit einer nativen Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und einer Auflösung von 227 ppi macht für das Auge schon einiges her. Vor allem die True Tone-Technologie gefällt mir, da sich die Farben an das jeweilige Tageslicht anpassen. Vom Vergleich zu meinem alten MacBook Pro-Screen mit seiner 1.280 x 800 Pixel-Auflösung will ich gar nicht reden – dazwischen liegen Welten. 

Auch weitere kleine Goodies habe ich in den ersten beiden Wochen mit dem MacBook Air 2020 kennen und lieben gelernt: Da wäre beispielsweise der Touch ID-Sensor, mit dem ich das Gerät schnell per Fingerabdruck entsperren oder auch Passwörter automatisch einsetzen lassen kann. Und die Akkulaufzeit: Ein Traum. Kam mein altes MacBook Pro vielleicht mit viel Glück noch auf etwa 4 Stunden Nutzungszeit ohne Netzkabel, hatte ich mit dem neuen MacBook Air wirklich meine liebe Mühe, den Akku überhaupt einmal völlig leer zu bekommen. Selbst eine knapp zweistündige Spiele-Session kostete gerade einmal ~35 Prozent Akku. Im Alltagsbetrieb ohne große Systembelastung sind problemlos 8-10 Stunden möglich. Die von Apple angegebenen 12 Stunden bei „Wiedergabe von Apple TV App Filmen“ halte ich jedoch für etwas optimistisch. Einen ganzen Arbeitstag sollte man mit dem MacBook Air daher problemlos bewältigen können – sofern man nicht gerade Videoschnitt-Experte ist.

Magic Keyboard: Kleine Umgewöhnung, leiser Tastenanschlag

Viele User werden sich sicherlich auch fragen: Was ist mit der neuen Tastatur, gibt es merkliche Verbesserungen zur fehlerbehafteten Butterfly-Tastatur? Bedingt durch mein relativ altes Vorgängermodell kann ich hier natürlich keine direkten Vergleiche ziehen, finde aber die Nutzung des neuen Magic Keyboards mit relativ geringem und auch leisen Tastenanschlag sehr angenehm. Eine kleine Umgewöhnung von den kleineren und tiefer zu drückenden Tasten meines alten MacBook Pro war anfangs vonnöten, aber dieser Prozess dauerte nur wenige Tage. Es bleibt abzuwarten, ob sich der neue Scheren-Tastenmechanismus des Magic Keyboards bewährt: MacBook Pro 16″-Nutzer, die in ihren Geräten über die identische Tastatur verfügen, haben jedoch bisher keinen Grund zur Beschwerde gehabt. Ein gutes Zeichen.

Wirklich positiv überrascht war ich allerdings von den Lautsprechern im neuen MacBook Air. Apple setzt hier auf ein Stereo-Paar, das links und rechts der Tastatur verbaut worden ist und das „breiten Stereosound“ bieten soll. Nach allem, was ich bisher über die Lautsprecher von Laptops gehört habe, steht dieses MacBook Air wohl unangefochten an der Spitze. Man mag es kaum glauben, wie viel Power und auch Bassstärke in diesem dünnen Gehäuse verbaut sein kann. Sicher, ein HiFi-Soundsystem wird man hier nicht bekommen, aber im direkten Vergleich zu anderen, oftmals nur derbe krächzenden, wie aus einer Blechdose klingenden und hoffnungslos dröhnend übersteuerten Speakern von Laptops klingen diese neuen Stereo-Lautsprecher wie aus einer anderen Welt. Es macht sogar Spaß, Spotify-Songs oder Webradio ohne angeschlossene AirPods Pro einfach mit den Speakern zu hören – das will etwas heißen.

