Notch in neueren MacBooks: AirDrop-Tool will daraus Nutzen ziehen

Dateien in die Kerbe ziehen

Wer ein aktuelles iPhone in der Hand hält, wird sich an die Aussparung am oberen Bildschirmrand, die sogenannte „Notch“, sicherlich bereits gewöhnt haben. Auch die neueren MacBooks, darunter das in der letzten Woche neu vorgestellte MacBook Air mit Apples M2-Prozessor, wird erstmals über ein Bildschirmdesign samt Notch verfügen.

Und auch wenn die Webcam der MacBooks auf diese Weise praktisch im Bildschirm versteckt werden konnte, fremdeln viele User noch immer mit der Aussparung. Einen wirklichen Nutzen außer der Beherbergung des Kameramoduls hatte die Notch nämlich bisher nicht. Der Entwickler Ian Keen hat nun bei Twitter in einem kleinen Video eine mögliche praktische Verwendung der MacBook-Notch aufgezeigt.


Ian Keen hat eine kleine AirDrop-Hilfs-App konzipiert, die das Teilen von Dateien mittels der Notch erleichtern soll. Seine App lässt die Bildschirmkerbe aufblinken, wenn man AirDrop-kompatible Dateien bewegt. Letztere können dann direkt auf die Notch gezogen und dort abgelegt werden, um so ein AirDrop-Freigabefenster zu öffnen, das wiederum Geräte zum Versand in Reichweite anzeigt.

Im Vergleich zu Apples herkömmlichen AirDrop-Ansatz ist dies eine praktische kleine Abkürzung, die einem etwas Arbeit erspart. Sonst heißt es nämlich entweder, eine Datei zu öffnen und sie zu ihrem Freigabemenü zu navigieren, bei gedrückter ctrl-Taste auf die Datei zu klicken oder das spezielle AirDrop-Fenster im Finder zu öffnen.

Der australische Entwickler berichtet bei Twitter, dass die App bisher noch nicht öffentlich verfügbar ist, aber er hoffe, dass er in den nächsten Tagen eine Version bei TestFlight veröffentlichen könne. Und auch wenn die App für MacBooks mit Notch konzipiert wurde, soll sie auch auf Macs ohne Bildschirmkerbe funktionieren. 

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Kommentare 5 Antworten

  1. Warum ruft ihr nicht einfach mit einem Sekundärklick „auf die Datei“ das kontextsensitive Menu auf und wählt Teilen/AirDrop?

      1. Mir ist nicht bekannt, ob die Anwendung „Internet Explorer“ unter Windows 11 Intel stabil läuft. Universal clipboard funktioniert bei uns seit Jahren auf etwa 40 Geräten störungsfrei. Achja, eigentlich könnte man auch die Anwendung Finder nutzen, um Kopien von Dateiobjekten eines Gerätes auf einem anderem, zB mittels drag&drop, zu erzeugen.

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