Die letzte Hitzewelle, die uns Ende Juni dieses Jahres erwischt hat, hat deutlich aufgezeigt: Alles, was kühlt und erfrischt, kann helfen, die überhitzten Tage einigermaßen erträglich zu machen. Und da aufgrund des Klimawandels so ziemlich sicher ist, dass dies nicht die letzten Hitzetage gewesen sind, heißt es, für die Zukunft vorzusorgen und entsprechende Produkte zu kaufen, wenn nicht gerade alle Überhitzten die Läden und den Online-Handel stürmen, um Klimaanlagen und Ventilatoren zu kaufen.
Ich stelle daher heute vier kleine Gadgets von Aecooly vor, die sich nicht nur für den Einsatz in den eigenen vier Wänden, sondern auch für unterwegs eignen – beispielsweise in Bus und Bahn, im Freibad oder im Park, oder überall dort, wo gerne einmal ein erfrischender Lufthauch gebraucht wird. Vorab wichtig zu wissen: Alle hier vorgestellten Produkte sind bis auf eine Ausnahme klassische Ventilatoren, die für einen Lufthauch und -austausch sorgen können, aber keine kühlenden Funktionen wie bei Klimaanlagen bieten.
Aecooly Table Fan Chic 01 8.000 mAh

Dieses kleine und kompakte Gerät hat mir in großen Teilen meinen Urlaub in Dänemark gerettet. Wer die dänische Ferienhaus-Bauweise mit viel Holz und wenig Isolierung kennt, weiß, wie warm es dort ohne Klimaanlage im Sommer werden kann. Zum Glück gab es im Auto noch genügend Platz für den Aecooly Table Fan Chic, der mir in der größeren Variante mit 8.000 mAh-Akku vorliegt. Alternativ gibt es noch ein Modell mit 4.000 mAh-Akku.
Jeweils in drei Farben – Schwarz, Weiß und Beige – erhältlich, verfügt das rund 980 Gramm leichte und 13,8 x 14,3 x 20,9 cm große Exemplar über 100 Lüftergeschwindigkeiten bei bis zu 2.200 Umdrehungen/Minute, ein beleuchtetes und automatisch dimmbares LED-Display, eine maximale Windgeschwindigkeit von 7 m/s, eine Rotationsfunktion von 60, 120 und 180 Grad, eine Funktion zum Verstellen des Winkels sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 40 Stunden bei 20 Prozent Lüftergeschwindigkeit. Besonders praktisch: Der Ventilator kann auch während des Aufladens per USB-C weiter verwendet werden, eine Aufladung im ausgeschalteten Zustand dauert beim 8.000 mAh-Akku-Modell rund fünf Stunden.
Mehr Flexibilität wäre wünschenswert

Alle Einstellungen werden über das LED-Touchdisplay auf der Vorderseite des Ventilators vorgenommen. Der Neigungswinkel lässt sich nach oben um bis zu 7 Grad, nach unten um bis zu 11 Grad verstellen. Hier hätte ich mir gerade bei der Anpassung nach oben mehr Flexibilität gewünscht. Ich hatte den Ventilator im dänischen Ferienhaus nachts auf meinem Nachttisch stehen und wäre froh gewesen, die Luftrichtung etwas mehr nach oben in Richtung meines Bettes verstellen zu können. Auch sitzend bei der Nutzung am Schreibtisch käme eine Luftrichtung, die mehr nach oben ausgerichtet ist, sehr gelegen.
Die bis zu 40 Stunden Akkulaufzeit bei geringer Stufe von 20 Prozent konnte ich so nicht direkt bestätigen. Ich habe den Aecooly Table Fan Chic vor mir auf dem Tisch häufig bei 40 Prozent mit 60 Grad Rotation laufen lassen, hier hielt der Akku bestimmt 6-7 Stunden durch. Etwas merkwürdig ist die Tatsache, dass die Akkuanzeige auf dem LED-Display erst stundenlang auf 100 Prozent steht, und dann aber irgendwann vergleichsweise schnell herunter zählt.
Nichtsdestotrotz ist der kleine rotierende Tischventilator eine echte Erleichterung an heißen Tagen und ist dank des integrierten Akkus auch sehr flexibel einsetzbar. Da sich die Akku- und Lüfteranzeige auf dem Display nach einiger Zeit auch automatisch dimmt, kann der Ventilator auch problemlos im Schlafzimmer zur Anwendung kommen. Aktuell ist sowohl das 4.000 mAh-, als auch das 8.000 mAh-Exemplar auf der Aecooly-Website für 34,99 bzw. 39,99 USD erhältlich. Bei 5 USD Aufpreis würde ich persönlich lieber zum Modell mit doppelt so großem Akku greifen. Der weltweite Versand ist ab 50 USD kostenlos.
Aecooly Misting Fan Cold Air Ultra

