Apple Watch rettet Journalist das Leben

Ein Alarm mitten in der Nacht

6 Kommentare zu Apple Watch rettet Journalist das Leben
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EKG auf der Apple Watch.

Stephen Pollard, Journalist bei der TIMES, lag eigentlich nur im Bett und wollte sich ausruhen. Doch während er schlief, passierte etwas, das er selbst zunächst gar nicht bemerkte: Seine Herzfrequenz schoss plötzlich auf über 120 Schläge pro Minute – und das im Ruhezustand. Seine Apple Watch erkannte die ungewöhnliche Belastung sofort und schlug Alarm, um Schlimmeres zu verhindern.

Zunächst nahm Pollard die Warnung allerdings nicht ernst. Einerseits litt er zu diesem Zeitpunkt unter starkem Husten, andererseits fühlte er sich ohnehin angeschlagen. Dennoch sollte sich genau diese Benachrichtigung später als entscheidend erweisen.


Vom harmlosen Husten zur ernsten Gefahr

Alles begann mit einem scheinbar gewöhnlichen Infekt. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich der Husten jedoch so stark, dass Pollard kaum noch schlafen konnte. Schließlich suchte er einen Arzt auf, der eine Brustinfektion diagnostizierte und ein Antibiotikum verschrieb.

Dabei wurde allerdings ein kritischer Punkt übersehen: Pollard nimmt aufgrund einer Leukämie-Erkrankung eine gezielte Chemotherapie in Tablettenform ein. Obwohl diese Information in seiner Akte vermerkt war und er sie mehrfach erwähnte, kam es zu einer folgenschweren Wechselwirkung zwischen den Medikamenten.

Übelkeit, Schwindel und ein überlastetes Herz

In der Nacht nach der Einnahme des Antibiotikums verschlechterte sich sein Zustand deutlich. Die Kopfschmerzen verschwanden zwar, dafür setzten starke Übelkeit und massiver Schwindel ein. Aufstehen war kaum möglich, jede Bewegung verschlimmerte die Symptome.

Was Pollard zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Sein Herz arbeitete dauerhaft auf Hochtouren. Genau hier griff die Apple Watch ein und meldete mehrfach eine gefährlich erhöhte Herzfrequenz.

Die entscheidende Erkenntnis dank Smartwatch

Erst ein Anruf seiner Schwester brachte Bewegung in die Situation. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass das verordnete Antibiotikum ausdrücklich nicht mit der Chemotherapie kombiniert werden darf. Ein anderer Arzt bestätigte später den Fehler und ordnete an, das Medikament sofort abzusetzen.

Als Pollard von den Herzfrequenz-Warnungen seiner Apple Watch berichtete, änderte sich die Einschätzung schlagartig. Die Mediziner überwachten seinen Zustand engmaschig, denn wäre die Herzfrequenz nicht gesunken, hätte es zu bleibenden Schäden oder Schlimmerem kommen können.

Glück im Unglück

Innerhalb weniger Stunden normalisierte sich der Puls. Die Übelkeit ließ nach, und auch langfristige Folgen blieben aus. Der behandelnde Arzt brachte es später deutlich auf den Punkt: Ohne die Warnungen der Apple Watch hätte die Situation tödlich enden können.

Pollard ist überzeugt: Die Smartwatch hat ihm nicht nur geholfen, sondern ihm vermutlich das Leben gerettet. Sein Fazit ist klar: Auch wenn Wearables nicht jeden Notfall verhindern können, können sie im entscheidenden Moment den Unterschied machen.

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Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 6 Antworten

  1. Meine Apple Watch 8 warnte mich im Dezember letzten Jahres, wegen einer zu niedrigen Herzfrequenz obwohl ich in Bewegung war. Fazit, ich habe eine schwerwiegende Diagnose bekommen und trage jetzt einen implantierten Defibrillator. Ich würde auch sagen, trotz spürbarer Symptome, wäre ich ohne die faktische Warnung nicht in die Klinik gegangen. Was ich sagen will, schön immer diese ganzen Storys zu lesen. Tatsächlich glaube ich, dass Smartwatches jeden Tag Leben retten, bei ganz normalen Menschen. Ich sehe meine Watch jetzt jedenfalls auch aus einem ganz anderen Blickwinkel.

  2. Geht mir ähnlich: Ich kaufte mir letztes Jahr auch eine Apple watch, weil ich über die Herz Meßwerte las und mir dachte, das kann nicht verkehrt sein. Nach ca. zwei Monaten bekam ich wiederholt Mitteilungen über hohe Herzfrequenz im Ruhezustand, ging zum Doc und dort wurde Vorhofflimmern festgestellt… Andererseits bekam ich auch schon Mitteilungen über hohen Blutdruck. Ömmm, wenn mein Blutdruck mal über 100 ist, denke ich schmunzelnd schon an Hochdruck und nehme das dann nicht so ernst. Gesunder Menschenverstand und Bauchgefühl ist auch was wert… 😉

    1. Und die Ärzte freuen sich, wenn man nicht nur die Mitteilung über das Vorhofflimmern vorweisen kann, sondern auch ein EKG, das man in solchen Fällen sofort erstellen sollte. Habe ich wiederholt gehört, auch vom Herzspezialisten, dass die Uhr für solche Fälle super ist.

  3. Was für Geschichten hier. Wahnsinn. Toll das euch durch die Uhr geholfen wurde. Tatsächlich ist das auch einer der Gründe warum ich von der Garmin wieder zu Apple Watch gewechselt habe. Es gibt mir doch ein kleines Gefühl von Sicherheit. Natürlich sollte man sich nicht nur auf eine Uhr verlassen aber wie man hier liest sind es oftmals eben Sachen die ohne Uhr vermutlich nie oder zu spät erkannt wurden.

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