Als Fazit bleibt mir als frischgebackene MacBook Air 2020-Besitzerin daher nur festzuhalten: Wenn ihr nicht gerade Hardcore-Gamer oder Videobearbeitungs-Freaks seid, ist das neue MacBook Air ein toller, für Apple vergleichsweise günstiger und hervorragend ausgestatteter Laptop mit schmal-leichten Maßen. Wenn ihr die zusätzlichen 50 Euro investieren könnt und wollt, entscheidet euch unbedingt für die i5-Konfiguration, denn für wenig Geld gibt es hier einen deutlichen Leistungszuwachs. Und falls ihr bereits ein MacBook Air besitzt, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen passendes Zubehör für alle Lebenslagen für Apples neuen Laptop vorstellen.

Habt ihr noch weitere Fragen zum neuen MacBook Air? Wenn ja, schreibt diese gerne in die Kommentare. Auch eure Meinung zu Apples neuestem MacBook-Modell interessiert uns. Wäre das MacBook Air ein Modell für euch? 

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Kommentare 44 Antworten

    1. Ich persönlich ja, da ich das sehr schmale Design des Airs schon jetzt nicht mehr missen möchte. Und für meine Zwecke reicht die vorhandene Konfiguration auf jeden Fall aus. Ist natürlich immer abhängig von den eigenen Bedürfnissen, pauschal lässt sich das wohl nicht sagen.

  1. Vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Bericht – hast du auch mit iMovie gearbeitet? 🙂 würde mich über eine Einschätzung freuen.

    1. Habe ich bisher noch nicht, da kein aktueller Bedarf. 😉 App ist aber installiert, kann da am Wochenende gerne mal einen Blick drauf werfen und schauen, wie es sich mit dem MacBook Air schlägt.

        1. Ich habe nun mal ein paar kleinere Quicktime-Clips in FullHD-Auflösung in iMovie geladen und mich an einigen Schritten zur Anfertigung eines Trailers versucht.

          Das System-Monitoring-Tool ging dabei gleich auf 85-95 Grad hoch, was die Prozessor-Temperatur anging, je nach durchgeführtem Prozess. Kleinere Arbeiten wie Videoausschnitt wählen oder Texteingabe für Titel etc. waren gut zu bewältigen, beim Rendering eines kurzen Clips in 1080p jedoch ging die Prozessortemperatur schnell über 100 Grad, die Systemauslastung auf 100%.

          Ich würde daher nach erster Einschätzung sagen: Für kurze, kleine Projekte mit wenig Aufwand für zwischendurch ist das MacBook Air noch gerade zu gebrauchen, für alles weitere würde ich mir ein leistungsfähigeres Modell zulegen. 😉

  2. Danke für den Bericht.
    War auch am überlegen, ob ich mir das Air hole.
    Werde jetzt aber noch abwarten, ob es dieses Jahr eventuell das 14“ MacBook Pro geben soll.
    Dann wird neu entschieden.

  3. Auf YouTube wurde nicht nur das schnelle anspringen der Lüfter kritisiert, sondern vor allem auch die CPU Temperatur, welche konstant bei knapp 100C sein soll und so den Prozessor sehr stark drosseln soll.
    Mich würde es doch interessieren, inwiefern das stimmt bzw. falls du ein solches Tool installieren magst, wie so ungefähr die Werte sind bei verschiedenen Anwendungsfällen 🙂

    1. Dass die CPU-Temperatur konstant bei 100°C liegen soll, kann ich so nicht bestätigen. Habe mir heute mal ein System-Monitoring-Tool geladen und verschiedene Dinge mit dem MacBook Air gemacht. Im „Ruhezustand“, d.h. ohne geöffnete Programme im Dock, liegt die CPU-Temperatur zwischen 47 und 55 Grad.

      – YouTube-Videos (1080p) im Kino- oder Vollbildmodus in Safari gucken: max. 79°C
      – Einfaches Browsing in Safari mit acht geöffneten Tabs: max. 76°C
      – 10 geöffnete Apps gleichzeitig: Beim Starten aller Apps max. 104°C, danach max. 75°C
      – Spotify-App öffnen und Musik hören: max. 75°C, nach erfolgtem Start bei etwa 55°C eingependelt
      – iMovie Videobearbeitung mit Quicktime-1080p-Videos: ca. 85°C, Rendering bis max. 104°C
      – Affinity Photo, Bildbearbeitung von CR2(=RAW)-Dateien: max. 92°C

      Generell entstehen vor allem beim Öffnen von Apps oder Prozessen Temperaturspitzen, die dann aber auch schnell wieder abflauen, sobald der rechenintensive Prozess beendet worden ist. Gutes Beispiel ist die Spotify-App, die beim Start die Temperatur bis etwa 75°C anhebt, dann aber während der Wiedergabe auf um die 55-60°C zurückgeht und dort konstant bleibt.

