xx Messenger: Neue Messaging-App legt Wert auf größtmögliche Sicherheit

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WhatsApp, Telegram, Signal, Facebook, Teams oder Slack – Messenger Apps dominieren unsere Kommunikation, egal ob privat oder beruflich. Datenschutz spielt in vielen Fällen kaum eine Rolle. Mit dem xx Messenger (App Store-Link) ist nun vor wenigen Wochen eine quantenresistente Messenger-App im deutschen App Store veröffentlicht worden, die einen besonderen Fokus auf Sicherheit und Datenschutz legt.

Der xx Messenger kann kostenlos auf das iPhone geladen werden und benötigt zur Installation neben 151 MB an freiem Speicherplatz auch mindestens iOS 14.0 oder neuer auf dem Gerät. Eine deutsche Lokalisierung besteht für die Anwendung bisher noch nicht, man muss demnach mit einer englischsprachigen Version Vorlieb nehmen.


„Im Gegensatz zu bestehenden Messaging Apps verwendet der xx Messenger sowohl quantenresistente Kryptografie, um den Inhalt von Nachrichten vor der Entschlüsselung zu schützen, als auch cMix-Software, um Metadaten zu verschleiern oder zu schreddern – Informationen darüber, wer sendet, wann er sendet, von wo er sendet und wer empfängt. Zufällig ausgewählte Gruppen von xx Knoten verschlüsseln anonyme Sätze von 1.000 Nachrichten, die dann wiederholt gemischt und ebenfalls mit quantenresistenter Kryptografie verschlüsselt werden. Informationen, die Absender und Empfänger miteinander verbinden, werden vernichtet. So haben Dritte keine Möglichkeit, intime Details über die Muster und die Struktur des Alltages anderer Personen in Erfahrung zu bringen.“

So berichtet das Entwicklerteam von xx network, das hinter dem xx Messenger steht, in einer Nachricht an uns. Für die Einrichtung des xx Messengers benötigt es lediglich die Angabe eines frei wählbaren Usernamens, unter dem man dann kommuniziert. Wer es auch Kontakten ermöglichen möchte, beim xx Messenger gefunden zu werden, kann optional noch eine Mailadresse oder Telefonnummer angeben. Im Anschluss können direkt Chats gestartet, Nachrichten versendet, und auch Fotos und Audiodateien verschickt werden.

Die hohen Sicherheitsstandards des xx Messengers haben leider auch ihre Nachteile: So ist es gegenwärtig noch nicht möglich, ein erstelltes Nutzerkonto auf ein anderes Gerät mitzunehmen oder Chatverläufe zu sichern. Auch weitergehende Personalisierungen wie Hintergrundbilder, Chatfarben und mehr sucht man in diesem neuen Messenger vergeblich. Wie eingangs schon erwähnt, wird hier der Fokus komplett auf Datenschutz und Sicherheit gelegt – andere Bereiche der App kommen daher aktuell noch zu kurz. Auch auf eine angepasste iPad- oder Mac-App muss bisher noch verzichtet werden. Weitere Eindrücke vermittelt euch das abschließende YouTube-Video. Weitere Infos gibt es auch auf der Website von xx Network.

‎xx messenger
‎xx messenger
Entwickler: Elixxir
Preis: Kostenlos

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Kommentare 13 Antworten

  1. Auch wenn es immer wieder gute Ansätze und vielversprechende Messenger gibt bezweifle ich, ob sich ein Neuer gegen die Platzhirsche durchsetzen kann. Ich habe immer nur noch einen Bruchteil meiner Freunde auf Signal. Nach und nach kommen einige dazu, aber am Ende ist der Favorit nach wie vor WhatsApp. Da wird sich in Zukunft vermutlich auch nichts ändern.

    1. Sind wir ehrlich: Der einzige Grund, warum sich die Masse von Whatsapp verabschieden würde, wäre ein erneuter Systemausfall. Ansonsten legen 99% der Menschen keinerlei Wert auf Datenschutz im Internet.

      Ansonsten bin ich bei Dir: Ich denke, man ist mit den vorhandenen Messengern gut ausgestattet. Game Changer wäre eine App, die es ermöglicht, auf mehrere Plattformen zuzugreifen mit größtmöglichem Datenschutz. Aber das wird Zuckerberg schon verhindern, der lebt immerhin von Werbung und Co.

    2. Ich hab WhatsApp (im davor auch Facebook) einfach gelöscht. Da manchen die Kontaktaufnahme über sms zu kompliziert zu mir war, haben die freiwillig Signal installiert. 😉
      Freue mich seitdem nicht mehr unnötig in zahllose Gruppen eingefügt zu werden und bekomme trotzdem quasi alles mit.
      Es geht. Manche muss man zu ihrem Glück zwingen. 🤷🏼‍♂️

      1. Das Gleiche hier. Es funktioniert, nach und nach kommen bei uns immer mehr zu Signal rüber (ist ja auch keine „entweder-oder“-Frage). Und der wichtigste Kontaktkreis (Familie und enge Freunde) ist entweder sofort mitgezogen oder ist dank  auch per „Nachrichten“ oder FaceTime erreichbar.

        1. @bernd: Tja, da kannste lange warten. Das Fusselchen hat auf der letzten Tupperparty nach 3 Sektgläsern von den anderen Mädels was aufgeschnappt und unreflektiert nachgeplappert. Wie immer kommt da nix brauchbares wenn man das hinterfragt.

    1. @kaix: Das muss die appgefahren-Zielgruppe doch wissen! 😉
      Weitere, berechtigte Frage, die im Artikel geklärt gehört: Worüber finanziert sich der Anbieter?

  2. these messengers is not anonymous, what kind of data theft can we talk about, if they can become publicly available at any time. Privacy can only be in the Utopia ecosystem or other peer-to-peer ecosystems

  3. Ja, der xx messenger ist so sehr auf Sicherheit ausgelegt, dass er sogar 2 Tracker (G. Crashlytics, G. Firebase analytics) gleich mit eingebaut hat. Echt vertrauenswürdig, vor Allem der 2.

  4. Ach ja, und auf 2 Anfragen wie man 2 Tracker, und vor allem firebaseanalytics mit der Aussage (zit.) „…no tracking, no profiling….“ vereinbaren kann, da es ja der Widerspruch schlechthin ist, habe ich jeweils keine Antwort bekommen

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