Du magst Katzen? Dann rette sie doch einfach! Im neuen Spiel Cat Run ist das nämlich deine Aufgabe.
Es kommen immer mehr Apps in den Store, meistens Apps von Entwickler die schon ein paar APps geschrieben haben. Mit Cat Run traut sich nun auch Demonual Studios in den App Store. Mit der ersten App möchten sie auch einen kleinen Teil vom Kuchen ab haben.
Damit deine Katze nicht stirbt musst du sie vor Gefahren schützen. Lasse sie nicht unter Autos kommen, rette sie vor Betrunkenen und vor allen anderen Gefahren die dir über den Weg kommen.
Außerdem wurde das Feature OpenFeint integriert, was ein Online-Hihghscore-Dienst ist. Spiele dich durch sieben nicht gerade leichte Level um das Spiel erfolgreich zu beenden. Eigentlich hören sich sieben Level recht wenig an, aber es soll recht lange dauern um ein Level durchzuspielen.
Um nach den Bilder zu urteilen ist die Grafik ausgezeichnet. Für kleine 1,59 Euro kann man das Spiel kaufen.
Das Update auf iOS 4 brachte viel Freude – aber einige Apps verweigern bisher noch den Dienst, auch nach Updates.
Bei mir hat es vor allem die Apps der sozialen Netze getroffen. Dort hatte ich bisher drei Applikationen im Einsatz: Facebook, VZ-Netzwerke und den Messenger IM+. Davon funktionieren seit dem Sprung auf das neue Betriebssystem zwei Funktionen nicht mehr – obwohl die Entwickler genug Zeit hatten und schon Updates nachgeschoben haben.
Freude hat mit eigentlich nur Facebook beschert. Nach dem Update gibt es sogar eine Art Multitasking, denn bei einem erneuten Start der App gelangt man nun dahin, wo man zuvor war – sogar unvollständige Texteingaben bleiben bestehen.
Ganz anders läuft es bei den deutschen Kollegen von StudiVZ und Co. Nach dem Start der App gibt es weder Plauderkasten, noch Freundeslisten oder Nachrichten – stattdessen erwartet mich eine äußerst nette Fehlermeldung, die mir persönlich aber auch nicht weiterhilft.
Noch schlimmer läuft es bei IM+, zumal die App ja Geld gekostet hat und viele Nutzer ein ähnliches Problem schildern: Es wird einfach keine Verbindung zu den Messenger-Diensten hergestellt – da bringt auch Multitasking nichts.
Aus einer ganz anderen Kategorie gibt es ähnliche Neuigkeiten – die Sky-App für das iPad hat ein Update erhalten, die Rezensionen im App Store deuten aber eher auf eine Verschlimmbesserung hin. Zum Glück hab ich noch kein Update durchgeführt – und irgendwann werden auch meine sozialen Netze wieder funktionieren, da bin ich mir sicher.
Immer mehr Spiele arbeiten mit iPad und iPhone zusammen – so auch Ping Pong Battle. Das iPad ist die Platte, eure iPhones die Schläger. Wie viel Spaß man mit der 3,99 Euro teuren App haben kann, zeigt ein nicht ganz ernst gemeintes Video.
Den Entwicklern bleibt freigestellt, ob diese eine Universal-APp anbieten oder zwei einzelne. Die neue App Slayer Pinball Rocks HD ist als Universal-App realisiert worden.
Seit dem gestrigen Tag kann man das Pinball-Game aus dem App Store laden. Wenn man 2,39 Euro hinblättert kann man das Spiel sein Eigenen nennen. Dieser Preis ist ein limitierter Einführungspreis und das Spiel wird danach 40% mehr kosten.
Wie bei jedem „Flipper“ muss man auch hier versuchen die Kugel so lange wie möglich im Spiel zu halten. Dabei wurden die Tische detailliert erstellt und somit bekommt man eine gute Grafik mitgeliefert. Des Weiteren kann man verschiedenen Kameraperspektiven einstellen. Natürlich kann man sich den ganzen Tisch anzeigen lassen, aber auch eine 3D-Perspektive.