Auch der Aecooly Misting Fan Cold Air Ultra fand aufgrund seiner besonderen Eigenschaften den Weg ins Reisegepäck nach Dänemark, wo er gerade auf der Rückfahrt bei 36 Grad in einem Auto, dessen Klimaanlage irgendwann kaum noch gegen die Hitze ankam, ein willkommener erfrischender Bonus war. Der mit 345 Gramm vergleichsweise schwere Ventilator setzt auf einen High-Speed-Motor, der turbinenartig Windgeschwindigkeiten von bis zu 25 m/s und 70.000 U/min erreicht. Dies wird durch einen integrierten Akku von 7.000 mAh erreicht, der auf niedrigem Level eine Laufzeit von bis zu zehn Stunden ermöglicht. Binnen drei Stunden ist der Akku über einen USB-C-Anschluss wieder aufgeladen.
Das Besondere am Aecooly Misting Fan Cold Air Ultra ist – der Name deutet es bereits an – die integrierte Sprühnebel-Funktion, die eine Abkühlung des Luftstrahls um bis zu 10 Grad erreicht. An der Unterseite des Handventilators ist ein Wassertank angebracht, der mit einem Schraubverschluss ein schnelles Nachfüllen ermöglicht. Hier sollte man immer destilliertes Wasser verwenden, damit es nicht zu Kalkablagerungen kommt, die auch die feine Sprühdüse verstopfen können.
Der Ventilator verfügt an der rechten Seite über einen kleinen Button, mit dem während des Betriebs der feine feuchte Nebel hinzugeschaltet werden kann: Dieser hätte aus meiner Sicht ruhig größer und besser zu drücken sein können. Und das Feature ist wirklich ein großartiges Extra, das ich bereits nach kurzer Zeit lieben gelernt habe: Der Sprühnebel ist so fein, dass er die Haut nicht sofort durchnässt, und kühlt den Luftstrom merklich ab. Gerade an heißen Sommertagen ist der Cold Air Ultra daher für mich ein echter Mehrwert, gerade unterwegs. Laut Aecooly soll ein voller Wassertank für rund acht Minuten dauerhaften Sprühnebels reichen.
Die Lautstärke kann stören

Vergessen sollte man dabei nicht, dass die hohen Windgeschwindigkeiten auch entsprechend laut sind. Sie lassen sich zwar über das integrierte Farb-Touchdisplay und den An-/Aus-Button auf der Vorderseite sehr gut regulieren, aber selbst bei 20 Prozent der maximalen Stärke macht der Handventilator mit rund 65 dB schon einen ordentlichen Krach. Bei vollen 100 Prozent hat man das Gefühl, neben einer kleinen hochfrequenten Turbine zu stehen. Davon abgesehen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es für die Augen besonders gesund ist, sich einen solch starken Luftstrom direkt ins Gesicht pusten zu lassen. Davon abgesehen ist der Aecooly Misting Fan Cold Air Ultra aufgrund der kühlenden Sprühnebelfunktion ein wirklicher Gamechanger an heißen Tagen. Das Modell mit 7.000 mAh-Akku bekommt ihr im Aecooly-Webshop bei kostenlosem Versand für 79,99 USD.
Aecooly Portable Handheld Fan Air Gimbal