      Das sind nur erste kleine Beobachtungen mit einem einzigen System-Monitor-Tool. Vielleicht hilft dir das schon weiter?

      1. Vielen Dank für die ausführliche Antwort und die umfangreiche Messung!
        Das hört sich im Grunde genommen ja doch alles recht gesund an.

        Doch, das sollte denke ich mir erstmal reichen, es zeigt ja schon, dass es im großen Kontrast zu den Aussagen auf YouTube steht und das Lüfter Problem uU gar nicht existent 🤔

        1. Bei mir sprang der Lüfter wenn überhaupt nur bei wirklich stark rechenintensiven Prozessen an (z.b. Laden von grafikintensiven Spielen wie Beyond Blue oder Oceanhorn 2 bei bester Auflösung, Rendering von Videoclips etc.). Hatte selbst dann nicht das Gefühl, dass der Lüfter unter Volllast rödelte. Mein System-Tool zeigte da leider keine Werte zum Lüfter an.

    1. Ja, habe mich heute auch mal an einige RAW-Dateien im CR2-Format von meiner Canon DSLR gemacht und ein paar grundlegende Bildbearbeitungsprozesse in Affinity Photo unternommen – Schatten/Lichter, Klarheit, Details, Sättigung, Kontrast, Helligkeit und anderes. Die Prozessortemperatur ging dabei teilweise bis auf über 90°C hoch, Schwierigkeiten, Lags oder Abstürze gab es aber nicht. Auch der Lüfter war bei der Bearbeitung nicht zu hören.

  4. Bin gerade auch am überlegen von meinem MBA 2013 umzusteigen. Problem ist, dass das Ding nach wie vor wie geschmiert läuft und ich mit dem iPad Pro eigentlich den perfekten Begleiter für mich habe. Workflows habe ich schon entsprechend angepasst. Mal warten bis n schnapper-Angebot kommt. Vllt wird man ja schwach 🤓

  5. Auch ich bin von den Vorteilen gegenüber unserem alten 12 Zoll Modell überzeugt. Insbesondere da man hier ein vergleichsweise gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. ein Manko habe ich jedoch gefunden: Der Lüfter springt bei Videokonferenzen recht schnell an und ist so laut, dass die Verständlichkeit im Gespräch beeinträchtigt wird.

    1. Danke für den Hinweis! Und zugleich schade. Damit ist das MBA (2020) angesichts in naher und mittlerer Zukunft vermehrt stattfindender Videokonferenzen für mich leider nicht weiter interessant.

      1. Das mit dem Lüfter bei Videokonferenzen kann man leicht umgehen. Turboboost deaktivieren und dann bleibt es ruhig. Hab das Air 2020 mit i5 und bei mir klappt das so super! Mit Turboboost aktiv wird es tatsächlich laut. Aber für die Videokonferenz reicht der Basistakt locker aus. Ich weiß auch nicht wieso diese Videokonferenz Programme so schlecht programmiert sind, dass die CPU ständig boostet…

  6. Vielen Dank für deinen Bericht. Ich stehe gezwungenermaßen vor einer Neuanschaffung, da mein Late 2011er 15“ MBP vor knapp 1 1/2 Monaten nun zum zweiten mal mit einem Logicboard-Defekt abgeraucht ist (leider ja ein bekanntes Problem).
    Da mein altes MacBook (auch mit 500 GB SSD und ich meine 16 GB RAM nachgerüstet, ) bis zum Ende eigentlich super zuverlässig gearbeitet hat (zwar nicht mehr das schnellste aber für die Zwecke ausreichend) hatte ich auch über das MBA nachgedacht. Ich denke mein Einsatzzweck wird so ziemlich zu den passen, was du auch damit machst. Videoschnitt habe ich eigentlich nicht geplant, dennoch wäre ich hier auch über einen kleinen Erfahrungsbericht dankbar, man weiß ja nie was man noch so macht.
    Ich würde mir aber wohl den i7 mit 16 GB RAM und einer 500 GB SSD holen. Hier habe ich lieber etwas größere Reserven, der Aufpreis für den Prozessor ist ja tatsächlich recht human.