Wie ich schon erwähnte kann man die App auch auf dem iPad nutzen. Um in den Landsapcae Modus zu wechseln muss man das Gerät um 90 Grad kippen und schon hat man einen größeren Bildschirm. Dies geht allerdings nur mit dem iPad. In beiden Versionen ist Musik von Slayer eingebaut.
Im Laufe des Tages sollte das neue iOS 4 allen Nutzern per Update in iTunes zur Verfügung stellen – aber was hat sich im Vergleich zum iPhone OS 3.1.3 eigentlich alles verändert?
Die Apple-Welt redete in den vergangenen Wochen eigentlich nur über drei neue Dinge: Das iPad, das iPhone 4 und eben das neue iOS 4. Multitasking, Fast-App-Switching und Folder waren wohl die meist erwähnten Begriffe, wenn es um das neue Betriebssystem geht.
Was es neben Hintergründen für den Homescreen, den Rotation Lock und den SMS-Zähler noch alles zu entdecken gibt, hat ein englischsprachiger Kollege in diesem lesenswerten Artikel zusammengefasst, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Nur noch drei Tage bis zum offiziellen Launch von iOS 4. Immer mehr Entwickler bereiten sich auf den Betriebssystem-Sprung vor.
Multitasking zählt zu den großen Neuerungen im neuen iPhone-Betriebssystem. Doch wenn sich zahlreiche iPhone und iPod-Nutzer am Montag das neue iOS 4 laden, haben es viele Entwickler noch nicht geschafft, ihre Applikationen entsprechend zu aktualisieren.
Denn ganz von alleine funktioniert Multitasking – oder besser gesagt das schnelle Wechseln zwischen den Apps – nicht. Es muss eine Schnittstelle eingebaut werden, die das Pausieren der App ermöglicht. So kann man direkt danach wieder genau auf den Punkte zurück, den man zuletzt bearbeitet hat.
Richtig gut funktioniert das ganze schon in der kostenlosen App Dropbox. Hat man hier zum Beispiel eine Datei geöffnet, etwa ein Dokument, kann man dort scrollen und zoomen, die App beenden und später genau zu dieser Stelle zurückkehren.
Dropbox greift auch auf ein anderes Feature zurück. Lädt man eine größere Datei rauf oder runter, muss man nicht die ganze Zeit warten – man kann die App beenden und der Datei-Transfer wird im Hintergrund komplettiert.
Eine deutsche App, die bereits aktualisiert worden ist, ist VZ-Netzwerke. Hier soll ebenfalls das Fast-App-Switching unterstützt werden, was allerdings noch nicht wirklich gut funktioniert. Das scheint aber an der App selbst zu liegen, denn das Beenden und Starten funktioniert einwandfrei.
Noch knappe zehn Tage, dann steht das neue iPhone Betriebssystem iOS 4 zum Download bereit. Eine kleine Änderung hat uns bisher besonders gut gefallen.
Die ganze iPhone-Welt spricht von Multitasking und iAd, den zwei großen Neuerungen des neuen Betriebssystem für das Apple-Smartphone. Doch von dieser Neuerungen ist bisher nicht viel zu verspüren, die Entwickler müssen ihre Apps erst noch anpassen. Als ich gestern Abend im Bett lag, hat mich jedoch eine andere Option, die von vielen bisher nicht groß aufgegriffen wurde, sehr gut gefallen.
Mit dem iOS 4 besteht die Möglichkeit die automatische Rotation des Bildschirminhalts zu unterbinden und das Hochformat zu verriegeln. Drück man doppelt auf den Homebutton und wischt dann nach rechts, bekommt man neben der iPod-Steuerung auch einen Verriegelungs-Button präsentiert (siehe Screenshot).
