Ugreen hat auf der IFA in Berlin viel Werbung für seine NAS-Systeme gemacht. Dazu gab es noch ein paar neue Ladegeräte und Powerbanks, aber auch den Ugreen FineTrack Duo 2. Die zweite Generation des kleinen Dinge-Fingers hat einiges dazugelernt und ist mit einem Stückpreis von unter 10 Euro deutlich günstiger als Apples AirTag.
Wie bereits einige andere Tracker auch unterstützt der FineTrack Duo 2 von Ugreen nicht nur die „Wo ist?“-Anwendung von Apple, sondern auch Google Find My. Hier gibt es allerdings eine große Einschränkung, denn gleichzeitig lassen sich die beiden Netzwerke nicht nutzen. Falls ihr aber irgendwann einmal die Fronten wechselt, könnt ihr den Tracker nach einem Reset weiter verwenden.
Der FineTrack Duo 2 ist nicht mit einer Knopfzelle und auch nicht mit einer fest verbauten Batterie ausgestattet. Stattdessen kommt ein 90 mAh fassender Akku zum Einsatz, der innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden vollständig per USB-C aufgeladen wird. Mit einer Ladung soll der Tracker rund 12 Monate genutzt werden können. Warnhinweise bei leerer Batterie gibt es über die „Wo ist?“-App.
Ugreen FineTrack Duo 2 ist wasser- und staubdicht
Im Vergleich zum AirTag gibt es noch einen entscheidenden Unterschied: Apple erlaubt es Drittanbietern bisher nicht, einen UWB-Chip für zentimetergenaue Ortung zu integrieren. Wie alle anderen Tracker dieser Art könnt ihr auch beim Ugreen FineTrack Duo 2 nur einen Piepton aktivieren, wenn ihr euch in Bluetooth-Reichweite befindet. Dieser soll laut Hersteller 110 Dezibel laut sein.
Praktisch dagegen: Der neue Tracker von Ugreen ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Selbst 60 Minuten in einem Meter tiefen Wasser können ihm nichts anhaben. Außerdem schreibt Ugreen: „Das Gehäuse aus robustem PC+ABS-Kunststoff hält zudem mechanischen Belastungen im Alltag stand.“ Und das, obwohl das Gehäuse nur 0,3 Zentimeter dünn ist.
Kaufen könnt ihr den Tracker zum Beispiel bei Amazon. Dort gibt es zum Start einen 15-Euro-Coupon, der den Preis des 4er-Packs von 54,99 Euro auf nur noch 39,99 Euro reduziert.
- Neuester Dual System Smarttag: UGREEN FineTrack Duo 2 ist ein dual-systemzertifizierter Tracker, der sowohl mit Apple Find My als auch mit Google Find...
- 12 Monate Akkulaufzeit mit praktischem USB-C-Ladeanschluss: Der wiederaufladbare 90-mAh-Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten – bei...


Ich bin auf der Suche nach einem Tracker für mein Fahrrad.
Es gibt genügend Halterungen, mit denen sich ein Apple AirTag mehr oder weniger unauffällig am Fahrrad befestigen lässt. Leider sind diese Verstecke aber auch allen potenziellen Dieben bekannt, sodass sie als Erstes entfernt werden.
Im letzten Monat habe ich den weTag Pro getestet, da er schmal genug ist, um im Sattelrohr zu „verschwinden”. Leider schirmt das Aluminium des Rahmens den Empfang jedoch so stark ab, dass diese Maßnahme sinnlos war.
Darum fand ich die folgende Angabe in diesem Artikel besonders interessant:
„Und das, obwohl das Gehäuse nur 0,3 Zentimeter dünn ist.”
Sollte dieser Tracker tatsächlich nur 3 mm dünn sein, könnte er relativ problemlos im Sattel verschwinden, ohne den Sitzkomfort zu beeinträchtigen.
Ich konnte das Format des Trackers nirgends bestätigt finden.
3 mm sind für die komplette Dicke des Trackers extrem wenig, für die Wandstärke aber relativ viel.
Hat da irgendjemand Infomationen gefunden, ob die Angabe stimmt?
Warum so ein rum gehaspelt?
Kauft anständige Schlösser und versichert die Teil und gut ist. Ist mit den ganzen E-Bike Hype echt lächerlich geworden, wie die Leute um ihre Fahrräder Angst haben…
Die meisten Fahrräder werden geklaut da sie hochwertig und optisch ansprechend sind. Das sind 99% der E-Bike die als Täglicher Lastenesel verwendet werden schon nicht.
