Bosch Indego 1000 Connect: Rasenmäher mit App-Steuerung

Mittlerweile hat man ja das Gefühl, dass alles mit dem Smartphone verbunden sein muss. Bosch beweist mit dem Indego 1000 Connect, dass das auch für den Rasenmäher gilt.

Bosch Indego 1000 Connect

Früher war das Rasenmähen echt keine tolle Sache. Bei uns Zuhause gibt es einen richtig großen Garten und als ich dann irgendwann für diese beinahe wöchentliche Aufgabe rekrutiert wurde, durfte ich auch gleich noch beim Nachbarn ran. Dafür gab es immerhin ein paar Euro zusätzliches Taschengeld, letztlich darf ich mich also nicht beschweren. Vor allem, weil es damals noch keine Gerätschaften wie den Bosch Indego 1000 Connect gab. Damit wäre ich nämlich schlagartig arbeitslos gewesen.

Ob wir jetzt völlig durchgedreht sind, weil wir schon über Rasenmäher berichten? Weit gefehlt: Der neue Roboter von Bosch ist mit einem GSM-Modul ausgestattet und kann von überall auf der Welt mit der passenden App gesteuert werden. Bosch Smart Gardening (App Store-Link) ist für das iPhone verfügbar und stattet den über 1.000 Euro teuren Rasenmäher mit zahlreichen interessanten Funktionen aus.

Was genau der Indego 1000 Connect kann? Zunächst einmal kümmert er sich ganz selbstständig um einen kurzen Rasen. Man kann bestimmte Zeitpläne festlegen, damit der Rasenmäher beispielsweise vormittags im Einsatz ist, wenn ihr ohnehin nicht zuhause seid. Falls ihr keinen automatischen Zeitplan verwendet, kann man den Indego 1000 Connect auf Knopfdruck vom iPhone aus loslegen lassen.

Indego 1000 Connect schickt Hilferufe & Diebstahlalarm

Auf dem iPhone kann man den aktuellen Status und den Mähfortschritt des Indego 1000 Connect verfolgen. Wo ist er aktuell unterwegs, welche Teile des Grüns muss er noch schneiden? Und wenn mal was etwas dazwischen kommt, meldet sich der Rasenmäher automatisch per Alarm bei euch auf dem iPhone. Das ist praktisch, wenn doch mal ein Ast oder ein anderes unerwartetes Hindernis auf dem Rasen liegt und der Indego 1000 Connect eure Hilfe benötigt.

Zwei Dinge sind aus meiner sich richtig praktisch: Die Verbindung des Rasenmähers ist kostenlos, es fallen keine Gebühren für die Datenübertragung über das Internet an. Zudem kann man den Indego 1000 Connect per App aus sperren. Sollte er aus dem Garten stibitzt werden, kann der Dieb nichts mehr mit dem Teilchen anfangen.

Den mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.299 Euro ausgestatteten Indego 1000 Connect bekommt man derzeit im Internet ab rund 1.117 Euro (zum Shop). Das ist durchaus eine Hausnummer. Im Vergleich zu anderen Roboter-Rasenmähern von Bosch zahlt man für das Connect aber dann auch nicht mehr so viel zusätzlich.

(YouTube-Link)

Kommentare 29 Antworten

  1. Die von Bosch sind ja witzig, in der Produktbeschreibung steht etwas von einer intuitiven App für Tablets, aber wenn man in den App Store geht, findet man wie im Artikel erwähnt die App nur für iPhone optimiert.

    1. Vielleicht mal über seinen begrenzten Horizont hinausschauen. Es gibt Windows, es gibt Android. Bin da nicht so bewandert aber vielleicht gibt es dort für Tablets Apps. Mal davon abgesehen steht in der Beschreibung, das die Steuerung von Tablets aus möglich ist. Und da ich auch iPhone Apps auf dem iPad nutzen kann, ist die Aussage nicht falsch. Von einer eigenen App ist da keine Rede

      1. Ich schaue weit über den Horizont hinaus, habe selbst u.a. Windows 8.1 Pro und ein Samsung Tablet. Ich finde es einfach schade, dass oft das iPad vergessen wird. Ich bin ein Fan von Universal-Apps und gerade bei der Heimautomatisierung finde ich das iPad zuhause als kleine Steuereinheit gut. Aber leider wird das iPad doch recht stiefmütterlich behandelt, selbst von Apple (wie z.B. bei der Apple Store App, die es lange Zeit nur fürs iPhone gab. Jetzt zwar optimiert, aber gratis Apps wie beim iPhone kann man beim iPad nicht erhalten). iPhone Apps sehen einfach dämlich auf dem iPad aus. Bin gespannt wie u.a. Windows zeigen möchte, dass man nur eine App runterlädt und die dann für alle Bildschirme / Geräte gut aussieht. Ich befürchte, dass oft noch eine manuelle „Nachjustierung“ seitens der Entwickler notwendig sein wird, ich lasse mich aber positiv überraschen.

    1. Brauchst du nicht. Der Mäher vermisst vor dem ersten Mähen das zu bearbeitenden Grundstück und legt daraus eine interne Map an. Die fährt er dann eigenständig ab, zwischendurch lädt er sich selbständig auf. Da gibt es nichts zu steuern, der kann das alleine richtig gut

  2. Um GOTTES WILLEN …

    Erinnnert sich den keiner mehr an den Rasenmähermann … wir sind alle dem Untergang geweiht ^^
    Ich warte schon auf erste Berichte das die Mäher gehackt wurden (kann ein Mäher gehackt werden, oder wird er gehäckselt?) und seinen Besitzer zu Tode gemäht hat …
    Und jetzt versucht mal das Bild aus dem Kopf zu bekommen ^^

    1. Besser Husqvarna, die sind mit dem Automower Marktführer ?
      Bei mir tut der zuverlässig seinen Dienst, ohne dass ich etwas machen muss. Der Nutzen einer App dazu erschließt sich mir nicht ganz..

      1. Ich vermute mal, das funktioniert dann per unterm Rasen verlegten Leitungen als Führung und oder GPS-Ortung, oder? Macht ja auch Sinn, so eine Rasenfläche wandert ja nicht ständig… ^^

    1. Ja, den das GPS des zB Husqvarna 330x dient nur dazu bei komplexen Flächen auch alle flachen zu erreichen und gleichmäßig zu mähen.

      GPS ist viel zu ungenau um als alleinige Steuerung zu dienen.
      Hier geht es an den Rändern und bei Hindernissen um cm…..

      Selbst das Zusatz Modul GSM GPS dient dann auch nur der Verfolgung nach Diebstahl……

  3. Wird denn das kleine Roboterchen von jemandem aus dem Forum hier erfolgreich eingesetzt? Ich habe über den Bosch Indego bereits viele negative Kommentare im Netz gelesen.

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