Für viele Frauen verändert sich mit dem Kinderwunsch auch der Blick auf den eigenen Körper. Plötzlich werden morgendliche Temperaturwerte notiert, Zyklusphasen beobachtet und fruchtbare Tage gesucht. Doch einzelne Messwerte erzählen nur einen Teil der Geschichte. Erst über mehrere Wochen zeigt sich, wie Körpertemperatur, Schlaf und Stress mit dem persönlichen Zyklus zusammenspielen.
An dieser Stelle können auch intelligente Ringe wie die Modelle von RingConn ihren Teil leisten. Statt jeden Morgen vor dem Aufstehen zum Thermometer zu greifen, erfassen die Ringe ihre Daten kontinuierlich, und das auch während der Nacht. Die Werte landen automatisch in der App und können so über längere Zeit beobachtet werden. Die beiden Modelle von RingConn sind IP68-wasserresistent, kommen ohne Display und Abonnement aus und sind so leicht und schlank, dass sie sich für das Tragen rund um die Uhr eignen.
Der RingConn Gen 3 richtet sich an Nutzerinnen, die möglichst viele Gesundheitsdaten an einem Ort sammeln möchten. Auch ich habe das Flaggschiff-Modell des Herstellers in einem Testbericht bereits genauer unter die Lupe genommen. Zur Frauengesundheit gehören Zyklus-Tracking auf Basis von Körpertemperaturdaten und Hinweise auf ein mögliches fruchtbares Fenster. Mit „Baby Prep“ gibt es außerdem eine Funktion speziell für Paare mit Kinderwunsch, bei der sich auf Wunsch auch der Partner einbinden lässt. Dazu kommen Schlaf-, Aktivitäts- und Stress-Tracking, Blutdruck-Daten sowie Schlafapnoe-Monitoring. Diskrete haptische Vibrationen können direkt am Finger auf Hinweise aufmerksam machen. Die Akkulaufzeit liegt je nach Nutzung bei rund 10 bis 14 Tagen.
RingConn Gen 2: Fokus auf Schlaf und Wohlbefinden

Der Vorgänger RingConn Gen 2 verfolgt einen etwas anderen Schwerpunkt. Hier stehen Schlaf und alltägliches Wohlbefinden stärker im Mittelpunkt, gleichzeitig sind ebenfalls Zyklus-Tracking, Frauengesundheits-Insights und Schlafapnoe-Monitoring an Bord. Mit einer Dicke von nur 2 Millimetern fällt der Ring besonders schlank aus. Je nach Nutzung hält der Akku etwa 10 bis 12 Tage, mit dem Charging Case sind laut Hersteller mehr als 150 Tage möglich.
Der interessante Punkt liegt weniger in einem einzelnen Temperaturwert als in den langfristigen Mustern. Wer über Wochen Daten sammelt, kann nachvollziehen, wie sich die Körpertemperatur im Verlauf des Zyklus verändert, wie erholsam der Schlaf ausfällt und wann Phasen höherer Belastung auftreten. Damit kann ein Smart Ring die eigene Beobachtung im Alltag deutlich einfacher machen, ohne dass dafür jeden Morgen eine zusätzliche Messroutine nötig ist.
Abschließend wichtig zu wissen: Trotz aller Sensoren und Auswertungen bleibt ein Smart Ring ein Tracking-Werkzeug und ersetzt keine medizinische Beratung. Auch eine mögliche Bestimmung des fruchtbaren Fensters ist keine Garantie für eine Schwangerschaft. Der eigentliche Vorteil liegt vielmehr darin, Veränderungen und wiederkehrende Muster des eigenen Körpers unkompliziert sichtbar zu machen und diese Informationen bei Bedarf in die weitere ärztliche Begleitung einzubeziehen.
Der RingConn Gen 3 ist in fünf verschiedenen Farbvarianten zu Preisen ab 369 Euro bei Amazon erhältlich. Die Vorgängergeneration, der RingConn Gen 2, kostet bei Amazon in vier verfügbaren Farben ab 299 Euro. Weitere Infos zu den Funktionen der RingConn-Smart Rings gibt es auch auf der offiziellen Website von RingConn.