Danach kommen die Gelegenheitsdiebe, die bleiben schon fern wenn man kein Zahlenschloss verwendet. Also lauft anständige Schlosser, das Gewicht spielt dank des E-Bikes eh keine Rolle mehr.
Und ich fahr mit meinen E-Bike in einer Millionen Stadt rum und stelle es einfach abgesperrt ab. Davor Jahrzehnte lang mit einen normalen Rad. Nie ist was passiert und falls doch habe ich eine Versicherung. Das Teil tracken und dann hoffen das die Polizei sich aufrappelt wirklich was zu macht… die haben wirklich besseres und wichtigeres zu tun.
Und nur ein wirklich dummer Mensch, würde es selbst wieder zurückholen.
Wow. Das sind ganz schön viele Annahmen und knapp an der (rein technischen) Frage nach der Dicke des Tracker vorbei geantwortet.
Ich möchte der Reihe nach auf deine Antwort eingehen, auch wenn ich mich damit noch weiter von der technischen Seite dieses Blogs entferne.
Warum so ein Rumgehaspel?
Weil Versicherungen teilweise danach fragen, ob das Rad durch technische Einrichtungen wie einen Tracker ortbar ist und sich die Rate verringert, wenn das der Fall ist.
Damit ist Teil zwei deiner Annahme im nächsten Absatz auch schon beantwortet.
Ich HABE eine Versicherung für das Rad abgeschlossen und dazu zwei dicke Abus-Schlösser gekauft, deren Anschaffung zusammen knapp 20 % des Anschaffungspreises des Rads ausmachen.
Nächste Annahme: E-Bike …
Ich habe nur von einem Fahrrad gesprochen, und zwar von einem für die Marke „Canyon” recht günstigen Gravel-Bike. Aber auch das ist für meine ursprüngliche Frage völlig irrelevant.
In Bezug auf deinen letzten Satz scheine ich jedoch ein wirklich dummer Mensch zu sein.
Mir wurde mein letztes Fahrrad aus dem abgeschlossenen Keller gestohlen. Dank des gut verbauten Trackers konnte ich das Rad in einem anderen Duisburger Stadtteil orten. Nachdem ich der Polizei, die mit vier Mitarbeitern zum genannten Ort kam, mein Eigentum nachgewiesen hatte, knackten sie das Schloss, mit dem mein Rad gesichert war, und fuhren es mir nach Hause, da mein Auto für den Transport zu klein war.
Verlustig gingen nur die zusammen mit dem Rad gestohlenen Schlösser, der Lumos-Helm und die angebauten Blinker.
Aber all das war überhaupt nicht der Hintergrund meines Posts.
Ich wollte nur erklären, warum mich die Stärke des Trackers (im Übrigen noch immer) interessiert.
Der Rest war deine Geschichte, die Du aus meiner Erklärung gemacht hast.
Aber nicht die Antowrt auf meine Frage.
Viele Grüße
von einem wirklich dummen Menschen. 🙂
Ja ein Dummer Mensch bist du wirklich, denn ich schrieb „Und nur ein wirklich dummer Mensch, würde es selbst wieder zurückholen“, du hattest 4 Beamte dabei… Den unterschied erkennt sogar ein Blinder.
Aber eigentlich witzig, denn die 4 Beamten scheinen nichts bessere zutun zu haben in dieser friedlichen Stadt…
Und ich kann auf die Frage nicht antworten, da ich nur AirTags kaufe aber nicht um sie an mein Radl zu packen.
Zumindest der Akku ist mal etwas Neues, wenn die dann nicht fetter als normale Tags sind und dennoch 12 Monate halten, fände ich gut – würde mich aber wundern, da Batterien normalerweise eine höhere Kapazität als Akkus haben.
Ich finde die Idee mit Akku gut umgesetzt nur die Ausführung z.B. da wo man den Schlüsselring durchziehen möchte für einfach zu dünn. das wird bestimmt bei Kälte brechen und dann nutzt der Akku auch wieder nichts. Ich glaube nicht das ich noch mal 4 Stück kaufen werde. Ach ja Ugreen denkt da auch nicht an ein Schlüsselring, sondern legt ja 4 Handschlaufen bei. Hm, aber wer hängt sich damit den Tracker an sein Schlüsselbund?
Habe gerade 4 Stück vor mir liegen, Stärke des Tracker 8,4mm. Der obere Bügel ist 1,6mm stark und beim ersten durchziehen des Trackers an einen Schlüsselring auch bereits durchgebrochen. Für mich eine Fehlkonstruktion, geht zurück.