Diese Produktbezeichnung möchte ich euch nicht vorenthalten: AWOL Vision hat im Rahmen der CES gleich zwei neue 4K-Triple-Laser-Ultra-Short-Throw-Projektoren aus der Aetherion-Serie vorgestellt. Klingt kompliziert, ist aber ein ziemlich feines Stück Technik. Kurz erklärt: Ihr bekommt einen Beamer, den ihr nicht mitten im Raum platzieren müsst, sondern unmittelbar an der Wand aufstellen könnt. Beispielsweise auf dem Schränkchen, auf dem zuvor der Fernseher stand.
AWOL liefert in Las Vegas gleich zwei neue Modelle: Den Aetherion Max und den Aetherion Pro. Doch bevor ihr jetzt laut „haben will“ schreit, verrate ich euch erst einmal den Preis. Der Aetherion Max wird zu einem Verkaufspreis von 4.499 US-Dollar und der Aetherion Pro für 3.499 US-Dollar angeboten. Frühbucherpreise, limitierte Vorteile und exklusive Kickstarter-Bundles starten Ende Januar 2026 im Rahmen einer siebentägigen Kampagne.
Das können die beiden neuen Ultra-Kurz-Distanz-Beamer von AWOL Vision
Mit bis zu 200 Zoll 4K-Schärfe, Gaming-Latenzen im 1-ms-Bereich, VRR, ALLM, einem nativen Kontrastverhältnis von 6.000:1, 3.300 ISO-Lumen (2.600 ISO-Lumen beim Aetherion Pro) sowie PixelLock Technologie, die jedes Pixel perfekt synchronisiert und zu präziser, randloser Bildschärfe verschmilzt, definiert Aetherion die Leistungsklasse der Ultra-Short-Throw-Projektion neu. Es ist der erste UST-Projektor der Branche, der selbst bei gigantischen 200 Zoll die volle 4K-Detailtreue bewahrt.
Eine Herausforderung für Projektoren dieser Art ist der steile Winkel, in dem das Bild auf die Leinwand geworfen wird. Um hier die bestmögliche Qualität sicherzustellen, hat AWOL Vision die PixelLock-Technologie entwickelt. Diese Pixel-Ausrichtungstechnologie stellt sicher, dass jedes einzelne Pixel eines 4K-Bildes perfekt verschmolzen, synchronisiert und absolut präzise auf der Leinwand positioniert wird, ohne Farbsäume, Fehljustierungen oder Unschärfen
Weitere Features der Aetherion-Serie im Überblick
- 6.000:1 nativer Kontrast / 60.000:1 EBL (Enhanced Black Level) für tiefes,
plastisches Bild - EBL Shadow Refinement mit einem 7-Stufen-IRIS-System, das die Helligkeit
formt und Schattendetails Szene für Szene optimiert - Optisches Design ohne Lichtstreuung für sauberere Schwarztöne und klarere
Highlights - 3.300 ISO-Lumen (Aetherion Max) und 2.600 ISO-Lumen (Aetherion Pro) für helle,
kraftvolle Bilder, die sich auch in realen Wohnräumen durchsetzen - Anti-RBE-Technologie, die Regenbogenartefakte um 99,99 % reduziert für ein
ablenkungsfreies Seherlebnis in 2D und 3D - Unterstützung für Dolby Vision, IMAX Enhanced, HDR10+ und Filmmaker Mode
- Dynamic Tone Mapping (DTM) für eine HDR-Optimierung in Echtzeit
Mit Preisen von weit über 3.000 Euro sind diese beiden Modelle leider nicht mehr ganz in meinem persönlichen Budget. Prinzipiell finde ich die Technik aber ziemlich interessant und würde das gerne mal bei mir zuhause ausprobieren. Ich werde auf der CES in Las Vegas definitiv schauen, ob ich noch günstigere Ultra-Kurzdistanz-Projektoren finde.

Da wäre jetzt das Projektionsverhältnis nicht unerheblich.
Für 200Zoll kannst Du den Projektor bei der Mehrheit der UST-Projektoren dann doch quasi auf den Esstisch stellen, damit Du >120 Zoll landest. In aller Regel sind es 0,25:1 bis 0,40:1. Ich habe mir damals den Epson LS800 gekauft, weil der bei gemäßigten 0,16:1 liegt. Eine ausfahrbare 150 Zoll Leinwand, die man im Sideboard verstecken kann, musste man auch erst einmal finden. 200 Zoll ist schon eine Ansage, ob man heutzutage derartige CLR-Leinwände bekommt, wäre auch eine interessante Frage. Wer einen gesonderten Kinoraum bevorzugt, benötigt eigentlich keinen UST-Projektor.
Wir haben auch eine kurz Distanz Projektor im Wohnzimmer aber ohne Leinwand, wird einfach so an die Wand gestrahlt. Für die kurzzeitige Berieselung (Nachrichten etc.) langt dies vollkommen, für mehr gehen wir in den Keller ins Heimkino und da hängt ein ganz normaler Projektor, denn wie du es ja auch eigentlich sagt, da braucht man keinen Kurzdistanz Projektor, da stört es nicht wenn was hinter einem von der Decke hängt.