Während sich die Abo-Preise bei den großen Streaming-Anbietern seit Jahren beharrlich nach oben schrauben, deutet sich bei Disney+ nun ein Kurswechsel an. Einem Bericht von Business Insider zufolge erwägt der Konzern, Teile seiner umfangreichen Bibliothek künftig kostenfrei zugänglich zu machen – eine Idee, die andere Streaming-Dienste längst umgesetzt haben.
Der Druck durch YouTube wächst
Hinter den Überlegungen steckt vermutlich ein knallharter wirtschaftlicher Kalkül. Kostenlose Plattformen wie YouTube schnappen sich nämlich zunehmend größere Anteile an der Zeit, die Zuschauer und Zuschauerinnen vor dem Bildschirm verbringen. Ein Gratis-Segment bei Disney+ könnte demnach helfen, in diesem hart umkämpften Markt besser mitzuhalten und Zuschauer zurückzugewinnen, die längst zu werbefinanzierten Alternativen abgewandert sind.
Zahlen, die für sich sprechen
Wie stark sich die Sehgewohnheiten der US-Amerikaner tatsächlich verändert haben, belegen aktuelle Erhebungen recht eindrücklich. Demnach entfielen im April 2026 bereits 18,7 Prozent der gesamten Fernsehnutzungszeit in den USA auf kostenlose Streaming-Dienste. Zum Vergleich: Im April 2025 lag dieser Wert noch bei 16,8 Prozent, im April 2024 sogar nur bei 12,7 Prozent. Diese Entwicklung zeigt: Immer mehr Konsumenten wenden sich angesichts steigender Abo-Kosten bewusst gebührenfreien Angeboten zu.
Ein cleverer Schachzug gegen die Konkurrenz
Sollte Disney+ tatsächlich ausgewählte Inhalte kostenlos anbieten, ließe sich der Dienst deutlicher von Rivalen wie Netflix oder Amazon Prime abgrenzen. Zumal andere Anbieter längst vorgelegt haben: Sowohl Apple TV als auch Paramount+ gewähren Nicht-Abonnenten bereits jetzt Zugriff auf einzelne kostenlose Episoden. Ein eigenes Gratis-Fenster könnte für Disney demnach ein probates Mittel sein, um neue Nutzer anzulocken und diese im besten Fall später doch noch als zahlende Abonnenten zu gewinnen.
Ob und in welcher Form die Pläne tatsächlich umgesetzt werden, bleibt vorerst offen. Fest steht jedoch: Der Streaming-Markt befindet sich weiterhin im Umbruch, und selbst ein Schwergewicht wie Disney scheint zu spüren, dass kostenlose Inhalte künftig eine größere Rolle spielen könnten.

Disney hat sich selbst zerstört. Wenn die wieder ordentlichen Content abliefern würden und nicht nur eine Schande nach der anderen, dann könnte man Disney auch mal abonnieren. Ich selbst hole das Abo mal für eine Serie und dann finde ich schon wieder nichts sehenswertes mehr.
Ich würde auch kostenlos nicht wissen was ich schauen sollte.
Ach ja, stimmt, „Disney hat sich selbst zerstört“. Rekordumsatz 2024, Rekordumsatz 2025, Turnaround beim Gewinn (nach Corona-Krise) auf 12,4 Mrd. USD Netto…. (auch Streaming 2025 positiv…).
Es wird niemand gezwungen, irgendwas zu abonnieren oder einen Disney-Park oder whatever zu besuchen – und evtl. wird Deine telegram-taugliche Zerstörungs-Meldung bei aktuell ca. 73% der Deutschen zum Glück unerhört bleiben, doch you´d better think that over….
Stimmt.
Gibt’s besonders nervt mich das ganze LGBTQ!
Da ist sich einer seiner eigenen Sexualität aber sehr unsicher. Keine Sorge, ist nicht ansteckend.
Kostenlose Plattformen wie YouTube schnappen sich nämlich zunehmend größere Anteile an der Zeit, die Zuschauer und Zuschauerinnen vor dem Bildschirm verbringen.
–
Ob man Videoclips als Montanablack mit Disney Content wirklich vergleichen kann. Mir ist zwar klar dass es auch andere Content gibt als Montanablack aber selbst die hochwertigen Content kann man nicht mit einen Film oder einer Serie vergleichen und das setzt auch wieder vorraus dass dieser Content im Free YouTube drinnen ist.
„…eine Idee, die andere Streaming-Dienste längst umgesetzt haben.“
Nonsens, kein einziger Streaming-Dienst hat bisher Teile seiner Bibliothek kostenfrei gemacht.