Diese Funktion gibt es derzeit nur beim iPad oder bei vereinzelten Apps. Der Vorteil der Apple-Lösung: Die Funktion ist global verfügbar – es macht also keinen Unterschied, ob man im Internet surft, seine E-Mails ließt oder eine SMS schreibt – das Display bleibt in seiner Position.
Für die meisten von uns wird diese Funktion sicher nur in horizontal liegender Position Sinn machen. Aber abends oder morgens mal eben schnell die Malis checken oder Nachrichten lesen – das klappt wunderbar.
Falls ihr weitere Fragen zum iOS 4 habt – immer her damit. Wir werden versuchen, euch schnellstmöglich die passenden Antworten zu verschaffen.
Das neue iPhone bringt zahlreiche Neuerungen mit. Von einer könnten auch die iPad-Besitzer profitieren.
Startet man momentan eine iPhone-Applikation auf dem iPad, dann hat man die Qual der Wahl. Entweder gibt es ein winzig kleines Fenster oder einen echten Pixelbrei, der gar nicht mehr schön aussieht. Produktiv einsetzen lassen sich auf dem iPad eigentlich nur Apps, die auch speziell für das Gerät entwickelt wurden. Das könnte sich schon bald ändern.
Im iPhone 4 kommt eine neue Display-Technologie zum Einsatz, die Apple Retina getauft hat. Auf der Fläche eines Pixels findet sich dann deren vier wieder, das iPhone erreicht damit eine Auflösung von 960×640 Pixeln, das sind 80 Prozent der Pixelzahl des iPads.
Auf der Keynote am Montag berichtete Steve Jobs, das Texte und Standard-Buttons automatisch geschärft werden. Die Entwickler hätten allerdings auch die Möglichkeit, hochauflösende Grafiken einzubauen und ihre Apps auf die neue Display-Technologie anpassen können. Wir gehen davon aus, dass das bei Neuentwicklungen und bekannten bestehenden Apps durch Updates der Fall sein wird.
Nun bleibt offen, in welcher Form Apple die hochauflösenden Apps auf dem iPad laufen lassen wird. Gibt es iPhone-Apps auf dem Tablet-Rechner dann auch in 960×640 Pixeln, womit ja ein Großteil des Bildschirm gefüllt wäre, oder weiter nur die alten Ansichten? Wir finden diese Vorstellung jedenfalls klasse – was meint ihr?
Wieder einmal hat es eine App durch de Kotrollen von Apple geschafft. Das Brettspiel Carcassonne kann man jetzt auch auf seinem geliebten iPhone oder iPod touch spielen.
Schon im Jahre 2001 konnte das Spiel den Titel „Spiel des Jahres 2001“ sein Eigen nennen. Wer das Spiel noch zu Hause im Schrank liegen hat, da kann es jetzt auch bleiben! Mit der mobilen Version kannst du Carcassonne spielen wann und wo immer du willst.
Für 3,99 Euro erhältst du die iPhone Version. Wenn du allerdings ein iPad besitzt, kannst du später das Spiel als Universal-App benutzen – ohne Aufpreis! Natürlich sind bei dem Spiel die Original-Illustrationen eingebaut worden. Wer das Spiel beziehungsweise die Regeln nicht kennt, kann sie im beigefügten Handbuch nachlesen.
Des Weiteren gibt es einen Online-Multiplayer-Modus mit Push-Benachrichtigungen. Das bedeutet ihr könnt während des Spiels aus der App raus und könnt eine SMS oder eine Email schreiben. Wenn ihr wieder am Zug seit, werdet ihr durch ein Popup-Fenster benachrichtigt und schon könnt ihr weiterspielen.
Wenn die iPad Version erscheint kostet das Spiel 7,99 Euro. Also lieber jetzt für knappe 4 Euro zuschlagen anstatt später 8 Euro zu zahlen.
Eigentlich sind wir ja eine Website/Blog der über iPhone und iPad Apps berichtet. Aber heute wollen wir euch die neusten Gerüchte zum bald kommenden iPhone vorstellen.