Der nächste Ventilator von Aecooly ist ein Modell, das es in ähnlicher Form auch schon zahlreich am Markt gibt. Versehen mit einem längeren Griff, befindet sich der kleine Ventilator selbst darüber auf der Oberseite und kann in diesem Fall mit einer Gimbal-Konstruktion in seiner Neigung verstellt werden. Der Aecooly Portable Handheld Fan Air Gimbal ist in drei Farben – Schwarz, Weiß und Hellblau – sowie in einer speziellen Fussball-Weltmeisterschafts-Version mit vier Nationalitäts-Varianten mit Akkugrößen von 3.500 und 4.500 mAh verfügbar.
Über ein mitgeliefertes Band zum Umhängen kann der kleine, nur 155 Gramm leichte Ventilator auch auf der Brust getragen und so das Gesicht von unten mit frischer Luft versorgt werden. Eine gummierte Unterseite ermöglicht es, den Handventilator hochkant auf einen Tisch zu stellen und ihn so beispielsweise am Schreibtisch während der Arbeit einzusetzen. Da das Gerät mit Maßen von 15,1 x 5,4 x 4,2 cm vergleichsweise klein ist, verfügt auch der Luftstrom über einen geringen Radius und wirkt sehr punktuell.
Der Portable Handheld Fan Air Gimbal lässt sich in der Neigung um bis zu 220 Grad verstellen, verfügt über fünf Windgeschwindigkeiten von bis zu 11 m/s, wird über USB-C binnen 3 Stunden aufgeladen und kann je nach Stufe bis zu 19 Stunden in der 4.500 mAh-Variante mit einer Akkuladung durchhalten. Ein LED-Display zeigt jederzeit den aktuellen Akkustand an. Zum Reinigen kann das rückseitige Gitter abgenommen werden, und ein Sicherheitsbutton verhindert, dass sich der Ventilator einfach selbst einschaltet, zum Beispiel beim Transport in einer Tasche. Bei niedrigen Windgeschwindigkeiten kommt der kompakte Ventilator auf etwa 51 dB. Das 4.500 mAh-Modell des Aecooly Portable Handheld Fan Air Gimbal kostet auf der Website von Aecooly 24,99 USD, die kleinere Variante mit 3.500 mAh ist für 19,99 Euro zu haben.
Aecooly Phone Fan Air Mate

Noch kompakter als mit dem Aecooly Phone Fan Air Mate geht es eigentlich kaum noch. Das Modell ist ein klassischer USB-C-betriebener Mini-Ventilator, den man einfach an den USB-C-Anschluss des iPhones steckt, einschaltet, und dann die erfrischende Luft per Smartphone-Akku geliefert bekommt. Erfreulicherweise liefert Aecooly für das Modell auch gleich einen Verlängerungs-USB-C-Adapter samt Trageband mit, falls man ein Case mit dem iPhone nutzt und den Ventilator nicht gut anstecken kann.
Der Aecooly Phone Fan Air Mate verzichtet anders als viele weitere Modelle dieser Kategorie auf offene Rotorblätter, die die Finger verletzten könnten, und verfügt über vier Geschwindigkeitsstufen mit bis zu 11 m/s und 17.000 U/min. Diese lassen sich über einen An-/Aus-Button an der Seite regulieren, grüne LEDs zeigen zudem die aktuelle Stufe an. Mit Maßen von 5,3 x 3,7 x 4,9 cm und einem Gewicht von nur 38 Gramm ist der Mini-Ventilator in jeder noch so kleinen Tasche verstaubar und macht sich besonders unterwegs hervorragend, beispielsweise beim Pendeln im ÖPNV, auf Reisen oder auf Festivals. Alternativ kann das Gadget auch in Kombination mit einer Powerbank genutzt werden, um den iPhone-Akku nicht zu sehr zu belasten. Im Webshop von Aecooly kostet der Phone Fan Air Mate aktuell 17,99 USD.
Normalerweise sind die meisten hier vorgestellten Modelle von Aecooly auch immer wieder im Hersteller-Shop bei Amazon zu finden, aufgrund der letzten Hitzewelle in Deutschland sind die Amazon-Lager allerdings derzeit wohl offenbar geplündert. Wer nicht direkt bei Aecooly bestellen möchte, sollte die Augen offen halten, denn gerade der Tischventilator und der Handventilator mit Gimbal sind dort oft verfügbar.

Wie konnte die Menschheit nur überleben, wo es solche kleinen Lebensretter noch nicht gab 🤷🏼♂️😜
Mit Fächer. Kriegst im Web schon für unter einen EUR.
Braucht nicht mal ein Fächer, egal ob ich in Mexiko, Thailand, Süd Afrika etc. war. Niemand mit Verstand ist da so lange draußen unterwegs dass man das wirklich braucht und kurzzeitig kann der Körper über schwitzen entsprechend den Körper kühlen.
Achja, was auch extrem hilft, wenn man im
Normalbereich des Körpergewichts ist. Dann schwitzt man automatisch auch mehr so viel.