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Ein-Klick-Kopplung für Meta-Brillen: Apple öffnet seine AirPods-Magie für die Konkurrenz

Kommt wohl Anfang 2027

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Schwarze Ray-Ban Smart Glasses Wayfarer vor weißem Hintergrund

Was bisher exklusiv Apples eigenem Zubehör vorbehalten war, könnte schon bald auch bei Meta-Geräten funktionieren: Nach Informationen aus Apples Unterlagen zum EU-Interoperabilitätsantrag arbeitet der Konzern an einer neuen Schnittstelle, die Fremdgeräten von Drittanbietern, etwa den Ray-Ban-Meta-Brillen oder den Quest-Headsets, jene nahtlose Kopplung ermöglicht, die man bislang nur von AirPods und Apple Watch kannte. Sobald ein Gerät einmal mit dem iPhone verbunden wurde, soll es künftig automatisch auf allen anderen Apple-Geräten des Nutzers erscheinen, ganz ohne manuelles Nachjustieren.

Der Auslöser: Ein Beschwerdebrief von Meta

Ins Rollen gebracht hat die Sache Meta selbst. Bereits im Oktober 2025 reichte der Konzern im Rahmen des europäischen Digital Markets Act eine entsprechende Forderung ein und verlangte von Apple gleiche Bedingungen für externe Hardware. Bislang war nämlich klar im Nachteil, wer statt AirPods lieber Kopfhörer oder Brillen anderer Marken nutzte. Jedes neue Gerät musste umständlich von Hand eingerichtet werden. Genau diese Ungleichbehandlung soll nun fallen, zumindest für Hersteller, die Zugriff auf die neue Programmierschnittstelle erhalten.


Wie Apple Meta am 4. Februar mitteilte, sollen Drittanbieter-Apps zukünftig auf verschlüsselte Kopplungsdaten zugreifen dürfen. Abgesichert wird der Vorgang durch einen temporären Sitzungsschlüssel sowie eine einmalige Zustimmung des Nutzers pro Zubehörteil. Zeitlich peilt Apple den Frühling 2027 als Fertigstellungstermin an, die tatsächliche Einführung soll „kurz danach“ folgen. Beobachter vermuten ein iOS-27-Update, möglicherweise die Version 27.4, auch wenn Apple sich hierzu noch nicht festgelegt hat.

Wie geht es weiter?

Aktuell steckt der Antrag laut Apples letztem Update in Phase drei des Verfahrens. Ein formelles Streitbeilegungsverfahren, das eine Prüfung durch Apples internes „Interoperability Request Review Board“ binnen 30 Arbeitstagen erzwingen würde, hat Meta bislang nicht angestoßen. Solange bleibt es bei Apples eigenem Zeitplan: Start im Frühjahr 2027, gekoppelt an das AccessorySetupKit und vorerst begrenzt auf den europäischen Raum.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 2 Antworten

  1. Heißt im Umkehrschluss aber auch: das gilt dann für alle Geräte wie zb Bluetooth Kopfhörern von anderen Herstellern, oder?

    1. Wenn sie die entsprechende Schnittstelle nutzen dann ja. Aber so wie sich dass hier liest muss man den Zugriff auf diese Schnittstelle beantragen und ob das alle machen werden bezweifle ich.

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