    Ich würde mich daher echt riesig freuen, wenn du noch weitere Erfahrungsberichte über das MacBook schreiben willst/kannst, da es mir meine Kaufentscheidung dann erleichtert 😊

  7. Danke Mel für den Artikel. Ich hab ein MacBook Pro 13″ (Mid 2010) und warte sehnsüchtig auf ein neues MacBook Pro 13″ mit ordentlicher Tastatur. Das MacBook Air würde mir auch schon echt gut gefallen.
    Für mich wird der Schritt zum neuen Gerät ähnlich groß sein, wie deiner.
    Ich nutze mein MacBook übrigens als Lehrer zur Unterrichtsvorbereitung, Videos schneiden (nicht nur während Corona) etc.

    1. Ich hab mir gestern das MacBook Pro 13″ mit den 4 Ports in der gehobeneren Ausstattungsvariante bestellt. In zwei Wochen weiß ich dann mehr.

    1. Du wählst in der Auswahl zunächst das linke Basismodell mit dem i3-Prozessor für 1.199 Euro. Im nächsten Schritt kannst du dann für 50 Euro obendrauf auch als Konfiguration den i5-Prozessor auswählen und kommst so auf die 1.249 Euro. In der gleichen Ansicht ist auch das Upgrade auf mehr Arbeitsspeicher oder größere Festplatte möglich. Ich hoffe, das war verständlich? 😉

  8. Hey Mel,

    ein super, informativer Erfahrungsbericht. Danke dafür!

    Bin auch am überlegen mir ein neues zu holen.
    Ich habe ein MacBook 12 Zoll (early 2016).
    Finde dies mittlerweile zu klein für Studium, you Tube, Bilder anschauen etc…

    Ich überlege den i7 mit 16 gb RAM und 1 tb…. benötige großen Speicher für Musik, Bilder und Skripte Studium etc..

    Was wäre deine Empfehlung?

    1. Danke für das Feedback, das freut mich.

      Der i7 mit 16 GB RAM und 1 TB SSD sollte für deinen Anwendungsbereich sicher mehr als ausreichen. Vielleicht reicht da auch sogar der i5 und/oder 8 GB RAM, sofern du nicht häufig Videobearbeitung, grafikintensive Spiele oder aufwändiges Foto-Editing betreibst. Mit deiner Wunsch-Konfiguration machst du aber als Studienrechner garantiert nichts falsch. 😉

  9. Danke für den Bericht. Ich finde das Air auch ein gutes Paket, aber wie von dir angesprochen werden in zahlreichen Reviews die Hitzeprobleme angesprochen.

  10. Danke für den informativen Bericht. Wann der Lüfter anspringt, ist mir nicht ganz klar geworden. Ich benutze mein MacBook Air Mitte 2011 am externen Monitor. Mich stört, dass der Lüfter anspringt, wenn z. B. ein YouTube-Video oder ein TV-Film läuft, aber auch wenn ich ein Audiobook über die Fernleihe höre oder eine Datei mit Audacity speichere. Springt da der Lüfter beim Mac Air 2020 noch nicht an und gilt das auch, falls ein 4k-Monitor angeschlossen wird?

    1. Beim Ansehen von YouTube-Filmen über den Safari-Browser springt bei meinem Modell (i5, 8GB RAM, 256 GB SSD) der Lüfter gar nicht an. Fernleihe oder Audacity konnte ich bisher nicht testen. Als externer Monitor steht mir aktuell Apples 27″ Thunderbolt Display zur Verfügung, wie schon im Artikel erwähnt. Der verfügt leider nicht über eine 4K-Auflösung.