Da die meisten Apps fürs iPhone konfiguriert sind, wollen wir euch Bilder zeigen die das neue iPhone zeigen sollen. Es wird sicherlich viel schneller sein als das jetzige 3GS und somit werden Apps flüssiger laufen und der Spielspaß ist noch höher als er jetzt schon ist.
Wir wollen euch keine Bilder von Einzelteilen oder Prototypen vorführen, sondern direkt das Endgerät.Vermutlich habt ihr diese schon die Tage im Netzt gefunden. Eine französische Website www.nowhereelse.fr hat die folgenden Fotos veröffentlicht.
Wenn die Bilder der Wahrheit entsprechen sieht man deutliche Veränderungen. Zu einem gibt es eine Frontkamera die Videotelefonie ermöglicht und zum anderen hat sich das Design etwas geändert. Das neue iPhone ist farbig und ist hinten nicht mehr abgerundet, sondern bildet eine komplett glatte Fläche. Genug gequatscht, schaut euch die Bilder selbst an.
Durch einen Klick auf die Bilder werden diese vergrößert.
Steve Jobs hat gestern aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir wollen euch seine interessantesten Aussagen, die er auf der D8 Conference gegenüber dem Wall Street Magazine gegeben hat, nicht vorenthalten.
Die wohl größte Überraschung des Abends: Das iPhone entstand eigentlich aus einer Idee für einen Tablet-Rechner. „Ich hatte diese Idee für ein Glas-Diplay mit Multitouch, auf dem man mit seinen Fingern schreiben kann“, so Jobs. Während sich die ersten Mitarbeiter an die Umsetzung machten, hatte Jobs einen folgenschweren Einfall: „Mein Gott, wir können ein Telefon daraus machen. Also haben wir das Tablet zur Seite geschoben und angefangen am iPhone zu arbeiten.“
Mittlerweile erreicht das iPhone die vierte Generation, das neue Modell soll bereits bald vorgestellt werden, immer mehr Einzelheiten tauchen auf. Als Höhepunkt gilt sicherlich der gestohlene Prototype, den Jobs nicht mehr verheimlicht: „Wenn man ein kabelloses Produkt entwickelt, muss man es testen. Man kann es nicht im Labor behalten. Es ist unklar, ob er es verloren hat oder es ihm aus der Tasche gestohlen wurde. Es ist eine tolle Story, es wurde gestohlen und verkauft. Vielleicht gab es auch irgendwo Sex – man sollte einen Film daraus machen.“
Der letzte Schrei ist jedenfalls das iPad. Über zwei Million Mal würde der große iPod Touch bereits verkauft. Immer wieder wird diskutiert, ob das iPad Computer ersetzen wird – natürlich hat Jobs auch dazu eine umfassende Meinung.
„Als wir noch eine Nation der Landwirtschaft waren, gab es nur Trucks als Fahrzeuge, denn das war es, was man auf den Farmen brauchte. Autos sind dann interessanter geworden, als es die Menschen in die Städte gezogen hat. PCs werden die Trucks sein, sie werden immer noch herumfahren, aber es wird eine Veränderung kommen, die es für eine Menschen nicht einfach macht. Ist es das iPad? Wer weiß? Erfahren wir es im nächsten Jahr oder erst in fünf?“
Die volle Kraft wird das iPad laut Aussagen von Jobs eh erst in einiger Zeit erreichen, wenn es für alles eine App gibt – wie beim iPhone. Und für diejenigen, die einen 35-seitigen Bericht auf dem iPad verfassen wollen, legt Jobs die Bluetooth Tastatur ans Herz.
Wie ihr vielleicht schon festgestellt habt, findet die Apple World Wide Developers Conference in diesem Jahr vom 7. bis zum 11. Juni in San Francisco statt.
Dem 7. Juni dürften schon jetzt viele Apple Fans entgegen fiebern. Schließlich dreht sich dann alles um das iPhone, das neue Betriebssystem und jede Menge Apps, die von Entwicklern programmiert werden. Auf der Veranstaltung soll schließlich jeder Entwickler die Chance haben, eng mit Apple-Mitarbeitern zusammen zu arbeiten, um seine eigene App noch besser zu machen.
