Tipi für Mac: Asynchrones Kommunikations-Werkzeug für Projektmanagement in Teams

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Mel 09. August 2018, 07:00 Uhr

Im beruflichen Alltag werden wir nur allzu oft durch Chats, Benachrichtigungen und Unterbrechungen in unserer Produktivität gestört. Laut Tipi ist asynchrone Kommunikation die Lösung dieser Probleme.

Tipi 1

„Asynchrone Kommunikation ist die ruhigere und produktivere Alternative“, erklärt das Team von Tipi auf der eigenen Website. Laut ihrer Aussage kommunizieren bereits mehr als 3.000 Unternehmen weltweit auf diese Weise mit Tipi, darunter Uber, Toyota, Vice und Virgin Media. Der Download von Tipi (Mac App Store-Link) im Mac App Store ist dann auch zunächst kostenlos und kann ab macOS 10.9.0 oder neuer sowie bei 51 MB an freiem Speicherplatz angeschoben werden. Eine deutsche Sprachversion existiert bisher noch nicht, man muss demnach mit einem englischen Interface leben.

Vor dem ersten Start von Tipi heißt es zunächst, sich einem bestehenden Team mittels einer speziellen Team-URL anzuschließen, die in eine Maske eingegeben werden kann. Alternativ kann auch einer Einladung zu Tipi gefolgt oder ein ganz neues Team erstellt werden, für das man dann als Admin agiert. Für letzteren Prozess wird eine E-Mail-Adresse oder ein Login per Google benötigt, im Anschluss kann dann der Teamname und die Team-URL kreiert, sowie der eigene Account mit Nutzername und Passwort erstellt werden. Abschließend lässt sich ein Einladungs-Link kopieren oder Mails an zukünftige Team-Mitglieder versenden, um bald schon produktiver kommunizieren zu können.

Die in drei große Spalten eingeteilte Hauptansicht erlaubt es dann, ähnlich wie in einer E-Mail-App, ungelesene Nachrichten einzusehen und zu beantworten. Zudem können die zuletzt ausgeführten Aktionen angesehen, Favoriten eingesehen, neue Ordner erstellt und Dokumente mit anderen Teammitgliedern geteilt werden. Wer gleichzeitig an mehreren Projekten arbeitet, kann in den Einstellungen von Tipi auch problemlos und schnell zwischen verschiedenen Teams wechseln, um so immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Nutzung von Tipi ist für kleinere Teams kostenlos

Tipi 2

 

Bei neuen Nachrichten oder geteilten Inhalten bekommt der User darüber hinaus Benachrichtigungen, auch private oder Gruppen-Konversationen sind in einem Team möglich. Besonders praktisch ist Tipi auch bei häufig wechselnden Team-Mitgliedern: Neue Personen können schnell integriert werden und sind dank der gesamten Historie umfassend über vorherige Entscheidungen informiert. Und möchte man doch zwischendurch mal seine Ruhe vor den Kollegen haben, besteht die Möglichkeit, Posts und Kommentare vorübergehend stumm zu schalten. 

Tipi ist nicht nur auf dem Mac für macOS verfügbar, sondern kann auch über die Website der Entwickler in einem Web-Interface, sowie in einer iOS-App (App Store-Link), auf Android-Geräten per Google Play Store und mit einer Windows- und Linux-Anwendung verwendet werden. Für kleinere Teams mit einem maximalen Team-Speicherplatz von 1 GB ist die Nutzung von Tipi sogar kostenlos, eine Premium-Version mit unbegrenzten privaten Ordnern und 5 GB Speicherplatz pro Nutzer kostet 4,99 Euro pro Monat und User. Möchte man Tipi für eine Non-Profit-Organisation verwenden, gewähren die Entwickler 80 Prozent Rabatt auf den Monatspreis. Weitere Infos gibt es auf der Website von Tipi.

Tipi
Tipi
Entwickler: Tipi Hub Inc.
Preis: Kostenlos

Tipi - Team Knowledge Sharing
Tipi - Team Knowledge Sharing
Entwickler: Tipi Hub Inc.
Preis: Kostenlos

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Kommentare3 Antworten

  1. Anjjab sagt:

    Klingt sehr interessant, danke für den Tipp. Gibt es evt. empfehlenswerte deutschsprachige Alternativen?

    • Toni sagt:

      Habe anhand des Berichts nun überhaupt nicht verstanden, was einem das Programm bringen soll. Klingt für mich daher absolut nicht interessant.
      Interessant finde ich nur, dass die Menschheit offensichtlich mittlerweile zu blöd geworden ist, um vernünftig und sinnvoll miteinander zu kommunizieren. E-Mails sind teilweise eine Gefahr für „produktives“ Arbeiten. Das liegt aber nicht an der E-Mail selbst, sondern an den Nutzern. Da helfen die besten Programme nicht.
      Im Übrigen bevorzuge ich immer noch das persönliche Gespräch, selbst wenn zusätzlich etwas elektronisch versandt/bearbeitet werden muss.

      • Anjjab sagt:

        Hast du mal daran gedacht, dass Menschen in manchen Betrieben an verschiedenen, weit entfernten Orten arbeiten und daher nicht jederzeit persönlich miteinander reden können?
        Ein Online-Teambereich ist da sehr hilfreich, gerade weil man dort miteinander kommunizieren kann und alle teilhaben können.

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