Write-On Video: Kostenloser Video-Editor gehört zu den Neuerscheinungen für macOS

Auch im Mac App Store tut sich einiges: Aktuell zählt Write-On Video zu den Empfehlungen von Apple.

Write-On Video Mac

Write-On Video (Mac App Store-Link) wird derzeit im deutschen Mac App Store in der Rubrik „Unsere neuen Lieblings-Apps und -spiele“ prominent auf der Startseite beworben. Die Mac-App lässt sich gratis herunterladen und benötigt zur Installation mindestens 16 MB an freiem Speicher und macOS 10.11 oder neuer auf dem Rechner. Eine deutsche Lokalisierung steht für die App bisher noch nicht bereit, man muss mit einem englischsprachigen Interface Vorlieb nehmen.

Mit Write-On Video sollen auch Laien „binnen Minuten zu einem Video-Profi“ werden, wenn man der Beschreibung im Mac App Store Glauben schenken mag. „Ein simples Interface, viele individuelle Bearbeitungs-Werkzeuge und ein leistungsfähige Tools für Animationen“ sollen zu diesem Schritt beitragen, wie die Entwickler von Kdan Mobile Software im Mac App Store zu berichten wissen. 

Neben vier Pinseln, sechs Übergängen, neun animierte Untertiteln und 20 Filtern gibt es in Write-On Video auch über 100 statische und bewegliche Sticker, zahlreiche Schriftarten, sowie die Möglichkeit, Musik-Tracks zum Video hinzuzufügen, inklusive Lautstärke-Anpassung und FadeIn bzw. FadeOut-Funktion. Auch Fotos lassen sich in die App importieren, um daraus im Anschluss kleine animierte Videoclips mit Animationen, Stickern und weiterem zu erstellen. Die fertigen Werke können dann in fünf verschiedenen Seitenverhältnissen in sozialen Netzwerken geteilt werden, darunter bei YouTube, Twitter und Vimeo. 

Voller Funktionsumfang nur mit kostenpflichtigem Abo

Die Entwickler bieten zudem einen eigenen Cloud-Service an, um kreierte Videos auch in der Datenwolke sichern zu können. Für diese Nutzung ist allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement notwendig, das in der Write-On Video Creativity 365-Variante inklusive aller erweiterten Funktionen sowie 1 TB Kdan Cloudspeicher zu einem Preis von 9,99 Euro/Monat, 19,99 Euro/3 Monate bzw. 59,99 Euro/Jahr zu haben ist. Gratis-User bekommen nur 500 MB Cloudspeicher, müssen mit Wasserzeichen in Videos und einem eingeschränkten Funktionsumfang hinsichtlich Filter, Übergängen usw. leben.

Angesichts der Tatsache, dass Write-On Video bisher noch nicht über eine deutsche Lokalisierung verfügt, keine 4K-Unterstützung anbietet und auch nur den Export als .mov- oder .mp4-Datei erlaubt, lohnt sich eines der angebotenen Abos für wirklich ambitionierte Videofilmer nicht. Immerhin gibt es eine kostenlose Testphase, in der man herausfinden kann, ob Write-On Video die benötigten Tools enthält, die man für die eigene Arbeit benötigt.

Write-on Video
Write-on Video
Preis: Kostenlos+

Kommentare 6 Antworten

  1. Werbung! Macht eine Umfrage und lasst eure Leser entscheiden, ob über Abo-Apps berichtet werden soll. Das ist gelebte Demokratie. Content zum Abschreiben bei den üblichen Verdächtigen bleibt da noch genug.

    1. @Plebejer: Das wäre NICHT „gelebte Demokratie“, sondern eine völlig bescheuerte Reduzierung des Demokratie-Begriffs auf das Prinzip „Die Mehrheit kann mit der Minderheit machen, was sie will“.
      Darum sprechen schlauere Menschen auch von der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, zu der eben nicht nur Mehrheits-Entscheidungen, sondern ZWINGEND auch Dinge wie „Minderheitenschutz“, „Gundrechte“, „Gewaltenteilung“ – und eine freie Berichterstattung gehören.
      Nach deinem pervers verkürzten Demokratieverständnis wäre es nämlich völlig in Ordnung, wenn die blond-, braun- und schwarzhaarige Bürger eines Landes „mehrheitlich“ beschließen würden, alle rothaarigen Menschen aus dem Staatsdienst zu entlassen. Und in Bayern könnte „die Mehrheit“ z.B. beschließen, dass Protestanten und Atheisten „verboten“ sind. Und warum sollten die Anhänger einer „Mehrheitspartei“ nicht mit 51% Stimmenmehrheit beschließen, alle anderen „Minderheitsparteien“ einfach zu verbieten – in deiner Welt wäre das ja völlig O.K.

      Du bewegst dich auf sehr dünnem Eis…

      1. Okay, ich wusste nicht, dass es hier um Menschenrechte geht, ich dachte eher an wirtschaftliche Verhältnisse, bei denen die einfache Mehrheit reicht. Moment, die einfache Mehrheit gilt auch in unserer politischen Landschaft. Bin mir sicher, dass dir das bewusst ist. Komm mir also nicht mir deiner verworrenen political correctness.

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