Aber auch für den Durchschnitts-User könnte die WWDC10 interessante Dinge mit sich bringen. Wie Mashable von mehreren Quellen, die mit der Materie vertraut sind, erfahren hat, soll das iPhone der neuen Generation noch während der Messe in den Verkauf gehen.
Dass das neue iPhone dort vorgestellt wird, ist als ziemlich sicher anzusehen, schließlich wurden auch das iPhone 3G und das 3GS auf der WWDC vorgestellt. Auch für die deutsche User hätte der vorzeitige Verkaufsstart des neuen iPhone einen netten Nebeneffekt, denn wir gehen davon aus, dass dann auch das neue Betriebssystem verfügbar sein wird.
Neben dem bereits beschriebenen Multitasking hat Apple weitere große Features des neuen iPhone OS 4.0 vorgestellt.
Folders: Bisher sind auf dem iPhone dutzende Ions über mehrere Homescreens verteilt. Übersichtlich ist das nicht wirklich. Eine neue Funktion mit dem Namen Folders soll Abhilfe schaffen. Auf dem Homescreen kann man einfach mehrere Apps aufeinander legen und beispielsweise einen Ordner für all seine Spiele schaffen.
Diese Ordner können sogar im Dock abgelegt werden und sind dann über alle Homescreens und ohne Umwege erreichbar. Auf die beschränkte Anzahl der Homescreens haben bisher 180 Apps gepasst – durch die Ordner sind es jetzt 2.160 Programme. Wo wir gerade beim Homescreen sind: endlich wird auch das Wallpaper, also der bisher schwarze Hintergrund, einfach anpassbar sein.
Ebenfalls überarbeitet hat man die Mail-App. Statt bisher alle Konten einzeln anzuzeigen, was bei neuen Malis immer wieder für Umwege in der Benutzerführung sorgte, gibt es nun eine übergeordneten Posteingang, in dem Malis aller Konten aufgelistet werden. Wenn man doch nur ein Konto sehen will, soll man einfach zwischen diesen switchen können. Außerdem ist vorgesehen, dass man Anhänge gleich mit einer spezifischen App öffnen kann.
Die nächste große Neuerung ist das GameCenter. Über 50.000 Spiele sind bereits für das iPhone verfügbar, mehr als auf allen anderen mobilen Geräten. Die Kollegen von OpenFeint wird das sicher nicht freuen – aber Apple will mit einem eigenen Service für Highscore-Listen, Freundeseinladungen und Trophäen durchstarten.
Eher weniger werden wir uns mit dem neuen Feature iAd anfreunden. Damit soll es Entwicklern erleichtert werden, Werbung in ihren Programmen zu schalten. Für die Verwaltung der Werbung ist Apple zuständig – doch wer die Funktion in seine eigene App einbindet, kann mit Gewinnen von 60 Prozent rechnen. Stinknormale Werbung ist das allerdings nicht: Videos, Bilder, sogar Mini-Spiele lassen sich einfach einbinden.
Das sind nur einige der neuen Features im iPhone OS 4.0. Insgesamt gibt es über 100 neue Funktionen und noch viel mehr Apps, die von diesen profitieren. Mit dem Update darf im Sommer gerechnet werden, das iPad bekommt im Herbst eine neue Software. Auf älteren Geräten als dem 3GS und dem Touch der dritten Generation wird dieses Update allerdings nur eingeschränkt funktionieren – zum Beispiel ohne Multitasking.
Darauf haben die iPhone-Besitzer lange gewartet. Das neue Betriebssystem wird endlich Multitasking unterstützen.
Gleich sieben große neue Features will Apple im neuen iPhone OS 4.0 auf die mobilen Geräte bringen. Zwar müssen wir uns noch bis zum Sommer gedulden, einen ersten Eindruck von den neuen Funktionen gaben Steve Jobs und Co allerdings schon auf der heutigen Keynote.