  11. Bin auch seit knapp 2 Wochen mit dem MacBook Air 2020 unterwegs. Ich konnte den Lüfter leider schon hören. Und das ist wirklich das einzige echte Problem. Der Rest ist unglaublich gut. Tolles Teil!

    1. Bei welchen Prozessen oder Apps springt der Lüfter denn bei dir an? Läuft der Lüfter dann unter Volllast? Welches MBA-Modell hast du?

  12. Ich hab mir nun das neue MacBook Pro 13″ bestellt und steige dann hoffentlich Ende des Monats von meinem MacBook Pro 13″ (2010) um. Wie hast du die Daten von deinem alten Mac auf das neue MacBook Air kopiert? Damals vom PowerBook G4 hab ich das mit einem Firewirekabel gemacht.

  13. Ich habe das MBA 2020 nun seit 1 Woche. Die geschürten Ängste eines ununterbrochen laufenden Lüfters sind für den täglichen Gebrauch nicht nachvollziehbar. Ich habe den i7 mit 16 gb RAM. Anfänglich bei der Synchronisierung meiner Daten aus OneDrive ist es etwas warm geworden und der Lüfter lief entsprechend schnell, anschließend nicht mehr. Bei Office-Anwendungen und Surfen gar keine Lüfteraktivität. Auch beim Gucken von HD Videos und bei der Nutzung von ZOOM und Teams für Videokonferenzen keine Lüfteraktivität. Den Beitrag, dass dabei der Lüfter so laut werden würde, sodass man nichts mehr versteht, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann mir dies nur so erklären, dass derjenige eine rechenintensive Aktivität im Hintergrund laufen hatte. Aufwendigere Aktivitäten wie Videoschnitt habe ich mit dem Gerät bisher nicht gemacht.

    Insgesamt kann ich mich diesem Testbericht nur anschließen. Ein tolles Gerät für einen der Qualität angemessenen Preis. Schade, dass es durch dieses ganze „Benchmarken“ so in Verruf gekommen ist. Wer mehr Power braucht, sollte eh zum Pro greifen, dann aber auch in der entsprechenden Ausstattung, sodass man in einer ganz anderen Preisklasse landet.

    1. Hi Sabrine,

      sollte kein Problem sein. Hier kann aber der Lüfter durchaus mal seine Arbeit verrichten müssen, wenn man länger spielt. Schau am besten in die Systemanforderungen für das jeweilige Spiel.

  14. Hallo Mel!

    Danke für die guten Ausführungen.

    Ich nutze regelmäßig Microsoft Remote Desktop, um an meinem externen Arbeitsrechner zu arbeiten. Würde das das neue MacBook Air merklich verlangsamen?
    (Mein early 2015 MacBook Air ist mittlerweile nur noch am “Arbeiten” und so langsam, dass ich besser ein IPad der 1. Gen. nutzen könnte. Das aber auch schon, wenn ich mehrere Safari Tabs geöffnet habe…)
    Ich bin sehr unschlüssig zw. MacBook Air und Pro.

    Besten Dank!
    Ann

  15. Vielen lieben Dank Mel für Deinen Bericht, hat mir bei der Entscheidung sehr geholfen, nachdem mein MacBook Pro 2010 defekt ist werde ich wohl dieses kaufen

  16. Danke für den Bericht! Ich habe seit gestern eins, freu.. heute beim einrichten und übertragen der alten Dateien vom MacBook Pro hatte ich allerdings das Problem, dass der adapter von usb c auf usb?(das was man so für sticks benutzt) mit dem usb stick dran ständig die Verbindung verloren hat, was natürlich zum übertragen von Daten sehr lästig ist. Hast du damit schon Erfahrung? Welcher Hub, stick ist sinnvoll? Hab gelesen, dass es vor allem bei usb 2.0 Probleme gäbe, mein stick ist allerdings schon 3.1.

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