WWDC 2016: Apple stellt macOS Sierra mit Siri vor

Weiter geht es mit der Mac-Plattform. macOS Sierra wird die neuste Version heißen. Das sind die neuen Funktionen.

macOS Sierra mac2012 wurde Mac OS X in „OS X“ umbenannt. Um mit allen anderen Systemen, also iOS, watchOS und tvOS in Einklang zu kommen, hat Apple OS X jetzt in macOS umbenannt. Vorgestellt wurde heute die neue Version macOS Sierra.

Eine der neuen Funktionen wird Auto Lock heißen und soll den Login deutlich vereinfachen und beschleunigen. Sollte man eine Apple Watch tragen, muss man am Mac kein Passwort mehr eingeben und kann sofort mit der Arbeit beginnen. Sieht einfach aus – Dritt-Entwickler hatten diese Idee aber schon etwas länger.

Universal Clipboard für iOS und macOS

Die Zwischenablage ist wirklich praktisch. In den neuen Versionen werden alle in der Zwischenablage abgelegten Daten, egal ob Texte, Bilder oder Dokumente, übergreifend zwischen iPhone, iPad und Mac synchronisiert. Des Weiteren könnt ihr direkt unter macOS Sierra nicht genutzte Daten automatisch löschen oder Daten schnell in die Cloud schieben, um Speicherplatz zu sparen. Auch hier werden sich ein paar Entwickler ärgern, die Mac-Apps zum Aufräumen des Macs bereitstellen.

Apple Pay startet in der Schweiz

macOS Sierra apple pay

Gute Nachrichten für unsere Nachbarn aus der Schweiz. Apple Pay wird bei euch schon in Kürze verfügbar sein. Hier in Deutschland warten wir immer noch auf den Start. Des Weiteren startet Apple Pay unter anderem in Frankreich und Hongkong. Ebenso wird Apple Pay auch im Web verfügbar gemacht und macht Einkäufe im Internet noch einfacher. Warenkorb füllen, mit Apple Pay und Touch ID am iPhone bezahlen. Ebenfalls neu ist die Bild-in-Bild-Funktion für jegliche Art von Videos.

macOS Sierra: Siri für den Mac

macOS Sierra

Keine große Überraschung. In macOS Sierra wird auch Siri verfügbar gemacht. Die smarte Assistentin hilft bei einfachen Aufgaben, kann Fragen beantworten oder Nachrichten verschicken. Es lassen sich Dokumente im Finder anzeigen, Mails aufspüren oder Playlists bei Apple Music starten. Natürlich könnt ihr auch das Web durchsuchen und fragen, welche Filme am Wochenende im Kino laufen. Der Nachteil: Bisher funktioniert Siri nur mit Apple-Apps.

Die Beta-Version für Entwickler ist ebenfalls ab heute verfügbar. Im Juli wird es eine öffentliche Beta-Version geben, für die man sich schon jetzt registrieren kann. Im Herbst wird macOS Sierra für alle Nutzer bereitgestellt.

Kommentare 12 Antworten

  1. „Der Nachteil: Bisher funktioniert Siri nur mit Apple-Apps.“
    Wo ist das denn ein Nachteil? Verstehe ich nicht. Es gibt MacOS doch erst ab Herbst, und heute wurde den Entwicklern das Siri-SDK (sofort verfügbar) an die Hand gegeben. Bis Herbst können also bereits eine Menge Apps mit Siri-Support kommen. Somit gibt es momentan den angeblichen Nachteil nicht.
    Ihr schreibt echt manchmal einen ganz schönen Quatsch zusammen. Ihr solltet weniger „interpretieren“ und öfter mal bei den Fakten bleiben. Sehr unseriös.

    Was mir an Siri unter MacOS sehr gefällt, ist, dass man Ergebnisse (z.B. gefundene Fotos oder Texte) direkt in eigene Dokumente ziehen kann. Sehr nützliche Funktion. Oder dass Siri-Ergebnisse in der Mitteilungszentrale angepinnt werden können.

  2. Mac Update ist nach TVos update das schlechteste. Immer auf das Siri Symbol zu klicken um dann zu sprechen finde ich total dumm. Mit einem Tastenbefehl wäre es besser gewesen.

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