Die wohl wichtigste Neuerung ist Multitasking. Anders als es jetzt der Fall ist, können dann mehrere Apps gleichzeitig laufen und im Hintergrund aktiv bleiben, um etwa Musik abzuspielen oder Nachrichten zu empfangen. Jobs erläuterte außerdem, warum man sich damit so viel Zeit gelassen hat.
„Es wäre einfach gewesen es umzusetzen und dabei die Akku-Laufzeit außer Acht zu lassen“, so Jobs. „Außerdem würde die Leistung der im Vordergrund laufenden App beeinträchtigt.“ Daher habe man schon lange nach einem Weg gesucht, Drittanbieter-Apps zu ermöglichen im Hintergrund zu laufen, ohne die Laufzeit zu beeinträchtigen.
Mit einem zweifachen Klick soll man die aktuell laufende App minimieren können und Zugriff zu einer Art Dock erhalten, in der alle offenen Programme aufgelistet sind. Dort kann einfach das nächste Programm ausgewählt und in den Vordergrund geholt werden.
Die Liste der neuen Funktion, alleine was Multitasking anbelangt, ist lang. Musik kann im Hintergrund laufen, auch Voice Over IP ist ohne weiteres möglich. Selbst GPS-Daten kann eine App im Hintergrund empfangen, der Wechsel zwischen den Programmen fällt durch das Dock sehr leicht. Wir sind schon darauf gespannt, wie sich Multitasking im Praxis-Test schlagen wird.
Derzeit mischt eine kleine Applikation den App Store auf – Battery Doctor Pro. Auf Platz eins der Charts verspricht sie, die Akkuleistung des iPhones zu verbessern.
Mit einer überdurchschnittlichen Bewertung von vier Sternen, vielen guten Rezensionen und einem Kampfpreis von 79 Cent hat es Battery Doctor Pro bis auf den ersten Platz der App Store Charts geschafft. Doch was steckt eigentlich drin? Handelt es sich etwa um eine Mogelpackung oder kann Akkuleistung tatsächlich verbessert werden.
Wer sich etwas ausführlicher mit der Thematik und der englischen Beschreibung befasst, stellt fest, dass die App beim vollständigen Laden des Akkus „den Rest für einen erledigt“. Da stellt sich die Frage, um was es sich denn handeln soll?
Zieht die Applikation etwa Super-Energie aus dem Kabel? Wird die Energie zu mächtigen Protonenstrahlen gebündelt? Mit Sicherheit nicht. Des Rätsels Lösung ist eigentlich ganz einfach und wird schon auf einem der Vorschaubilder im iTunes Store verraten: „1. Lese die Tipps und verbessere die Einstellungen – 2. Ein voller Ladezyklus pro Monat“.
Dumm nur, dass genau diese Tipps auch auf der offiziellen Support-Seite von Apple zu finden sind. Neben dem kompletten Ladezyklus pro Monat werden auch einige Dinge erwähnt, die das iPhone Strom sparen lassen – zum Beispiel Push-Dienste deaktivieren, oder die Nutzung der Ortungsdienste minimieren.
Wem diese Hinweise 79 Cent wert sind, kann also zuschlagen. Übrigens – die Applikation verwendet selbst einen eigenen Push-Dienst für Benachrichtigungen, im Extremfall wird mit ihr also mehr Strom verbraucht als ohne.
Übrigens: Wenn die Applikation tatsächlich in irgendeiner Weise Veränderungen am iPhone vornehmen würde, um die Batterielaufzeit zu erhöhen, wären sicherlich tiefere Eingriffe in das OS notwendig – und da die App von Apple zugelassen wurde, ist diese Methode ausgeschlossen.
Unser Fazit lautet daher ganz klar: kauft euch von dem Geld lieber eine Kugel Eis, genießt den Frühling und handelt mit gesundem Menschenverstand, um die Batterielaufzeit eures iPhones zu erhöhen.