Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Apps von Indie-Entwicklern und -Entwicklerinnen vorstellen können. Daher: Wenn ihr zum Start der Sommerferien und der Urlaubszeit noch eine Wetter-Anwendung benötigt, sei euch Nano von Benjamin Kramser aus Kornwestheim bei Stuttgart empfohlen. Nano entsteht laut Kramser „an Abenden und Wochenenden – unabhängig entwickelt in Deutschland, ohne Investoren und nicht kommerziell.“
Nano (App Store-Link) kann auf das iPhone und die Apple Watch geladen werden, und das völlig kostenlos. Der Entwickler verzichtet auf jegliche In-App-Käufe, Werbung, Tracking oder Abos. Zur Installation wird neben iOS 26.0 oder neuer auch rund 27 MB an freiem Speicherplatz benötigt. Zudem stehen alle Inhalte natürlich in deutscher Sprache zur Verfügung.
„Nano ist eine Wetter-App, die ich als Solo-Entwickler baue. Während [andere Wetter-Apps mit hohen jährlichen Kosten aufwarten], ist Nano komplett kostenlos – keine Werbung, kein Login, kein Tracking, keine Abos. Die Daten kommen ausschließlich vom Deutschen Wetterdienst, dazu gibt’s ein interaktives Regenradar, minutengenaue Regenprognosen, historische Wetterdaten der letzten 10 Jahre und einen animierten Himmel, der das reale Wetter am eigenen Standort zeigt.“
So beschreibt Benjamin Kramser seine App Nano. Wie bereits erwähnt, kommen bei Nano anstelle von Schätzungen oder Drittanbieter ausschließlich präzise amtliche Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zum Einsatz. Der Clou: Der Startbildschirm ist ein dynamisches Fenster zur Realität. Ein animierter Himmel zeigt live, was draußen passiert, von ziehenden Wolken über den aktuellen Mondstand bis zu Sternenkonstellationen, die dem echten Nachthimmel entsprechen. Zieht Regen auf, verdunkelt sich der Himmel bereits, bevor der erste Tropfen fällt. Und wer wissen will, wie der Tag verlaufen wird: Ein Blick auf das 24-Stunden-Band genügt, inklusive Sonnenauf- und -untergangszeiten, die direkt als Marken eingeblendet sind.
Alles mit an Bord: Radar, Historie und Warnungen

Mit dem interaktiven, flüssig animierten DWD-Radar behält man den Niederschlag von einer Stunde zurück bis zwei Stunden voraus ständig im Blick. Ein Zeitregler lässt die Nutzer und Nutzerinnen durch die Wetterentwicklung scrollen, als würde man die Wolken selbst steuern. Für alle, die es genau brauchen: Die App bietet historische Wetterdaten der letzten zehn Jahre: Temperatur, Niederschlag, Wind, Luftdruck, Feuchte und Sonnenscheindauer sind aufgeschlüsselt nach Ort und Zeitraum. Und wenn es kritisch wird, erscheinen amtliche Warnungen des DWD für gespeicherte Orte nicht nur im Tab, sondern auch als Badge oder Push-Mitteilung mit allen Fakten wie Stufe, Zeitraum und Klartext.
In Nano lassen sich die wichtigsten Wetter-Orte, beispielsweise für das eigene Zuhause, das Büro oder bei den Eltern, abspeichern und ihnen eigene Namen verpassen. Die App schlägt automatisch die passende DWD-Station vor, doch es lässt sich auch manuell wählen und sogar die Position auf der Karte anpassen.
Alle Daten synchronisieren sich nahtlos über iCloud mit dem iPhone und der Apple Watch. Die Watch-App und die Widgets in drei Größen für den Home-Screen zeigen dasselbe Wetter wie die Haupt-App, inklusive Komplikationen für Warnungen und aktuelle Bedingungen. Selbst unterwegs bleibt Nano zuverlässig: Widgets aktualisieren sich automatisch, sobald man den Ort wechselt. Zudem lässt sich jeder Ort mit einem einstellbaren Radius versehen, damit die App weiß, wann man wirklich „zu Hause“ ist.
Aufgrund dieser zahlreichen Funktionen, dem hübschen, modernen Design sowie dem Verzicht auf Zukäufe, Tracking, Werbung oder Abos bekommt Nano nicht ohne Grund hervorragende 4,9 Sterne von den Nutzern und Nutzerinnen im App Store spendiert. Was jetzt noch zum kompletten User-Glück fehlt, ist eine Unterstützung für das iPad und den Mac. Weitere Infos zu Nano gibt es auch auf der offiziellen Website zur App.
